Können Drogen unser Bewusstsein erweitern.



Helfen Drogen einen Menschen zur Bewusstsein erweiterung.
Ja.
14%
 14%  [ 4 ]
Nein.
39%
 39%  [ 11 ]
Nur Bestimmte Drogen.
21%
 21%  [ 6 ]
Es kommt auf den Menschen an.
25%
 25%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 28

Zitat:
Niemals können Drogen selber ein Weg zu Gott oder höherer Erkenntnis sein.


Wahrheit ist nicht gleich Erkenntnis. Da Wahrheit nichts ist.

Und an Gott glaube icht nicht, aber an das göttliche.

Ich sage auch nicht das Drogen einen die Erleuchtung bringen, das kann nur die reine Vernunft, wie sie Kant auf führt.

Aber um reine Vernunft zu verstehen muss man Absurdität verstehen. Und das Verhalten auf Drogen erklärt wie Verhaltenswiesen unseres Körpers.

Wenn man eine Droge egal welche nimmt, und sich durch sein Bewusstsein dagegen kämpft sich bewusst zu sein wie man eben gerade empfindet.
Muss man Notwendig aussagen können, das die Art der Wahrnehmung irgendetwas aussagen muss, egal wie Absurd es ist. Sie ist nummal Existierend, Liebe kein auch eine Rausch sein, der auch sehr negative folgen für dein Eigenen Leben hat.

Ich glaube wer die Erfahrung mit Abhängigkeit und das anders fühlen, durch Natüriliche Kräuter und Amphetamine, weiss was ich meine.

Ich glaube soga es ist besser für die Natur wenn ein Kollektiv durch ein Kräuter glücklich wird, als durhc Besitztum. Da sie nicht mehr der Natur schädigen, sondern nur ihre eignen aber das ist nicht Verwantwortungslos.

Da jeder sterben muss.
Wie du meinst lieber Jericho.
Ich hab mein Schärflein beigetragen, und du machst was du für richtig findest.
Jericho hat folgendes geschrieben:
Zitat:
>Doch Opium und Haschisch lassen den Verstand verlöschen, den Geist erstarren, die Seele versteinern, den Leib verkümmern und den Menschen empfindungslos zuschanden werden<


Das ist nicht meiner Ansicht richtig, es ist nicht wichtig welche Droge konsumiert wird, sondern WER sie konsumiert. Außerdem ist allseits bekannt, das man einen Rausch auch nicht so gleich erfährt man muss ihn selber dazu bringen das er für den Körper spürbar wird. Das ist eine psychische Erscheinung.
Auch sex und Musik kann man lieben lernen, aber auch nicht. Was die Drogen den Körper an tun, ist mir bewusst, darum geht es vorwerg nicht.

Doch, genau darum geht es. Mit der Droge wird die Kontrolle des Ich über den Körper aufgegeben und das ist gefährlich.

Zitat:
Was meinst du mit Gott näher kommen?

Es gibt nur einen Punkt auf dem man sich stützt und das ist die eignene Vernunft und nicht Gott.

Und was denkst du wohl, woher du deine Vernunft hast?

Mit Gott näher kommen, meine ich, Erkenntnis der Wahrheit gewinnen, Zusammenhänge erkennen, aber vor allem liebender werden und alle Gewalt aufgeben und jeglichen Missbrauch von Macht, Grenzen erkennen und akzeptieren und nicht mehr überschreiten und feinfühliger und sensibler zu werden.

Da es sich zwischen Gott und dem Mensch um eine Beziehung handelt, kann man das Wachstum dieser Beziehung als "sich näher kommen" bezeichnen.

Zitat:
Und bitte keine Argumente aussicht einer Religion, nur wissenschaftliche und Philosophische Standpunkte vetreten.


Es gibt keine wissenschaftlichen Standpunkt für die göttliche Erkenntnis.

Zitat:
Das stimmt, das finde ich auch an drogen sehr interresant, daher meine ich auch gerade als Mensch zu veruschen egal der Gefühlsmäsigen Abhängikeit klare Entscheidunen zu treffen, oder besser gesagt noch so zu handeln wie es der Wille der Vernunft und nicht die Affekte tun.


Da mir meine Beziehung zu Gott das wichtigste ist und jede Droge diese unterdrückt, brauche ich keine Ausreden für deren Konsum zu finden, für mich sind sie indiskutabel.

Ich verstehe aber, um das noch mal zu sagen, dass es Fälle gibt, wo es angezeigt ist, Drogen zu nehmen.
silberling hat folgendes geschrieben:
Im Buch ''The cosmic serpent'' von Jeremy Narby steht diesbezüglich ALLES, was es zum Thema zu sagen gibt.
...


Muss ich aus eigener Erfahrung verneinen. Jede Einnahme von Drogen hat in meinem Leben Unordnung und Leid und Schmerzen hervor gebracht, auch wenn ich das lange verleugnet habe und nicht sehen wollte.

Es gibt für Drogen keine Entschuldigung außer sie werden eingesetzt, um Leben zu retten.
Luzifer hat folgendes geschrieben:


Wie immer im Leben wird man vorsichtig sein müssen mit Sonderwegen. Aber das heißt nicht, dass es sie nicht gibt. Die Indios in Brasilien trinken Ayahuasca, so wie Christen das Abendmahl einnehmen .....

Wo ist der Unterschied?

Luzifer


Dass das Abendmahl keinen Rausch verursacht.

Und natürlich kann man mit Drogen Ekstase erleben, sonst würde es ja keiner machen, aber es ist kein Erlebnis, das du erlangst, weil du dich jahrelang um Gott bemüht hast, sondern ein gestohlenes Erlebnis, also ein ungerechtfertigtes.

Darum ist es abzulehnen.

Wer wahrhaftige göttliche Erlebnisse haben will, muss sich zum einen mit seinem Ego auseinandersetzen und zum anderen sehr viel dafür tun und vor allem eine entsprechende innere Haltung erlangen, vor allem der Demut gegenüber Gott.

Ein solches Erlebnis ist dann ein selbst errungenes und das ist der große Unterschied.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Die Eingangsfrage beruht auf einem Irrtum. Eine veränderte Wahrnehmung ist keine Bewußtseinserweiterung, wobei mir schon der Begriff wie eine Leerformel vorkommt - was soll er aussagen?

Drogen sind die Speisekarte vor einem geschlossenen Restaurant...


Mich stört es auch immer sehr, wenn bei Drogenräuschen von bewusstseinserweiternd gesprochen wird. Das eine hat mit dem anderen nicht das Geringste zu tun, man müsste eher von bewusstseinshemmenden Wirkungen sprechen.

Das, was da erweitert wird, ist nicht das Bewusstsein, sondern die tierische Natur.
Liebe Soraja,

bist du da so sicher, dass das Abendmahl keinen Rausch verursacht? - Aber Spaß beiseite.

Auch bei mir ist es so, dass ich mich bemühe um Gott, dass ich mich bemühen muss um Gott. Auch bei mir ist es so, dass ich daran arbeite, mein Ego zu verwandeln.

Aber ich könnte mir vorstellen, dass mein Weg nicht der einzige ist.

Wenn ich die Aussicht von einem Berg aus bewundern will, dann habe ich zwei Möglichkeiten: ich stehe mitten in der Nacht auf und wandere in den Tag hinein, bis ich oben bin, schweißdurchtränkt und müde. Oder ich schlafe aus, gehe zur Bergbahn und fahre mit der Gondel rauf.
Das ist vergleichbar mit dem Drogenerlebnis.

Falls es aber so sein sollte, dass jemand rollstuhlpflichtig ist und gar nicht die Möglichkeit hat, auf Schusters Rappen hinaufzukommen, dann ist die Bergbahn eine gute Möglichkeit.

Und so mag es Menschen geben, die durch ein Erlebnis mit Daime die Sehnsucht bekommen, durch eigene Kraft hinaufzukommen.

Das Leben ist so vielfältig, man sollte nie nein sagen dazu.

Darin allerdings sind wir uns einig: regelmäßige Drogenerfahrungen schaden.

Luzifer
Jericho hat folgendes geschrieben:

Wahrheit ist nicht gleich Erkenntnis.


Doch.

Zitat:
Da Wahrheit nichts ist.


Sagt eben der, der nicht an Gott glaubt, ist immer Dasselbe.

Was der Mensch nicht kennt, gibt's nicht.

Zitat:
Und an Gott glaube icht nicht, aber an das göttliche.


Ich glaube nicht an die Musik, aber an das musische.
Das eine ist das Hauptwort zum Adjektiv. Du liebe Zeit.

Zitat:
Ich sage auch nicht das Drogen einen die Erleuchtung bringen, das kann nur die reine Vernunft, wie sie Kant auf führt.


Nein, die genau nicht. Zur Erleuchtung kann dich nur hingabevolle Liebe bringen.
Und da werden dir Kant und Nietzsche wenig bringen.


Zitat:
Wenn man eine Droge egal welche nimmt, und sich durch sein Bewusstsein dagegen kämpft sich bewusst zu sein wie man eben gerade empfindet.
Muss man Notwendig aussagen können, das die Art der Wahrnehmung irgendetwas aussagen muss, egal wie Absurd es ist. Sie ist nummal Existierend, Liebe kein auch eine Rausch sein, der auch sehr negative folgen für dein Eigenen Leben hat.


Und auf was bist du jetzt gerade drauf?
Luzifer hat folgendes geschrieben:
Liebe Soraja,

bist du da so sicher, dass das Abendmahl keinen Rausch verursacht? -

Ja.

Zitat:
Wenn ich die Aussicht von einem Berg aus bewundern will, dann habe ich zwei Möglichkeiten: ich stehe mitten in der Nacht auf und wandere in den Tag hinein, bis ich oben bin, schweißdurchtränkt und müde. Oder ich schlafe aus, gehe zur Bergbahn und fahre mit der Gondel rauf.
Das ist vergleichbar mit dem Drogenerlebnis.


Das Beispiel hinkt aber.

Ein spirituelles Erlebnis unter Drogeneinfluss ist nicht Dasselbe wie eine echte göttliche Berührung.
Zitat:
Falls es aber so sein sollte, dass jemand rollstuhlpflichtig ist und gar nicht die Möglichkeit hat, auf Schusters Rappen hinaufzukommen, dann ist die Bergbahn eine gute Möglichkeit.

Für dein Beispiel stimmt das, für die echte Erkenntnis nicht. Denn jeder, der denken kann, kann sich Gott annähern durch eigene Anstrengung.

Wenn jemand zu Gott will, wirklich will, so muss er Drogen aus dem Weg gehen, weil Drogen die niedere Natur stärken und die höhere schwächen.

Zitat:
Und so mag es Menschen geben, die durch ein Erlebnis mit Daime die Sehnsucht bekommen, durch eigene Kraft hinaufzukommen.


Gut, ist jetzt hypothetisch. Könnte natürlich sein.

Aber die vielen Menschen, die ich gekannt habe, die Drogen genommen haben, hatten alle kein Interesse an Gott oder spiritueller Entwicklung, die wollten einfach high sein und fertig und dafür waren sie bereit, über Leichen zu gehen.

Ich denke, wir sind uns einig, dass Drogen und Spiritualität nur selten Hand in Hand gehen.

Im Übrigen konnte ich bei allen Menschen, die regelmäßig Drogen genommen haben, einen Bezug zu einem Trauma in deren Kindheit feststellen.
Ich bin also zu der Ansicht gelangt, dass Menschen mit Drogen versuchen, ihre seelischen Schmerzen zu lindern, schlittern aber dabei immer tiefer in die Misere.

Echte Heilung ist dagegen sehr schwer, aber wenn man erst noch von der Droge runter muss, ist es doppelt schwer.
Liebe Soraja,

Zitat:
Ein spirituelles Erlebnis unter Drogeneinfluss ist nicht Dasselbe wie eine echte göttliche Berührung.


Doch, das kann es sein. Ich spreche aus Erfahrung.


Zitat:
Denn jeder, der denken kann, kann sich Gott annähern durch eigene Anstrengung.


Das weiß ich nicht. Ich habe Berichte gelesen von Menschen, die jahre- und jahrzehntelang um eine Gotteserfahrung gerungen haben, umsonst (zumindest was ich weiß).

Wir wissen doch so wenig, Soraja. Wir wissen kaum was über uns selbst, wieviel weniger wissen wir, wie es innen im anderen aussieht.

Wenn du Kontakt hast zu Gott, dann bist du gesegnet. Wenige Menschen haben das. Ich habe Gotteserfahrungen gehabt, aber sehr wenige, und ich bemühe mich seit mehr als 35 Jahre darum.

Zitat:
Im Übrigen konnte ich bei allen Menschen, die regelmäßig Drogen genommen haben, einen Bezug zu einem Trauma in deren Kindheit feststellen.
Ich bin also zu der Ansicht gelangt, dass Menschen mit Drogen versuchen, ihre seelischen Schmerzen zu lindern, schlittern aber dabei immer tiefer in die Misere.

Echte Heilung ist dagegen sehr schwer, aber wenn man erst noch von der Droge runter muss, ist es doppelt schwer.


Da stimme ich dir zu.

Luzifer