Berlin-Umzug oder wo wohnt es sich in Berlin am Schönsten ?


Also, ich würde gern nach Berlin ziehen, weil meine letzten verbleibenden Verwandte dort wohnen.

Nun kenne ich mich in Berlin nicht so gut aus, aber ich weiß, daß einige User in Berlin wohnen.

Deshalb möchte ich auch gern die Wohnungsgesellschaften sowie die Wohnungsgesellschaften anschreiben, doch ich würde gern von Euch wissen, wo Ihr wohnt (Stadtbezirke) und ob Ihr mir Ratschläge geben könntet, wo es sich am besten wohnt.

Es sollte auch preislich nicht zu hoch angebunden sein, in der Miete. Und es sollte auch alles haben, was man braucht, wenn man ohne Auto ist und das betrifft das Einkaufen, sowie Ärzteaufkommen und andere Gelegenheiten, um sich das Leben schön gestalten zu können - mit Parks und Museen und Theater.

Dann könnte ich meine Anfragen etwas eingrenzen.

Ich wäre sehr dankbar für einen oder mehr Ratschläge.

Danke Euch.

Gruß von ikarus
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Liebe Ikarus,

das kommt natürlich auch ganz darauf an, wie nah oder fern z.B. die Museen und so sein sollten...

Zum Beispiel bietet die Gropiusstadt alles, was du so an Wunschvorstellungen hast, also Parks, alles in Laufweite (großes Einkaufszentrum - zumindest wenn man am richtigen Ende der Gropiusstadt wohnt, ein Ärztezentrum, und das alles mitten in eine Parklandschaft rein gesetzt, dazu leistbare Mieten).
Außerdem direkt neben der U-Bahn.
Aber mit dieser fährt man dann eben auch schon mal um die 15 bis 20 min um weiter in die Stadt rein zu kommen, da sie ziemlich am südlichen Stadtrand eingebettet ist.
Heißt also, Kultur liegt wieder etwas weiter entfernt.
Allerdings kann man sich die Mieten in der Nähe der Museen sowieso nicht leisten

Vorteile an der Gropiusstadt: Wie schon erwähnt leistbare Mieten, Einkaufszentrum, Ärztezentren, Parkanlage, sogar ein Reitstall in der Nähe (wenn mans braucht), an der U-Bahn gelegen.
Außerdem liegt der Britzer Garten sehr nahe, der ein wunderbares, riesiges Erholungszentrum ist.
Nachteile: Die Menschen, die da wohnen, halten nicht allzuviel davon die Geschäfte ihrer Hunde auch wieder zu entfernen..., liegt nicht sonderlich nahe zu Veranstaltungszentren oder Museen.

Ich kenne mich halt jetzt etwas besser im Süden Berlins aus, weiteres müssten noch andere schildern.

Muss mich kurz halten, da ich noch Zeit mit meinem Mann verbringen will.

Viel Erfolg bei deiner Suche nach einer neuen Heimat, alles Liebe,
Riki
Liebe Riki, danke für Deine Antwort.

Ich war gedanklich auch auf Dich fixiert, als ich diese Frage stellte.

Nun hast Du geantwortet.

Ich kenne mich so in Berlin nicht aus, aber meine Verwandten wohnen in Berlin-Mariendorf und eine ganz liebe jahrelange Freundin in B-Britz, liegt wohl in Neukölln.

Hatte aber auch an Berlin-Marzahn gedacht, da ich wegen meiner Mutter, die dann natürlich mitkommen muß, ihre Ärzte braucht und auch in den Alter nicht mehr gern läuft und vor allem nicht weit.

Für meine Kinder wäre es günstiger, daß wir in Berlin wohnen, sie könnten von der Schweiz aus schneller mal kommen und mein Sohn in Hamburg wäre auch schneller dort als in dem Ort, wo ich jetzt wohne, ist verkehrstechnisch schlechter angebunden.

Hatte mich im Internet schon kundig gemacht, weil ich vielleicht eine genossenschaftliche Wohnung erwerben würde, aber es gibt ihrer so viele und wenn ich mir die Preise der Mieten ansachaue, da grauselt es schon.

Wie weit würde ich gehen bei der Miete ?

Beschwerlich ist, daß ich meine Mutter nicht allein lassen kann, also nicht einfach Tür zu und ich kann überall vorstellig werden, ich muß das alles erst mal über Telefon und Internet erledigen, anschreiben, nachfragen.

Bilder wirken immer so schön und wenn man dann mal richtig hinschaut,
ist alles weniger schön.

Aber für meine Verwandten wäre es auch schön, damit wir öfters mal zusammen kommen können.
http://www.lieblingsmieter.de/angebote-suchen/39/

Danke Dir nochmal ganz lieb für Deine Antwort.

lg, ikarus
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Liebe Ikarus,

ich weiß ja jetzt nicht genau, wie bei dir die finanziellen Verhältnisse aussehen und wieviele Zimmer eine Wohnung für dich haben müsste, ebensowenig ob du die Miete selbst übernehmen würdest oder ob du Unterstützung bekommst. (Wenn du willst, können wir gerne per pn ins Detail gehen, oder ich gebe dir mal meine Telefonnummer, dann lassen sich Fragen leichter direkt abklären).

Würde deine Mutter dann bei euch wohnen? Müsste eine Wohnung behindertengerecht sein?

Die Gropiusstadt liegt in relativer Nähe zu Britz und Mariendorf, sie ist auch in Neukölln. Marzahn dagegen ist von hier aus betrachtet am AdW, besonders mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Und selbst mein Mann streubt sich, mit Auto dahin zu fahren um ein Geschenk für unsere Große abzuholen, weil er beruflich nie in diese Gegend muss *g*

Da wo ich wohne, das ist etwa 4 Bushaltestellen weg von der Gropiusstadt, sind die Verkehrsanbindungen zwar nicht ganz so günstig, da man erst mal mit dem Bus irgendwohin muss, aber es ist hier sehr kinderfreundlich, in der Nähe befinden sich meherere gute Schulen, Ärzte sind auch einige passable in der Gegend, und einkaufen kann man auch gut, nur dass es eben ins Einkaufszentrum ein paar Bushaltestellen sind. Aber Netto, Aldi, Lidl, Kaisers, Rewe und Co sind auch vorhanden. Nur eben immer mit ein wenig Aufwand verbunden.

Und, was noch dazu kommt, sobald Tegel aufgelassen wurde und es nur noch den Großflughafen Schönefeld gibt, ist sogar der fast ums Eck, nur dass die Einflugschneisen nicht über uns gehen

Ich wohne sehr gerne hier, aber es muss ja nicht jedem gefallen

Es gibt in der Nähe Genossenschaftswohnungen, die demnächst komplett saniert werden sollen, da ist es derzeit gerade noch möglich günstige Verträge zu bekommen, wenn man hartnäckig ist.

Sehr zu empfehlen ist auch der immobilienscout24 (www.immobilienscout24.de), da sieht man zwar nicht alles, was es so an Wohnungen gibt, aber man bekommt einen Überblick.
Relevante Postleitzahlen für Gropiusstadt, Alt-Buckow und Britz (Teile von Neukölln hier im Süden) wären z.B. 12353, 12349, 12347, 12351, 12359

Ich hoffe, ich konnte noch ein wenig besser helfen, alles Liebe,
Riki
Liebe Ikarus,

Marzahn und Hellersdorf, sowie Wedding und den größten Teil des nördlichen Neuköllns würde ich meiden. Bestimmt wird mir hier gleich heftig widersprochen, aber es sind die hässlichsten und unangenehmsten Bezirke in Berlin.

Marzahn und Hellersdorf ist ostige Vorstadt-Plattenbauwüste, aus der bereits alle weggezogen sind, die sich das irgend leisten konnten nach 1990. Übrig sind nur noch arbeitsunfähige und -willige Soziahilfeempfänger die meist alkoholisiert herumlaufen, vietnamesische Zigarettenmafia und Glatzen-Faschos, die alles aufmischen, was längere Haare hat als 1cm (ich war mal mit einem Freund da, dessen Mutter aus Korea kommt und wir wurden gleich zwei Mal mit "Heil Hitler!" begrüßt).

Wedding, das nördliche Neukölln und Teile von Tiergarten sind das gleiche, nur in Türkenversion. Es ist kaum möglich, dort um 4 Uhr nachmittags noch eine nüchterne Person auf der Straße anzutreffen, sondern zumeist kommen Dir Gestalten in durchschwitzten Trainingsanzügen mit Bierdose in der Hand entgegen. Dazu halbstarke Türken, die sich in der Gruppe unglaublich stark vorkommen und insb. Frauen belästigen. Außerdem musst Du echt Parcours laufen, weil kein Mensch den Dreck von seinen Kampfhunden mitten auf dem Bürgersteig wegmacht. Das südliche und zentrale Neukölln hingegen soll wohl ganz ok sein.

In diese vier Berliner Bezirke würde ich niemals freiwillig ziehen. Hässlicher als dort geht es kaum.

Und jetzt ducke ich mich mal, bevor andere Berliner sofort auf mich eindreschen, weil ich ihre Lieblingsbezirke schlechtgeredet habe ...

Kurze Charakterisierung der anderen Bezirke:

Kreuzberg und neuerdings Teile von Neukölln: War früher heruntergekommenes Immigrantenghetto, aber in den letzten 20 Jahren hat sich dort sehr viel "alternative" Kultur etabliert, viele schöne Cafés, Clubs und Restaurants. Hohe Studentendichte und junges Durchschnittsalter.

Prenzlauer Berg und Friedrichshain: Ähnlich wie Kreuzberg, nur mit weniger Türken. Sehr "hippe" junge Szeneviertel mit hoher Studentendichte. Wobei es dort immer teurer wird, weil es so "hip" ist. Studenten können es sich immer weniger leisten.

Mitte ist, wie der Name schon sagt, das neue Zentrum mit viel Kultur/Museen, Regierungssitz und teuren Einkaufsstraßen. Zum Wohnen vermutlich kaum bezahlbar.

Zehlendorf, Reinickendorf und Teile von Spandau: Schicki-Micki-Gegenden von Berlin. Sehr grün, viele Parks und Grünanlagen. Viele Einfamilienhäuser, sehr gepflegt, sehr konservativ, aber vermutlich auch kaum bezahlbar.

Im Mittelfeld (also weder besonders heruntergekommen, noch besonders schick, noch besonders wohlhabend) dürften Bezirke liegen wie: Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz, Schöneberg, Tempelhof, das südliche Neukölln, Pankow, Treptow-Köpenick und vielleicht noch Lichtenberg (wobei Lichtenberg schon einen Fascho-Einschlag hat). Ich weiß nicht genau, wie es mit den Mieten dort aussieht, aber das dürften gesunde Mittelwege sein.

Liebe Grüße,
Bernhard
Oh Gott , Bernhard, das hört sich ja nicht gerade bestens an.

Wohne zur Zeit in einer kleinen Stadt in der Lausitz und ziemlich ruhig und ordentlich.

Aber gut, daß Du die Bezirke eingegrenzt hast, kann ich mich dann darauf konzentrieren, um dort anzuschreiben.

Daß in Marzahn viele Russen wohnen, und daß da die "Tassen hoch" gehen, daß weiß ich schon von meiner Tochter.

Und wo andere Kulturen konzentriert wohnen, da möchte ich auch nicht hin.

Was ist denn nur aus Berlin geworden ?

Wenn ich mir die Prospekte im Internet anschaue, dann sieht alles blendend aus und schön bunt.

Wieviel Miete ist denn "gesunder Mittelweg" ?

Vielen Dank für Deine Berlin-Einschätzung, so kann man sich wenigstens ein Bild zu machen, um konzentriertet zu suchen.

Liebe Riki wird ja inzwischen auch ihre Erfahrungen gemacht haben.

Vor allem kann ich dann öfter mal in meine Geburtsstadt Frankfurt Oder fahren, um dort andere Verwandte zu besuchen.

Ich hoffe, es klappt. Aber der Weg wird holprig werden.

Beste Grüße
ikarus
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Oh Gott , Bernhard, das hört sich ja nicht gerade bestens an.

Wohne zur Zeit in einer kleinen Stadt in der Lausitz und ziemlich ruhig und ordentlich.

Aber gut, daß Du die Bezirke eingegrenzt hast, kann ich mich dann darauf konzentrieren, um dort anzuschreiben.

Daß in Marzahn viele Russen wohnen, und daß da die "Tassen hoch" gehen, daß weiß ich schon von meiner Tochter.

Und wo andere Kulturen konzentriert wohnen, da möchte ich auch nicht hin.

Was ist denn nur aus Berlin geworden ?


Liebe Ikarus,

so richtig "schlimm" finde ich ja eigentlich nur die vier genannten Bezirke. Aber ich habe auch etwas zugespitzt.

Sicher kannst Du, wenn Du glück hast, auch in den weniger angenehmen Bezirken eine nette Ecke finden, oder in den "reichen" Bezirken vielleicht eine bezahlbare Wohnung. Es gibt immer Ausnahmen von der Regel.

Zum Beispiel hat wohl Hellersdorf, trotz der vielen hässlichen Plattenbauten drumherum, auch eine kleine, aber feine, sehr nette Altstadt, wenn ich mich nicht irre.

Zitat:
Wenn ich mir die Prospekte im Internet anschaue, dann sieht alles blendend aus und schön bunt.


Ich würde Dir auf jeden Fall empfehlen, Dir die Gegend erstmal anzusehen, bevor Du unterschreibst.

Zitat:
Wieviel Miete ist denn "gesunder Mittelweg" ?


Im deutschlandweiten Vergleich, etwa zu München oder Frankfurt, soll Berlin noch sehr preiswert sein. In Steglitz habe ich bis vor kurzem für 60qm warm noch ca. 350 Euro bezahlt. Das geht eigentlich, finde ich.

Zitat:
Vor allem kann ich dann öfter mal in meine Geburtsstadt Frankfurt Oder fahren, um dort andere Verwandte zu besuchen.


Egal, für welchen Bezirk Du Dich entscheidest, es kann nie schaden, auf die U- und S-Bahn-Anbindung zu achten. Selbst wenn Du weit ab vom Schuss wohnst, ist alles in Butter, wenn Du nur eine U- oder S-Bahn-Station in Reichweite hast: Die bringt dich in 15 bis 45 Minuten rund um die Uhr zu allen Museen oder Einkaufsstraßen, die Du Dir nur wünschen kannst.

Oder zum Fernbahnhof.


Zitat:
Ich hoffe, es klappt. Aber der Weg wird holprig werden.

Beste Grüße
ikarus


Ich wünsche Dir bei der Suche alles Gute!

Liebe Grüße,
Bernhard
@Bernhard, es scheint, daß Deine Einschätzung richtig liegt, denn es hat sich noch kein Sturm der Entrüstung aufgetan.

Was würdest Du meinen, ist Wohnungsgesellschaft besser als Wohnungsgenossenschaft ?

Gibt es gravierende Unterschiede ?

Mir schwirrt schon der Kopf, was mir so alles entgegenkommt beim Suchen.

http://www.imas.de/immo/wohnungen/wohnungwbg/berlin.shtml

lg, ikarus
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:

Was würdest Du meinen, ist Wohnungsgesellschaft besser als Wohnungsgenossenschaft ?

Gibt es gravierende Unterschiede ?


Tut mir leid, das weiß ich leider nicht. Ich hatte bisher einfach immer nach Angeboten einzelner Wohnungen gesucht, unabhängig vom Anbieter.
Liebe Ikarus,

das mit Genossenschaft und Gesellschaft ist wirklich von Verein zu Verein verschieden...

Die Degewo wirbt damit, dass sie besonders Familienfreundlich ist, reagiert aber kaum auf Anfragen. Die Gewobag noch schlimmer, eine Freundin von mir hat jetzt schon seit einer halben Ewigkeit Schimmel und musste erst einen Brief von einem Anwalt und eine Klage-Drohung verfassen, bis da endlich was passiert ist.

Sehr angenehm sind oft kleinere Hausverwaltungen, die auf persönlicherer Basis arbeiten.
Ich z.B. wohne in einer Siedlung, die eigentlich zwei evangelischen Kirchengemeinden gehört, die aber von einer eingesetzten Hausverwaltung verwaltet wird. Und hier sind wir üblicherweise recht gut versorgt, manchmal halt mit mehreren Anläufen.

Wenn du aus einem Dorf oder Kleinstadt nach Berlin ziehst, empfiehlt sich auf jeden Fall eher Stadtrand, das wären dann eben z.B. südliches Neukölln, Steglitz, Zehlendorf, Lichtenrade, und wie die Bezirke im Osten und Norden heißen kann ich dir jetzt leider nicht sagen

Die Aufzählung von Bernhard ist, überspitzt, im Grunde relativ korrekt...

Marzahn ist Siedlungsgebiet für Flüchtlinge, Neukölln für ehemalige Gastarbeiter. Wedding hat angeblich die höchste Kriminellen-Dichte.
Ich habe weder gegen die einen noch gegen die anderen was, aber die Stadt Berlin hat leider den Fehler begangen, Ghettobildung zu unterstützen, indem sie Bereiche geschaffen haben, in denen die Mieten weit unter dem Schnitt lagen.

Was den Vorschlag betrifft, eine billige Wohnung in einer teureren Gegend zu suchen, ist der zwar nett, aber würde ich persönlich nicht umsetzen, da man dann zwar an der Miete spart, aber die Einkaufsmöglichkeiten trotzdem eher gehoben sind. Also höhere Dichte von Rewe, Kaisers und Co, weniger Aldi, Netto und Co.

Wenn man ganz günstig leben will ist nördliches Neukölln durchaus zu empfehlen, weil man da so ziemlich alles unter Marktwert nachgeschmissen bekommt, und die Wohnungen werden derzeit ganz gut saniert, weil gerade die "hip"-Welle von Kreuzberg dorthin ausschlägt. Dadurch steigen auch langsam die Mieten.
Was allerdings die Slalomläufe zwischen den Hundehaufen dort betrifft: Das kann ich tausendfach unterschreiben. Es ist fast unerträglich, dort zu Fuß, und dann noch mit Kinderwagen, unterwegs zu sein. (Eine meiner besten Freundinnen wohnt da).

Die Bezirke mit Mittelmaß sind auch die allgemein gemäßigten, die Bevölkerung ist besser gemischt, die Läden gehen von günstig bis teuer, und überhaupt hat man in so ziemlich allem die Wahl.
Die Mieten sind höher als in den Bezirken, die Bernhard ja schon genannt hat, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt üblicherweise.

(Wir zahlen z.B. für 100qm zwar 780 Euro warm, aber dafür hatten wir noch so gut wie keine Betriebskosten-Nachzahlungen, haben eine schöne grüne Anlage um die Häuser, Hundehaltung ist hier verboten - die Kinder können also im Sommer barfuß raus, wenn so manche jugendliche Rabauken hier zu viel Stunk machen wird auch schon mal der Wachschutz in regelmäßigen Abständen durch die Siedlung geschickt, und die Nachbarn kennen einander zumindest zum Teil noch.
Letzten Sommer z.B. hat mich eine Nachbarin angerufen, ob ich denn weiß, dass mein kleiner Sohn mit einer ihr fremden Frau an der Hand spazieren geht. - Es war seine Patin, aber trotzdem war es schön zu wissen, dass hier auch andere als nur ich auf meine Kinder achten).

Die Wohnungen im Umfeld sind teilweise durchaus günstiger, allerdings habe ich auch schon von saftigen Betriebskosten-Nachzahlungen gehört.
Hat also alles sein Für und Wider.
Am besten auf die Kaltmiete achten, zumindest im Vergleich, dann gewinnt man den besseren Überblick.

Je nachdem wohin zu ziehst, kann ich dich gerne auch beim Umzug unterstützen, und sei es mit Kochen oder ein Bett zur Verfügung stellen bis alles steht.

Alles Liebe,
Riki