Familie tot


@Marika:

Liebe Marika,
auch hier glauben nicht alle an die Trinität! Dieser Glaube entspringt eigentlich dem alten Babylon, wo der Glaube an einen dreiinigen Gott vorherrschte.
Für mich sind Gott NICHT Jesus und auch nicht der Hl. Geist. Sogar Jesus wies im NT immer und immer wieder darauf hin! Wer genau liest, wird sehen, dass das gar nicht sein kann! Der hl. Geist bezeichnet Gottes WIRKSAME KRAFT! Jesus ist Gottes Sohn.
Habe übrigens zu diesem Thema schon einiges hier im Forum/Gebet Nr. 1 geschrieben.
Wer sich mal die Arbeit möchte, sollte sich mal die Zeit nehmen zu forschen, von wem der Dreieinigkeitsglaube im Christentum ins Leben gerufen wurde. Soviel vorab....es war KEIN Christ!
Versuche dir mal von jemanden, der an die Dreieinigkeit glaubt, dir das LOGISCH erklären zu lassen. Wette, jeder wird dir sagen, dass das nicht erklärbar wäre bzw. ein großes Geheimnis ist.

@sugarray:

Liebe sugarray,
habe dir eine persönliche Mail geschrieben, weil das dann doch etwas länger war und hier den Rahmen gesprengt hätte!


Lieben Gruß,

Ruth
Ruth hat folgendes geschrieben:
Versuche dir mal von jemanden, der an die Dreieinigkeit glaubt, dir das LOGISCH erklären zu lassen. Wette, jeder wird dir sagen, dass das nicht erklärbar wäre bzw. ein großes Geheimnis ist.


Sicherlich ist es ein großes Geheimnis, weil Gott letzlich für uns nicht gänzlich verständlich ist.

Das aber vollkommene Einheit nur in der Beziehung - in der Liebe - entsteht, das wird schon an so durchaus irdischen Bildern deutlich wie die "Vereinigung" zwischen Mann und Frau, die vollkommenes Glück bringt, in der die wahre Einheit stattfindet, die schöpferisch wird, aus der das Kind hervorgeht. Aus der innergöttlichen Vereinigung geht die Schöpfung als Produkt hervor.

Gott ist keine "Monade", kein für sich stehender monolithischer Block, der sich selbst genug wäre. Er ist Beziehung - Liebe. Nur das erklärt überhaupt, warum er schöpfen will. Weil Liebe sich immer mitteilen will, sich verschenken und austeilen will, Im Falle der Liebe Gottes bis ins für uns Unbegreifliche hinein.

LG Burkl
Ruth hat folgendes geschrieben:
Liebe Marika,

nicht alle Christen glauben daran, dass ein Pfarrer die Beichte abnehmen kann! Wahre Vergebung gibt es NUR bei Gott, und das setzt WAHRE Reue voraus.

Lieben Gruß,

Ruth


Der Pfarrer - genauer Priester - ist der Mittler zwischen Gott und Mensch, er übt das Amt an Christi Stelle aus.

Natürlich ist es ein zutiefst menschliches Bedürfnis Vergebung auch real hörbar von einem Gegenüber zu erhalten. Die Beichte hat eine zutiefst anthropologische Berechtigung, sie liegt im Wesen des Menschen.

LG Burkl
Lieber Burkl,

selbst wenn Mann und Frau eins werden sollen, wie die Bibel sagt, heißt das ja nicht, sie verschmelzen zu einer Person!

Zudem kann ich dir, wenn du möchtest, zahlreiche Bibelstellen aufzeigen, die Eindeutung von 2 unterschiedlichen Personen sprechen!

Zudem haben die ersten Christen NIEMALS an einen DREIEINIGEN Gott geglaubt!

Und wenn ein Kind seinem Vater oder Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich sieht oder vom Verhalten, Charakterzügen etc. ähnelt, käme niemand auf die Idee zu sagen, das Kind sei sein Vater oder Mutter.

Was meinst du?

Ruth
Ruth hat folgendes geschrieben:
Was meinst du?


Dass die Dreeinigkeit Gottes nicht Gegenstand dieses Threads ist und wir uns wieder dem widmen sollten, was sugarray am Herzen liegt.
sugarray hat folgendes geschrieben:

Ich habe mich damit allerdings weiterbeschäftigt, und Antworten gesucht, vermehrt im Judentum, da das Christentum und der Islam da ihre Wurzeln haben.
LG


das sollte dir deine frage beantworten

und hier macht dir keiner was abspenstig, besonders ich nicht.
lass uns bitte sachlich bleiben, sonst landen wir woanders im gespräch.
Also, wenn ich Zweifel an Gott hätte und das hier lesen würde, dann wäre ich vollends vom Atheismus überzeugt.-
Ist ja klar, dass die Menschen wegrennen, wenn sie das hören.

Dabei ist es so viel einfacher.

Wasser läuft immer den Berg runter und sugarray ist halt schon dem Ozean näher als so mancher Systemgläubige- sie/er läst sich eben nicht mehr so einfach einen Apfel für ein Ei verkaufen.

Sugarray will Gewissheit, nicht wie ein Schaf einem schönen Märchen hinterher laufen.

Ist doch bestens.

Die beste Voraussetzung für die wahrhaftige und eigenständige Beziehung zu Gott. Die, die sich von niemandem etwas erzählen läßt.

Dafür hat Sugarray die besten Voraussetzungen: die nötige Einsamkeit, unermesslichen Schmerz und einen logischen Verstand.

Darauf wächst die Wahrheit.

Der alte lamentierende, vor-sich-hin-brabernde Gott hat ausgedient- das Echte muss her und das Echte wächst nur im Schmerz und in der Einsamkeit, in der Ohnmacht und der Verzweiflung.

Hauptsache nicht aufgeben und weiter suchen.

Gott verlangen, die Sehnsucht nach der Wahrheit steigern, nicht resignieren, weiter machen- der Ozean ist gewiss.

Gott hält jeden im Arm, auch wenn er es noch nicht merkt.
Da gebe ich dir recht!

Bin nur auf den Kommentar weiter eingegangen!

Du kannst mir ja gerne privat darauf antworten! Denn auf eine Antwort wäre ich schon gespannt!

LG

Ruth
Ruth hat folgendes geschrieben:

Zudem haben die ersten Christen NIEMALS an einen DREIEINIGEN Gott geglaubt!

Ruth


die "wahren gläubigen" christen nicht, ja da hast du recht!
aber genauso wenig ist jesus gottes sohn, sondern lediglich einer (wenn auch einer der bedeutensten) von vielen propheten Gottes! das bestätigt jesus auch selbst in der bibel und nie sagte er, er sei der sohn gottes!
@Marika:

Hat er doch, und zwar als er vor Gericht stand und der Hohepriester ihn fragte:

Da sprach der Hohepriester zu ihm: „Bei dem lebendigen Gott stelle ich dich unter Eid, uns zu sagen, ob du der Christus, der Sohn Gottes, bist!“ 64 Jesus sprach zu ihm: „Du selbst hast [es] gesagt. Doch ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“
(Matt. 26:63)

Oder bei seiner Taufe kam Gottes Stimme aus dem Himmel und sagte:

"Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“(Matt. 3:17)

Könnte dir auch noch mehr Bibelstellen nennen, wo er von seinem Vater spricht. Ausserdem findest du in der Bibel zahlreiche Stellen im Alten Testament wo viele Prophezeiungen mitunter von Jesus als Sohn zu erkennen sind.

LG

Ruth