Das Leben, der Tod, und etwas dazwischen.


Hallo,

ich denke seit Tagen nach, hier meinen Text zu verfassen. Ich weiß keinen Anfang, kein Ende, keine klare Aussage. Es sind Gedanken die mich Tag für Tag verfolgen und durchdringen, mich daran hindern, die "Realität" zu leben, sie zu begreifen, sie überhaupt wahr zu nehmen. Was ist Realität?....

Ich habe durch Zufall diese forum entdeckt und lese nun jeden Abend mindst. zwei Stunden die Beiträge. Es ist das erste Mal, dass ich so ein Forum im Internet gefunden habe. Beiträge von Menschen die ihren Horizont erweitert haben, ein spirituelles Forum, Menschen die "anders" sind und doch so richtig! Für mich jedenfalls...

Ich bin 27 und habe das Gefühl, mein Leben gelebt zu haben. Wo fange ich jetzt am besten an? Wie beschreibe ich am besten, worum es mir geht? Ein wichtiger Punkt: Ich leide wahnsinnig dadrunter, dass ich solchen Menschen, wie hier im Forum, mit diesen Gedanken und dieser Tiefgründigkeit, in meinem Leben so gut wie nie begegne...liegt es daran, dass ich 27 bin? Blonde Haare habe und blaue Augen und nicht gerade häßlich bin? Es tut mir weh, nicht als das gesehen zu werden was ich bin. Ich brauche solche Menschen. Menschen, mit denen ich über das Leben, den Tod und das was danach kommt philosophieren kann. Menschen die mir Kraft geben, von denen ich etwas lernen kann. Zur Zeit habe ich das Gefühl, wie ein Indigo Kind dafür da zu sein, den Menschen die Augen zu öffnen. Ihnen für Dinge die Augen zu öffnen, ihnen die spirituelle Seite zu zeigen, die es gibt. Definitiv. Ich habe das Gefühl, nurnoch dafür zu leben. Weil mich alles so wütend macht, diese Menschen machen mich wütend und erwecken Hassgefühle in mir. Ich habe das gefühl eine Mitteilung zu verteilen, aber es ist so wansinnig anstrengend für mich! Ich bin auch immer die, an die man sich wendet wenn man Probleme hat. Weil man auf meine Sicht der Dinge viel Wert legt. Aber wo ist der Mensch, von dem ich etwas lernen kann?

Es tut mir weh, wie die Menschen um mich herum sind. Ich ertrage dieses Hamsterrad nicht, in welches die Gesellschaft einen zwingt! Ich bin aus diesem Hamsterrad schon lange ausgestiegen. Das Problem dabei ist, sobald man dies tut, seinen Horizont erweitert, aussteigt aus dem Rad, dann wird man "krank". So wird es jedenfalls von den vermeintlich "normalen" bezeichnet. Es tut so verdammt weh anders zu sein. Ich habe Depressionen, seit Jahren. Die Gedanken über das Leben und das Leid, begleiten mich jeden Tag. Manchmal wünschte ich, ich wäre dumm und würde es nicht wissen. Stumof mein Leben leben und garnichts um mich herum realisieren. So wie ich es jetzt tue.

Ich bin 27, habe angst vor der Angst. Jeden Tag. Ich habe angst VOR jedem Tag. Ich habe angst vor dem Leben, aber keine vor dem Tod. Ich habe keine Angst vor MEINEM Tod, dafür umso mehr angst davor, wen er um mich herum zu sich holt. Es kann in jeder Sekunde passieren. Ich weiß und glaube daran, dass es nach dem Tod weiter geht. Ich glaube an das Karma und die Wiedergeburt. Ich sehe den Tod nicht als das, wie er von den "normalen" nicht spirituellen Menschen gesehen wird. Es ist für mich nichts entgültiges, sondern ein Übergang. Ich glaube fest daran, jedoch nehem ich immer die Möglichkeit in betracht, ein prozent in meinem Kopf, der welches besteht, dass es eben doch entgültig ist. Wer weiß das schon....dennoch, ich glaube daran dass es weiter geht. Warum habe ich dann solche Angst, dass man "mir" Menschen wegnimmt?

Ich muss dazu sagen, mein Vater wurde vor ca 4 Jahren umgebacht. Man hat ihm den Schädel eingeschlagen mit einer Eisenstange, wegen seiner Rolex Uhr...einer meiner besten Freunde ist vor zwei Monaten an einem Herzinfarkt gestorben, mit 29. Vor einer Woche wurde meine "Tante" morgens von ihrem Mann tot auf dem Badezimmerboden gefunden....

Was passiert hier eigentlich? Seitdem dies mit meinem Vater passiert ist, lebe ich in Angst, ich gleite immer tiefer hinein. Die wahnsinnige Angst, meine Mutter zu verlieren. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben. Ich habe jede Sekunde angst, eine schlimme Nachricht zu bekommen. Jedes Mal wenn mein Telefon klingelt, habe ich den kurzen Gedanken, eine schlimme Nachricht zu erhalten. Mein Leben besteht nurnoch aus Angst, und keiner kann sie mir nehmen.

Würde ich nicht daran glauben, dass es alles einen Sinn hat hier auf Erden, weiß ich nicht was dann mit mir wäre. Was ich sagen will ist, WARUM bin ich so und warum geht es mir trotzdem so dermaßen schlecht, obwohl ich diesen Glauben vertrete? Sind es diese ein Prozent? Ist es einfach das Trauma welches ich habe? Ich will damit nicht mehr leben! Ich habe Angst vor jeden Tag. Ich weiß man muss im hier und jetzt leben, aber ich kann es nicht! Und wenn mir jemand Ratschläge gibt, danke dafür, aber dennoch hat er nicht dass er lebt was ich erlebt habe. Er sieht es mit anderen Augen, hat keine Verantwortung für diese Gefühle. Kann sie nicht so fühlen wie ich!

Ich weiß, im Endeffekt muss man sich selbst helfen, doch das kann ich nicht. Es ist die ganze Einstellung die ich zum Leben habe. Ich will das alles nicht, ich will nicht hier sein. Für mich ist das Leben nicht schön. Nur weil alles sagen das Leben ist so schön muss ich doch nicht der Ansicht sein? Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem mich selbst schöne Dinge traurig machen. Und egal was ich versuche, was ich lese, wenn ich versuche meine Gedanken zu ändern, andere Dinge damit anzuziehen, egal was ich mache, ich schaffe es nicht.

Es ist paradox. Ich möchte anders sein als andere. Weil ich ein tiefgründiger Mensch sein will, weil ich anders bin! Weil ich mich nicht verstelle, nichts materielles brauche, andere Dinge im Leben wichtiger finde als mancher Mensch. Aber auf der anderen Seite macht es mich "krank". Ich habe das Gefühl immer tiefer zu rutschen. Immer tiefer.... ich lebe in meiner eigenen Welt. Aber dies Welt wird von Tag zu Tag realer für mich als die sogenannte Realität. Ist es das was die anderen "verrückt werden" nennen?... Nochmals, ich bin SIEBENUNDZWANZIG.. und das was ich im Moment von anderen Menschen höre, wenn ich mit ihnen unterwegs ist, ist: "B***, ist alles ok mit dir?..."
Ich habe es jetzt in einer Woche drei Mal gehört! Von unterschiedlichen Menschen, in verschiedenen Situationen. Ich schaue starr irgendwo durch die Gegend, bin in meiner eigenen Welt, bin garnicht "richtig da", bin immer woanders. Mir fällt es wahnsinnig schwer, anwesend zu sein. Nicht nur körperlich (davon abgesehen dass es mir schwer genug fällt, überhaupt noch unter Menschen zu gehen...). Meine eigene Welt wird immer intensiver, immer realer.

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mir wünschen nicht mehr zu leben. Ich möchte es einfach nicht. Ich weiß wir sind hier um zu lernen und haben Aufgaben. Dennoch. Es fühlt sich an als wäre ich eingesperrt in mir selbst. Ich wünsche mir Krebs, ich wünsche mir einen Grund zu gehen. Ich wünsche mir so sehr, wovor ich so ANGST habe, dass es anderen widerfährt. Was ist mit mir los?....

Ich weiß nicht, warum ich das hier geschrieben habe, es war wie ein Impuls, ich erwarte nichts dadurch. Ich erwarte keine Hilfe, denn mir kann keiner helfen. Ich danke jedem der sich die Zeit für meine Gedanken genommen hat... auch wenn ich extrem das Gefühl habe, es nicht auf den Punkt gebracht zu haben. Ich habe einfach meine Gedanken runtergeschrieben. Das Wesentliche ist: Wo sind diese tollen Menschen, werde ich "verrückt"? und ich wünsche mir den Tod... besser kann ich es nicht gliedern...

Falls jemanden zu irgendetwas aus meinen Gedanken etwas einfällt und was dazu schreiben möchte, wäre ich sehr sehr dankbar! Wenn ich schon nicht mit so tollen Menschen zusammen sein kann, dann doch wenigstens hier....

In Liebe

PansyShell
_________________
"Wo sind die Menschen"?, fuhr der kleine Prinz endlich fort. "Man ist ein bisschen einsam in der Wüste". "Man ist auch bei den Menschen einsam", sagte die Schlange.
Hi und Willkommen
Mutig mutig... muss ich schon sagen...

Wenn du hier viel liest, ist es unvermeidbar dass du die Gedankenwelten anderer Menschen kennenlernst.
Das kann nicht verkehrt sein.

Ich wünsche Dir viel Vergnügen an Board...

Gruss Grubi
Allerliebste Pansy,

wow!

Du bist ein Juwel unter den Menschen.

Du hast dich hervorragend ausgedrückt, besser wäre es nicht möglich.
Echt, authentisch, ehrlich und tiefgründig, wahrhaftig und.....wo sind die Worte...großartig?

Ich kann dir aus meiner Sicht nur sagen: du bist vollkommen richtig, alle deine Gefühle sind die einer sehr reifen Persönlichkeit, die beide Pole deutlich empfindet: die Realität des Geistes und die Qual der Materie.

In dieser Spannung entwickeln wir uns bis zum Ziel.

Du hast Recht: du wirst nicht viele dieser Menschen treffen.

Die Einsamkeit und die Leere dieser Welt gehören zum Programm dazu.

Jeder, der den Geist und die Sehnsucht danach so klar empfindet, wird dasselbe Leiden wir du auch haben: die bodenlose Angst und eine unendliche Qual.

Die Qual wird dich leiten direkt in das Herz Gottes, denn nur dieses kann dein Leiden lindern.

Du wirst den Tod überwinden durch die Erkenntnis deiner wahren Natur, aber du stehst jetzt genau zwischen den Stühlen: die alte Welt ist nicht die deine und alle Menschen, die darin leben, haben nichts mit dir zu tun, außer dass sie dich ablehnen und angreifen, und die neue Welt, die Heimat im Geist, ist dir noch unbekannt und scheint verschlossen. Und vor allen: sie tröstet dich noch nicht genug.

Das Alter, in dem du nun bist, ist ein kritisches Alter. Mit 28 kehrt der Saturn zurück, wo er war, als du geboren wurdest. Das ist eine schwere Hürde.

Gut, dass du mutig genug warst, dich zu öffnen. Du tust genau das, was richtig ist: reden, dich anvertrauen. Du beginnst, der Angst wirklich in die Augen zu schauen- ein mutiger Schritt.

Das bleibt keinem reifen Wesen erspart. Je tiefer die Hölle, umso heller das Licht. Beide Pole bedingen sich gegenseitig und für dich steht die nächste Stufe der Erkenntnis an.

Vertraue deinem Gefühl. Suche einfach weiter deinen Weg- ich verspreche dir, du kannst gerettet werden, wenn du niemals mehr dein Zuhause vergisst und beharrlich danach suchst- es ist immer da und in dir- du kannst dich fallen lassen und wirst die Erfahrung machen, dass es dich auffängt.
Du wirst die Angst aus eigener Kraft überwinden, indem du dich in die Arme deines Gottes fallen lässt.

So groß dein Schmerz jetzt ist, so groß wird dein Glück sein, von Gott getragen zu sein, denn dich kann schon lange kein irdisches Glück mehr erfüllen.

Mach weiter so! Du bist auf einem wunderbaren Weg und gib niemals auf.

Ich kenne das tiefe schwarze Loch der Angst und des Schmerzes gut, ich wollt bis 36 Jahre in jedem Moment sterben. Ich verstehe jedes deiner Gefühle, aber ich bin ein bisschen älter und kann dir versprechen: es endet in einem himmlischen Glück, das dir nie mehr genommen werden kann.

Unvorstellbar für all die Menschen, die nichts von der Sehnsucht nach Zuhause wissen.

Sobald du dich in Gott ein wenig beruhigt haben wirst, wirst du auch Gleichgesinnte treffen, aber jetzt noch nicht. Du musst zuerst springen in das Vertrauen zum Geist, zu Gott- ich konnte noch nicht deine Bezeichnung finden und hoffe, kein falsches Wort zu wählen-, wenn du gesprungen bist und die Realität der Nähe Gottes erlebt hast ganz alleine, dann kommen die Menschen, die so sind wie du und die auch zuerst springen mussten.

Wenn ich könnte, würde ich dich ganz fest in den Arm nehmen, damit ich dir von meinem Gefühl abgeben könnte, dass du gerettet bist und es nur noch nicht ganz genau weißt.

Finde es heraus und gib niemals auf. Liebste Grüße.

P.S.: Gott hat größere Sehnsucht nach deiner Nähe als du zu Ihm/Ihr.
Vertrau deinem Gefühl und nehme diese Liebe an, sie ist wirklich echt, sie ist Wahrheit, sie ist Realität. Du wirst sie fühlen können und nichts mehr wird dir etwas anhaben können. Du hast Sehnsucht nach Gott. Geh einfach darauf zu.
Hey,

ich habe deinen text komplett gelessen, ich kan mich selbstverständlich nicht mit deiner Privaten Situation anpassen, da du schon einige Katastrophen durch machen musstest.

Ich selber kenne, aber das Gefühl anders zu sein, oft wurde mir gesagt;
"du sagst ja nichts"
oder, dass ich immer sehr traurig in die leere gucke.

Mir fällt es total schwer Menschen anzupassen, nicht vor Charm, sondern weil ich mit vielen Menschen nichts anfangen kann.
Ich kann mich ihrer Sprache nicht anpassen.

Ich studiere seit 2 Jahren Philosophie, und wenn man sich in diese Materie rein versetzt, dann wird man irgendwann wahnsinnig, undzwar vor dem Dummheit der Menschen.
Jeder der sich mit den Geistesschriften auskennt wird dier das sagen, das hat auch nichts mit aroganz zu tun, sondern weil es eine tatsache ist.

Hast du dich vor den Tod deines Vaters auch so Gefühlt, oder hat das Traume dich dazu erst gebracht?

Ich glaube, dass die Katastrophen in dir einen Kern geweckt haben, du darfst so hart es auch klingt nicht davor schrecke. Genau ab diesem Zeitpunkt im Leben wenden sich viele Menschen Gott und der Religion, aber das ist fatal.

Ich selber kann keine Energie aus mir ziehen um meinen Alltag zu überwältigen, aber diesen Weg muss du gehen, wenn du glücklich werden willst.
Das wichtigste im Leben ist Menschen mit dem man wirklich über alles reden, kann Private sachen, Intimie, Religöse oder Geistliche.

Diese im Realen Leben zu finden ist schwer, aber es gibt sie glaube mir.

Das problem ist, das viele nicht mitziehen, sie versuchen dich zu besönftigen, aber sie handeln nach den Ethischen Grundlagen des System in dem sie Leben.
Du brauchst eine Idee des Lebens, einfach an das Gute glauben und wie denkst es am besten ist zu vetreten, wenn du auch harten wiederstand im alltag triffst muss du eine geeignete Lösung finden, auch wenn es dazu führen diese Personen nie wieder zu sehen.


Was ich echt hart deines text, sind die paralitäten,
ich wünsche mir auch oft eine Krankeit zu haben, damit ich mich nicht selber töten muss, oder ob ich verrückt bin.

Ich bin selber zum Resume gekommen, das ich es nicht schaffe werde mich dieser Wirklichkeit an zupassen, ich kenne kaum Menschen mit dem ich auf einer Ebene sprechen, und daher werde ich einfach demänscht meine Koffer packen und mit dem Rest Geld was ich hab davon düsen, Wer weiss was passiert. Wenn ich auf der Reise sterben sollte, dann passiert es eben.

Aber niemals würde ich mich selbstumbringen, es ist schöner vorher noch viele Menschen kennen zulernen. Sterben wirst du so oder so. Aber das muss nicht heute sein.


Und Realität ist nur die Welt in der DU leben willst. Und nicht die andern, lebe nicht nach ihrer Nase, es ist schön anders zu auf einer Art, weil man die Angst vor dem Tod verlieren kann.
Zitat:
Die Qual wird dich leiten direkt in das Herz Gottes, denn nur dieses kann dein Leiden lindern


Zitat:
Das Alter, in dem du nun bist, ist ein kritisches Alter. Mit 28 kehrt der Saturn zurück, wo er war, als du geboren wurdest. Das ist eine schwere Hürde.



Zitat:
Du wirst die Angst aus eigener Kraft überwinden, indem du dich in die Arme deines Gottes fallen lässt.


Zitat:
Gott hat größere Sehnsucht nach deiner Nähe als du zu Ihm/Ihr.
Vertrau deinem Gefühl und nehme diese Liebe an, sie ist wirklich echt, sie ist Wahrheit, sie ist Realität. Du wirst sie fühlen können und nichts mehr wird dir etwas anhaben können. Du hast Sehnsucht nach Gott. Geh einfach darauf zu.


Ich will nicht Boshaft sein, aber das ist doch pures Brainwasching.

Wenn man was im Leben erleben will, dann nur wegen WILLEN und nicht weil es Gott so will. Ich bin muslimisch auferzogen wurden, eine Relgion die stark daraus besteht eine Beziehung zu sich und Gott auzubauen, das ist alles Unsinn.

Die Verunft ist nicht Ursache von Gott, Gott ist Ursache von Vernunft.
Das erhellt sich schon daraus, das ich mittels meiner Vernunft sagen kann, es gibt keinen Gott.

Naja, jeder muss selber wissen wie arm seine Verunft dran ist.

achja, PansyShell, vsrstell dich bloss nicht um anderes anzupassen, ich meine werde nicht dumm, aber Freunde müssen nicht unbeindgt wie die drauf sein manchal geht es auch so, auch wenn man das im Hinterkopf hat.
Hallo Pansy,

ein - liches Willkommen auch von mir.

Das was Du jetzt fühlst haben schon viele erlebt, ich auch.
Bei dem Einen kommt es früher, bei einem Anderen später.

Du bist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Vielleicht hilft Dir das ein bißchen: http://www.youtube.com/watch?v=hMrP.....eature=endscreen&NR=1

Eckhart Tolle tut sehr gut - zumindest mir


alles Liebe Dir
Rose
_________________
"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Zitat:
Aber wo ist der Mensch, von dem ich etwas lernen kann? Ich finde solche Text nur HIER, hier in diesem Forum! Wo sind sie in der Realität? Mir bleiben sie fern....ich wünsche sie mir so sehr!


Hallo liebe Pansy, o wie gut ich das alles nachvollziehen kann was du da beschrieben hast.

Welch ein großes Glück, dass ich diese Menschen, wie oben von dir beschrieben, mit 29 Jahren in der Realität tatsächlich gefunden habe und sie nun schon seit Jahrzehnten, egal wo ich bin, auf der ganzen Welt um mich habe.

Wo wäre ich heute ohne dies, ich wage es nicht mir auszudenken. Schrecklich!
Wie hätte ich meine Schicksalsschläge ohne dies bewältigen sollen? Ich wäre daran zerbrochen und heute bin ich trotz vieler Probleme im Außen, ein so glücklicher Mensch im Innen.

Gerade vorhin hatte ich mir hier im forum eine seite aufgerufen . Vielleicht magst Du auch mal dort nachschaun.
Du müstest in der oberen Leiste auf dieser Seite unter -Suche- folgendes eingeben:
Was ist die Bahai Religion

So, und ich geh jetzt zum Zahnarzt

Alles Liebe für Dich
Linde
_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Jericho hat folgendes geschrieben:

Ich will nicht Boshaft sein, aber das ist doch pures Brainwasching.

Und das nicht?:

Zitat:
Ich glaube, dass die Katastrophen in dir einen Kern geweckt haben, du darfst so hart es auch klingt nicht davor schrecke. Genau ab diesem Zeitpunkt im Leben wenden sich viele Menschen Gott und der Religion, aber das ist fatal.


Zitat:
Wenn man was im Leben erleben will, dann nur wegen WILLEN und nicht weil es Gott so will.

Bist du sicher, dass du das gründlich geprüft hast?
Zitat:
Ich bin muslimisch auferzogen wurden, eine Relgion die stark daraus besteht eine Beziehung zu sich und Gott auzubauen, das ist alles Unsinn.

Warum?
Zitat:
Die Verunft ist nicht Ursache von Gott, Gott ist Ursache von Vernunft.

Woher weißt du so genau, dass es so ist?
Zitat:
Das erhellt sich schon daraus, das ich mittels meiner Vernunft sagen kann, es gibt keinen Gott.

Das ist der Beweis?

Und wenn Gott selbst dir die Möglichkeit gegeben hat, sich gegen Ihn/Sie zu wenden, damit du selbst aus dir die Wahrheit erkennen kannst?
Hallo liebe PansyShell!

Ich möchte dich auch hier ganz lieb begrüßen und dir (wie auch schon einige vor mir) sagen, dass du nicht alleine mit deinen Gefühlen bist.

Mir ergeht es genauso wie dir, nur weniger drastisch im Hinblick auf deine Familie.

Ich hoffe, dass du bald das finden wirst, wonach dein Herz verlangt!

Alles, alles Gute

Sayuri

_________________
Ob es Unglück bringt, wenn dir eine schwarze Katze über den Weg läuft, hängt alleine davon ab, ob du ein Mensch oder eine Maus bist.
Hallo Pansyshell
Erst einmal herzlich willkommen hier im Forum.

Zitat:
Ich weiß keinen Anfang, kein Ende, keine klare Aussage.


Nun einen Anfang und ein Ende hat es dann doch in deinem Text Da iat schonmal als Anfang "Hallo" und als Ende "In Liebe"

und eine klare Aussage ist auch schon zu Beginn da:

Zitat:
Es sind Gedanken die mich Tag für Tag verfolgen und durchdringen, mich daran hindern, die "Realität" zu leben, sie zu begreifen, sie überhaupt wahr zu nehmen. Was ist Realität?....


Du bist also im Moment sehr nachdenklich und deshalb weniger Bodenständig.

Zitat:
Ein wichtiger Punkt: Ich leide wahnsinnig dadrunter, dass ich solchen Menschen, wie hier im Forum, mit diesen Gedanken und dieser Tiefgründigkeit, in meinem Leben so gut wie nie begegne...liegt es daran, dass ich 27 bin?


Nein, ganz und garnicht. Das Alter spielt hierbei keine Rolle, sondern das gegenwärtige Wahrnehmen deiner
Umwelt.
Siehst du, die meisten Menschen, im Alltag reden nicht
viel über die Dinge die ihnen so durch den Kopf schwirren, in Bezug auf Gott, Universum, Spiritualität usw. Denn meistens kann man sie anderen auch garnicht so klar verständlich machen wie man das gerne möchte. Wenn du dich jedoch auf andere einlässt in ihrer "Normalität" wirst du vielleicht mehr als einmal überrascht werden zu welch tiefgründigen Gedanken der ein oder andere fähig ist, wenn ihr einander zuhören lernt/könnt.

Zitat:
Ich brauche solche Menschen. Menschen, mit denen ich über das Leben, den Tod und das was danach kommt philosophieren kann. Menschen die mir Kraft geben, von denen ich etwas lernen kann.


Da wirst du hier eine Menge Menschen finden. Und sie können sicher auch so einiges von dir lernen.

Zitat:
Was passiert hier eigentlich? Seitdem dies mit meinem Vater passiert ist, lebe ich in Angst, ich gleite immer tiefer hinein. Die wahnsinnige Angst, meine Mutter zu verlieren. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben. Ich habe jede Sekunde angst, eine schlimme Nachricht zu bekommen. Jedes Mal wenn mein Telefon klingelt, habe ich den kurzen Gedanken, eine schlimme Nachricht zu erhalten. Mein Leben besteht nurnoch aus Angst, und keiner kann sie mir nehmen.


Ja Gefühle sind wirklich schwer zu beschreiben.
Doch deine Angst ist verständlich. Ich denke so mancher hier versteht dich auch ohne viele Worte, weil er auch schon ähnliches erlebt hat.
Egal wie man geliebte Menschen verliert, sie lassen immer ein Gefühl von Verlust zurück. Und es ist auch so dass sich daraus eben eine Verlustangst entwickeln kann. Es ist zwar kein leichtes Unterfangen da durch zu gehen, aber es ist möglich. Hierbei ist die Zeit und auch der Wille dass es sich ändert, massgeblich dran beteiligt. Mit der Zeit, auch wenn sich das jetzt 0815 anhört, heilen die Wunden und auch Ängste, das heisst das wahrnehmen derselben verändert sich. Das bedeutet nicht dass es nicht ab und zu noch schmerzen kann, aber verglichen mit dem ersten Schmerz wird es doch um einiges erträglicher sein. Nur den ersten Schritt aus der Angst, den musst du selbst gehen und ich denke indem du dich hier dazu geäussert hast, deine Ängste anschaust und nach Lösung suchst, hast du schon damit begonnen.

Zitat:
ich lebe in meiner eigenen Welt. Aber dies Welt wird von Tag zu Tag realer für mich als die sogenannte Realität.


Bewahre dir deine Welt, erschaffe sie so wie du sie dir vorstellst, jeden Tag ein bisschen mehr. Aber verschliesse dich dabei nicht ganz der Aussenwelt. Ziehe dich nicht soweit zurück, dass du dich danach völlig isoliert vorkommst.

Bleibe weiter in Kontakt mit deinen Freunden und auch wenn die Themen nicht alle hochgeistig sind, so sind sie doch ebenso wichtig, da sie dir doch auch Gemeinsamkeitsgefühl vermitteln können und dir auch wieder neue Sichtweisen eröffnen. Über einen guten Witz lachen zu können befreit ebenso von Angst,
wie ein Lächeln, das man geschenkt bekommt.
Nur annehmen muss man lernen/können/wollen.

Spiritualität bedeutet nicht Bierernst durchs Leben zu laufen.

Wenn man durch das Denken zu Ernst wird dann ist es
wirklich Zeit, dass man sich ein Aus gönnt.
Tu einmal nur etwas das dir Freude macht ohne dass du dabei ins Grübeln verfällst.

Sorge dich nicht-Lebe.

Zitat:
Ich wünsche mir so sehr, wovor ich so ANGST habe, dass es anderen widerfährt. Was ist mit mir los?....


Das ist eben das Paradox. Ein Schmerz gegen den andern eintauschen zu wollen.
Körperlicher Schmerz, gegen Gefühlsschmerz.

Du kannst im Moment mit dem Schmerz deiner Gefühle, verstärkt durch die Angst nicht richtig umgehen und so erscheint körperlicher Schmerz als das kleinere Übel.
Denn dagegen scheint es ja in den meisten Fällen zumindest ein Medikament zu geben.

Nun bei Gefühlsschmerzen ist Freude/Lachen das beste Medikament.

Zitat:
auch wenn ich extrem das Gefühl habe, es nicht auf den Punkt gebracht zu haben.


Ich denke das hast du doch.

Und jetzt ganz geistig/spirituell/philosophisch/konkret.

Du stehst im Moment vor der inneren Entscheidung:
Trotz allem was dir in deinem Leben wiederfahren ist.
Was willst du wirklich?
Glücklich oder Unglücklich sein?

Du entscheidest.

Sobald du dich entschieden hast werden sich neue Wege und Möglichkeiten eröffnen.

Ich wünsche dir Kraft, Mut, Zuversicht und alles Liebe auf deinem persönlichen Lebensweg.

Ellen