Können Drogen unser Bewusstsein erweitern.



Helfen Drogen einen Menschen zur Bewusstsein erweiterung.
Ja.
14%
 14%  [ 4 ]
Nein.
39%
 39%  [ 11 ]
Nur Bestimmte Drogen.
21%
 21%  [ 6 ]
Es kommt auf den Menschen an.
25%
 25%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 28

Namaste

Lieber Grubi,

Du schreibst:
Zitat:
Zielgerichtete Meditation ist mir eher fremd, ich kann nur erahnen worum es geht wenn ich mich in der Natur aufhalte oder in eine "Arbeit" versenke.


Viele östliche Religionen und Philosophien würden dir da schon bedingt die Hand reichen. Besonders z.B. im Zen Buddhismus wird die Ansicht vertreten das jedliche Tätigkeit im Alltag, solang sie konzentriert und bewußt verichtet wird, schon eine Form der Meditation darstellt. Gerade bei mechanisch simplen Aufgaben, Holzhacken z.B., kann man sehr sehr gut meditieren meiner Erfahrung nach.

Du meinst:
Zitat:
Natürliche, stark psychoaktive Substanzen würde ich unter Umständen einnehmen, wenn es mir sinnvoll erscheint.


Dann ist dagegen auch nichts einzuwenden. Wenn du selbst von der Richtigkeit deines handelns zutiefst, also auch im Geiste, überzeugt bist, dann ist sie für dich in dem Moment auch richtig. Natürlich gibt es Extreme bei denen diese Ansicht schwer umzusetzen ist, aber im Allgemeinen bin ich mit der Einstellung immer gut gefahren.

Du denkst:
Zitat:
Da wäre aber ein gewisser Rahmen notwendig den ich nicht genauer definieren kann.
Bisher sehe ich da keinen Anlass dazu...


Der richtige und vorallem "sichere" Rahmen ist in der Tat sehr wichtig, gerade bei ersten Versuchen. Ich finde es gut das du bisher keinen Anlass dazu hattest. Sollte sich das einmal ändern kannst du dich jederzeit via PM an mich wenden, ich teile gern meine Erfahrung mit dir. Vielleicht ist ja der ein oder andere wertvolle Tipp dabei, jedenfalls mache ich mir dann weniger Sorgen.

Du überlegst:
Zitat:
Eine weitere Überlegung von mir geht in die Richtung, dass ich es für möglich halte, dass es in der Geschichte der Menschheit zu unbeabsichtigten "Vergiftungen" gekommen sein könnte, wodurch Türen geöffnet wurden.
Vielleicht haben dann besonders empfängliche Menschen versucht diese Bewusstseinszustände ohne diverse Substanzen zu erreichen...


Eine interessante Theorie, könnte durchaus sein das sowas schon mal vorkam. Vielleicht möchtest du deine Überlegungen noch etwas differenzierter darlegen?

LG Tiro
_________________
„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:

Viele östliche Religionen und Philosophien würden dir da schon bedingt die Hand reichen. Besonders z.B. im Zen Buddhismus wird die Ansicht vertreten das jedliche Tätigkeit im Alltag, solang sie konzentriert und bewußt verichtet wird, schon eine Form der Meditation darstellt. Gerade bei mechanisch simplen Aufgaben, Holzhacken z.B., kann man sehr sehr gut meditieren meiner Erfahrung nach.



Eine leichtgängige Arbeit könnte durchaus eine Hilfe sein, da würde mir allerdings der kreative Prozess zu kurz kommen.

Genau genommen gestalte und betrachte ich "Bäume im Topf".
Nach einiger Übung, kann es gelingen, dass man in einen "Workflow" eintaucht, der dazu führt, dass einem die einzelnen Arbeitabläufe spielend von der Hand gehen.
Man taucht dann in die "Arbeit" ein ohne wirklich nachdenken zu müssen und verlässt sich auf sein Gespür, auf die Intuition.
Am Ende der Arbeit, (die eigentlich nicht endet) sitzt du vor einem Ergebnis welches dich selbst in Erstaunen versetzt und ein zufriedenes Grinsen auf deinem Gesicht hinterlassen kann

Soweit mir bekannt ist, versucht man in verschiedenen Meditationen, einen bestimmten Zustand punktgenau zu treffen und darin zu verharren.
Es ist eigentlich der Augenblick zwischen zwei Augenblicken.
Das ist nach meiner Ansicht, bei der Arbeit mit Bonsai durchaus möglich...


Zitat:

Der richtige und vorallem "sichere" Rahmen ist in der Tat sehr wichtig, gerade bei ersten Versuchen. Ich finde es gut das du bisher keinen Anlass dazu hattest. Sollte sich das einmal ändern kannst du dich jederzeit via PM an mich wenden, ich teile gern meine Erfahrung mit dir. Vielleicht ist ja der ein oder andere wertvolle Tipp dabei, jedenfalls mache ich mir dann weniger Sorgen.


Danke für das Angebot.


Zitat:
Du überlegst:
Zitat:
Eine weitere Überlegung von mir geht in die Richtung, dass ich es für möglich halte, dass es in der Geschichte der Menschheit zu unbeabsichtigten "Vergiftungen" gekommen sein könnte, wodurch Türen geöffnet wurden.
Vielleicht haben dann besonders empfängliche Menschen versucht diese Bewusstseinszustände ohne diverse Substanzen zu erreichen...


Eine interessante Theorie, könnte durchaus sein das sowas schon mal vorkam. Vielleicht möchtest du deine Überlegungen noch etwas differenzierter darlegen?

LG Tiro


Da komme ich drauf zurück, wenn ich die Zeit finde.
Denke schonmal darüber nach, dass auch Tiere mit psychoaktiven Substanzen konfrontiert werden, und seien es nur vergorene Früchte oder Blütennektar...

Gruss Grubi
_________________
https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Die Frage, egal ob bewusstseinserweiternd oder nicht, die sich jeder stellen sollte, ist: "Sind Drogen gefährlich?" Das beantworte ich mit "ja". Und eine weitere Frage, die sich mir aufdrängt, ist: "Ist die Einnahme von Drogen so kontrollierbar, dass sie nicht gefährlich sind?" Das beantworte ich mit einem klaren "nein".

Darum sage ich Finger weg von Drogen und seine Erfahrungen mit Meditationen sammeln.

Alles Liebe

Erich
_________________
Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Hi Erich

Ich befürchte die Welt ist nicht schwarz-weiss...

Ärzte arbeiten ziemlich erfolgreich mit der Dosierung von Drogen, frag mal einen Schmerzpatienten wie er das sieht.

Ein kurzer Blick in Wiki :
Zitat:
Als Droge werden im heutigen deutschen Sprachgebrauch stark wirksame psychotrope Substanzen und Zubereitungen aus solchen bezeichnet. Allgemein weisen Drogen eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung auf. Traditionell als Genussmittel verwendete oder als Medikament eingestufte Drogen werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht als solche betrachtet, obwohl in geeigneter Dosierung und Einnahmeform ebenfalls Rausch- oder erheblich veränderte Bewusstseinszustände auftreten können.

Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Droge



Mediziner wissen schon lange dass alles Gift ist, allein die Dosis macht den Unterschied.

Gruss Grubi
_________________
https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Lieber Grubi!

Ich weiss wie Ärzte arbeiten. Zunächst einmal behandeln sie einen Menschen wie ein Versuchskaninchen ( zumindest habe ich mich so gefühlt als sie mich auf Psychopharmaka einstellten ) und probieren alles solange aus bis der Patient ein Medikament beziehungsweise die Dosis verträgt.

Privatpersonen jedoch rate ich vor jeglichem Drogenkonsum ab.

Alles Liebe

Erich
_________________
Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Ich habe mit 14 Jahren meine 1. Extasy-Pille ausprobiert. Jetzt bin ich 25 Jahre alt und nehme natürlich kein Extacy mehr da die Pillen die es früher gab nicht mehr gibt oder besser gesagt ich an sie nicht rannkomme.

Damals wars nur , Party, "Drauf" sein und Geld machen, heute benütze ich es als ...hmm... wie soll ich sagen... ein Benzin für s Hirn!

Da ich mich heute das 1. mal angemeldet habe langt das für s erste.

Gruss aus Karlsruhe an alle Mietglieder von " GEISTIGE NAHRUNG"

Das ist das erste Forum wo ich sagen kann:, ja, hier kann ich was lernen und weitergeben!

DANKE
Hallo Alveres

Herzlich Willkommen bei GN

Bitte pass gut auf dich auf, nicht dass du nachher über einen "Kolbenfresser" klagst ...

Danke fürs Thema Pushen *g*
Da fällt mir etwas ein...



Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:

Du überlegst:
Zitat:
Eine weitere Überlegung von mir geht in die Richtung, dass ich es für möglich halte, dass es in der Geschichte der Menschheit zu unbeabsichtigten "Vergiftungen" gekommen sein könnte, wodurch Türen geöffnet wurden.
Vielleicht haben dann besonders empfängliche Menschen versucht diese Bewusstseinszustände ohne diverse Substanzen zu erreichen...


Eine interessante Theorie, könnte durchaus sein das sowas schon mal vorkam. Vielleicht möchtest du deine Überlegungen noch etwas differenzierter darlegen?

LG Tiro


Ich habe ganz vergessen dass ich hierzu noch etwas schreiben wollte...
Jetzt aber...

Meine Überlegungen fangen im Prinzip im Tierreich an, da habe ich einen interessanten Artikel gefunden der sich mit Drogenkonsum bei Tieren beschäftigt : http://light.blogg.de/eintrag.php?id=4

Da hat auch jemand diese steile Hypothese aufgestellt :

Zitat:

Es kann sogar vermutet werden, dass viele Drogen erst durch
Beobachtung und Nachahmung von tierischem Verhalten
entdeckt wurden. Sie wurden demnach zuerst von Schamanen
zur Heilung und bei Kulthandlungen eingesetzt. Dies führte
kürzlich den Ethnobotaniker Terence McKenna zur Hypothese,
dass Drogen sogar als Schrittmacher bei der Evolution
zum Menschen wirkten ? nämlich als Katalysatoren für
Selbstbewusstsein, Selbstreflexion, prospektive Imagination,
Magisches, auch als Baustein der Urreligionen, als Auslöser
von Tanz und ganz allgemein von Kunst. Dies sind alles
Dinge, die uns deutlich von den Primaten unterscheiden (mit
denen wir ja sonst zu über 98 Prozent genetisch identisch
sind).


Wie du selbst schon angemerkt hattest, können durch diverse Substanzen Türen geöffnet werden (die nicht immer wieder so leicht zu schliessen sind), das Phänomen scheint seinen Ursprung schon in der frühen Phase der Evolution zu haben.

Hier noch ein weiterer Bericht der recht aufschlussreich ist : http://www.pm-magazin.de/r/gute-frage/nehmen-tiere-drogen

daraus :

Zitat:
Vor 5000 Jahren beobachteten die Menschen der Prä-Inka-Zeit, wie sich Lamas an den Blättern des Koka-Strauches delektierten und danach wie euphorisiert waren. 900 nach Christus entdeckten abessinische Hirten, dass ihre Herden nach dem Verzehr der leuchtend roten Früchte eines Baumes außerordentlich gut drauf waren. Die Frucht wurde später Kaffee genannt. Ein jemenitischer Schäfer stimulierte sich selbst mit Khat-Blättern, nachdem er beobachtet hatte, wie ausgelassen seine Ziegen jedes Mal herumsprangen, sobald sie an dieser Pflanze gekaut hatten. Er war vermutlich der erste Mensch, der sich einen Amphetamin-Kick verpasst hat.


Nun könnte es im Verlauf der Geschichte dazu gekommen sein dass die Hilfsmittel mal nicht verfügbar waren, oder dass einfach der Ergeiz geweckt wurde, diese aussergewöhnlichen Zustände auch ohne Hilfsmittel erreichen zu wollen.
Möglicherweise hat man dann langsam Techniken entwickelt die Türen öffnen, ohne dass dafür bewusstseinserweiternde Substanzen notwendig waren.


Gruss Grubi
Sofern Alvares ein ADS/ADHS-Kandidat ist, ist gegen Ecstasy nichts einzuwenden, da es dem Medizinisch verordneten Medikament stark ähnelt.

Aber ich stimme leuthner zu, Meditieren ist besser, aber auch gefährlich. Drogen verändern unsere Wahrnehmung und demzufolge unser Bewusstsein zwanghaft in eine Richtung. Dies kann man auch ohne Droge schaffen mit den richtigen 'Mitteln' (Mantras/Gebete/Meditationen). Der physisch destruktive Teil fällt somit Weg, aber der psychisch gefährliche Aspekt bleibt. Wenn ich will setz' ich mich hin, ne viertel Stunde, dann bin ich breit wie nach ner Tüte. Hab ich benutzt zum Aufhören. Und was war? Ich bin genauso 'abgespackt' wie mit der Droge, und die Ärzte waren total Fertig, weil ich die 'Drogenhormone' im Blut hatte, aber keine 'THC-Abbaustoffe'. Also ist generell Vorsicht geboten. Und da bei den Medizinischen Mitteln immer gilt: 'Die Dosis unterscheidet zwischen Medikament und Gift', so denke ich, das gewisse Umgänge funktionieren können, nur braucht man einen 'Leiter' oder 'Mentor', jemand der klar bleibt und die Reise überwacht. Jemand mit Erfahrung.