Wem ist ein Leben nach dem Tod vorbehalten?


Wir haben keine Seele , sondern wir sind Seele mit einen Körper .
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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Sehen wir es mal so ,Tiere sind Gottes geschöpfe,so wie wir mit diesen verfahren ist es wohl nicht gerade gut.
Wir tretten also Gottes geschöpfe mit Füssen ,wohl nicht alle aber die mehrheit!
In meinen Augen hat wohl Gott einen Fehler gemacht Menschen .
Das wohl eingebildeste geschöpf ,das meint er ist es das ultimative geschöpf Gottes und nur er darf vor seinen schöpfer tretten.

Wem ist ein Leben nach dem Tod vorbehalten?
Dieses zu urteilen ist wohl die aroganz Der Menschen!
Weil keiner wahr je vor seinemm Schöpfer und kahm zurück.
Sonst wüssten wir ja wer er ist zb.jhwe?Gott?Ball?Zeus?Allah?Wotan?oder oder
Dieses kann keiner beantworten ,jeder Glaubt für sich
und Glaube ist nicht Wissen,und hofft das es stimmt.
Hallo ice_0,

Zitat:
@ice_0
Wem ist ein Leben nach dem Tod vorbehalten?
Dieses zu urteilen ist wohl die aroganz Der Menschen!
Weil keiner wahr je vor seinemm Schöpfer und kahm zurück.
Sonst wüssten wir ja wer er ist zb.jhwe?Gott?Ball?Zeus?Allah?Wotan?oder oder
Dieses kann keiner beantworten ,jeder Glaubt für sich
und Glaube ist nicht Wissen,und hofft das es stimmt.


Nur schon mit ein wenig Logik können wir verstehen, dass wir das ernten was wir gesät haben.

Shri Krishna sagt in der Bhagavad-Gita:
Zitat:
"Diejenigen, die sich in der Erscheinungsweise der Tugend befinden, steigen allmählich zu den höheren Planeten auf; diejenigen in der Erscheinungsweise der Leidenschaft leben auf den irdischen Planeten, und diejenigen in der abscheulichen Erscheinungsweise der Unwissenheit fallen zu den höllischen Welten hinab." BG 14.18


Das Gesetz des karma, das universelle Gesetz von Aktion und Reaktion, lässt uns das ernten was wir gesät haben.
Tiere haben dieselben Bedürfnisse wie wir, die aus Essen, Schlafen, sich verteidigen und sich fortpflanzen bestehen. Wenn wir unser Leben lediglich auf diese vier Grundbedürfnisse beschränken (auch wenn wir dies alles mit mehr Finesse machen), so sind wir nicht besser als "polierte Tiere".
Das was den Menschen vom Tier unterscheidet ist die Suche nach seinem wahren Ursprung, nach dem Sinn des Lebens. Wenn wir dies zum höchsten Ziel unseres Lebens machen und es nicht aus den Augen verlieren sind wir erfolgreich.
Glaube ist eine Sache aber Erkenntnis eine andere. Wenn Glaube nicht zu Erkenntnis führt ist er wertlos und führt schlussendlich nur zu Unwissenheit. Und wo Unwissenheit hinführt erklärt Shri Krishna im obigen Vers.

Gruss
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"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer."
(Lucius Annaeus Seneca)
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Namaste

Jeder hier hat dir bisher geschrieben wie er oder sie es sieht, woran er oder sie eben glaubt. Bei deiner Frage kann dir keiner wirklich weiterhelfen, wir können alle nur unseren Glauben offenbaren und unsere ureigene Erkenntnis zum Ausdruck bringen, der Rest liegt bei dir. Die "endgültige" Antwort für dich kannst nur du selbst erkennen.

LG Tiro

Dem stimme ich ganz und gar nicht zu. Der 'Glaube' liegt nicht so in der Luft wie Du es darstellst.
Wenn es eine solche absolute Existenz gibt, dann muss es zumindest hin und wieder Menschen gegeben haben, die diese Wahrheit auch verwirklicht haben. Und das ist schlichtweg der Fall - man schaut auf eine ungebrochene Linie an Meistern, Mystiker, Heiligen, ... zu allen Zeiten und auf allen Erdteilen.
Wenn Religion keine praktische Komponente hätte, sondern sich nur imaginär in unserem Kopf abspielen würde, wäre sie doch nichts wert, oder?
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www.kleine-spirituelle-seite.de
Guten Abend an alle
eddyman hat folgendes geschrieben:

Dem stimme ich ganz und gar nicht zu. Der 'Glaube' liegt nicht so in der Luft wie Du es darstellst.
Wenn es eine solche absolute Existenz gibt, dann muss es zumindest hin und wieder Menschen gegeben haben, die diese Wahrheit auch verwirklicht haben. Und das ist schlichtweg der Fall - man schaut auf eine ungebrochene Linie an Meistern, Mystiker, Heiligen, ... zu allen Zeiten und auf allen Erdteilen.
Wenn Religion keine praktische Komponente hätte, sondern sich nur imaginär in unserem Kopf abspielen würde, wäre sie doch nichts wert, oder?


Nun, ich denke, dass Caput-Tiro dies genauso sieht. Religion und Glaube sollten sich auch im Leben durch Taten manifestieren. Glaube und Religion beeinflussen letztlich Gedanken, Worte, Handlungen und damit das ganze Leben eines Menschen.
Dennoch hat jeder Mensch das Recht und die Verantwortung, selbstständig nach Wahrheit zu suchen. Dies wurde uns, also jedem einzelnen Menschen, durch das Heiligste Wesen verliehen. Da jedoch jeder die Welt anders wahrnimmt, anders erfährt und aufgrund seiner Entwicklung, Erziehung, Sozialisation und anderer Faktoren andere Ansichten entwickelt, kommt jeder zu einem anderen "Ziel" (oder besser gesagt einem Punkt, den er als das Ziel betrachtet). Kein Mensch darf einem anderen dieses Recht und diese Pflicht absprechen, jeder muss sich selbstständig auf die Suche begeben.
Und das Leben nach dem Tod kann sowieso kein Mensch kennen, denn dann wäre er tot

Ich gebe dir gerne die Antwort, die ich gefunden habe und für richtig erachte:

Baha'u'llah erklärte in Seinen Schriften:
Wisse wahrlich, daß die Seele ein Zeichen Gottes ist, ein himmlischer Edelstein, dessen Wirklichkeit die gelehrtesten Menschen nicht zu begreifen vermögen, und dessen Geheimnis kein noch so scharfer Verstand je zu enträtseln hoffen kann. Sie ist von allen erschaffenen Dingen das erste, das die Vollkommenheit des Schöpfers verkündet, Seine Herrlichkeit anerkennt, sich an Seine Wahrheit hält und sich in Anbetung vor Ihm niederbeugt. Wenn sie Gott treu ist, wird sie Sein Licht widerstrahlen und schließlich zu Ihm zurückkehren.
[...]
Das Wesen der Seele nach dem Tode läßt sich niemals beschreiben, noch ist es angemessen und erlaubt, ihre ganze Beschaffenheit den Augen der Menschen zu enthüllen. Die Propheten und Boten Gottes wurden zu dem einzigen Zweck herabgesandt, die Menschheit auf den geraden Pfad der Wahrheit zu führen. Ihre Offenbarung hat den Zweck, alle Menschen zu erziehen, damit sie zur Todesstunde in größter Reinheit und Heiligkeit, in völliger Loslösung zum Throne des Höchsten aufsteigen. Das Licht, das diese Seelen ausstrahlen, bewirkt den Fortschritt der Welt und den Aufstieg ihrer Völker. Sie sind wie Sauerteig, der die Welt des Seins durchdringt, und bilden die Lebenskraft, welche die Künste und Wunder der Welt zustande bringt. Durch sie regnen die Wolken ihre Segensgaben auf die Menschen nieder, bringt die Erde ihre Früchte hervor. Alle Dinge haben zwangsläufig eine Ursache, eine treibende Kraft, einen belebenden Grund. Diese Seelen, Sinnbilder der Loslösung, haben der Welt des Daseins den höchsten belebenden Antrieb gegeben und werden ihn auch weiterhin geben.

(Baha'u'llah, Ährenlese)

Und Abdu'l Baha lehrte:
Ein Freund fragte: »Wie soll man dem Tod entgegensehen?« Abdu'l-Bahá antwortete: »Wie sieht man dem Ende einer Reise entgegen? Mit Hoffnung und Erwartung. So ist es auch mit dem Ende dieser Erdenreise. In der nächsten Welt wird der Mensch sich von vielen Unzulänglichkeiten, unter denen er jetzt leidet, befreit fühlen. Wer durch den Tod gegangen ist, lebt in einer eigenen Sphäre. Sie ist der unsrigen nicht entrückt: ihr Wirken im Königreich ist das unsrige. Aber sie ist geheiligt von dem, was wir Raum und Zeit nennen. Unsere Zeit wird nach der Sonne gemessen. Wenn es keinen Sonnenaufgang und keinen Sonnenuntergang mehr gibt, so gibt es für den Menschen auch nicht mehr diese Art von Zeit. Die Aufgestiegenen haben Merkmale, die sich von den Eigenschaften derer unterscheiden, die noch auf Erden sind. Doch besteht keine wirkliche Trennung zwischen ihnen.«
(aus Göttliche Lebenskunst)

Ich hoffe, dass dir das weiterhilft

Liebe Grüße,
Yahia
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https://youtu.be/XJ9E4sbnW-k
Zitat:
Das "Ich" aus dem ich bestehe wird so nicht weiter existieren.


Hallo liebe/r condemned, grade eben hab ich mir über diese Deine Zeilen nochmal Gedanken gemacht.

Ich denke, das "Ich" aus dem Du bestehst wird ewig weiter existieren, denn Du bist Seele und nicht Körper und die Seele ist unzerstörbar. Deinen Körper wirst Du dann ablegen, wenn Du ihn nicht mehr brauchst.

Wie hier schon gesagt, denke ich auch, der Mensch hat keine Seele, er ist Seele und hat einen Körper für eine bestimmte Zeit. Und diese Seele ist hier auf dieser Erde um sich weiterzuentwickeln.

Was meine Seele braucht, wenn sie ihren Körper abgelegt hat, sind Eigenschaften wie Liebe, Geduld, Mitgefühl, Wahrhaftigkeit, Gottvertrauen. Das alles kann ich mir hier aneignen im Umgang mit meinen Mitmenschen.

Es gibt hier im Forum auch die Seite -Wie schaut das Leben nach dem Tode aus- und die allerersten Seiten sind eine Zusammenstellung zu diesem Thema


Wünsch Dir alles Liebe! Es ist gut, sich solche Fragen zu stellen, wie Du es tust.
Schöne Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
condemned hat folgendes geschrieben:
Wenn wir Menschen uns entwickelt haben, waren wir ja vor zig tausend Jahren eine niedere Form (Tier oder Affe oder ähnliches). Nun geht man davon aus das Tiere keine Seele haben. Wann soll der Mensch diese bekommen haben ? Es kann doch keine Grenze gegeben haben wo sie Plötzlich da war.


Erst mal herzlich willkommen im Forum, Condemned!

Zu Deiner Frage:
also meiner Meinung nach erfolgte die Entwicklung Mensch/Tier parallel.
Somit wurde die menschliche Seele schon vor urdenklichen Zeiten erschaffen. Durch Evolution erfolgte die Weiterentwicklung über tierähnliche Körper bis zum heutigen Menschen.
Hexler hat das sehr eindrücklich mit der Entwicklung des Embryos verglichen, der sich ja auch von der befruchteten Eizelle zum Menschen entwickelt.

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Hallo condemned,

es sieht so aus, dass wohl jeder ein Leben nach dem Tod hat. Daher stellt sich eher die Frage, wie dieses Leben nach dem Tod aussieht und wovon seine Qualität abhängig ist. Die meisten Religionen und Glaubensrichtungen sind sich - so unterschiedlich sie auch sind, darin einig, dass es die Lebensführung ist, die darüber entscheidet, was mit einem nach dem körperlichen Tod geschieht.
Alle Menschen, die ein Nahtodeserlebnis hatten, berichten darüber, dass es das Herz ist, wonach wir beurteilt werden, bzw. unsere Taten - ob sie in Achtung vor den Gefühlen anderer erfolgten oder in Missachtung derer.
Im Tod begegnen wir uns selbst, so wie wir wirklich sind. Ich persönlich bin der Meinung, dass es von Vorteil ist, diese Erkenntnis schon in diesem Leben zu erlangen, um dann aus dieser Erkenntnis über unseren wahren Charakter, Haltungsänderungen vornehmen zu können.
Aus eigener Erfahrung bin ich der Überzeugung, dass es dabei aber nicht darum geht, vorhandene, negative Gefühle einfach zu unterdrücken, weil man erkannt hat, dass sie nicht gut sind, sondern an ihnen zu arbeiten, damit sie tatsächlich verschwinden. Alle was unterdrückt wird, brodelt unter der Oberfläche. Alles, an was gearbeitet wird, löst sich auf. Das ist ein lebenslanger Prozess. Niemand von uns ist durch und durch gut oder gar perfekt. Und niemand wird es, weil er sich einer bestimmten Religion anschließt und nach außen hin deren Ethik lebt. Es kommt auf den Willen an, auf die Herzenshaltung, auf die Bereitschaft diesen Weg der "Läuterung" zu gehen. Am Ende sind wir aber alle auf die Gnade Gottes angewiesen, was immer auch der Einzelnen darunter versteht oder wie auch immer er das, was wir Gott nennen, definiert. Er /Es ist da, egal ob du eine Kraft darin siehst, eine Person, ein anders defniertes Dasein von uns allen in einer anderen Dimension, ein "Alles was ist" oder ein Gott der im Werden begriffen ist .....
Es lohnt sich mit Sicherheit, sich auf den Weg zu machen, sich so zu verhalten, dass dein Leben nach dem Tod angenehm wird. Egal ob du an Wiedergeburt glaubst oder an einen jenseitigen Ort. Sollte es einen Verlust des Ichs geben, bin ich aber sicher, dass er zugunsten von etwas viel Höherem ausfallen wird, einem universellen Bewusstein etwa. In dem kannst du "ich" oder "wir" oder "du" oder "es" sein, so wie es dir gefällt.

LG
Helle
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Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst

Hermann Kern
[quote="Helle"]Hallo condemned,

es sieht so aus, dass wohl jeder ein Leben nach dem Tod hat. Daher stellt sich eher die Frage, wie dieses Leben nach dem Tod aussieht und wovon seine Qualität abhängig ist. Die meisten Religionen und Glaubensrichtungen sind sich - so unterschiedlich sie auch sind, darin einig, dass es die Lebensführung ist, die darüber entscheidet, was mit einem nach dem körperlichen Tod geschieht.
Alle Menschen, die ein Nahtodeserlebnis hatten, berichten darüber, dass es das Herz ist, wonach wir beurteilt werden, bzw. unsere Taten - ob sie in Achtung vor den Gefühlen anderer erfolgten oder in Missachtung derer.
Im Tod begegnen wir uns selbst, so wie wir wirklich sind. Ich persönlich bin der Meinung, dass es von Vorteil ist, diese Erkenntnis schon in diesem Leben zu erlangen, um dann aus dieser Erkenntnis über unseren wahren Charakter, Haltungsänderungen vornehmen zu können.
Aus eigener Erfahrung bin ich der Überzeugung, dass es dabei aber nicht darum geht, vorhandene, negative Gefühle einfach zu unterdrücken, weil man erkannt hat, dass sie nicht gut sind, sondern an ihnen zu arbeiten, damit sie tatsächlich verschwinden. Alle was unterdrückt wird, brodelt unter der Oberfläche. Alles, an was gearbeitet wird, löst sich auf. Das ist ein lebenslanger Prozess. Niemand von uns ist durch und durch gut oder gar perfekt. Und niemand wird es, weil er sich einer bestimmten Religion anschließt und nach außen hin deren Ethik lebt. Es kommt auf den Willen an, auf die Herzenshaltung, auf die Bereitschaft diesen Weg der "Läuterung" zu gehen. Am Ende sind wir aber alle auf die Gnade Gottes angewiesen, was immer auch der Einzelnen darunter versteht oder wie auch immer er das, was wir Gott nennen, definiert. Er /Es ist da, egal ob du eine Kraft darin siehst, eine Person, ein anders defniertes Dasein von uns allen in einer anderen Dimension, ein "Alles was ist" oder ein Gott der im Werden begriffen ist .....
Es lohnt sich mit Sicherheit, sich auf den Weg zu machen, sich so zu verhalten, dass dein Leben nach dem Tod angenehm wird. Egal ob du an Wiedergeburt glaubst oder an einen jenseitigen Ort. Sollte es einen Verlust des Ichs geben, bin ich aber sicher, dass er zugunsten von etwas viel Höherem ausfallen wird, einem universellen Bewusstein etwa. In dem kannst du "ich" oder "wir" oder "du" oder "es" sein, so wie es dir gefällt.

Genau so könnte es sein .


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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Hallo allerseits,
Zitat:
@eddyman
Wenn Religion keine praktische Komponente hätte, sondern sich nur imaginär in unserem Kopf abspielen würde, wäre sie doch nichts wert, oder?

Sicher hat Religion eine wichtige praktische Seite. Religion in erster Linie bedeutet, sich nach den Gesetzen Gottes zu verhalten.
Wenn Gott uns beispielsweise erklärt; "du sollst nicht töten", so ist das Gottes Wunsch das kein Tier und kein Mensch von uns getötet werden sollte und jeder der sich daran haltet praktiziert Religion. Wohingegen jemand, der sich zwar auf einen Messias oder Propheten beruft, aber dann trotzdem die grundlegenden Gesetze Gottes bricht, nur eine "imaginäre Religion" praktiziert die nur im Kopf des Gläubigen existiert.
Das eine ist Religion und das andere ist Irr-Religion. Leider werden die Religionen heutzutage von uns nur noch dem Namen nach praktiziert und deshalb hat sie bei den kritisch denkenden/beobachtenden Menschen einen schlechten Ruf.

Zitat:
Zitat:
@tiro
Namaste
Jeder hier hat dir bisher geschrieben wie er oder sie es sieht, woran er oder sie eben glaubt. Bei deiner Frage kann dir keiner wirklich weiterhelfen, wir können alle nur unseren Glauben offenbaren und unsere ureigene Erkenntnis zum Ausdruck bringen, der Rest liegt bei dir. Die "endgültige" Antwort für dich kannst nur du selbst erkennen.
LG Tiro

@eddyman
Dem stimme ich ganz und gar nicht zu. Der 'Glaube' liegt nicht so in der Luft wie Du es darstellst.
Wenn es eine solche absolute Existenz gibt, dann muss es zumindest hin und wieder Menschen gegeben haben, die diese Wahrheit auch verwirklicht haben. Und das ist schlichtweg der Fall - man schaut auf eine ungebrochene Linie an Meistern, Mystiker, Heiligen, ... zu allen Zeiten und auf allen Erdteilen.

Ja sicher gibt es diese Absolute Existenz und diese kann sogar auf wissenschaftliche Art erfahren werden. Aber weil wir nach dem "jeder wie er will" Verfahren Spiritualität praktizieren, herrscht ein heilloses Durcheinander.

In der vedischen Philosophie beispielsweise wird uns zuerst einmal erklärt, dass wir lernen sollten unsere Sinne zu beherrschen. Das gesamte Yogasystem beruht auf dem Ziel, das wir lernen unsere Sinne zu zügeln und sie schlussendlich zu kontrollieren.
Die wichtigsten Sinne, die man als "Schlüssel" bezeichnen könnte, sind die Zunge und das Genital. Wer diese beiden beherrscht bringt automatisch auch alle anderen Sinne unter seine Kontrolle.
Ein Mensch der dies erreicht hat, fühlt sich nicht mehr zu Sinnenbefriedigung hingezogen. Und in diesem Zustand nun können wir beginnen Meditation zu praktizieren.
Diese Praxis kann von jedem aufgenommen werden und wird auch von jedem gleich erfahren, im Sinne von Loslösung von Sinnenbefriedigung.
Auf dieser Ebene, der sogenannten brahma-bhuta Ebene, erfahren wir bereits grosse innere Freude und erhalten einen "Vorgeschmack" was spirituelles Leben wirklich bedeutet. Wenn wir Spiritualität auf diese Weise praktizieren können wir sie durchaus als wissenschaftlich bezeichnen. Denn jeder der sich nach diesem Verfahren richtet erfährt das Gleiche.
In den grossen Religionen geht es jedoch heute um Macht(missbrauch), und diese würde verloren gehen würde diese einfache Wahrheit innerhalb der Religionen gelehrt werden. Selbstverständlich hat sich dieser Machtmissbrauch heutzutage so flächendeckend ausgebreitet das er alle Bereiche der menschlichen Gesellschaft, wie Bildung, Wirtschaft und Freizeit etc. betrifft (also nicht nur Religion).

Leider wollen wir uns in unserer Verblendung nicht auf diesen von außen betrachtetet mühsamen Weg machen und laufen deshalb irgendwelchen Pseudogurus hinterher. Und so entsteht dann der Aberglaube das jeder eine andere "spirituelle Realität" erfährt - was vollkommener Unsinn ist.

Gruss
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"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer."
(Lucius Annaeus Seneca)