Die Welt des Übersinnlichen 1 - 5


Hmmmmm.... vieles kann ich nicht empfehlen was Dion Fortune da tut/sagt, anderes stimmt schon im groben aus meiner Sicht. Sie ist übrigens keine reine Hermetikerin oder Seherin, sondern bedient sich wie viele ihres Zirkels eher Chaosmagischen praktiken, namentlich 'ich nehm was mir gefällt und was klappt und fühle mich so als Superman/Wonderwoman'. Das gefährlichste ist bei Beschäftigung mit dem Okkulten stets das eigene Ego (klassische 'Sünden' wie Neid/Gier/Hochmut/Zorn/etc...), nur führen leider oft auch die klassischen gegenbeispiele wie die 'Tugenden' auf 'dunkele Pfade'. Als beispiel will ich mich hier mal 'StarWars' und 'dem Prinzip der Macht' bedienen. Viele deklärieren die Jedi als 'gut' und die 'Sith' (aöso die, die der 'Dunkelen Seite der Macht' verfallen sind, auch wenn diese oftmals keine wirklichen Sith sind (ausgestorben) oder 'Einer der Zwei' ('Darth'-Titelträger/Gott in der Sprache der Sith) ist. Also stellen wir mal 2 Stereotype nebeneinander (ohne dass sie sich hauen versteht sich) und zeigen beiden die Szene, wie ein Ork aus 'Herr der Ringe' brutal einen süssen, kleinen, niedlichen Welpen plattschlagen und fressen will.

Meiner Erfahrung nach denken viele, dass nun der Jedi den Hund beschützt, da er (Jedi=gut/niedlich&unschuldig=gut) ja 'der Gute' ist, wärend der Sith den Ork höchstens plättet, wenn er den Hund selber quälen/fressen will, mindestens aber dem Ork noch Schutzgeld abnimmt, weil er ja noch viel böser ist.

Nun lasse ich das stehen und frage:
Warum tut er/sie das jeweils?

Die Antwort lautet in der Regel wieder:

A) Naja, der Jedi kann den armen Hund doch nicht so sterben lassen, der hat bestimmt Mitleid...
B) Weil der Sith nur an sich selbst denkt und böse ist? Böse tuen böses?

Ab hier schalte ich mal die rote Blinkleuchte ein, drücke denn *mep*-Busser und sage: Falsch. Zumindest größtenteils. Denn:
A) Derm Jedi geht der Hund am Arsch vorbei, wenn nicht, so handelt er aufgrund einer Emotion und nicht aufgrund von Logik. Die Logik muss es ihm gebieten, das einzige ziel externa ist der Friede und daher seinerzeit das fortbestehen der Republik. Er tut nix und hält sich raus, eingreifen ist verboten. Und ja, Obi-Wan macht das laufend anders, und dass bekommt er auch immer mit tonnenweise Ironie von seinem Meister aufs Brot geschmiert, was er dann bissig zurückgibt, da Ironie ja auch eine Emotion benötigt.
B) Unser Sith handelt nicht 'immer nur zu seinem Vorteil', weil das logischerweise Vorteile bringt, sondern weil er es so will. Er findet die Vorteile so geil, oder liebt das metzeln und benutzt die 'Vorteile' nur als Alibi gegenüber anderen, damit die ihn als Respektsperson ansehen und nicht als Assi der er ist. Wie auch immer, Ein 'Sith' handelt emotional, er aalt sich in seinen Gefühlen, lebt jede Sekunde maximal, Schmerz sowie Freude, Hass sowie liebe. Wenn er Liebt, so wird er alles für diese Person tun, auch sich selbstlos opfern. Sollte also der Ork den Hund 'Schnuffi, den Einzigen Freund' von 'Darth Megaevil dem III' zu fressen, dann hat er Gesichtskirmes für so lange Zeit, dass ihm Sauron bald wie ein Plüschhase auf der Sommerwiese vorkommen wird.

Also mit anderen Worten:
Jedi: Sozipathisch-emotionale Dissoziationsstörung aufgrund von Frühkindlicher Konditionierung
Sith: Emotional instabile Persönlichkeitsstörung mit Borderline-Tendenz bishin zu Borderline-Persönlichkeit

Fazit: Laserschwerter für jede Psychatrie! ;p

Was das nun mit dem okkulten zu tun hat: Ganz einfach: der Weg der Jedi ist der gesellschaftlich verträglkichere Weg, Wahn-Sinnig zu werden, der der Sith eher in der Gesellschafft verpöhnte. Und es ist verdammt schwer, normal zu bleiben, wenn man 'Zaubern' kann. Stellt euch hierzu eine Frage:

Was würde ich tun, wenn ich Zaubern könnte (nach eigener Definition)?

Na? Wer hat mit: "Nix, was soll ich denn schon machen, ich geh weiter Arbeiten, verdien mein Geld, zahl meinen Bausparvertrag bis ich baue und dann den Restkredit abbezahle, nebenbei meine Familie versorge, Kinder zeuge.... also nix anderers als so auch. Warum sollte ich denn Zaubern können? Weltfrieden? Gerechtigkeit? Nene, das muss doch jeder selber finden, also Frieden und Gerechtigkeit und so...." geantwortet und wer mit "Kabämm, ich röste meinen Scheff wegen der Abmahnung (sieht doch jeder, dass der Hintern auf dem Kopierer nicht ihrer war), dann rette ich noch kurz 3 Katzen, 4 Jungfrauen (eine homosexuell mit Bart, 2 Zicken mit Modelmassen des anderen geschlechts als des eigenen und ein Drache, der dir mehr leid tat als die Prinzessin), dann noch kurz instant die Sahara in eine Oase verwandelt, das böse Weggehext und fertig: Ab jetzt können die intergalaktischen Bösewichter kommen!

Na? Seid ehrlich zu euch selbst.....
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Wäre es nach einer Tradition gegangen, dann hätten wir uns alle noch verabschieden können und mein Sohn, der bei der Armee war und gerade draußen auf einem Marsch, und einige Minuten zu spät kam, so hätte er sich auch noch verabschieden können.

Es hieß, es wäre gesetzlich, den Toten sofort zu melden und aus hygienischen Gründen abzuholen.


Und was ist mit dem nachher? Also ich kenne niemanden, der nicht nachher noch aufgebahrt worden wäre, den mann besuchen konnte, wo man einen Schlüssel zu dem Aufbahrungsraum bekommt und sich anständig verabschieden kann? Wo bitte Lebst du, ich bin schockiert über solche "Ab in den Sack und weg mit dem Kompost"-Methoden; das gibts doch nicht.... unerhört sowas....
John, es war halt so. Mein Vater lebte bei seiner Mutter und in der Nähe seines Bruders und dessen Familie. Ich war eigentlich zu einem Besuch(Urlaub) hingefahren, weil seine Krebserkrankung sehr schnell fortgeschritten war.
Daß er in dieser Woche starb, war Schicksal, so konnte ich seinen tagelangen Sterbeprozeß begleiten.
Mein Onkel, der Mann der Schwester meines Vaters hatte dann die Ärztin telefonisch bestellt und ich glaube, von ihr ging auch dann die Abholung aus.

Ich war damals zu benommen, und da sich die anderen Verwandten während dieser Zeit um meinen kranken Vater kümmerten, hatten sie auch die Führung der Entscheidungen übernommen.

Eigentlich hätte ich es mir anders gewünscht.

Deshalb werde ich diese ganze Sache nicht so richtig überwinden können.

Und, solange ich lebe, werde ich meinen Vater nie vergessen.

Gerade aus dem Grund suche ich in Schriften wie ua bei Dion Fortune.

Wir fühlen doch, jeder für sich, wo wir Antworten auf unsere inneren Fragen finden können.

Deine Beschäftigung mit den Inhalten zeigt aber auch, daß auch Du nicht unberührt geblieben sein kannst, sonst hättest Du nicht reagiert.

Wenn auch Deine Überlegungen in eine andere Richtung gehen.

Das ist normal.
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ok, aber ich denke, ich hab da das passende 'Ritual' für dich und deinen Vater: http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Toten
Schöne Bräuche, und relativ psychosensicher.
Falls ich mich irre, is ja auch nicht schlimm....(also was das "ist was für dich" angeht, nicht die psychose^^)