Können Drogen unser Bewusstsein erweitern.



Helfen Drogen einen Menschen zur Bewusstsein erweiterung.
Ja.
14%
 14%  [ 4 ]
Nein.
39%
 39%  [ 11 ]
Nur Bestimmte Drogen.
21%
 21%  [ 6 ]
Es kommt auf den Menschen an.
25%
 25%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 28

Hey, wie schon im Titel, würde ich gerne wissen was ihr von Drogen haltet (auch Alkohol).

Glaubt ihr das Drogen was über unser Bewusstsein sagen oder nur Illusionen also ehr ein Blinder Rausch sind. Ist der Rausch, aber dann eine Lüge, und was ist dann kein Rausch. Da jede art der Wahrnehmung ein Rausch sein kann.
Jericho hat folgendes geschrieben:

Glaubt ihr das Drogen was über unser Bewusstsein sagen oder nur Illusionen also ehr ein Blinder Rausch sind. Ist der Rausch, aber dann eine Lüge, und was ist dann kein Rausch. Da jede art der Wahrnehmung ein Rausch sein kann.


Das erinnert mich an den Ausspruch eines indischen Meisters: Wir sind bereits berauscht durch die materialistische Auffassung des Lebens. Wenn wir den Rausch durch Drogen noch steigern, sind wir verloren.
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mukti.at
Zitat:
. Wenn wir den Rausch durch Drogen noch steigern, sind wir verloren.


Das ist nicht richtig. Drogen steigern keinen Rausch, jede Droge ist ein eigen Rausch, das heisst es ist ein anderer Rausch aber keine steigerung.

Es heisst ja Erweiterung, durch veränderte Wahrnehumg. Nach der Logík.
Daher Ja, es erweitert das Bewusstsein, durch eben Steigerung der Mannigfalitgen Angeboten eben anders Wahrzunehmen.
Hallo Jericho, also ich trinke seit vielen, vielen Jahren keinen Alkohol, habe seitdem unzählbare Feste gefeiert und festgestellt, dasss die Fröhlichkeit, die Ausgelassenheit mit einem absolut klaren Kopf ohne Alkohol mir hundertmal mehr bringt als zuvor mit Alkohol. Die Freude und das Glück ist echt und unbenebelt, ich brauche nicht erst etwas zu mir nehmen um mich in Stimmung zu bringen.

Wie oft kann man erleben, dass Menschen sinnlose Taten unter Alkohol begehen, weil sie nicht mehr Herr über sich selbst sind.


>Doch Opium und Haschisch lassen den Verstand verlöschen, den Geist erstarren, die Seele versteinern, den Leib verkümmern und den Menschen empfindungslos zuschanden werden< sagte Bahá'u'lláh (1817-1892)
Enttäuscht und zugrundegerichtet kann der Mensch zurückbleiben.

Man sollte es sicher nur im Notfall, wenn ein kompetenter Arzt es im Rahmen seiner Behandlung verordnet, einnehmen.

Um auf Deine Frage zurückzukommen >Können Drogen unser Bewusstsein erweitern?< Ich glaube das nicht!

Schöne Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Nein, sie können nur unser Bewusstsein unterdrücken.

Was da als Erweiterung empfunden wird, ist der Sterbeprozess der Gehirnzellen, so gesehen ist ein Rausch ein Abtöten.

Der Ätherleib löst sich dabei kurzweilig vom Körper und man erlebt ein aus dem Körper gehoben werden wie beim Tod.
Daher das Hochgefühl.

Dieses aber weicht schnell einer Depression, die unweigerlich darauf folgt.

Was meistens dazu führt, wieder die Droge zu nehmen, um der Depression zu entfliehen und schon ist man drin im Teufeslkreislauf.

Bei einer echten Bewusstseinserweiterung aber wird der Ätherleib tiefer in den Körper hinein gezogen und selbst erleuchtet.

Es ist also die entgegengesetzte Richtung, die nur scheinbar Ähnlichkeiten haben.

Echte Erleuchtung ist schwere Arbeit, wohingegen Drogen nehmen ein Zeichen von geistiger Faulheit ist, die Früchte haben zu wollen ohne dafür zu arbeiten.
Dementsprechend sind die Folgen dieser Taten.

Drogen zu nehmen, verhindert die echte Erleuchtung maßgeblich, denn ein von Drogen verunreinigter Körper kann das echte Licht nicht mehr aufnehmen.

Echte spirituelle Entwicklung ist nur möglich, nachdem eine längere Zeit keinerlei Gifte aufgenommen wurden, wobei ich Tabak und Kaffee oder Schokolade nicht dazu zähle, aber sehr wohl Alkohol, auch in geringen Mengen und Cannabis.

Beim Cannabis streiten sich die Geister sehr. Die einen empfehlen sie als Heilmittel, die anderen verurteilen Cannabis.

Ich bin da wenig dogmatisch, denn ich bin das Kind einer Alkoholikerin und habe Drogensüchtige angezogen wie Fliegen die .....

Wenn ein Mensch Drogen nimmt, weil er sich sonst umbringen würde, dann soll er lieber Drogen nehmen.
Er sollte aber auch wissen, dass es ihm schadet und sich um Hilfe bemühen.

Mit einem Drogenabhängigen ist eine Beziehung unmöglich.

Wenn er Gott näher kommen möchte, so ist jede Droge kontraproduktiv und das habe ich nicht irgendwo gelesen, sondern selbst erfahren.

Ich bin heute noch sehr dankbar, dass ich eine intuitive Angst vor allen harten Drogen hatte, aber ich habe lange gekifft und mir ganz sicher damit das Leben gerettet, aber irgendwann muss Schluss sein, sonst kommt man nicht weiter.

Und es dauert lange, bis die Nerven heilen, um die feinstofflichen Energien wieder aufnehmen zu können.

Besonders Cannabis hilft, die verdrängten Schmerzen zu unterdrücken. Das mag im Notfall gut sein, aber nicht für die wirkliche Entwicklung.

Dasselbe würde ich von Psychopharmaka behaupten und von Alkohol.

Außerdem vom unsachgemäßen Gebrauch von Medien, Musik und Sport.

Ich war jahrelang Sport-süchtig und habe es lange nicht bemerkt. Auch beim Ausdauersport werden körpereigene Drogen erzeugt.

Man kann auf viele Arten fliehen, aber wie sagte so schön Kris Kristofferson:
"Freiheit ist bloß ein anderes Wort dafür, dass man nichts mehr zu verlieren hat."
Zitat:
>Doch Opium und Haschisch lassen den Verstand verlöschen, den Geist erstarren, die Seele versteinern, den Leib verkümmern und den Menschen empfindungslos zuschanden werden<


Das ist nicht meiner Ansicht richtig, es ist nicht wichtig welche Droge konsumiert wird, sondern WER sie konsumiert. Außerdem ist allseits bekannt, das man einen Rausch auch nicht so gleich erfährt man muss ihn selber dazu bringen das er für den Körper spürbar wird. Das ist eine psychische Erscheinung.
Auch sex und Musik kann man lieben lernen, aber auch nicht. Was die Drogen den Körper an tun, ist mir bewusst, darum geht es vorwerg nicht.


    Wenn er Gott näher kommen möchte, so ist jede Droge kontraproduktiv und das habe ich nicht irgendwo gelesen, sondern selbst erfahren.


Was meinst du mit Gott näher kommen?

Es gibt nur einen Punkt auf dem man sich stützt und das ist die eignene Vernunft und nicht Gott.

Und bitte keine Argumente aussicht einer Religion, nur wissenschaftliche und Philosophische Standpunkte vetreten.



Zitat:
Der Ätherleib löst sich dabei kurzweilig vom Körper und man erlebt ein aus dem Körper gehoben werden wie beim Tod.
Daher das Hochgefühl.

Dieses aber weicht schnell einer Depression, die unweigerlich darauf folgt.

Was meistens dazu führt, wieder die Droge zu nehmen, um der Depression zu entfliehen und schon ist man drin im Teufeslkreislauf.


Das stimmt, das finde ich auch an drogen sehr interresant, daher meine ich auch gerade als Mensch zu veruschen egal der Gefühlsmäsigen Abhängikeit klare Entscheidunen zu treffen, oder besser gesagt noch so zu handeln wie es der Wille der Vernunft und nicht die Affekte tun.
Im Buch ''The cosmic serpent'' von Jeremy Narby steht diesbezüglich ALLES, was es zum Thema zu sagen gibt.

Es ist ein Unterschied, ob synthetisch oder natürlich, es ist eine Frage der Dosis und des Anwenders:

Sämtliche Rausch erzeugenden Drogen, die aus natürlichen Rohstoffen gewonnen werden können, habe allesamt einen Vorteil, der überhaupt nichts mit Verrücktheit und Wahnsinn zu tun hat, und mehrere Nachteile, gemäß der zuvor schon aufgeführten Erkenntnis, dass die Dosis das Gift macht. Der Vorteil ist, ganz klar ... Drogen sind eine Quelle der Ordnung. Sie erweitern das Bewusstsein, wodurch man mehr Informationen gewahr wird, sie lassen die Stimmung steigen, das Bild der Realität klarer werden, sie können Unordnung, z. B. Schmerzen und Antriebslosigkeit, beseitigen, sie können sogar Unordnung dauerhaft entfernen und somit Krankheiten heilen, und sie ermöglichen den Fluss der Logik in bestechender Qualität wahrnehmbar zu machen, wie es in Ritualen vieler Völker seit Jahrtausenden geschieht. Aber auch hier hat die Aussicht auf schnell verfügbare Ordnung einen Preis, der sich manches Mal als zu hoch herausstellt und stetig wachsende Unordnung nach sich ziehen kann. Diese Unordnung zeigt sich als Zerstörung körperlicher Resonanzen, als Abhängigkeit und vor allem als Gewöhnung, d. h. mit zunehmender Nutzung muss die Dosis immer wieder erhöht werden, um den erhofften Effekt zu erzielen. Drogen dauerhaft im Sinne der Ordnung einzusetzen, bedarf eines Körpers, der bereits ein hohes Ordnungsmaß darstellt, und zudem langer Erfahrung. Der Einsatz nur aus Neugierde erhöht immer die lokale Unordnung, denn Neugierde ist das Austesten des eigenen Ordnungsvermögens. Ist dieses gering, hat die Unordnung leichtes Spiel. Einzig das Aufspüren von Resonanz und das Wissen um das eigene Ordnungsvermögen, lassen die Nutzung von Drogen in einem anderen Licht erscheinen. Solange die Droge keine weitere Unordnung im Körper hervorruft und die Dosis der Substanz stabil bleibt, kann das Leben weiterer Resonanz in kleinen Schritten näherkommen. Leider wird das immer schwerer, je mehr das Universum expandiert. Erstens, weil die Aussicht auf weitere Ordnung im wahrsten Sinne süchtig machen kann, und zweitens, weil immer mehr Menschen zu Unordnungsspeichern werden.
Bei den synthetischen Drogen sieht das auch schon wieder anders aus, da sie enormes Unordnungspotenzial besitzen. Ihr Gebrauch, erst recht in der aktuellen Realität, ist eine direkte Einladung für mehr Unordnung.

http://www.gold-dna.de/ziele2.html#marke6

Gruß Silberling
_________________
Vier Begriffe reichen aus, um das ganze Universum darzulegen:

Aktive Unordnung
Reaktive Unordnung
Reaktive Ordung
Aktive Ordnung

http://www.gold-dna.de
Danke silberling,

ich sehe das wie Du, nur *hab ich die Worte nicht*


Rose
_________________
"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
silberling hat folgendes geschrieben:
Solange die Droge keine weitere Unordnung im Körper hervorruft und die Dosis der Substanz stabil bleibt, kann das Leben weiterer Resonanz in kleinen Schritten näherkommen. Leider wird das immer schwerer, je mehr das Universum expandiert.

Silberling unter welcher Droge standst Du denn,
als Du diesen Text verfasst hast?

Drogen schärfen keine Sinne, sondern vernebeln diese.
Sie lassen uns glauben, außersinnliche Wahrnehmungen zu erfahren, dabei ist die Erfahrung nichts als ein wildes Neuronengewitter, wenn das Gehirn seine Organisation verliert.
Sie erzeugen manchmal Gefühle, an die wir sonst nur schwer rankommen, was den User dazu verleitet, sich nicht mehr aktiv um seinen Seelenfrieden zu bemühen, sondern diesen dann in einer substanzgebundenen Erfahrung sucht.


Kurzum: von Drogen ist aus jeder Hinsicht abzuraten.
P.s.: Auch ein Alkoholrausch gehört mit dazu.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Grundsätzlich bin ich auch gegen die Einnahme von Drogen - insbesondere von Alkohol. Begründen muss man das nicht, das ist ziemlich allbekannt.

Aber wie immer gibt es Ausnahmen von der Regel.

Ich habe einmal die Kirche Santo Daime kennengelernt. Das ist eine Kirche in Brasilien, die um die Jahrhundertwende (1900) gegründet und aufgebaut wurde. Sie ist geprägt von christlicher Mythologie, Marienerscheinungen spielen eine Rolle. Aber, und das war das Faszinierende für mich: das Zentrum der bunten, vielfältigen Rituale, ist die Einnahme des Trankes Ayahuasca. Dies ist eine Droge, die aus einer Liane, die im Amazonasgebiet wächst, hergestellt wird. Sie kann Allerfahrungen und Gotteserfahrungen hervorrufen.

Bei mir hat das funktioniert, ich hatte eine Gotteserfahrung. Aber nur eine einzige. Ich habe nie mehr Ayahuasca getrunken, denn eine Freundin ist fast nicht mehr zurückgekommen. Und da ich nichts halte von Drogen, wollte ich das Experiment nicht wiederholen.

Aber Drogen können durchaus Kanäle öffnen, die sonst verschlossen sind - zumindest bei uns Menschen, die vom Verstand dominiert werden.

Ich erinnere mich auch an einen spirituellen Weg der Indianer, wo Drogen eine Rolle gespielt haben.

Wie immer im Leben wird man vorsichtig sein müssen mit Sonderwegen. Aber das heißt nicht, dass es sie nicht gibt. Die Indios in Brasilien trinken Ayahuasca, so wie Christen das Abendmahl einnehmen .....

Wo ist der Unterschied?

Luzifer