Transplantation, Kosten, Eigenverantwortung Entgültigkeit...


Hallo,
am Beispiel der sehr teuren Transplantationen. Da dieses sehr teure Maßnahmen sind und die Krankenkassen je Fall hoch belasten taucht eine ethische Frage auf:

Was wäre wenn gesunde junge Menschen ( mit Beginn der eigenen Beitragspflicht ) sich für oder gegen eigene Transplantion wählen dürften.

Beispiel, zahle ich 300€ Krankenkassenbeitrag mit Anspruch bei Bedarf auf eine Transplantationsbehandlung oderrzahle ich 250€ ohne und "bin draus".

Mir geht es nicht um die konkreten Zahlen sondern die ethische Frage, kann und darf ein "Gesellschaftsvertrag" so knallhart sein daß wenn der Nichtzahler transplantaionsbedürftig werden würde diese unwideruflich nicht bekommt, dann eben entsprechend stirbt, stirbt aus finanziellen Gründen!

Aber selbst so entschieden!

Gruß
@Weinberg

Ich halte das grundsätzlich für eine sehr gefährliche Diskussion. Gewinnorientierung jedweder Art hat in der Krankenversicherung nichts verloren - Bonus-/Malussysteme und individuelle Risiko-/Prämienberechnungen öffnen Türen für eine schrittweise Entsolidarisierung. Wenn der Zug dorthin einmal abgefahren ist, gibt es kein zurück... Dicke, Raucher, Unsportliche, chronische Kranke - jeder kann zum "Draufzahler" werden...