Können Drogen unser Bewusstsein erweitern.



Helfen Drogen einen Menschen zur Bewusstsein erweiterung.
Ja.
14%
 14%  [ 4 ]
Nein.
39%
 39%  [ 11 ]
Nur Bestimmte Drogen.
21%
 21%  [ 6 ]
Es kommt auf den Menschen an.
25%
 25%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 28

Luzifer hat folgendes geschrieben:
Liebe Soraja,

Zitat:
Ein spirituelles Erlebnis unter Drogeneinfluss ist nicht Dasselbe wie eine echte göttliche Berührung.


Doch, das kann es sein. Ich spreche aus Erfahrung.

Ich will nicht streiten, ich kenne beides und erkenne einen Unterschied, also wie immer rein subjektiv das Ganze.

Zitat:
Zitat:
Denn jeder, der denken kann, kann sich Gott annähern durch eigene Anstrengung.


Das weiß ich nicht. Ich habe Berichte gelesen von Menschen, die jahre- und jahrzehntelang um eine Gotteserfahrung gerungen haben, umsonst (zumindest was ich weiß).

Wir wissen doch so wenig, Soraja. Wir wissen kaum was über uns selbst, wieviel weniger wissen wir, wie es innen im anderen aussieht.

Wenn du Kontakt hast zu Gott, dann bist du gesegnet. Wenige Menschen haben das. Ich habe Gotteserfahrungen gehabt, aber sehr wenige, und ich bemühe mich seit mehr als 35 Jahre darum.

Also. Es ist sehr schwer, Gott tatsächlich zu erleben. Meistens haben wir vorgefasste Vorstellungen, wie ein Gotteserlebnis auszusehen hätte.

Vielleicht hatten wir eines und sind dann auf diese Art des Erlebens fixiert.

Dann stellt sich ganz schnell die Frage, ob wir uns Gott annähern aus reiner Liebe und sonst nichts oder ob wir uns anstrengen wegen dem Erlebnis.

Da sitzt eine Gefahr dahinter.

Kontakt zu Gott und ein echtes spirituelles Erlebnis sind zwei verschiedene Dinge. Das ist derselbe Unterschied wie sich mit seinem Partner gemütlich zu unterhalten oder einen Orgasmus zu haben.

Man kann mit Gott sehr viele verschiedene Dinge erleben.

Berauschende spirituelle Erfahrungen sind äußerst selten. Ich habe schon als Kind meditiert, ich hatte den verbalen Kontakt schon immer, aber berauschende Erlebnisse hatte ich vier oder fünf in nun 44 Jahren.

Trotz permanenter Konzentration. Das letzte vor acht Jahren.

Ich denke, diese Erlebnisse sind so selten, damit wir uns um das kümmern, das wirklich wichtig ist und nicht ergebnisorientiert handeln, denn sonst wäre der Weg zu Gott ein Geschäft- und genau das wird verhindert, indem uns Gott manchmal sehr lange scheinbar alleine lässt oder irgendwie nie was passiert.

Die alltägliche Nähe Gottes ist eher gar nicht spektakulär. Meistens erlebe ich das dann so, dass ich einfach nichts tun will, was mich von der Wahrnehmung ablenkt.

Zum Beispiel heute ging ein so wunderbarer Wind, dass ich mich einfach aufs Bett gesetzt habe und dem Wind gelauscht habe, sehr lange.

Da ist nichts außer ein tiefer Frieden. Die so gepriesene Gegenwart Gottes ist nichts so ungewöhnliches, vielleicht haben viele Menschen diesen Zustand sehr oft und erkennen ihn nicht als göttlich, weil einfach nichts Großartiges passiert.

Es ist selten ekstatisch oder wirklich umhauend, eher banal, einfach friedlich. Zusätzlich spüre ich Energie zwischen den Fingern. Wenn man nicht darauf achten würde, würde man es vielleicht gar nicht wahrnehmen.

Was ich damit sagen will, ist, dass wir vielleicht einfach falsche Vorstellungen davon haben, wie sich Gott uns mitteilt und dass es da sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt.

Und die andere Seite des Kontaktes: sicher ist es wunderbar, diese Nähe zu haben, aber welche Leiden auf der anderen Seite dafür da waren, ist schwer in Worte zu fassen.
Man sollte also unbedingt beide Seiten sehen. Das eine hängt mit dem anderen zusammen und gewählt hat keiner sein Leben, also zumindest nicht hier.

Ich denke, es besteht eine sehr große Gefahr, dass wenn wir zu früh spirituelle Erlebnisse haben, dass wir uns als Menschen dann ganz schnell über andere stellen und das Ego aufblähen wegen den spirituellen Erlebnissen, diese Menschen begegnen einem ja immer wieder.

Sie meinen dann, sie wären erleuchtet, weil sie mal ein starkes Erlebnis hatten.
Wir kennen sicher alle Leute, die dann wirklich unangenehm werden.

Ich halte es für sicherer, lieber weniger Erlebnisse zu haben, aber dafür eine echte Liebe zu Gott, die wenig Erlebnis hervor bringt, aber dafür wirklich demütig macht, weil das einfach wichtiger ist.

Denn der, der Gott permanent liebt und sich Ihm/Ihr anvertraut, obwohl er nichts spürt, ist der bedingungslos liebende, der tatsächlich nichts von Gott erwartet.
Und um das geht es eigentlich. Deshalb, denke ich, hält Gott uns an einer ziemlich kurzen Leine, was Erlebnisse betrifft, damit wir nicht arrogant werden und aufhören, uns um das zu kümmern, was wirklich wichtig ist.
Zitat:
Jericho hat folgendes geschrieben:

Wahrheit ist nicht gleich Erkenntnis.


Doch.

Zitat:
Da Wahrheit nichts ist.


Sagt eben der, der nicht an Gott glaubt, ist immer Dasselbe.

Was der Mensch nicht kennt, gibt's nicht.

Zitat:
Und an Gott glaube icht nicht, aber an das göttliche.


Ich glaube nicht an die Musik, aber an das musische.
Das eine ist das Hauptwort zum Adjektiv. Du liebe Zeit.

Zitat:
Ich sage auch nicht das Drogen einen die Erleuchtung bringen, das kann nur die reine Vernunft, wie sie Kant auf führt.


Nein, die genau nicht. Zur Erleuchtung kann dich nur hingabevolle Liebe bringen.
Und da werden dir Kant und Nietzsche wenig bringen.


Zitat:
Wenn man eine Droge egal welche nimmt, und sich durch sein Bewusstsein dagegen kämpft sich bewusst zu sein wie man eben gerade empfindet.
Muss man Notwendig aussagen können, das die Art der Wahrnehmung irgendetwas aussagen muss, egal wie Absurd es ist. Sie ist nummal Existierend, Liebe kein auch eine Rausch sein, der auch sehr negative folgen für dein Eigenen Leben hat.


Und auf was bist du jetzt gerade drauf?



Dein Geistigbemitleidendes Interesse für die Philosophie ist stark aufallend, bei einer so grandiosen Gegen Argumentation.
Hier scheint kein Unterschied gemacht zu werden zwischen Pflanzendrogen, die im Rahmen von Ritualen seit Menschengedenken eingesetzt werden, und jenen die aktuell aus Flaschen gesoffen oder vom dealer um die Ecke besorgt werden. Lest das verlinkte Buch, es steht alles drin, was es braucht, um sich diesem Thema zu nähern:

http://www.amazon.de/Die-kosmische-.....qid=1327265678&sr=8-1

Gruß Silberling
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Vier Begriffe reichen aus, um das ganze Universum darzulegen:

Aktive Unordnung
Reaktive Unordnung
Reaktive Ordung
Aktive Ordnung

http://www.gold-dna.de
Jericho hat folgendes geschrieben:



Dein Geistigbemitleidendes Interesse für die Philosophie ist stark aufallend, bei einer so grandiosen Gegen Argumentation.


Kommt auf den Philosophen an. Wenn er Gott leugnet, dann stellt er für mich nur die Lüge dar und was die Gegenargumentation betrifft: man kann gar nicht für Gott argumentieren, das hat Er schon so eingerichtet.

Was bitte sollte ich von solchen Sprüchen auch halten?:

Zitat:
Ludwig Feuerbach (1804-1872):
Projektionstheorie: Religion ist die Selbstanbetung des Menschen, der seine Wünsche auf Gott projiziert. Religion und Theologie sollen nicht negiert, wohl aber in Anthropologie aufgelöst werden, damit die Zerissenheit des Menschen in seinem Verhalten zur Welt und zu seinen Wünschen überwunden wird.

Zitat:
Karl Marx (1818-1883):
Gesellschaftskritische Deutung der Religion: Religion ist eine interessenbedingte Vertröstung, "Opium für das Volk", Mittel sozialer Beschwichtigung und Vertröstung.


Zitat:
Sigmund Freud (1856-1939):
Psycholanalythische Deutung der Religion: Religion ist eine infantile Illusion. Die Wünsche des kindlich hilflosen Menschen nach Schutz vor den Gefahren des Lebens kommen zum Ausdruck. Das Geheimnis der Stärke der Religion ist die Stärke dieser Wünsche. Religion, für den einzelnen Menschen wie für die Menschheit insgesamt, ist eine pubertäre Durchgangsphase der Menschheitsentwicklung.

Zitat:
Karl Barth (1886-1968):
"Religion ist Unglaube": das Unternehmen des Menschen, sich ein Gottesbild zu schaffen (KD I/2). Durch Religion wird der Offenbarung vorgegriffen und Gott für den Menschen verfügbar gemacht: Es gibt also kein Zurück hinter die Religionskritik von Kant, Feuerbach, Marx und Freud.


Man will Gott aus einem Bedürfnis des Herzens oder man will nicht, was anderes gibt es nicht.

Wäre Gott mit Argumenten oder der Wissenschaft zu erlangen, so käme es ja nie auf das Wesentliche an: die persönliche Beziehung. Dann gäbe es keine Zweifel, die der einzelne persönlich überwinden müsste, dann gäbe es kein Sterben des Ego, denn dieses stirbt aufgrund der Zweifel, dann gäbe es keine Wiedergeburt, ich meine die geistige in diesem Fall und es gäbe also überhaupt kein Ziel, keinen Weg, keine Erkenntnis und somit keine Entwicklung.

Erkenntnis ist immer persönlich und nicht von außen übertragbar, sie ist ein inneres Erleben.
Anbei noch ein paar Gedanken:

http://www.gold-dna.de/update5.html#up89

Gruß Silberling
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Hier hab ich auch noch einen Link

von Einem der sich sehr gut auskennt mit psychoaktiven Pflanzen

http://www.christian-raetsch.de/
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Lieber soraja,

ich glaube nicht an Gott, weil Glaube für mich nur einer von vielen Gefühlen ist die der Mensch beitzt, glaube ist Sehnsucht teil eines Sinnvollen Kosmos, oder Gott zu sein, über Wörter kann man sich streiten, ich glaube du weisst was ich meine.

Ich finde der Mensch sollte nur für die WIssenschaft, Kunst und Freundschaft leben, eine Gott ist nicht Notwendig, diese drei sachen sind real Gott ist nur eine ein Undefinierbares Ding.

Für mich ist das das alles Gott, also die Natur ihre Besetzte und die Zwischenmenschliche Beziehung. Aber es gibt keine Wesen, das heisst und Urteile fällt, also das Menschliche Eigenschaften besitzt. Das wäre ungerecht gegenüber den Menschen, den dan würde es Gesetzte geben, die nichts mit unserem Unisversum zu tun haben.
Nun, vielleicht hast du nur noch nicht eine Unterscheidung zwischen höheren und niederen menschlichen Eigenschaften erkannt.

Deine Zurückweisung niederer Eigenschaften trifft die Wahrheit ganz gut, dennoch ist Gott ein zutiefst menschliches Wesen, was die höheren menschlichen Eigenschaften betrifft.

Und es ist auch nicht so, dass Gott Urteile fällt, Gott spiegelt die Energie zurück, die ein Mensch ausstrahlt.
Zitat:
Und es ist auch nicht so, dass Gott Urteile fällt, Gott spiegelt die Energie zurück, die ein Mensch ausstrahlt


Wie meinst du das? Was genau stellst du dir nach dem Tod des Körpers denn Vor was passiert?

Und wenn es höhere Wesen gibt, welche Natur gehören sie an?

Achj, ich hasse Schubladen denken, wenn jemadn an gott glaubt muss er ja kein Christ, muslim oder Jude sein.

Glaubst du an Gott, im Agnostischen Sinne, oder aus sicht einer Religion.

Wenn Gott Menschliche Affekte besitzt, müsste er auch Hassen und Neid kennen, dass passt mir irgendwie nicht? Und fühlen.

Wenn du z.B hasst, das sagst du nicht "ah so fühtl sich das also an"
inn diesem Moment hast du doch wirklich ein Hass Gefühl z.B gegenüber einer Person.
Jericho hat folgendes geschrieben:


Wie meinst du das? Was genau stellst du dir nach dem Tod des Körpers denn Vor was passiert?


Die Seele, das eigentliche Wesen verläßt den Körper und der Köper bleibt auf der Erde und vergeht.
Die Seele, das Wesen oder das Ich, wie du willst, aber geht zu dem Ort, zu dem es gemäß seiner Ausstrahlung gezogen wird.

Im Jenseits gibt es alle Ebenen wie hier auch, von der niedersten bis zur höchsten.
Das Wesen erfährt eine Rückschau über sein Leben und erlebt, was es anderen getan hat, das Gute und das Böse.

Hat es noch "Schulden", so wird es diese erst abbezahlen, manche nennen es das Fegefeuer, um dann an den Ort zu gelangen, der seine jetztige Heimat ist bist zu der Zeit, da er wieder inkarniert.

So entwickelt sich der Mensch Stück für Stück weiter. Durch Erleben und schrittweise Erkenntnis, immer näher zu Gott.

Zitat:
Und wenn es höhere Wesen gibt, welche Natur gehören sie an?

Es gibt höhere und niedere Wesen. Alles, was ist, ist aus Geist, auch Materie.

Zitat:
Achj, ich hasse Schubladen denken, wenn jemadn an gott glaubt muss er ja kein Christ, muslim oder Jude sein.

Glaubst du an Gott, im Agnostischen Sinne, oder aus sicht einer Religion.

Weder noch und ich glaube auch nicht an Gott, ich erlebe Gott.

Einfach Gott, sonst nichts. Keine Religion, keine Gemeinschaft, keine Regeln, keine Priester, keine Vorschriften, nur meine empfundenen Gefühle, mein Gewissen, durch das sich Gott ausdrückt. Durch die Worte, die ich höre, durch die Nähe, die ich fühle.

Alles von innen, nichts von außen.
Es ist nicht besonders spekatkulär, sondern wie eine gute Ehe, in der die Partner einfach alles gemeinsam machen. Gott liebt mich und ich liebe Gott.
Gott liebt alle anderen und ich auch. Manchmal muss ich mich abgrenzen von Leuten, weil sie einen nur angreifen, das schmälert aber meine Liebe nicht, dann ziehe ich mich halt zurück, weil nur Streit dabei heraus kommen würde.
Zitat:
Wenn Gott Menschliche Affekte besitzt, müsste er auch Hassen und Neid kennen, dass passt mir irgendwie nicht? Und fühlen.

Ha, warum denn nicht?
Wie könnte Gott Menschen erschaffen und alles, was sie fühlen, tun und denken, wenn es etwas gäbe, das Gott nicht verstünde?

Nehmen wir mal an, du bist richtig gut drauf. Dann geht es dir gut. Du triffst einen, dem es richtig schlecht geht und der nur rummotzt und sauer ist.
Obwohl es dir gut geht, verstehst du doch seine Gefühle trotzdem.
Wahrscheinlich tut er dir leid, dass es ihm so schlecht geht.

Gott hat mehr Mitgefühl für alles, was du fühlst als jeder Mensch. Gott kennt jedes Leiden aus eigener Erfahrung.
Zitat:
Wenn du z.B hasst, das sagst du nicht "ah so fühtl sich das also an"
inn diesem Moment hast du doch wirklich ein Hass Gefühl z.B gegenüber einer Person.


Na klar. Und ich würde mich extrem schämen für eine solche Grenzüberschreitung von mir und schnell daran arbeiten, dass sich dieses Gefühl wandelt, denn es ist meine Schuld, wenn ich ich hasse- ich sehe dann etwas einfach falsch und muss das ändern.
Wer durch die Brille der Wahrheit schaut, erlebt keine negativen Gefühle mehr, darum ist die Erkenntnis der Wahrheit ja auch so wichtig.