Von Jesus zu Christus - Christusbewußtsein in der Welt


Demetrius hat folgendes geschrieben:

Der Menschliche Geist kann nur in eine Richtung gelenkt werden. Entweder in sein Wirken in der materiellen Welt (Ich will das erreichen - Begehren), oder aber das Göttliche einfließen zu lassen.


Das würde ich nicht als Gegensatzpaar sehen.

Der Menschliche Geist, der sich auf Gott "eingeschwungen" hat, auf der richtigen Frequenz schwingt, wird den Menschen zu einem Wirken in dieser Welt führen, das den Willen Gottes umsetzt, erst dadurch wird er immer mehr im wahrsten Sinne "wirksam" in dieser Welt, wenn der Mensch immer mehr das aus der Natur kommende "Mein Wille geschehe!" durch das von Gott kommende "Dein Wille geschehe ersetzt!".
Hallo Soraja,
Zitat:
Zuerst erscheint ein Konflikt, vielleicht mit dem Staat, einem meiner Kinder oder meistens dem, in den ich verknallt bin und es gar nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle...


Ist das nicht alles EGO?
Du lebst in ZWEI Welten! Die Welt und Dein Umfeld soll so sein, wie DU (ICH-Ego) es Dir vorstellst. Auf der anderen Seite willst Du mit ZWANG das Göttliche erreichen. Was auch wieder Ego ist – ICH will zu Gott – weil ICH ja Recht habe, weil ICH ja so gut bin … usw.
Gott ist nicht mit Zwang und Kampf zu erreichen, sondern nur durch KOMMEN LASSEN. Kampf und Zwang ist für die materielle Welt – nicht für die geistig- spirituelle.

Das ist DEIN Zwiespalt, in dem Du lebst, und Du kannst Dich nicht entscheiden – Du willst BEIDES, und das geht nicht!

Auch kannst Du nicht das andere Ufer erreichen, wenn Du Dich an Deinem aktuellen Standpunkt festhältst. Wenn ich auf den Berg will, muß ich das Tal verlassen.

Wenn Du noch solche Begehren hast, dann mußt Du diese erst einmal AUSLEBEN – so lange, bis Du SATT davon bist. Ein künstliches Enthalten (von einer begehrten Sache) nützt gar nichts, solange das Begehren noch in Dir steckt.

Ansonsten geht es nicht darum, was Du tust, (tu, was Du für richtig hältst) sondern darum, aus welchem Geist (Bewusstsein - Beweggrund) heraus Du das tust.

Grüße,
Demetrius
_________________
Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Der Mensch hat zwei Möglichkeiten zu Handeln.

Entweder es sagt: „ICH mache“. Dann muß er in der materiellen Welt kämpfen um seine Existenz, sein Dasein, sein Besitz, seine Familie, seine Kinder, seine Freunde, seine Ehre, seine Anerkennung und um Liebe. Der ist durch seine Begehren GEFANGEN und GEBUNDEN in seinen Handlungen!

Oder er sagt: „DU machst alles". Dann muß er alles unbeeindruckt hinnehmen was kommt und was geht. Erfolg oder Misserfolg, Glück oder Leid, Gewinn oder Verlust, Reichtum oder Armut, Gesundheit oder Krankheit, viele Freunde oder Einsamkeit, Ehre oder Spott, geliebt- oder verlacht werden. Der ist immer FREI, und kann immer tun und lassen, was er für richtig hält und ihm gefällt!

Nicht der blinde Glaube an einen Gott, sondern nur das schrittweise und kontinuierliche mindern seiner Begehren, bringt den Menschen „Stufenweise“ durch eigene ERKENNTNIS vom ICH zum DU. Vom Egoismus zur Selbstlosigkeit, von der materiellen Welt zur göttlichen Welt.

Demetrius
_________________
Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Nicht der blinde Glaube an einen Gott, sondern nur das schrittweise und kontinuierliche mindern seiner Begehren, bringt den Menschen „Stufenweise“ durch eigene ERKENNTNIS vom ICH zum DU. Vom Egoismus zur Selbstlosigkeit, von der materiellen Welt zur göttlichen Welt.


Ich würde deiner Philosophie nicht in suggestiver Art und Weise den "blinden Glauben" als Pendant gegenüberstellen, sondern nehme für mich in Anspruch sehend zu glauben.

Und ja - ein Faktor der Spiritualität ist sicherlich das Begehren, das auf Vergängliches gerichtet ist, abzutöten. Aber es ist nicht selbstständiges Ziel als Selbstzweck sondern Folge einer wachsenden Gottesliebe. Diese Begehrenlosigkeit aus eigener Kraft anzustreben ist freudlos und hart und wird früher oder später scheitern oder in die Verbitterung führen, weil das Begehrensvakuum nur durch Gott gefüllt werden kann.
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Hallo Soraja,
Zitat:
Zuerst erscheint ein Konflikt, vielleicht mit dem Staat, einem meiner Kinder oder meistens dem, in den ich verknallt bin und es gar nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle...


Ist das nicht alles EGO?
Du lebst in ZWEI Welten! Die Welt und Dein Umfeld soll so sein, wie DU (ICH-Ego) es Dir vorstellst. Auf der anderen Seite willst Du mit ZWANG das Göttliche erreichen. Was auch wieder Ego ist – ICH will zu Gott – weil ICH ja Recht habe, weil ICH ja so gut bin … usw.
Gott ist nicht mit Zwang und Kampf zu erreichen, sondern nur durch KOMMEN LASSEN. Kampf und Zwang ist für die materielle Welt – nicht für die geistig- spirituelle.

Das ist DEIN Zwiespalt, in dem Du lebst, und Du kannst Dich nicht entscheiden – Du willst BEIDES, und das geht nicht!

Auch kannst Du nicht das andere Ufer erreichen, wenn Du Dich an Deinem aktuellen Standpunkt festhältst. Wenn ich auf den Berg will, muß ich das Tal verlassen.

Wenn Du noch solche Begehren hast, dann mußt Du diese erst einmal AUSLEBEN – so lange, bis Du SATT davon bist. Ein künstliches Enthalten (von einer begehrten Sache) nützt gar nichts, solange das Begehren noch in Dir steckt.

Ansonsten geht es nicht darum, was Du tust, (tu, was Du für richtig hältst) sondern darum, aus welchem Geist (Bewusstsein - Beweggrund) heraus Du das tust.

Grüße,
Demetrius


Du verkennst mich. Ich hätte besser geschwiegen in diesem Fall.
Hallo Demetrius,

Demetrius hat folgendes geschrieben:


So, und diese Aufgabe aller Begehren, ist harte Arbeit an sich Selbst. Denn das bedeutet sein Ego nicht nur etwas abzubauen, sondern zu vernichten.

Dieses Wort verschreckt mich aber sehr. Warum vernichten?

Demetrius hat folgendes geschrieben:


Jedes Denken wie – Ich habe etwas geleistet, ICH habe geholfen, ICH bin gut, ICH habe dieses oder jenes bewirkt, usw. ist EGO.


eines hab ich festgestellt: die Menschen die soviel über das Ego reden oder schreiben haben wirklich ein großes Problem damit ...

Demetrius hat folgendes geschrieben:

Der Gott will den Menschen GANZ, und nicht nur ein Teil von ihm. Darum muß der Mensch sICH (sein ganzes persönliches ICH (EGO), diesem Gott hingeben. DU hast alles bewirkt, DU bewirkst alles. ICH - die Person ist nur DIENER – der Körper ist nur Werkzeug - um in der materiellen Welt Deinen Willen auszuführen.

Grüße,
Demetrius


wenn wir in unser fühlen - danach handeln - machen wir das Richtige

freundlichen Gruß
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*