Schalter gegen Depression entdeckt


Ich denke, es kann nur scheinbar wirken, aber nicht nachhaltig.
sCHNEKe hat folgendes geschrieben:
Also so ganz ehrlich weiß ich ja nicht, was ich davon halten soll. Muss ich mir nun Strom durchs Hirn jagen lassen, damit ich keine Depression mehr habe und glücklich bin? Irgendwie hört sich das ganze für mich persönlich ein wenig suspekt an. Weiß auch nicht so recht.

Bei der Depression unterscheidet man zwischen der exogenen und der endogenen Depression.
Ersteres kommt durch äußere Einflüsse.
Letzteres ist z.B. durch Stoffwechselstörungen oder Hirnschädigungen verursacht.
Hier geht es nicht darum, einen Menschen auf Knopfdruck fröhlich zu machen.
Es geht darum, eine verschobene Empfindungspalette wieder in eine bessere Position zu schieben.
Traurig wird dieser Mensch auch danach noch sein, wenn es Anlässe dazu gibt.
Man sollte diesem Menschen nur dabei helfen, dass er nicht traurig ist, wenn die Umstände eine positive Stimmung vermuten ließen.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Martin H. hat folgendes geschrieben:

Hier geht es nicht darum, einen Menschen auf Knopfdruck fröhlich zu machen.
Es geht darum, eine verschobene Empfindungspalette wieder in eine bessere Position zu schieben.
Traurig wird dieser Mensch auch danach noch sein, wenn es Anlässe dazu gibt.
Man sollte diesem Menschen nur dabei helfen, dass er nicht traurig ist, wenn die Umstände eine positive Stimmung vermuten ließen.


Das ist ein wesentlicher Punkt. Wenn bei dem Eingriff etwas dauerhaft verändert wird und der Patient danach einen permanenten Zustand der Glückseligkeit wie in einem Drogenrausch hat, oder noch viel schlimmer der Patient danach wie ein gefühlloser Zombie herumläuft, ist niemanden geholfen.

Solche Dinge, genauso wie Medikamente a la Antidepressiva, sind gut geeignet akute Notfälle durchzustehen, aber langfristig sind sie meiner Meinung nach keine Lösung.

Wenn diese Methode geeignet ist das Leid der Betroffenen zu lindern, ohne Nebenwirkungen, ist es eine gute Sache.

Ich wünsche dir alle Gute liebe Schnecke
Ich finde es allein schon massivst bedenklich, wenn in einem Ärztemagazin ein Teil eines lebendigen Organismus als "Schalter" bezeichnet wird... ich dachte, wir wären endlich von diesem mechanistischen Unsinn weg. Offenbar habe ich mich getäuscht...
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soraja hat folgendes geschrieben:
Eine Depression ist ein sinnvoller Prozess, nicht ein Übel, das man loswerden muss.
Das bist du. Die Depression und die Schmerzen, die sind ein Teil deines Lebens und deiner Aufgabe


Depressionen haben wie andere nicht-psychische eine organische Ursache, die man ebenfalls behandeln sollte. Das gleiche würdest Du doch nicht über eine Erkältung sagen.

soraja hat folgendes geschrieben:
Du meinst also, eine Depression ist ein zufälliger Fehler im Gehirn, der einen aus Versehen trifft und wenn man mittels Elektrizität den Teil im Hirn ausschaltet, dann ist alles paletti.


Nicht unbedingt Zufall, aber im Prinzip ja.

Bhaktibaya hat folgendes geschrieben:
Ich finde es allein schon massivst bedenklich, wenn in einem Ärztemagazin ein Teil eines lebendigen Organismus als "Schalter" bezeichnet wird...


Warum auch nicht?
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
Hab den Artikel gelesen und kann mir nicht vorstellen dass das völlig ohne Nebenwirkungen funktionieren soll.
Ich würde mir das niemals einbauen lassen, aber ich hab ja auch keine massiven Depressionen.
Die würde ich dir aber auch nicht attestieren liebe Claudi

Licht und Segen
Zahira
yogi hat folgendes geschrieben:

Depressionen haben wie andere nicht-psychische eine organische Ursache, die man ebenfalls behandeln sollte. Das gleiche würdest Du doch nicht über eine Erkältung sagen.


Depressionen könen sowohl organische, als auch psychische Ursachen haben. So hat meine Frau das zumindest gelernt.

Bhaktibaya hat folgendes geschrieben:
Ich finde es allein schon massivst bedenklich, wenn in einem Ärztemagazin ein Teil eines lebendigen Organismus als "Schalter" bezeichnet wird...


Zitat:
Warum auch nicht?


Weil sich mindestens in den letzten zehn Jahren auch bei vielen Schulmedizinern die Erkenntnis durchgesetzt hat, daß der Körper eben keine Maschine, sondern ein Lebewesen ist.

Wäre es eine Maschine, wären viele Prognosen und Heilprozesse um einiges einfacher.
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Bhaktibaya hat folgendes geschrieben:
Depressionen könen sowohl organische, als auch psychische Ursachen haben.


Klar, am Ende steht jedoch ein Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn (Neurotransmitter), das man mit Medikamenten behandeln kann.

Auch eine Erkältung kann psychische Ursachen haben, Stress schwächt das Immunsystem und die Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Nicht viel anders.

Bhaktibaya hat folgendes geschrieben:
Weil sich mindestens in den letzten zehn Jahren auch bei vielen Schulmedizinern die Erkenntnis durchgesetzt hat, daß der Körper eben keine Maschine, sondern ein Lebewesen ist.


Lebewesen und Maschine schließen sich meiner Meinung nach nicht aus. Bei uns läuft nu mal viel mechanisch, chemisch usw. ab. Angefangen bei Reflexen bis hin zu geistigen Funktionen.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
Der Mensch besteht aus fünf verschiedenen Ebenen, der physischen, der psychischen, der mentalen, der emotionalen und der spirituellen Ebene. Auf jeder Ebene können Krankheiten auftreten, die sich gegenseitig beeinflussen. Allerdings wenn die spirituelle Ebene ( das Herz ) in Ordnung ist, treten auf den anderen Ebenen keine Neuerkrankungen auf. Krankheiten können aber trotzdem weiterhin vorhanden sein, auch wenn die spirituelle Ebene passt, wenn es sich um angeborene Krankheiten und nicht wieder gutzumachende Schäden handelt.

Damit die spirituelle Ebene passt, ist es am einfachsten die spirituelle Ebene zu heilen. Heilen kann man sie, indem man täglich eine Viertelstunde meditiert und das richtige tut. Ich bevorzuge Sahajayoga. Denn ist die spirituelle Ebene heil, verschwinden auch alle Krankheiten, bei denen es sich nicht um einen angeborenen Fehler beziehungsweise um nicht wieder gutzumachende Schäden handelt. Ausserdem beugt die tägliche Meditation Neuerkrankungen vor.

Deshalb empfehle ich Menschen mit Depressionen ebenfalls täglich eine Viertelstunde, am besten mit der Selbstverwirklichung des Sahajayoga, zu meditieren, damit keine Depressionen mehr auftreten.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!