Eine Geschichte zum Neujahrsfest.


Hier mal eine kleine Geschichte für euch.
Von wem sie genau ist, kann ich leider nicht sagen, da die Quelle unbekannt ist.
Ich habe die Geschichte von 'meiner' lieben Dankstelle


Diese Geschichte spielt im alten Persien.

Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten.
Der König wies seine Leute an:
"Ich möchte, daß es ein wirklich königliches Fest wird.
Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten.
Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein
soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen."

Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen
nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen.
"Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben.
Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler.
Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag
des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe.
Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muß es mir doch gelingen,
diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König."

Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte:
"Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen?
Es muß doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben,
obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen
und den billigsten Wein trinken müssen."

Der König nickte stumm und sagte: "Gut, schafft mir diesen Ramun heran."
Und so geschah es.
"Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?" fragte der König.
Worauf der Maler: "Wir sind Freunde und brauchen einander -
aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich."


Quelle unbekannt

Hier noch der Link zur Dankstelle
http://www.dankstelle.com/

Alles Liebe,

eure Claudi-sCHNEKe
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Ich habe für jedes Problem eine Lösung, doch leider passen die Lösungen nie zu meinen Problemen.
-unbekannt-
Echt ne sehr schöne Geschichte! Danke Schneckle!
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh