Rezension - Der Schwachpunkt ist die Qualität


http://www.faz.net/aktuell/feuillet.....ie-qualitaet-1257657.html

Ich habe den Film von "Rosa Roth" am Samstag verpaßt und war einfach nur neugierig auf die Beurteilung - bzw. Einschätzung der Rezensenten, sprich Kritiker.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=53313&p3=

Zitat:
Gelungen ist dagegen, dass man auf eine effekthascherische Emotionalisierung verzichtet und all die tragischen Szenen weitgehend ohne Überzeichnung auskommen. So lassen sich die Kälte und der Schrecken deutlich besser transportieren – an einer Nachempfindung der Gedankenwelten der Protagonisten kommt der Zuschauer wegen der sensiblen, gleichzeitig aber größtenteils kompromisslosen Inszenierung von Regisseur Carlo Rola nicht vorbei.

Auch in der neunundzwanzigsten Ausgabe von «Rosa Roth» spielen Iris Berben und Thomas Thieme so überragend wie immer. Sie kommen ohne große Gesten aus und besonders Thieme kann damit die Erschütterung und Verzweiflung seiner Figur außerordentlich glaubwürdig und nahegehend inszenieren. Die neue Folge der ZDF-Reihe zeichnet sich dabei insgesamt eher durch eine große Feinfühligkeit als eine ausgeklügelte Narrative aus.


Wenn sich Drehbuchautoren die Anregungen aus dem wahren Leben nehmen, würde ich auch der Aussage zustimmen, daß nicht jeder Kriminalfall aufgeklärt und gelöst wird.

Zitat:
Am Schluss lässt man dann alles auf das bestmögliche Happy End zulaufen und nur das Verschwinden von Körbers Tochter bleibt letztlich ungeklärt. Den dramaturgisch mutigeren Weg, nicht alles gut ausgehen zu lassen und auf die endgültige Katharsis zu verzichten, geht man hier nicht, auch wenn er für das Gesamtkonstrukt am Ende treffender gepasst hätte und wohl auch glaubwürdiger gewesen wäre.

http://www.tittelbach.tv/programm/reihe/artikel-1702.html

Über youtube kann man sich später den Film ansehen - zwar nur gestückelt, aber wann kommen die Wiederholungen - den Hinweis fand ich nirgends.

Ich mag Krimis, weil sie ehrlicher das Leben betrachten - siehe Mankell und v.m - , wo zwar die Härte gezeigt wird, aber diese materielle Welt ist nun mal nicht von Feen bewohnt, sondern von einer Welt von Menschen, die alle ihre ihnen innenwohnenden Eigenschaften ausleben.

Für mich sind Bücher, die mir die Wirklichkeit verzerren, sie in Dali´sche Verzerrung bringen, nicht anziehend. Es sind Scheinwelten, die nicht existieren, die nur im Wunschtraum von Menschen liegen, die mit der Realität nicht klar kommen.

Manchmal denke ich, die Menschen wollen unsere Eigenschaften nicht als von uns kommend ansehen, deshalb ist ihnen die Wahrheit ein Greuel.

"Es kann nicht sein, was nicht sein darf."

Es ist aber so.

Und je weiter die Menschen diese Dinge, diese unschönen Sachen, von sich schieben, umso mehr kommen sie auf sie zu, bis sie die Augen nicht mehr verschließen, sondern sich ihnen stellen müssen.

Ob dann wohl mal das große "Aufräumen" kommt ?

Gedanken in meinem Kopf.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2