Ich hasse und liebe meine Mutter


Ihr lieben Menschen...

ich brauche bitte eure seelische Unterstützung. Ich bitte euch, helft mir von diesen Gefühlen los zu kommen, von diesen paradoxen Gefühlen. Ich kann einfach nicht mehr. Wie soll ich nun, in dringender emotioanler Not, mein ganzes Leben hier wirderspiegeln, sodass man nur ansatzweise versteht, worum es mir geht, wie ich fühle und wie kaputt ich innerlich bin. Wie fange ich an, das ganze Durcheinander, den ganzen Haß, zu beschreiben?...
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"Wo sind die Menschen"?, fuhr der kleine Prinz endlich fort. "Man ist ein bisschen einsam in der Wüste". "Man ist auch bei den Menschen einsam", sagte die Schlange.
Zieh weg, mach ne andere Ausbildung und ne Therapie. Wenn du finanzielle Sorgen hat, würde ich beim Arbeitsamt anfragen ob die dein Gehalt aufstocken. Den ganzen emotionalen Ballast würde ich in die Tonne kloppen. Wen du wie wo wann hassen darfst ist doch völlig egal und nicht zielführend. Sicher darf man die Menschen nicht mögen, die einen schlecht behandeln. Es hilft nur nichts. Mach, dass du da raus kommst und dreh dich nicht um.
Hi liebe Pansy, ich konnte jetzt nicht alles durchlesen, das überfordert meine Kraft, Zeit und Konzentration.

Aber zur Überschrift Deines Threads wollte ich sagen.

Zitat:
Ich hasse meine Mutter


Hier musst Du ansetzen, hier liegt wahrscheinlich der Kern Deines Problems. Wer seine Mutter hasst kann sich selbst nicht lieben und anerkennen. Wer sich selbst nicht lieben und anerkennen kann, kann andere nicht lieben und anerkennen und wird daher wieder auch von anderen weniger geliebt und anerkannt. Das ist ein Teufelskreis.

Ich denke Du solltest Dir bei irgendeiner Beratungsstelle helfen lassen. Die gibt es überall und es ist absolut keine Schande die in Anspruch zu nehmen.

Liebe ist Licht, wo immer sie wohnt, und Hass ist Finsternis, wo immer er nistet.
(Abdu'l-Baha, BRIEFE UND BOTSCHAFTEN)

Ich heiße euch alle und jeden von euch, alles, was ihr im Herzen habt, auf Liebe und Einigkeit zu richten. Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens. Ein Hassgedanke muß durch einen mächtigeren Gedanken der Liebe vernichtet werden. Kriegsgedanken zerstören alle Eintracht, Wohlfahrt, Ruhe und Freude.

Gedanken der Liebe schaffen Kameradschaftlichkeit, Frieden, Freundschaft und Glückseligkeit.


(Abdu'l-Baha, ANSPRACHEN IN PARIS 1911)

Alles Liebe Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Namaste und Guten Tag, liebe Pansy!

Zuerst mal meine Hochachtung dafür das Du nach all diesen Geschehnisen und absolut negativen Erfahrungen dieser bisherigen Existenz noch lebst! Für deine Stärke hast du Respekt und für deine vielen geistigen, körperlichen und physischen Wunden mein Mitgefühl!

Wie ich gelesen habe bemühst Du dich schon sehr um ein Anhalten von Psychotherapie und das ist hierzulande oft nicht einfach. Du weißt sicher das jeder Therapeut eine "kilometerlange" Warteliste hat, also bleib bitte am Ball, egal wohin es dich geografisch noch zieht, denn das ist das wichtigste in deiner Situation. Du BRAUCHST professionelle Hilfe um deine Kindheit und das was dir diese negativen Menschen angetan haben zu verarbeiten.

Wir sind gern für dich da, Du kannst uns hier schreiben und von den meisten hier imer mit Mitgefühl rechnen. Wir haben auch ein foreneigenes Thema für Menschen mit Borderline. Was wir dir leider nicht bieten können, da keiner von uns Psychologie studiert hat, ist der Rat von Profis.

Ansonsten möchte ich mich dem Rat von Yogi anschliessen. Egal wie, sieh zu das Du soweit wie nur möglich von diesen Subjekten weg kommst, sie haben dir genug angetan!

Ich wünsche dir viel Kraft und Mut und hoffentlich irgendwann inneren und äußeren Frieden!

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Oh jehh,
selten so ein klares Bild von gegenseitigen
Abhängikeiten und mangelndn Fehigkeit mit dem Leben fertig zu werden,
und dazwischen Kind ,als Mitbetroffene, als Speicher und Träger des Leides das bisher keine

aber jetzt, eine Schance als Erwachsene hat, etwas anderes zu lernen,
anderes Denken und Verhalten einzuüben,

als das einer Schein Welt und ihren Lügen-, Irrtümern, Unfehigkeiten ,Rücksichtslosigkeiten-Berechnung, Hoffnung-Des- Ilusionen, Kummer Krankheiten und Leid zu versinken. das nur in und auf eigene ICH bezogenen und deshalb auch von allen anderen nicht bechteten Mitmenschen veralssen ist.


Ein leides Muster das sich ganz viele Kinder und Menschen, vor allem in den Wohlstand Orienierten Ländern teilen. Persönliche Schwäche , Unsicherheit, Einsamkeit und dann Hass, zuerst auf eigene Eltern, das Leben und dann auf alle Andere.

Ich bete für dich das dir gelingt deine Eltern zu verstehen, ihnen zu vergeben,

weil aus deinem Bericht über sie, einem nur Mittleid und Mitgefühl für Euer gemeinsames Schicksal übrig bleibt.

Und ich möchte deine Worte da wieder geben..
die irgendwie verloren in der grossen Anklage
und nur in dem eigenem Selbst-mitleid untergegangen sind:

"wenn es mir wirklich schlecht ging, war sie da."
Hallo Pansy,

buuh ... erst mal tief Luft holen ... Mann oh Mann.

Hab alles durchgelesen - wenn ich könnte würde ich Dich in den Arm nehmen und ganz fest drücken

arme kleine Pansy!


Wie sieht's denn mit Deiner Oma aus? Hast Du da auch keine Unterstützung?

Das Verhältnis zu Deiner Mutter ist vorerst zweitrangig, wenn Dir diese Ausbildung gefällt - mach sie! Unbedingt! Du wirst sehen - wenn das Rädchen erstmal anfängt sich zu drehen - kommt eins nach dem anderen.
Soviel ich im Kopf habe bist Du nicht gläubig, aber egal, wenn Du einen festen Willen hast und ich habe das Gefühl daß Du nun soweit bist Deinem Leben eine Wende zu geben

Du wirst sehen - es geht dann eins nach dem anderen - wenn Du es wirklich willst


alles Liebe Dir, Du kannst hier alles schreiben, kannst Dich hier frei machen
Rose
_________________
"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Rosenrot hat folgendes geschrieben:
Hallo Pansy,

buuh ... erst mal tief Luft holen ... Mann oh Mann.

Hab alles durchgelesen - wenn ich könnte würde ich Dich in den Arm nehmen und ganz fest drücken

arme kleine Pansy!


Wie sieht's denn mit Deiner Oma aus? Hast Du da auch keine Unterstützung?

Das Verhältnis zu Deiner Mutter ist vorerst zweitrangig, wenn Dir diese Ausbildung gefällt - mach sie! Unbedingt! Du wirst sehen - wenn das Rädchen erstmal anfängt sich zu drehen - kommt eins nach dem anderen.
Soviel ich im Kopf habe bist Du nicht gläubig, aber egal, wenn Du einen festen Willen hast und ich habe das Gefühl daß Du nun soweit bist Deinem Leben eine Wende zu geben

Du wirst sehen - es geht dann eins nach dem anderen - wenn Du es wirklich willst


alles Liebe Dir, Du kannst hier alles schreiben, kannst Dich hier frei machen
Rose



Doch ich glaube...

Meine Oma wohnt leider in Polen, ist nur für eine Zeit hier.. und fährt leider morgen wieder zurück. Ich habe sonst keine Familie hier.
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"Wo sind die Menschen"?, fuhr der kleine Prinz endlich fort. "Man ist ein bisschen einsam in der Wüste". "Man ist auch bei den Menschen einsam", sagte die Schlange.
PansyShell hat folgendes geschrieben:

Doch ich glaube...


Na um so besser! GOTT - das Göttliche wird Dir alle Deine Möglichkeiten aufzeigen und Dir beistehen - ganz sicher

PansyShell hat folgendes geschrieben:

Meine Oma wohnt leider in Polen, ist nur für eine Zeit hier.. und fährt leider morgen wieder zurück. Ich habe sonst keine Familie hier.


das ist schade, aber halt leider nicht zu ändern.

Nimm Dein Leben nun in Angriff - denke jetzt an Dich und Deine Zukunft und belaste Dich nicht mehr so sehr mit negativen Gefühlen. Schaffst Du es für eine Zeit lang ein neutrales Gefühl für Deine Mutter aufzubauen? Wenn Du vorübergehend noch bei ihr wohnen bleibst wäre das wichtig. Du schaffst das


lieben Gruß
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Liebe Pansy,

ob man hassen darf oder nicht ist nicht die Frage, sondern was der Hass für dich und deine Zukunft bewirkt.

Wenn du Hass zulässt, so wirst du eine Ernte haben, die der Hass verursacht hat.

Kein Mensch sollte es dir wert sein, deine Zukunft negativ zu belasten.

Hass schadet dir, nicht deiner Mutter. Deine Mutter wird ihr Päckchen sowieso bezahlen müssen.

Am Besten für dich wäre es, du könntest es schaffen, sie nicht zu hassen, uns zwar dir zuliebe und dich aber komplett und ganz und gar von ihr zu trennen, denn es wird immer wieder schwer sein, sie nicht zu hassen.

Wenn du sie nicht mehr siehst und mehr Abstand hast, dann wird es dir leichter fallen, ihr zu verzeihen.

Am Geld darf es nicht scheitern, nein. Es gibt immer eine Lösung.

Dort wirst du es nicht schaffen, dich innerlich zu entspannen.

Aber eine Ausbildung anfangen? Arbeiten überhaupt?

Kannst du nicht erst mal in eine psychosomatische Klinik? Hast du das schon probiert?
Du musst doch erst mal irgendwie zu dir kommen und anfangen, all das zu verarbeiten. Das ist viel und es ist schwer.

Jetzt alleine sein und einfach arbeiten? Das halte ich für unmöglich. Das ist einfach zu viel verlangt von dir.

Du hast ja keinen entspannten Tag in deinem Leben erlebt.

Du solltest dich einfach fallen lassen können und dich um nichts kümmern müssen außer um dein gebrochenes Herz und das vor allem nicht alleine.

Wenn du dich jetzt überforderst, dann überfällt dich irgendwann alles und es geht wieder den Bach runter, einfach weil du zu viel verlangt hast von dir.
Nach all dem leiden müßtest du nun einfach mal Baby sein dürfen, das versorgt wird mit Menschenwärme, Unterkunft und Nahrung- ohne etwas dafür leisten zu müssen. Und vor allem ohne emotionalen Stress.

Das kann man zwar nicht wirklich nachholen, aber du musst ja irgendwo anfangen.

Hast du dich schon mal um eine solche Hilfe bemüht? Es gibt genau für das, was du hast, gute Kliniken.
Die Wartezeit allerdings ist ein Problem.

Du bräuchtest, falls das für dich eine Lösung wäre, eine Zwischenlösung.

Du könntest die Caritas oder das Diakonische Hilfswerk ansprechen.
Vielleicht gibt es Familien, die Menschen aufnehmen in ihre Familie für eine bestimmte Zeit.

Du könntest dich konkret an einen Arzt wenden, vielleicht einen, der dich auch schon länger kennt und an eine oder sogar zwei Beratungsstellen wenden für psychische Probleme oder Familienhilfe und denen klar machen, dass du wirklich Hilfe brauchst und eigentlich nicht die Kraft hast, dich selbst darum zu kümmern.

Du könntest auch direkt in eine Psychiatrie gehen und von dort aus die psychosomatische Klinik beantragen und solange dort bleiben- dort wäre ich nur sehr vorsichtig, was die dir an Medikamenten geben wollen.

Nur weg von deiner Mutter so schnell wie möglich ist das Wichtigste.

Du könntest auch in ein Kloster gehen bis du in eine Klinik kannst, einfach um Ruhe zu haben und mal ruhig zu werden.

Ruhe und Abstand sind nun einfach lebensnotwendig für dich und unsere Gesellschaft hat viele Möglichkeiten.

Wir hier können leider nur wenig bis gar nichts für dich tun.

Hast du die Kraft noch, um für dich selbst zu kämpfen?
soraja hat folgendes geschrieben:
Liebe Pansy,

ob man hassen darf oder nicht ist nicht die Frage, sondern was der Hass für dich und deine Zukunft bewirkt.

Wenn du Hass zulässt, so wirst du eine Ernte haben, die der Hass verursacht hat.

Kein Mensch sollte es dir wert sein, deine Zukunft negativ zu belasten.

Hass schadet dir, nicht deiner Mutter. Deine Mutter wird ihr Päckchen sowieso bezahlen müssen.

Am Besten für dich wäre es, du könntest es schaffen, sie nicht zu hassen, uns zwar dir zuliebe und dich aber komplett und ganz und gar von ihr zu trennen, denn es wird immer wieder schwer sein, sie nicht zu hassen.

Wenn du sie nicht mehr siehst und mehr Abstand hast, dann wird es dir leichter fallen, ihr zu verzeihen.

Am Geld darf es nicht scheitern, nein. Es gibt immer eine Lösung.

Dort wirst du es nicht schaffen, dich innerlich zu entspannen.

Aber eine Ausbildung anfangen? Arbeiten überhaupt?

Kannst du nicht erst mal in eine psychosomatische Klinik? Hast du das schon probiert?
Du musst doch erst mal irgendwie zu dir kommen und anfangen, all das zu verarbeiten. Das ist viel und es ist schwer.

Jetzt alleine sein und einfach arbeiten? Das halte ich für unmöglich. Das ist einfach zu viel verlangt von dir.

Du hast ja keinen entspannten Tag in deinem Leben erlebt.

Du solltest dich einfach fallen lassen können und dich um nichts kümmern müssen außer um dein gebrochenes Herz und das vor allem nicht alleine.

Wenn du dich jetzt überforderst, dann überfällt dich irgendwann alles und es geht wieder den Bach runter, einfach weil du zu viel verlangt hast von dir.
Nach all dem leiden müßtest du nun einfach mal Baby sein dürfen, das versorgt wird mit Menschenwärme, Unterkunft und Nahrung- ohne etwas dafür leisten zu müssen. Und vor allem ohne emotionalen Stress.

Das kann man zwar nicht wirklich nachholen, aber du musst ja irgendwo anfangen.

Hast du dich schon mal um eine solche Hilfe bemüht? Es gibt genau für das, was du hast, gute Kliniken.
Die Wartezeit allerdings ist ein Problem.

Du bräuchtest, falls das für dich eine Lösung wäre, eine Zwischenlösung.

Du könntest die Caritas oder das Diakonische Hilfswerk ansprechen.
Vielleicht gibt es Familien, die Menschen aufnehmen in ihre Familie für eine bestimmte Zeit.

Du könntest dich konkret an einen Arzt wenden, vielleicht einen, der dich auch schon länger kennt und an eine oder sogar zwei Beratungsstellen wenden für psychische Probleme oder Familienhilfe und denen klar machen, dass du wirklich Hilfe brauchst und eigentlich nicht die Kraft hast, dich selbst darum zu kümmern.

Du könntest auch direkt in eine Psychiatrie gehen und von dort aus die psychosomatische Klinik beantragen und solange dort bleiben- dort wäre ich nur sehr vorsichtig, was die dir an Medikamenten geben wollen.

Nur weg von deiner Mutter so schnell wie möglich ist das Wichtigste.

Du könntest auch in ein Kloster gehen bis du in eine Klinik kannst, einfach um Ruhe zu haben und mal ruhig zu werden.

Ruhe und Abstand sind nun einfach lebensnotwendig für dich und unsere Gesellschaft hat viele Möglichkeiten.

Wir hier können leider nur wenig bis gar nichts für dich tun.

Hast du die Kraft noch, um für dich selbst zu kämpfen?




Liebe Soraja....

als ich gesehen habe, dass ich eine Antwort von dir bekommen habe, war ich schon sehr gespannt auf deine Meinung und wusste, dass ich viel Wert auf deine Worte legen kann...

ich bin gerade kurz angebunden, aber ich wollte dazu kurz sagen, dass ich schon einmal zwei Monate eine stationäre Therapie gemacht habe. Die Geborgenheit war toll, die Menschen auch, einfach dieses "Nest", keine Verpflichtungen, einfach SEIN dürfen.... das war toll, aber auch alles. Die Therapie hätte ich selbst besser machen können, als manche Therapeuten dort. Ich finde es unverantwortlich, junge, unerfahrene, studierende angehende Therapeuten auf "schwer kranke" Menschen los zu lassen. Klar, auch sie müssen irgendwo ihre Erfahrung sammeln... aber wenn ich an mich denke, dann schadet es mir mehr als es mir helfen würde.

Ich möchte gerne eine ambulante Therapie machen. Aber ich habe das Gefühl, ich kann nur ich selbst sein, wenn meine Mutter "nicht anwesend" ist. Ich habe nur Schuldgefühle, alles wird kommentiert. Ich kann nicht richtig Frau sein, wenn du verstehst was ich meine... ich kann mich nicht entfalten! Ich habe sogar ein schelchtes Gewissen, wenn ich hohe Schuhe anziehe. Selbst das wir kommentiert. Ich kann es nciht erklären...
Wenn ich ein Date habe, erzähle ich meiner Mutter, ich wäre bei einer Freundin. Weil ich sonst nicht ohne schlechtem Gewissen und ohne Schuldgefühle bei der Sache sein kann. Ich fühle mich, als würde ich etwas verbotenes tun. Am nächsten Tag dann dieses Grinsen... sie weiß IMMER ALLES, sie hat es im Gefühl. Diese Kommentare dann, die Blicke...ich habe sogar manchmal das Gefühl, sie ist irgendwie eifersüchtig. Sie kontrolliert mein Leben, so fühle ich mich.
Ich möchte eine Therapie machen. Aber ohne dem Gefühl, es für sie zu tun, bzw unter ihrer Kontrolle. Man muss es sich so vorstellen: Wenn ich bei meiner Therapeutin damals aus dem Gespräch kam, wurden gleich Fragen gestellt worüber wir geredet haben und was sie gesagt hat. Hallo? Und schon ist sie beleidigt, wenn ich ihr darüber nichts sagen möchte. Und das weckt Schuldgefühle. Und schon mach ich es wieder... und dann fühle ich mich kontrolliert und schlecht. Obwohl ich immer denke, dass es besser wierd je mehr sie weiß, was falsch ist. Das ist mir bewusst. Aber ich laufe so dieser Anerkennung und Liebe hinterher, dass es mir schwer fällt, meine Mutter aus meiner Gefühlselt rauszulassen. Meine Therapeutin meinte, dass es ein harter Weg ist. Und es so weit kommen kann, dass meine Mutter sich sogar für eine Zeit komplett abwendet. Und es mir wahnsinnig weh tun wird, aber ich muss es aushalten, damit ich meinen Seelenfrieden finden kann. es akzeptiern, dass ich nie das bekommen werde, was ich mir wünsche. Mir meine Liebe woanders holen. Aber es ist so wahnsinnig schwierig....

In Ahnlehnung an eine vorherige Antwort hier:

Ich habe meiner Mutter schon lange verziehen. Ich weiß dass jeder ist wie er ist und seine Geschichte hat. Und ich habe schon vieles versucht, von meiner Seite, um dem eine Chance zu geben, dass es besser wird. Aber irgendwann kann auch ich nciht mehr. Ich frage mich manchmal, WER hier die Tochter und wer die Mutter ist....

Jetzt ist doch ein wenig mehr aus dem Text geworden..aber wenigstens eins kann ich: schnell tippen
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"Wo sind die Menschen"?, fuhr der kleine Prinz endlich fort. "Man ist ein bisschen einsam in der Wüste". "Man ist auch bei den Menschen einsam", sagte die Schlange.