Gewaltsamer Tod oder Selbstmord: Was dann?


Hallo zusammen!

Außer einem allgemeinen „Hallo“ habe ich hier noch nichts veröffentlicht. Den Anstoß, mich in diesem Forum zu registrieren, gaben diverse Threads aus denen hervorgeht, dass sich manche hier dieselben Fragen stellen wie ich. Ich hoffe daher, hier im Hinblick auf Antworten zu meinem Lebens-Thema fündig zu werden:

Ein nahestehendes Familienmitglied hat (bereits vor einigen Jahren) Selbstmord begangen. Ich musste die Tat damals mitansehen, konnte aber nicht mehr rechtzeitig eingreifen und habe lange gebraucht, um das zu verarbeiten.

In den kommenden Monaten des selben Jahres ist eine Reihe von sehr einprägsamen Dingen passiert, die darauf hindeuten, dass besagter Verstorbene längere Zeit nach seinem Ableben weiterhin anwesend war und sehr darunter gelitten hat, was er vor seinem Tod gesagt und getan hat und wie er aus dem Leben ging.

Was mich seither nicht loslässt ist die Frage: Lebt die menschliche Seele nach dem Tod weiter? Wenn ja: Wie gestaltet sich das und wohin geht sie z.B. nach einem Suizid oder einem anderen gewaltsamen Tod? Gibt es die sog. „Hölle“? Wenn ja: Ist sie eine „Strafe“, oder geht es einem „drüben“ schlecht, weil man z.B. „schwer traumatisiert“ oder „verwirrt“ aus dem Leben ging? Falls das der Fall ist: Geht es
einem dann „für alle Ewigkeit“ schlecht, oder nur eine Zeitlang? Und: Nachdem Menschen im Leben für einander da sein können: Können sie das auch, wenn einer noch lebt und ein anderer tot ist? Kann man einem Toten helfen, wenn es ihm schlecht geht? – Wenn ja: Wie?

Ich wünsche mir Antworten auf solche Fragen, die über das Glauben hinausgehen und wenigstens stückchenweise „Wissen“ vermitteln.

Aus diesem Grund wüsste ich gerne mehr über Nahtoderfahrungen im Zusammenhang mit Suizid – am besten aus erster Hand. Es gibt sogar bereits einen Thread zu diesem Thema hier im Forum (er hat mich auf diese Seite gebracht), doch die Antworten sind meistens von „Dritten“, die die Erfahrungen einer nicht nahestehenden Person rein vom Hörensagen beschreiben – das ist mir zu wenig.

Am hilfreichsten wären wirklich Antworten von Menschen, die am eigenen Leib oder im persönlichen Bekanntenkreis Erfahrungen dieser Art gemacht haben.
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„Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht.“
Ludwig Feuerbach (1804-72), dt. Philosoph
Ich habe das Gefühl, du stellst keine Frage, sondern willst einfach nur Antworten, die deine Vermutungen treffen ...

Wenn ich dir sage, es gibt keine Seelen, kein jenseitiges Leben, keine Bestrafung für Selbstmord, keine Hölle und Toten kannst du auch nicht helfen, kannst du das dann so hinnehmen?
Hi Cori, nein ich kann Dir auch nicht von eigenen Erfahrungen mit Nahtoderlebnissen berichten. Aber ich habe grade an diese Worte von Ábdu'l-Bahá 1844-1921 denken müssen.

Ich glaube daran, dass sich der Zustand einer Seele die in die nächste Welt gegangen ist sehr wohl ändern kann. Durch die Gnade Gottes und auch durch unsere Gebete.

O Du vergebender Herr!

Wenn auch manch eine Seele in Unwissenheit, Entfremdung und Selbstsucht verschied, so kann doch fürwahr eine einzige Woge aus dem Meer Deiner Vergebung den Sünder erlösen und befreien.
Übst Du Gerechtigkeit, so sind wir Sünder allzumal und verdienen, ausgeschlossen zu sein. Und verfährst Du nach Deiner Gnade, so wird ein jeder Sünder rein und der Fremde zum Freund. Vergib und verzeihe darum allen und erbarme Dich aller.

Du bist der Vergeber, der Lichtspender, der Mitleidvolle. (Gebete Nr.139)
aus ..... und zu Ihm kehren wir zurück

>Du schreibst über den großen Kummer, der dich getroffen hat - den Tod deines verehrten Gatten. Dieser ehrenhafte Mann unterlag dem Druck und der Spannung dieser Welt derart, daß es sein größter Wunsch war, daraus befreit zu werden. Das ist die sterbliche Wohnstatt: ein Vorratslager voll Kummer und Leid. Das ist der Zustand dieser Welt. Der Weise bindet sich deshalb nicht an dieses vergängliche Leben und macht sich nicht davon abhängig. Manchmal wünscht er sich sogar sehnsüchtig den Tod, damit er frei werde von diesen Leiden und Heimsuchungen. So kommt es auch, daß manche unter starker Seelenqual Selbstmord verüben.
Was deinen Gatten angeht, so sei ganz sicher. Er wird in das Meer der Vergebung getaucht; er wird Gnade und Gunst empfangen.<

aus ...Und zu Ihm kehren wir zurück

Leider kann ich im Moment nicht mehr dazu sagen, obwohl ich noch viel dazu sagen möchte.

Vielleicht schaffe ich es heute abend, falls Du daran interessiert bist.

Alles Liebe
und schöne Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Zitat:
Was mich seither nicht loslässt ist die Frage: Lebt die menschliche Seele nach dem Tod weiter? Wenn ja: Wie gestaltet sich das und wohin geht sie z.B. nach einem Suizid oder einem anderen gewaltsamen Tod? Gibt es die sog. „Hölle“? Wenn ja: Ist sie eine „Strafe“, oder geht es einem „drüben“ schlecht, weil man z.B. „schwer traumatisiert“ oder „verwirrt“ aus dem Leben ging? Falls das der Fall ist: Geht es
einem dann „für alle Ewigkeit“ schlecht, oder nur eine Zeitlang? Und: Nachdem Menschen im Leben für einander da sein können: Können sie das auch, wenn einer noch lebt und ein anderer tot ist? Kann man einem Toten helfen, wenn es ihm schlecht geht? – Wenn ja: Wie?


Also, über den ein Sein nach dem Tod sollte man siich im leben keine große Gedanken machen, da das Ergebnis entweder dich wahnsinnig macht, oder jemand die die von dir unbewusste gewollte antwort gibt.

Nach meinen studien, würde ich sagen das es Ewigkeit gibt, aber nur im sinne von Existieren, hölle und himmel sind kinderphantasiern, Jeder mensch wird als teil der natur geboren und stirbt in ihr, was von einem bleibt sind die Erinnerungen, das ist das Ewige an einem verstorbenen, desto mehr man freue im leben hatte, desto stärker ist die Erinnerung in einem selbst an die person.


Das ganze Sein, ist eine Ewige Handlung, und jeder Mensch muss die richitgen Gefühle im leben ausleben und leben lassen,damit die Handlung gut ist, im Leben hat man die Möglichkeit dafür zu kämpfen, durch unsere Gesellschaft ist das aber sehr schwer, jedes leben ist daher meines Empfinden auch ein Ausdruck von der ganzen Welt. Da jeder ein bischen verantwortlich ist, für das was in der welt passiert.
Cori2012 hat folgendes geschrieben:
Hallo zusammen!

Außer einem allgemeinen „Hallo“ habe ich hier noch nichts veröffentlicht. Den Anstoß, mich in diesem Forum zu registrieren, gaben diverse Threads aus denen hervorgeht, dass sich manche hier dieselben Fragen stellen wie ich. Ich hoffe daher, hier im Hinblick auf Antworten zu meinem Lebens-Thema fündig zu werden:

Ein nahestehendes Familienmitglied hat (bereits vor einigen Jahren) Selbstmord begangen. Ich musste die Tat damals mitansehen, konnte aber nicht mehr rechtzeitig eingreifen und habe lange gebraucht, um das zu verarbeiten.

In den kommenden Monaten des selben Jahres ist eine Reihe von sehr einprägsamen Dingen passiert, die darauf hindeuten, dass besagter Verstorbene längere Zeit nach seinem Ableben weiterhin anwesend war und sehr darunter gelitten hat, was er vor seinem Tod gesagt und getan hat und wie er aus dem Leben ging.

Was mich seither nicht loslässt ist die Frage: Lebt die menschliche Seele nach dem Tod weiter? Wenn ja: Wie gestaltet sich das und wohin geht sie z.B. nach einem Suizid oder einem anderen gewaltsamen Tod? Gibt es die sog. „Hölle“? Wenn ja: Ist sie eine „Strafe“, oder geht es einem „drüben“ schlecht, weil man z.B. „schwer traumatisiert“ oder „verwirrt“ aus dem Leben ging? Falls das der Fall ist: Geht es
einem dann „für alle Ewigkeit“ schlecht, oder nur eine Zeitlang? Und: Nachdem Menschen im Leben für einander da sein können: Können sie das auch, wenn einer noch lebt und ein anderer tot ist? Kann man einem Toten helfen, wenn es ihm schlecht geht? – Wenn ja: Wie?

Ich wünsche mir Antworten auf solche Fragen, die über das Glauben hinausgehen und wenigstens stückchenweise „Wissen“ vermitteln.

Aus diesem Grund wüsste ich gerne mehr über Nahtoderfahrungen im Zusammenhang mit Suizid – am besten aus erster Hand. Es gibt sogar bereits einen Thread zu diesem Thema hier im Forum (er hat mich auf diese Seite gebracht), doch die Antworten sind meistens von „Dritten“, die die Erfahrungen einer nicht nahestehenden Person rein vom Hörensagen beschreiben – das ist mir zu wenig.

Am hilfreichsten wären wirklich Antworten von Menschen, die am eigenen Leib oder im persönlichen Bekanntenkreis Erfahrungen dieser Art gemacht haben.


Ich kann dir leider nicht von einem persönlichen Erlebnis eines Suizid-gestorbenen berichten, nur von meiner Mutter. Aber da sie aufgrund unverarbeiteter Schmerzen lange Alkohol getrunken hat und daran schlussendlich gestorben ist, könnte man es als langsamen Suizid betrachten.
Ich hatte eine schwere, tragische, aber nahe Beziehung zu ihr.

Ich war sehr verwundert, dass ich sie plötzlich lange nicht gespürt habe, sie war richtig weg.

Aber nach vier Jahren hat sie sich innerlich bei mir gemeldet.
Gleichzeitig habe ich einen alten Brief von ihr gefunden und an dem Tag hatte mir eine Bekannte meiner Mutter ein Zeitungsausschnitt gesendet, in dem von ihr etwas berichtet wurde. So hatte ich von drei Seiten Kontakt.

Ich war sehr berührt und musste lange weinen, aber mehr vor Glück und Rührung.

Denn sie fühlte sich sehr erholt an und befreit, dennoch hat es seine Zeit gedauert.

Für mich ist die Existenz bewiesenermaßen ewig und wir entwickeln uns Stück für Stück weiter zu mehr Liebe und wachsender Göttlichkeit.

In der Tat wirkt sich ein Suizid für die Verstorbenen sehr schmerzhaft aus und es hilft ihnen sehr, wenn wir liebevoll an sie denken.

Dort sind Gedanken wie hier Berührungen.

Vorwürfe zu machen, ist wenig angebracht, denn der Verstorbene leidet schon genug durch seine Schuldgefühle.

Es mag ihm eine Weile oder auch länger schlecht gehen, aber auf keinen Fall ewig, denn unsere Entwicklung ist eine Fortschreitende, die in Wellen, Höhen und Tiefen, nach oben verläuft. Hier wie dort.

Du kannst deinem Freund sehr viel Hilfe spenden, wenn du liebevoll an ihn denkst oder einfach Dinge tust und ihn mit einbeziehst.
Liebe in jeder Form hilft ihm zu heilen.
Zitat:
Das Verlebendigen der Erinnerungen, das Heraufrufen bestimmter mit dem Verstorbenen durchlebten Situationen, das Vergegenwärtigen seiner Bewegungen, seiner Gesichtszüge, seiner Stimme und Sprache, vielleicht auch bestimmter von ihm gebrauchter Worte und Wortwendungen schafft die Voraussetzung für das Vorlesen.

Das Vorlesen geschieht so, als ob man den Toten vor sich hätte. « Man liest dann nicht laut vor, sondern verfolgt mit Aufmerksamkeit die Gedanken, immer mit dem Gedanken an den Toten: der Tote steht vor mir. ..
Man braucht kein Buch zu haben, aber man darf nicht in abstrakter Weise denken, sondern muss tatsächlich jeden Gedanken lebendig durchdenken: .. Dieses Vorlesen kann zu jeder Zeit geschehen. ... Oberfläche genügt nicht. Wort für Wort muss man die Sachen durchgehen, wie wenn man es innerlich aufsagen würde. ...
Und es ist auch nicht richtig, wenn man glaubt, dass solches Vorlesen nur denjenigen nützlich sein kann, welche der Geisteswissenschaft im Leben nahe getreten sind. »
(Rudolf Steiner, «Okkulte Untersuchungen über das Leben zwischen Tod und neuer Geburt», 10.10.1913, GA 140.)

Zitat:
Die spirituellen Seeleninhalte bilden eine geistig-seelische Nahrung für die Toten.
Allerdings kann dies nur dort geschehen, wo der Tote in irgendeinem Zusammenhang, einer persönlichen Begegnung und gegenseitiger Wahrnehmung mit dem Vorlesenden gestanden hat.
Die Muttersprache ist dem Toten in der Zeit des Rückwärtserlebens seines Erdenlebens, also während eines Drittels der Lebenszeit, noch vertraut.


Zitat:
Wenn man diese ernste Schilderung liest, so neigt man öfter dazu, sich gegen dieSchicksalsordnung aufzulehnen und die Einrichtung des Weltalls als eine ungerechte zubezeichnen. Die Toten selber empfinden anders. Rudolf Steiner betont oft, daß die Toten,trotz der lastenden Folgen ihrer Taten, die Weltordnung nicht als eine lieblose oderunbarmherzige erleben. Die Toten werten das Schicksal anders, als wir es tun. Sie erleben diefördernden und läuternden Wirkungen ihrer leidvollen Erlebnisse. Das Gefühl, daß man sichentwickelt, wenn man die Folgen der Taten in rechter Weise auf sich nimmt, erfüllt dieMenschen im nachtodlichen Sein. Zu einem Erleben der Befreiung kommt noch hinzu, daßdie guten Taten, die der Selbstmörder auf der Erde vollbracht hat, Licht auf seinen Weg in derSeelenwelt strahlen.


http://www.scribd.com/doc/29842945/.....Selbstmord-Maria-von-Nagy

Zitat:
Wege der Hilfe

Je mehr man die tragische Perspektive und Tragweite des Selbstmordes kennenlernt, destomehr wird man sich fragen: Welche Hilfe gibt es denn für diejenigen, die von einer solchenTat nicht zurückgehalten werden konnten und nun im nachtodlichen Sein die verschiedenenFolgen ihrer Tat tragen? Wie können wir Menschen Linderung an sie heranbringen, Liebe undKraft zu ihnen senden?



Diese Fragen haben seit uralten Zeiten in den Herzen der Menschen gelebt. Die Pflege derBeziehung der Lebenden zu den Toten ist ja eine der großen Aufgaben der wahren, echtenKulturen.
Im Urchristentum erreichte sie in einer ganz neuen Weise eine wundersame Höhe.Im modernen Materialismus ist sie verkümmert, fast ausgelöscht.
Rudolf Steinerzeigte der gegenwärtigen Menschheit, daß auch für sie geistige Wege offen sind, auf denensie in einer ihr entsprechenden, zeitgemäßen Art die Toten (auch die Selbstmörder) findenund sie zur göttlichen Liebe weisen kann.
In vielen Büchern und Vorträgen schilderte Rudolf Steiner bis in Einzelheiten diese Wege.Er gab weitgehende, konkrete Ratschläge. Jeder, dem diese Fragen am Herzen liegen, kann in Rudolf Steiners Werken Anweisungen dafür finden, was er zu tun hat, um helfenden Anteil anden Erlebnissen der Toten zu nehmen und sie in Liebe begleiten zu können.
Lieber Cori!

Ich kann dir nur ganz allgemein sagen, was mit dem Licht eines Verstorbenen passiert. Entweder geht es in den jenseitigen Himmel ein, wenn es sich für die Wahrheit und die Liebe entscheidet, oder es inkarniert bei nächstbester Gelegenheit wieder in einen menschlichen Körper.

In ersterem Fall wird das Licht einer Reinigung, Klärung und Erhellung unterzogen und für ein Sein im jenseitigen Himmel vorbereitet. Das Licht erfährt dabei, was es im Leben alles falsch und richtig gemacht hat.

Im zweiterem Fall inkarniert das Licht eines Verstorbenen mit all seinen Mängeln wieder in einen menschlichen Körper, was Krankheiten physischer, psychischer, mentaler oder emotionaler Art zur Folge hat, weswegen der Wiedergeborene nicht unbedingt den besten Start ins neue Leben hat und auch sein Problem nicht gelöst hat.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Hallöle, jetzt bin ich doch nochmal da.

Jericho hat geschrieben
Zitat:
Also, über den ein Sein nach dem Tod sollte man siich im leben keine große Gedanken machen, da das Ergebnis entweder dich wahnsinnig macht,


Ich seh das etwas anders, ich glaube es gibt keinen Tag an dem ich noch nicht daran gedacht habe, ohne jeden Schrecken ohne wahnsinnig zu werden. Bin ich doch hier auf dieser Welt um mich auf die jenseitige vorzubereiten.

Das Kind im Mutterleib würde ja auch nicht wahnsinnig werden wenn es daran denken könnte, dass es diese enge Welt mal verlassen muss um in dieser helleren, größeren, weiteren Welt hier zu leben. Und so kann ich mich auch auf die nächste noch hellere, noch größere, noch weitere Welt freuen.


Die Seele ist keine Verbindung von Elementen. Sie ist nicht aus vielen Atomen zusammengesetzt. Sie besteht aus etwas Unteilbarem und ist daher ewig. Sie steht gänzlich außerhalb des Ordnungsbereiches der physischen Schöpfung. Sie ist unsterblich.
(Abdu'l-Baha1844-1921 , ANSPRACHEN IN PARIS)

Ich sehe mich nicht als Körper der eine Seele hat.
Ich sehe mich als Seele die einen Körper hat
(für eine bestimmte Zeit).

Zitat:
hölle und himmel sind kinderphantasiern,


Ich denke Himmel und Hölle sind keine Orte sondern Zustände. In diesen Zuständen kann ich bereits hier auf der Erde sein, als auch dort in der jenseitigen Welt. Wahrscheinlich war schon fast jeder von uns mal in der Hölle.

Liebe Grüße Linde
_________________
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
luschn hat folgendes geschrieben:
Ich habe das Gefühl, du stellst keine Frage, sondern willst einfach nur Antworten, die deine Vermutungen treffen ...

Wenn ich dir sage, es gibt keine Seelen, kein jenseitiges Leben, keine Bestrafung für Selbstmord, keine Hölle und Toten kannst du auch nicht helfen, kannst du das dann so hinnehmen?


Liebe/r Luschn (Darf man fragen warum Du Dich so nennst?),

ob ich Dir glaube oder nicht hängt ganz von der Basis Deines Wissens ab.

Ich bin mir darüber im Klaren, dass es sowohl wissenschaftlich wie ethisch
und religiös eine Million verschiedener Standpunkte zu meiner Frage gibt.
Darum interessiere ich mich ja sehr für unmittelbare Erfahrungen.

Und was Deine Vermutungen zu meinen Motiven angeht: ich bezweifle
stark, dass Du meine Wunsch-Antwort – und es gibt tatsächlich eine –
erraten würdest. Danke trotzdem für Deinen Beitrag, der bestimmt
gut und ehrlich gemeint ist.
_________________
„Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht.“
Ludwig Feuerbach (1804-72), dt. Philosoph
liebe(r) Cori!

Zunächst lass mich Dir mein Bedauern ausdrücken über den Freitod deines Verwandten!

Und lass mich Dir in paar Ratschläge geben:

1.) Glaube keinem Menschen, der behauptet, alles über das Jenseits zu wissen, denn er weiß es nicht.

2.) Glaube keiner "heiligen Schrift" die behauptet, alles über das Jenseits zu wissen, denn auch sie wurde von Menschenhand geschrieben, und Menschen sind fehlbar.

3.) Glaube nicht daran, dass Gott ein festes und starres Schema hätte, über Seelen zu "richten", denn starre Schemen widersprechen der ganzheitlichen Liebe.

4.) Glaube niemandem, der Dir sagt, es gäbe nur EIN Leben, noch glaube jemandem der behautet, man MÜSSE wiederkommen.

Denn unser höchstes Gut ist die Willensfreiheit!
Und in der Willensfreiheit können wir uns jederzeit für einen neuen Weg entscheiden!
Uns stehen immer alle Wege offen!
Was wäre das für ein Gott / eine Göttin, der / die uns die Türen verschließt aus Mangel an Geduld,
obgleich er / sie doch über der Zeit steht?

Denn wer an einen Gott glaubt der sich für Kleines (wie eine einzelne Seele) zu wichtig ist,
der glaubt auch an einen Gott, der für Wichtiges zu klein ist.
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Zitat:
4.) Glaube niemandem, der Dir sagt, es gäbe nur EIN Leben, noch glaube jemandem der behautet, man MÜSSE wiederkommen.

Denn unser höchstes Gut ist die Willensfreiheit!
Und in der Willensfreiheit können wir uns jederzeit für einen neuen Weg entscheiden!
Uns stehen immer alle Wege offen!
Was wäre das für ein Gott / eine Göttin, der / die uns die Türen verschließt aus Mangel an Geduld,
obgleich er / sie doch über der Zeit steht?

Denn wer an einen Gott glaubt der sich für Kleines (wie eine einzelne Seele) zu wichtig ist,
der glaubt auch an einen Gott, der für Wichtiges zu klein ist.


Die Aussage, niemanden zu glauben der sagt, es gibt nur ein leben ist ziemlich gewagt, ja natürlich weiss niemand was nach dem tod kommt, aber eben weil man das nicht weiß muss man im dem Leben was man hier und jetzt lebt, das beste daraus machen. Den Glauben kann man immer haben, aber der sollte postiv für das jetztige leben sein