Gewaltsamer Tod oder Selbstmord: Was dann?


Es mag sein, dass es keine Beweise für eine Seele gibt, auch keine Beweise für Gott.... nur gibt es genausowenig Beweise gegen solcherart Konzepte. Die Beweise, die die Religion oder eben jedwede Form von Okkultismus/Spiritualität pro hervorbrnigt und contra Wissenschaft sind ebenso subjektiv aus dem 'eigenen Regelwerk' hervorgebracht wie auf Seiten der 'Wissenschaft'. Z,B, in der Psychologie werden viele Konzepte aus der Theologie übernommen oder als Basis genutzt. Ebenso in der Soziologie, in der Politik und sogar in der Chemie sowie Physik. Wiederum nenne ich den Physiker Kirlian. Deine einstellung ist dabei nicht 'falsch' nur eben 'glaubst' du an die Wissenschaft wie an eine Religion, ohne selber nachzuprüfen/nachprüfen zu können. Ich selber Teile die Auffassung, das alles mit Naturwissenschaftlichen Mitteln erklärbar ist. Nur habe ich selber Dinge erlebt und gesehen, die bisher nicht 'erklärbar' sind, von 'Geisterspuk' bishin zu 'Gotteswundern'. Also suche ich lieber nach einer Erklärung, als zu sagen "Nein, das passt mir nicht, dass es sowas geben könnte, also verneine ich!".
Und auf jedes Indiz, das contra einer Existenz Gottes/Seele/etc. spricht, kommt mindestens ein Indiz pro.

Falls du mir nicht glaubst, bist du herzlich eingeladen, ein halbes Jahr an meiner Seite zu verweilen. Dann wirst du sehen, dass viele Dinge entgegen sämtlicher Wahrscheinlichkeit und manchmal sogar wieder die Naturgesetze passieren. Du wärst nicht der erste der mir nicht glaubt und nachher ziemlich konfus zurückbleibt.

Das liegt nicht daran, dass alles Mystisch ist und die Wissenschaft murks, sondern vielmehr daran, dass wir bei weitem noch nicht alles wissen, eher nur einen Bruchteil des Ganzen. Verneinen ist nicht gut, nicht weil es dem Glauben schadet, sondern weil es deine Neugierde einlullt und deine Kreativität erstickt. Und diese sind die beiden Triebfedern der Forschung.

Was den Sterbeprozess angeht und das Ende der Existenz: Gerade das absolute Ende ist das reizvolle für mich, ein Paradies oder so wäre 'die Hölle', dann geht der mist ja weiter.
Es gibt auch keine Beweise gegen unsichtbare rosa Elephanten oder unsichtbare lila Kobolde. Nichtexistenz ist nicht beweisbar. Zu beweisen ist die Existenz von Dingen und in der Beweispflicht ist derjenige, der behauptet, dies oder jenes existiere.

Religionen und "Okkultismus/Spiritualität" bringen eben keine Beweise und verfügen über keine objektiven Methoden, um für irgendetwas Beweise zu bringen. Man soll halt einfach dran Glauben. Behauptete nichtbeweisbare Dinge einfach zu glauben, wird zur Tugend erklärt.

In der Physik/Chemie werden gewiss keine "Konzepte" aus der Theologie übernommen. Das ist schlichter Unsinn. Ich rate mal, einfach sich mit den entsprechenden Grundlagen vertraut zu machen.

Subjektives Erleben und Empfinden stellt keinen objektiven Beweis für etwas dar. In der Wissenschaft kann nicht einfach jemand behaupten, er habe im Labor dies oder jenes gesehen und dann wird das geglaubt. Er muss Ergebnisse liefern, die von anderen reproduziert werden können. Denn real ist nur, was man messen, also "sehen" kann.

Wissenschaft fordert also anders als Religion nicht zum Glauben auf, sondern stets zum kritischen Nachdenken und Überprüfen. Und wenn eine Idee/Theorie noch so toll klingt und sich subjektiv "gut" anfühlt und vermeintlich dem "gesunden Menschenverstand" entspricht: wenn sie nicht im Einklang mit der Realität/den Naturgesetzen steht, wird sie im Experiment scheitern und daher von der Wissenschaft als falsch zurückgewiesen. Das ist die einzige Methode, um "falsch" von "richtig" zu trennen. Das hat eben nichts mit Subjektivität zu tun.

Tatsächlich gibt es ja auch Wissenschaftler, die sich den behaupteten übersinnlichen Dingen widmen, die Pendeln, Hellsehen, Astrologie und was es nicht angeblich alles geben soll untersuchen. Bis heute gibt es eben keine Beweise dafür. Es gibt Preisausschreiben und die Aufforderung, dass Menschen, die behaupten über übersinnliche Begabungen zu verfügen, sich einer Untersuchung zum Nachweis ihrer Fähigkeiten zu stellen. Bis heute hat niemand diese Tests bestanden.

Unhinterfragte irgendwelche nichtbeweisbaren Dinge zu glauben hat nichts mit Forschung zu tun - hier wird zusammengewürfelt und vermengt was nicht zusammengehört. Subjektives Empfinden ist keine Wissenschaft. Wissenschaft beschränkt sich nicht nur auf reine Naturbeobachtung mit den körpereigenen Sinnesorganen, bei der der Beobachter der Sinnestäuschung unterliegt - sie benutzt die experimentelle Überprüfung als Werkzeug. Unsere körpereigenen Sinnesorgane sind biologische Sensoren, die allerlei Beschränkungen und Täuschungen unterliegen, also kein Werkzeug für objektive Wissenschaft. In experimenteller Forschung wird heute längst auf der subatomaren Ebene gemessen - der einzelne Mensch kann mit seinen Augen nicht mal ein einziges Atom sehen. Für die Untersuchung subatomarer Elementarteilchen braucht es gigantische Teilchenbeschleuniger. Gleichzeitig wird in der Astrophysik mit neuesten Teleskopen räumlich und damit zeitlich immer tiefer ins Universum vorgestoßen - der einzelne Mensch erkennt mit bloßem Auge nur einige wenige Sterne und diese nur im für ihn sichtbaren Spektrum und weiß nichts über diese. Mit den Methoden der Wissenschaft kann man auf die Zusammensetzung, das Alter und die Lebensdauer der Sterne schließen. Außerdem wird in der Hirnforschung immer genauer untersucht, was im Gehirn bei verschiedenen Denkprozessen und Empfindungen vor sich geht. Der einzelne kann sich selbst nicht mal eben so ins Gehirn schauen. Damit ist nur grob umrissen, dass Wissenschaft im Gegensatz zum subjektiven Empfinden über erheblich überlegenere Methoden und Werkzeuge zur objektiven Erfassung der Wirklichkeit verfügt. Das hat nichts mit Glauben zu tun - es ist das Gegenteil von Glauben!

Und vor allem hat Wissenschaft im Gegensatz zum blinden Glauben gerade sehr viel mit Neugierde und Kreativität zu tun. Immer tiefer und weiter alles erforschen zu wollen setzt doch gerade Neugierde voraus und erfordert Kreativität bzgl. der Modellbildung und Entwicklung neuer Werkzeuge. Glaube hingegen zeichnet sich durch Zurückweisung neuer Erkenntnisse aus, durch starres Festhalten an veralteten Ideen. Der Glaube ist unkreativ und alles andere als neugierig - das Neue macht ihm Angst, denn es ist existenzbedrohend für ihn.
Hab ich was anderes Behauptet?

Nein.

Aber ich habe Dinge erlebt, die eben nicht 'messbar' oder 'Beweisbar' sind, weil sie jedem Naturgesetz spotten. Und beim EZG konnte ich die Hirnregion nennen die ich 'Benutze'. Ohne vorwissen. Da kribbelts halt immer beim Denken.

Physik und nicht beeinflusst? Kirlian.... nochmal, deswegen hab ich ihn genannt. Und Gallileo Gallilei, Newton, da Vinci (als Kirchenfeind eben nicht gläubig, aber er hat die Glaubenssätze zu wiederlegen getrachtet, also diese als Basis genommen. Als These.

Und gerade 'pseudowissenschaft' sollte meinen Kritikpunkt verdeutlichen, den ich anzumerken gedachte.

Starres Festhalten an alten Ideen ist religiöses Terrain? Ach ja? Dann die Frage an dich: Wie entstehen Wolken? Warum entstehen sie? Und welche Auswirkungen haben sie?

Und zu guter Letzt:
Egal was 'real' ist und was 'träumerei'. Dieses Forum hat den Sinn, eben aus den Träumen Neugierde und Kreativität zu gewinnen. Sie zu respektieren.

"Wenn es keinen Gott gäbe, so wäre es wichtig, dass ihn jemand erfände!" -Voltaire-

Glaube ist nicht unkreativ. Er ist das gegenteil davon. Nur bornierte Menschen töten die kreativität dort wie in jeder These. Egal ob Wissenschaft oder Religion/Glaube.
John Doe hat folgendes geschrieben:

Was den Sterbeprozess angeht und das Ende der Existenz: Gerade das absolute Ende ist das reizvolle für mich, ein Paradies oder so wäre 'die Hölle', dann geht der mist ja weiter.


Ungläubige kommen mir immer so ängstlich vor.
Hast du so wenig Mut und möchtest du keine neuen Erfahrungen machen?
@John Doe
Schön, ihr Gläubigen erlebt ständig nicht messbare, nicht beweisbare Dinge und erzählt Euch gegenseitig davon und glaubt Euch gegenseitig alles. Ist das eine sinnvolle Vorgehensweise zur Erklärung und Untersuchung der Welt? Es können den ganzen Tag über die absurdesten Behauptungen aufgestellt werden. Da Beweise und Überprüfung nicht erforderlich/möglich sind, ist alles gleichermaßen wahr. Widersprüche sind dabei auch egal. Viel Glück dabei.

Ein Menschen-Herrgott, der alles "gemacht" und geplant hat, ist so ziemlich das unkreativste (und abwegigste), was mir angesichts einer nahezu menschenleeren bzw. daneben noch mit diversen anderen Kreaturen bevölkerten chaotischen Welt einfällt.


@Rosenblüte
"Neue Erfahrungen"? Was hält Dich ab, Dich vor den nächsten Zug zu werfen und "neue Erfahrungen" zu machen? Warum hat der Mensch, wie jede andere Kreatur auch, wohl einen Überlebensinstinkt und eine offensichtliche Lebens-Verlust-Angst? Naja, dem größenwahnsinnigen Massenmörder aus der Bibel gegenüberzutreten, davor hätte jeder wohl Angst. Wenn es aber doch der "Gott der Liebe" ist, dann auf auf, warum Angst dem zu begegnen? Weil Selbstmord böse ist und vom achso gnädigen "Gott der Liebe" schlimmstens bestraft wird? Tod kann auch durch indirekten Selbstmord durch Vernachlässigung der Gesundheit oder Nachlässigkeit im Verkehr mit Unfalltodfolge erfolgen.
Zitat:
Ungläubige kommen mir immer so ängstlich vor.
Hast du so wenig Mut und möchtest du keine neuen Erfahrungen machen?


Nein, ich bin nur einfach müde. Welche Erfahrung wäre denn 'neu', also nicht logisch abstrahierbar?
Es ist wie bei einem Videospiel, dass man zigmal durchgespielt hat und sogar dei KI in- und auswändig kennt. Oder einem Buch, dass man zu oft gelesen hat.
Und der einzige grund, warum ich nicht 'früher ausschalte' ist der, dass mir meine 'Mitspieler' das übel nehmen würden...

@ kamino
Ich habe keine Angst, dem Gott des AT gegenüberzutreten. Ich schaue eher zuversichtlich vorraus. Falls es ihn eben gibt. Wenn nicht, dann is auch nicht schlimm. Aber deine intolerante und faschistische Meinung (wer nun grummelt, einfach mal Mussolinis Grund der Namensgebung nachschlagen und die dazugehörige Bedeutung, ist ein adjektiv und keine beleidigung) ist zum kotzen. Nicht das was du denkst, sondern WIE du denkst ist der knackpunkt. Aber das begreifst du nicht, denn wenn du das einsehen müsstest, dann wärst du ja nicht mehr die Krone der Schöpfung, das zufälligerweise enstandene und gefährlichste Tier des Planeten.
Deine Sichtweise ist nicht wissenschaftlich, du nutzt nur wissenschaftliche Erkenntnisse zum argumentieren. Deine Sichtweise ist leider ultraorthodox. Fail. Dir geht es darum, die Sichtweise daes anderen als falsch darzulegen, ohne den villeicht darin vorhandenen "wissenschaftlich Korrekten" Aspekt zu finden. Herzlichen glückwunsch, du bist der stabilste Troll der letzten Zeit.
John Doe hat folgendes geschrieben:


Nein, ich bin nur einfach müde. Welche Erfahrung wäre denn 'neu', also nicht logisch abstrahierbar?


Tut mir wirklich leid für dich. Klingt resigniert. Das Leben ist in jeder Sekunde neu, wenn man es zulassen kann. Klingt abgedroschen, ich weiß.

Ich weiß nicht, wie ich dir meine Erfahrung vermitteln könnte, aber ich kenne die totale Depression und ich kenne ihren Ausgang.

Das Ziel ist sprudelndes Leben.

Willst du nicht wenigstens dem Creator des Computerspiels so viel Reife zutrauen, dass es eventuell doch noch einen Spielzug geben könnte, den du bis jetzt übersehen hast und danach suchen gehen?

Würde mich sehr für dich freuen.
Das versuche ich. Und ja, das 'jede sekunde neu' kenne ich, nur ist irgendwann auch die Kurzweil langweilig. Und nur weil es keine grossartigen überraschungen oder neuerungen gibt, so ist das noch lange kein Grund nicht eben jede Sekunde möglichst zu geniessen und das positive hervoerzuheben. Ich mach das beste draus. Z.B. Möchtegern-Physiker ärgern.
Der is ja auch völlig Banane....
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:

Ungläubige kommen mir immer so ängstlich vor.


Deswegen machen die Pharmaunternehmen auch spezielles Marketing für Ungläubige ... der Umsatz von Antideprissiva bei dieser Zielgruppe ist seitdem explodiert.

Ernsthaft: Wie kommst du zu deiner Erkenntnis?