Kein Sex vor der Ehe ! oder doch?


Burkl hat folgendes geschrieben:
soraja hat folgendes geschrieben:
Er hat gesagt, dass man Beischlaf auch lernen muss, so wie zum Beispiel kochen.


Zum Beispiel in einer 3-jährigen Lehre mit Meisterprüfung als Abschluss?

[...]


Tja Burkl, so einfach wird kein Meister. Auf die Lehre folgt die Gesellenprüfung, dann mußt du mindestens 2 Jahre Praxis vorweisen, um auf die Meisterschule gehen zu können. Die endet dann mit der Meisterprüfung (schriftlich, mündlich, Meisterstück...)

Reichlich kompliziert...
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Tja Burkl, so einfach wird kein Meister. Auf die Lehre folgt die Gesellenprüfung, dann mußt du mindestens 2 Jahre Praxis vorweisen, um auf die Meisterschule gehen zu können. Die endet dann mit der Meisterprüfung (schriftlich, mündlich, Meisterstück...)

Reichlich kompliziert...


So ist das - aber trotz der langen Ausbildung ist in dieser komplexen Disziplin so manch Meister vom Himmelbett gefallen.

Ja richtig. Es scheitert leider schon daran, daß sich kaum Frauen fürs Handwerk interessieren...
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Ja richtig. Es scheitert leider schon daran, daß sich kaum Frauen fürs Handwerk interessieren...


Diese bei gegenständlicher Ausbildung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwartende geschlechtsspezifische Disproportionalität dürfte auf die gleiche Ursache zurückzuführen sein, die dazu führt, dass bestimmte Arten von Clubs nicht so richtig gut funktionieren...

Also lassen wir das Ausbildungskonzept lieber in der Schublade und widmen wir uns alternativen Ansätzen, wie z.B. jenem, natürliche Dinge nicht zu verlernen, indem man sie zu lernen versucht.
Errr.... Burkl, darum gehts mir nicht, eher darum sich seiner Triebe bewusst zu sein/werden und diese in einer Weise zu leben, die für beide Partner angenehm ist. Reine Triebe nicht lernen zu brauchen (schrieb wer iwo vorher), da denk ich 'Aua'. Die wenigsten gehen z.B. auf ihren Partner ein. Bei reiner Triebbefriedigung gemahnt mancher Beischlaf imho eher einer Vergewaltigung als einem 'Akt der Liebe'.

Zuletzt: Ich spreche von einem 'lernen' im praktischen Bereich, die Theorie nennt sich Sexualkunde und war zu meiner Zeit Bestandteil des 8.Schuljahres Bio.
Die beste Methode ist doch immer noch "learning by doing".
Lieber John,

Nichts gegen deine Theorie, aber du mußt in einer komischen Umgebung leben. Keine Meiner Freundinen hat sich bisher über rüdes Verhalten seitens ihrer Partner beschwert und die würden es mir sagen, wir reden sehr offen in meinem Freundeskreis. Ach und nebenbei.. es soll Männer geben die mögen es wenn ihr Freund sie mal so richtig.. *hust*

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Seitens der Partner nicht, aber in den Anfängen passieren schon mal ... naja, ich nenn es mal nett 'Pannen'. Gerade bei One.Night-Stands kann man(n) schnell mal 'ins Klo' greifen.


Wie gesagt, ich habe so ziemlich alle Gesellschafftlichen und sozialen Schichten in meinem Bekanntenkreis, ebenfalls von Pubertierend bis Grosseltern. Und der O-Ton der Frauen ist eigentlich, das man sich immer erst den Partner ein wenig "erziehen" musste, was das privatvergnügen angeht; also es für die Frau erst nach einer kleinen Weile 'Learning-by-doing' wirklich gut wurde.

Und das bestätigt mein eigenes Gefühl, dass ich auf dauer in meinen Beziehungen hatte: Man muss sich immer erst auf den anderen 'Einschiessen', es mag bessere oder schlechtere geben, aber alle müssen für ein 'Gut' eine Weile mit dem Partner 'verkehren' (auch im nichtsexuellen Sinn), bevor der Akt mehr als *unflätige Bezeichnung einfügen* wird.