Kein Sex vor der Ehe ! oder doch?


Zu einer guten Partnerschaft gehört auch guter Sex. Ob mit oder ohne Ehe (also dem 'Segen' der/einer Obrigkeit, ob nun Geistlicher oder Standesbeamter), eine Beziehung gehe ich nur mit dem ein, mit dem ich auch zusammenbleiben möchte, es in folge in betracht ziehe, ihn auf 'Familientauglichkeit' zu 'überprüfen'. Und zu einer Beziehung mittels Familiengründung gehört auch Sex; ohne keine Familie. Und der sollte beiden Spass machen. Nur ist der "Nature-Born-Lover" leider in beiderlei Geschlechtern so selten, dass ich noch keinen gesehen habe. Dafür zig Lügen, die in ihrem Wortlaut aus einem schlechten Porno kommen könnten. Wenn ich mit einer Person den Akt vollziehe, dann möchte ich, dass sie es geniessen kann, so wie ich möchte, dass es schmeckt wenn ich gekocht habe. Nur musste ich Kochen auch lernen, und so isses mit dem Beischlaf auch. Und das mit der Ehe und der Monogamie ist von Kirchlicher seite gekommen. Gott sagte nur: Seid fruchtbar und mehret euch. Ok, Begehre nicht deines nächsten Weib is da auch, aber auch hier: Mein Freund haut mir auch aufs Maul, wenn ich seine Freundin pimper, dafür musser nicht geheiratet haben. Wenn man aber jemandem VERSPROCHEN hat, ihm treu zu sein, dann sollte man sein VERSPRECHEN auch halten, so wie das bei Versprechen üblich ist.

Heiraten um zu Heiraten; Kinder bekommen, weil ein Kind so toll ist und sonstige blauäugigkeiten oder Auswüchse nehme ich mal einfach aus, da diese für mich nicht den Hintergrund Beziehung sondern Ego haben.

Fazit auf KMaurerdeutsch: ........ will gelernt sein, Beziehung erfordert Arbeit, und wenn du nicht mit dem Herzen bei der Sache bist setzt du beides in den Sand.

Für dich, lieber Leonard, heisst das: Dein Partner sollte dich respektieren. Wenn dein Partner dich nötigt, ist dies eine schlechte Beziehung für dich. Ob und wie du dies auf Sex, Glaube oder Partnerschaft/Freundschaft/Zwischenmenschlichkeit beziehst, das sei dir selbst überlassen.
Bedenke nur immer eines: Was du nicht willst, was man dir tu, das füg' auch keinem and'ren zu!

Und was deinen Glauben und seine Festigkeit angeht: Der wird immer geprüft. Oder hat Hiob etwa nicht geglaubt? Wurde Jesus nicht auch versucht (Satan) und geprüft (Gott)?

@ Steinwerk: Sofern du "das Gesetz" nicht mit "dem Glauben" gleichsetzt, so stimme ich dir zu. Es ist schwer, seine persönliche 'Lieblingssünde' im Zaum zu halten.
John Doe hat folgendes geschrieben:

Fazit auf KMaurerdeutsch: ............ will gelernt sein, Beziehung erfordert Arbeit, und wenn du nicht mit dem Herzen bei der Sache bist setzt du beides in den Sand.



Auf welcher Schule lernt man das den? Und dieses Wort , da wundere ich mich das die Zensur nicht anschlägt.
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Pauli
Gott weiß alles und sieht alles aber wie tolerant ist er?
John Doe hat folgendes geschrieben:
Nur ist der "Nature-Born-Lover" leider in beiderlei Geschlechtern so selten, dass ich noch keinen gesehen habe.
...
Wenn ich mit einer Person den Akt vollziehe, dann möchte ich, dass sie es geniessen kann, so wie ich möchte, dass es schmeckt wenn ich gekocht habe. Nur musste ich Kochen auch lernen, und so isses mit dem Beischlaf auch.


Könnte es sein, wenn man sich durch fünfzig verschiedene Steak-Sorten zu "Testzwecken" durchgegessen hat, dass einem keines mehr so richtig schmecken will, weil man glaubt erst das 51. sei das "richtig gute"?
John Doe hat folgendes geschrieben:
Zu einer guten Partnerschaft gehört auch guter Sex. Ob mit oder ohne Ehe (also dem 'Segen' der/einer Obrigkeit, ob nun Geistlicher oder Standesbeamter), eine Beziehung gehe ich nur mit dem ein, mit dem ich auch zusammenbleiben möchte, es in folge in betracht ziehe, ihn auf 'Familientauglichkeit' zu 'überprüfen'. Und zu einer Beziehung mittels Familiengründung gehört auch Sex; ohne keine Familie. Und der sollte beiden Spass machen. Nur ist der "Nature-Born-Lover" leider in beiderlei Geschlechtern so selten, dass ich noch keinen gesehen habe. Dafür zig Lügen, die in ihrem Wortlaut aus einem schlechten Porno kommen könnten. Wenn ich mit einer Person den Akt vollziehe, dann möchte ich, dass sie es geniessen kann, so wie ich möchte, dass es schmeckt wenn ich gekocht habe. Nur musste ich Kochen auch lernen, und so isses mit dem Beischlaf auch. Und das mit der Ehe und der Monogamie ist von Kirchlicher seite gekommen. Gott sagte nur: Seid fruchtbar und mehret euch. Ok, Begehre nicht deines nächsten Weib is da auch, aber auch hier: Mein Freund haut mir auch aufs Maul, wenn ich seine Freundin pimper, dafür musser nicht geheiratet haben. Wenn man aber jemandem VERSPROCHEN hat, ihm treu zu sein, dann sollte man sein VERSPRECHEN auch halten, so wie das bei Versprechen üblich ist.

Heiraten um zu Heiraten; Kinder bekommen, weil ein Kind so toll ist und sonstige blauäugigkeiten oder Auswüchse nehme ich mal einfach aus, da diese für mich nicht den Hintergrund Beziehung sondern Ego haben.

Gute Ansage.

Zitat:
Beziehung erfordert Arbeit, und wenn du nicht mit dem Herzen bei der Sache bist setzt du beides in den Sand.


Tja...
Burkl hat folgendes geschrieben:
John Doe hat folgendes geschrieben:
Nur ist der "Nature-Born-Lover" leider in beiderlei Geschlechtern so selten, dass ich noch keinen gesehen habe.
...
Wenn ich mit einer Person den Akt vollziehe, dann möchte ich, dass sie es geniessen kann, so wie ich möchte, dass es schmeckt wenn ich gekocht habe. Nur musste ich Kochen auch lernen, und so isses mit dem Beischlaf auch.


Könnte es sein, wenn man sich durch fünfzig verschiedene Steak-Sorten zu "Testzwecken" durchgegessen hat, dass einem keines mehr so richtig schmecken will, weil man glaubt erst das 51. sei das "richtig gute"?


Mensch Burkl, was für eine Antwort!

Er hat was ganz anderes gesagt.

Er hat gesagt, dass man Beischlaf auch lernen muss, so wie zum Beispiel kochen.

Er hat nicht gesagt, dass man den Beischlaf mit 50 verschiedenen Frauen übt.

Es könnte ja auch sein, das weiß man ja nicht, bevor man gefragt hat, dass es ihm wichtig ist, dass es Liebe ist, möglichst, um mit der Person dann Beischlaf zu üben.

Also bevor manipulativ unterstellen, würde ich erst mal nachfragen und dann urteilen. Wenn's denn schon ein Urteil sein muss.
soraja hat folgendes geschrieben:
Er hat gesagt, dass man Beischlaf auch lernen muss, so wie zum Beispiel kochen.


Zum Beispiel in einer 3-jährigen Lehre mit Meisterprüfung als Abschluss?

Triebe muss man nicht lernen, die sind da.

Auf die Liebe kommt es an, da ist der Weg und das Ziel.
Burkl hat folgendes geschrieben:
soraja hat folgendes geschrieben:
Er hat gesagt, dass man Beischlaf auch lernen muss, so wie zum Beispiel kochen.


Zum Beispiel in einer 3-jährigen Lehre mit Meisterprüfung als Abschluss?

Triebe muss man nicht lernen, die sind da.

Auf die Liebe kommt es an, da ist der Weg und das Ziel.


Ja, es kommt auf die Liebe an, darüber hatte er ja noch gar nichts gesagt, könnte ja der nächste Schritt sein.

Er hatte nur gesagt, dass man auch Beischlaf lernen muss.

Das sehe ich übrigens ganz genauso. Es gibt aber außerdem noch tausend andere Dinge, die man üben muss. Das ist nur ein Bereich Leben, in dem man übt, wenn man es tut.

Nur gar nicht wichtig ist, ob man verheiratet ist. Heirat ist entweder staatlich, dann verdient der Staat Geld damit oder sie ist kirchlich, dann verdient die Kirche.

Für was soll eine äußerliche Demonstration gut sein? Man weiß nie, wie die Dinge sich entwickeln.
Ja, man verspricht sich was.

Und dann?

Dann fängt das Hintenrum an.

Man kann sich Liebe bis in alle Ewigkeit nicht versprechen, weil man nicht weiß, was einem alles passieren wird. Man hat nicht die kleinste Ahnung von der Zukunft.
Man kann aber einem Menschen versprechen, dass man versucht, ehrlich zu sein, auch wenn die Liebe weniger werden sollte.

Das tut sie nun mal normalerweise.

Und dann zusammen bleiben, obwohl es immer kälter wird, weil es einfach Zeit ist zu gehen; wegen den Kindern und dem Haus, das man noch 20 Jahre abbezahlen muss?

Nein danke.

Extrem wichtig ist, ob es Liebe ist oder nicht. Wenn es Liebe ist, sehe ich keinen einzigen Grund, warum man heiraten sollte.
Denn man kann die Liebe nicht versichern. Sieht man ja.
soraja hat folgendes geschrieben:
Wenn es Liebe ist, sehe ich keinen einzigen Grund, warum man heiraten sollte.
Denn man kann die Liebe nicht versichern. Sieht man ja.


Es gibt keine Versicherung für ewige Liebe und Treue, ja.

Aber das Gefühl, dass der Mensch zu mehr bestimmt ist, dass die Liebe sich nicht mit der Endlichkeit abfindet, das ist ein Hinweis darauf, dass sie auf den ewigen Gott zurückgeht.

Wenn nun zwei Menschen diese irdische Liebe durch das Sakrament der Ehe in die größere Liebe Gottes hineinlegen, dann hat auch diese beschränkte und stets zerbrechliche irdische Liebe die Chance darauf zu bestehen, nicht aus eigener Kraft, sondern weil Gott in dieser Beziehung mit dabei ist. Weil er dort hilft und stützt, wo die menschliche Liebe zu schwach ist. Ja, das geht, wenn man Gott wirklich als Dritten in die Beziehung hineinlässt.

"Denn die Liebe, die aus der Natur, von unten stammt und von sich aus irregehen kann, wird durch die Liebe von oben gehalten, geleitet, geheiligt: im Sakrament."

Hanna Barbara Gerl-Falkovitz
Gott ist auch bei denen ohne das Sakrament der Ehe- das ist einfach nur ein äußeres Nichts-Nutz.

Ob sie an Gott denken, sich um Liebe bemühen, ihr Ego erkennen können, mit Konflikten umgehen können, usw. das ist wichtig- nicht ob sie ein Sakrament von irgendeiner selbsternannten Autorität empfangen.
Zitat:
Gott ist auch bei denen ohne das Sakrament der Ehe- das ist einfach nur ein äußeres Nichts-Nutz.

...sagte die selbsternannte Prophetin Soraya, die sich an der Konkurrenz stößt..
Zitat:
das ist wichtig- nicht ob sie ein Sakrament von irgendeiner selbsternannten Autorität empfangen.

Richtig. Also bloß nicht auf sie hören!
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.