Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad über die Frauen


hallo dtrainer,

hier kommen wir jetzt an den Punkt, wo du und ich grundsätzlich unterschiedlicher Meinung sind.

Abgesehen davon, dass meiner Meinung kein Offenbarer Lösungen für alle Probleme seiner Zeit angeboten hat (ausser den schon lange geltenden "Goldenen Regeln), haben sie sich selbst durch Beanspruchung der Unfehlbarkeit und starre Auslegung ihrer Regelwerke die Möglichkeit einer moderaten Anpassung an die Probleme der Jetztzeit beschnitten.

"Goldene Regeln" sind durchaus gültig, aber so idealisiert, dass kaum ein Mensch sie ein Leben lang in die Tat umsetzen kann (ich auf keinen Fall). Daher brauchen wir für unsere heutigen Problemfelder (zu Ende gehenden Ressourcen, Atomenergie und Langzeitschäden, Überfischung, Artensterben, zunehmende Bevölkerung, Klimawandel usw) Lösungen, die vielleicht gar nicht so weit von den Angeboten der Religionen entfernt sind.
Sie müssen allerdings anders als in den Religionen in weltliche Gesetze gefasst werden können und von allen zu verstehen sein.
Ein Wandel in der Ethik bei speziellen Problemen kann sicher keine 1000 Jahre warten.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Hallo Pjotr,
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
hallo dtrainer,

hier kommen wir jetzt an den Punkt, wo du und ich grundsätzlich unterschiedlicher Meinung sind.

...falls es sich nicht nur um Missverständnisse handelt...
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Abgesehen davon, dass meiner Meinung kein Offenbarer Lösungen für alle Probleme seiner Zeit angeboten hat (ausser den schon lange geltenden "Goldenen Regeln), haben sie sich selbst durch Beanspruchung der Unfehlbarkeit und starre Auslegung ihrer Regelwerke die Möglichkeit einer moderaten Anpassung an die Probleme der Jetztzeit beschnitten.

Ich weiß jetzt nicht was du mit "goldene Regeln" meinst, finde aber schon daß Moses ein Problem seines Volkes sehr praktisch gelöst hat, Jesus den Grundstein für die europäische Kultur gelegt hat und Mohammed aus einem Volk von Räubern und Händlern, zerfallen in Stammesstrukturen, einen Kulturträger gemacht hat - um nur mal drei Beispiele zu nennen.
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

"Goldene Regeln" sind durchaus gültig, aber so idealisiert, dass kaum ein Mensch sie ein Leben lang in die Tat umsetzen kann (ich auf keinen Fall).

Bring doch bitte mal ein Beispiel dafür, daß wir nicht an einander vorbei reden.
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Daher brauchen wir für unsere heutigen Problemfelder (zu Ende gehenden Ressourcen, Atomenergie und Langzeitschäden, Überfischung, Artensterben, zunehmende Bevölkerung, Klimawandel usw) Lösungen, die vielleicht gar nicht so weit von den Angeboten der Religionen entfernt sind.
Sie müssen allerdings anders als in den Religionen in weltliche Gesetze gefasst werden können und von allen zu verstehen sein.
Ein Wandel in der Ethik bei speziellen Problemen kann sicher keine 1000 Jahre warten.

Ja sicher müssen sie das. Dies ist aber nicht Aufgabe der Religionen, sie geben nur ethische Maßstäbe vor. Diese umzusetzen ist Sache der Parlamente/Regierungen.
Ich kann nicht sehen welcher ethische Grundsatz sich so schnell verändern könnte - auch hier, bitte mal ein Beispiel. Verwechseln wir auch bitte nicht Grundsätze und Detailregelungen. Letztere benötigen natürlich häufigere updates - und da Religionen nicht jeden Kleinkram regeln, stellen sie dafür auch kein Hindernis dar.
Gruß
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
Hallo dtrainer,

Unter "Goldene Regeln" verstehe ich jene Regeln, die mit gleichem Sinngehalt in leicht unterschiedlicher Audrucksweise von den meisten Religionen und auch von vielen Philosophen genannt werden. Du findest z. B unterhttp://www.geistigenahrung.org/ftopic85.html eine Zusammenstellung. Hier fehlen allerdings die Philosphen z.B. Kant's "Kategorischer Imperativ".

Es gibt sicher noch mehr Regeln, die von den meisten Menschen ohne Probleme anerkannt werden.

Heute würde ich das Recht auf Meinungsfreiheit hinzufügen. Jeder hat das Recht seine Meinung frei zu äussern und dafür einzustehn, sofern dies ohne physische oder psychische Gewalt geschieht und anerkannte Fakten weder absichtlich verschwiegen, verneint oder verdeht werden.

Zitat:
Ich kann nicht sehen welcher ethische Grundsatz sich so schnell verändern könnte - auch hier, bitte mal ein Beispiel.


Ein ethischer Grundsatz war bisher (und ist es in der katholischen Kirche immer noch), dass Verhütung nur durch Verzicht oder Ausnutzung der unfruchtbaren Tage der Frau möglich ist.
Dies ist aber bei einer stark wachsenden Bevölkerung in den nächsten 100 Jahren nicht mehr sinnvoll. Hier müssen Regelungen angepasst werden.
Ein weiterer Satz aus der Bibel "Macht euch dei Erde untertan" wurde in früheren Generationen so ausgelegt, als sei der Mensch das Mass aller Dinge und mit unbeschränkter Verfügungsgewalt über die restliche Natur ausgestattet. Auch hier findet erst in den letzten Jahrzehnten langsam ein Umdenken statt.

Wenn du allerdings ehtische Grundregeln auf die "Goldenen Regeln" beschränkst, has du recht, diese werden sich wahrscheinlich kaum ändern.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Mich hat dieser Mann mal interessiert, wer er überhaupt ist und jetzt weiß ich es.

http://www.ahmadiyya.de/faq/haeufig.....mirza-ghulam-ahmadas.html

Zitat:
- Er hat den Islam aus einer tiefen Depression wiederbelebt und ihn gegen falsche Anschuldigungen und die christlichen Missionsversuche im 19. Jahrhundert erfolgreich verteidigt

- Er hat die angeblichen Widersprüche (Abrogation) im Heiligen Koran beseitigt und bereits vor mehr als einhundert Jahren deutlich erklärt, dass den Lehren des Heiligen Korans und den Lehren des Heiligen Propheten Muhammadsaw zufolge der Gebrauch von Gewalt in Glaubensdingen absolut verboten sei und es sein Ziel ist, die religiös motivierten Kriege der Muslime zu beenden.

- Der Verheißene Messiasas hat die mittelalterliche Lesart des Heiligen Koran durch eine moderne metaphorische Auslegung ersetzt, welche die Notwendigkeit der islamischen Lehre auch für die Lösung der Probleme in unserer Zeit begreifbar macht.

- Er hat die Frau, die in vielen islamischen Gesellschaften durch Tradition und falsche Auslegung des Heiligen Koran, eine passive Rolle einnehmen musste, befreit. Dazu widerlegte er die Argumente vieler orthodoxer Geistlicher durch den Heiligen Koran und die Ahadith. Wie Allah einmal ihm offenbarte, ist die Ehefrau nicht eine Dienerin, sondern eine Gefährtin (Tazkirah).

google: Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad frauen und islam

http://www.relinfo.ch/ahmadiyya/ahmadiyya.html
Abschnitt: Frauen
Zitat:
Der Mann hat in der Ehe das letzte Wort bei Entscheidungsfragen und darf nötigenfalls auf eine „leichte Züchtigung“ zurückgreifen (49). Die frühe Ehe wird empfohlen, um „Sünde“ zu vermeiden, außereheliche Sexualität ist verboten (50). Ehelosigkeit wird nicht akzeptiert, weil sie nach dem Verständnis der Ahmadiyya gegen die Schöpfungsordnung verstößt.
Es wird allerdings zugestanden, dass es in der islamischen Mystik unverheiratete Mystiker gegeben habe. Die Mystikerin Rabea (gest. 801) wird zitiert mit dem Satz: „Ich kann neben Gott keinen andern Herrn haben.“ (51)
Die Bewegung kämpft gegen die „Entschleierung“ der Frau, denn der Schleier gilt als Bekenntnis zur Familie, zur Keuschheit, zum Glauben. „Um fremde Männer nicht anzuziehen, soll sie (sc. die Frau) indes ihre irdischen Vorzüge und Reize bedeckt halten, sie gehört ja zum schönen Geschlecht, und Allah lehrt, daß sie ihre Würde wahren soll und als Muslima (d.h. übersetzt: die Gottergebene) erkenntlich sein soll, indem sie sich schicklich kleidet.“ (52) Männer aus der Ahmadiyya-Bewegung sagten mir unverblümt, dass sich auch nach biblischer Lehre Frauen verhüllen sollten, dabei beriefen sie sich auf 1.Kor 5,5.6, die Gemeindeordnung des Paulus, dass eine Frau nicht mit unbedecktem Kopf beten solle. Darüber hinaus wurde mir gegenüber wörtlich geäußert, dass „Männer wie Hunde seien, wenn man ihnen ein Stück rohes Fleisch hinhält, dann werden sie hungrig, darum müssen sich Frauen verhüllen“. Mein Einwand, welches Männerbild denn dahinter stecke, blieb unbeantwortet. Ein Imam wird hinsichtlich der Trennung der Geschlechter und der Verschleierung mit den Worten zitiert: „Solange Wölfe herumlaufen, müssen die Ziegen im Stall bleiben.“ (53)
Gemischter Sport oder Schwimmunterricht ist von der Pubertät an verboten (54).
usw.

Meine Frage: Wodurch unterscheidet sich denn nun die Ahmadiyya-Bewegung vom eigentlichen Islam ?

Was hast sich für sie(die Frauen) verbessert und worin unterscheiden sich die Imame der verschiedenen Zeiten mit ihren Thesen ?

Übrigens: seltsame Regeln, die den Alltag bis ins Kleinste regulieren.
http://www.ahlu-sunnah.com/threads/.....n-r.h?p=447327#post447327
http://www.ahlu-sunnah.com/threads/.....hland?p=447329#post447329

Ist mir alles neu, deshalb schau ich einfach mal.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Hallo Pjotr,
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo dtrainer,

Unter "Goldene Regeln" verstehe ich jene Regeln, die mit gleichem Sinngehalt in leicht unterschiedlicher Audrucksweise von den meisten Religionen und auch von vielen Philosophen genannt werden. Du findest z. B unterhttp://www.geistigenahrung.org/ftopic85.html eine Zusammenstellung. Hier fehlen allerdings die Philosphen z.B. Kant's "Kategorischer Imperativ".

Okay, danke für die Klarstellung.
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Es gibt sicher noch mehr Regeln, die von den meisten Menschen ohne Probleme anerkannt werden.

Heute würde ich das Recht auf Meinungsfreiheit hinzufügen. Jeder hat das Recht seine Meinung frei zu äussern und dafür einzustehn, sofern dies ohne physische oder psychische Gewalt geschieht und anerkannte Fakten weder absichtlich verschwiegen, verneint oder verdeht werden.

Einverstanden.

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Ich kann nicht sehen welcher ethische Grundsatz sich so schnell verändern könnte - auch hier, bitte mal ein Beispiel.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Ein ethischer Grundsatz war bisher (und ist es in der katholischen Kirche immer noch), dass Verhütung nur durch Verzicht oder Ausnutzung der unfruchtbaren Tage der Frau möglich ist.
Dies ist aber bei einer stark wachsenden Bevölkerung in den nächsten 100 Jahren nicht mehr sinnvoll. Hier müssen Regelungen angepasst werden.
Ein weiterer Satz aus der Bibel "Macht euch dei Erde untertan" wurde in früheren Generationen so ausgelegt, als sei der Mensch das Mass aller Dinge und mit unbeschränkter Verfügungsgewalt über die restliche Natur ausgestattet. Auch hier findet erst in den letzten Jahrzehnten langsam ein Umdenken statt.

Eine Verhütungsmethode soll ein ethischer Grundsatz sein? Da gehe ich nicht mit. Das ist doch Detailkram. Die Aussage dahinter ist es eher: die RKK ist der Ansicht daß Sex nur der Vermehrung dient. Das ist allerdings eine theologische Meinung, die sich aus der Bibel nicht herleiten läßt.
Da sollte man nicht Religion und Kirche verwechseln; solche Aussagen werden öfter modifiziert weil sie eben zeittypisch sind und sich auch ändern können.
Daß die "Krone der Schöpfung" von Gott ganz eindeutig zum Herrn der Welt ernannt wurde, ist richtig. Es ist aber gerade ein Merkmal der menschlichen Intelligenz, abzuschätzen welche Konsequenzen eine Handlung hat, und sich dem entsprechend zu entscheiden.
Daß wir heute nicht nur uns Menschen berücksichtigen sondern möglichst ganzheitlich die ganze Natur, ist die Folge eines Lernprozesses, und widerspricht in keinster Weise diese göttlichen Aussage. Im Gegenteil, es bestätigt sie. Wir nehmen unsere Verantwortung wahr und verhalten uns nicht so daß künftige Generationen darunter leiden (zunehmend, nicht perfekt...).
Würden wir nicht auf Umweltschäden reagieren, hättest du Recht...
Zitat:

Wenn du allerdings ehtische Grundregeln auf die "Goldenen Regeln" beschränkst, has du recht, diese werden sich wahrscheinlich kaum ändern.

Pjotr Kala


Tu ich nicht. Jahrtausende lang galt die Aussage, vor Gott sind Mann und Frau gleich. Seit Baha'u'llah gilt das auch für die Gesellschaft.
Damit wurde der Regelsatz erweitert, aber kein ethischer Grundsatz abgeschafft.
"Was früher wahr war, ist heute nicht falsch. Es reicht nur nicht aus."

so etwa...

Gruß
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Hallo dtrainer,
Zitat:
Eine Verhütungsmethode soll ein ethischer Grundsatz sein? Da gehe ich nicht mit. Das ist doch Detailkram. Die Aussage dahinter ist es eher: die RKK ist der Ansicht daß Sex nur der Vermehrung dient. Das ist allerdings eine theologische Meinung, die sich aus der Bibel nicht herleiten läßt.


hmm, drücken wir es anders aus. In der Bibel steht "wachset und mehret euch". Insofern kann die römisch-katholische Kirche mit Rückgriff auf die Bibel behaupten, dass Verhütung verboten ist.

Bleibt aber auf jeden Fall die Frage, ob das heute noch zu vertreten ist.

Es ist mir klar, dass man eigentlich alle ethischen Regeln auf einige "Grundregeln" zurückführen kann und es damit "nichts Neues" gibt.

Wollen wir aber heute aussagekräftige Regelungen erreichen, bleibt uns nichts anderes übrig, diese allgemeinen Regelungen stärker zu spezifizieren.

Etwa so in der Art: Du sollst mit der Tier- und Pflanzenwelt so zusammenleben, dass du nicht deren Lebensgrundlage zerstörst und kein Artensterben verursachst. Man kann das sogar noch mit einem Versprechen würzen "denn dann erhälst du dir deine eigene Lebensgrundlage"


Pjotr Kala
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Hallo Pjotr,
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

hmm, drücken wir es anders aus. In der Bibel steht "wachset und mehret euch". Insofern kann die römisch-katholische Kirche mit Rückgriff auf die Bibel behaupten, dass Verhütung verboten ist.
Bleibt aber auf jeden Fall die Frage, ob das heute noch zu vertreten ist.

Da verdreht sie allerdings eine positive Aussage in eine negative. Wachsen, sich mehren, sich ausbreiten - das gilt ja für alles Leben.
Nochmal, ich unterscheide zwischen Lehre (Offenbarung) und Theologie. Letztere ist rein menschlich und natürlich fehlbar.
Brauchen Bäume etwa eine Empfängnisregulierung? Natürlich ist das noch vertretbar. Die Geburtenrate sinkt mit wachsendem Bildungsstand und durch soziale Systeme. Da wissen wir doch daß man Überbevölkerung vermeiden kann....allerdings nicht durch Verbote.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Es ist mir klar, dass man eigentlich alle ethischen Regeln auf einige "Grundregeln" zurückführen kann und es damit "nichts Neues" gibt.

Wollen wir aber heute aussagekräftige Regelungen erreichen, bleibt uns nichts anderes übrig, diese allgemeinen Regelungen stärker zu spezifizieren.

Etwa so in der Art: Du sollst mit der Tier- und Pflanzenwelt so zusammenleben, dass du nicht deren Lebensgrundlage zerstörst und kein Artensterben verursachst. Man kann das sogar noch mit einem Versprechen würzen "denn dann erhälst du dir deine eigene Lebensgrundlage"

Genau das findest du in den Lehren der Baha'i-Religion, und die wurden offenbart bevor das Thema Umweltschutz überhaupt aufkam.
Und auch das wird in tausend Jahren nicht ungültig werden.

Da wir weit vom Thema abgewichen sind, möchte ich es mal dabei belassen. Wir sind wohl nicht so weit auseinander wie du meintest, nicht?
Gruß
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@Ikarus

Tatsächlich ist innerhalb der Islamischen Religionsgemeinschaft die Ahmadiyya-Bewegung für eine Emanzipierung der Frau. Allerdings stehen sie da nicht allein. Man muss aber anerkennen, dass das was Mirza Ghulam Ahmad da geschrieben hat für den islamischen Kontext des 19. Jahrhunderts durchaus revolutionär war. Allerdings bleibt er dabei auf dem Boden des koranischen Textes. Und der äußert sich da letztlich eindeutig: "die Männer haben Vollmacht und Verantwortung gegenüber den Frauen" (4,34).
[quote="Ikarus"]Mich hat dieser Mann mal interessiert, wer er überhaupt ist und jetzt weiß ich es.

http://www.ahmadiyya.de/faq/haeufig.....mirza-ghulam-ahmadas.html

Zitat:
- Er hat den Islam aus einer tiefen Depression wiederbelebt und ihn gegen falsche Anschuldigungen und die christlichen Missionsversuche im 19. Jahrhundert erfolgreich verteidigt

- Er hat die angeblichen Widersprüche (Abrogation) im Heiligen Koran beseitigt und bereits vor mehr als einhundert Jahren deutlich erklärt, dass den Lehren des Heiligen Korans und den Lehren des Heiligen Propheten Muhammadsaw zufolge der Gebrauch von Gewalt in Glaubensdingen absolut verboten sei und es sein Ziel ist, die religiös motivierten Kriege der Muslime zu beenden.

- Der Verheißene Messiasas hat die mittelalterliche Lesart des Heiligen Koran durch eine moderne metaphorische Auslegung ersetzt, welche die Notwendigkeit der islamischen Lehre auch für die Lösung der Probleme in unserer Zeit begreifbar macht.

- Er hat die Frau, die in vielen islamischen Gesellschaften durch Tradition und falsche Auslegung des Heiligen Koran, eine passive Rolle einnehmen musste, befreit. Dazu widerlegte er die Argumente vieler orthodoxer Geistlicher durch den Heiligen Koran und die Ahadith. Wie Allah einmal ihm offenbarte, ist die Ehefrau nicht eine Dienerin, sondern eine Gefährtin (Tazkirah).



Salam,
Wenn du mehr über den Imam Mhadi und Verheißenen Messias(as) kann ich dir gern seiten geben .


bei deine Aufzählung fehlt das von der Seite

Weiterhin sagt seine Botschaft aus, dass das einzige Mittel eines Muslims das Gebet sein soll und seine einzigen Waffen seine feste Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. Er solle den Grundstein für Frieden legen und voller menschlicher Zuneigung und Mitgefühls für seine muslimischen und nicht-muslimischen Mitbürger sein.

Natürlich hat Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad(as) viel mehr geleistet was aber zu lange würde um sie aufzulisten




Zitat:
Der Mann hat in der Ehe das letzte Wort bei Entscheidungsfragen und darf nötigenfalls auf eine „leichte Züchtigung“ zurückgreifen (49).


DIE ZEIT, a.a.O. J.Bittner bezieht sich hier auf H.Hübsch, Islam 99.(H.Hübsch, Islam-99, im Betzel-Verlag erschienen 1998).

Hmpf , das verwirrt mich jetzt etwas Leide ist mir das Buch von nicht bekannt aber die Ahamdiyya Muslim Jaamat legt den Vers der angeblich den Schlagen von Frauen erlaubt anders aus in seine Wahren Bedeutung


Zitat:
Ist auch das erfolglos, so muss der Mann als letzte und äußerste Maßnahme „mit Nachdruck eine Änderung herbeiführen“ (4:35). Das arabische Wort Darab, was fälschlicherweise oftmals mit „schlagen“ oder „züchtigen“ übersetzt wird, stellt keinerlei Erlaubnis dar, eine Frau zu misshandeln. Sowohl im Heiligen Koran, als auch allgemein in der arabischen Sprache, wird das Wort in der Verbform (daraba) mit folgenden unterschiedlichen Bedeutungen verwendet: etwas verhindern, verlassen, trennen und auf etwas schlagen. Somit gibt es unterschiedliche Sichtweisen, je nachdem wie man diesen Vers interpretiert.
- http://www.ahmadiyya.de/islam/haeuf.....0zufolge%20schlagen?.html








Ich hab mir mal die Seite angesehen...


Das öffentliche Auftreten der Anhänger der Muslim Ahmadiyya Jamaat (Gemeinde) im Großraum Hamburg hat meinen Kollegen Pastor Jörg Pegelow, den Weltanschauungsbeauftragten des Kirchenkreises Pinneberg, und mich veranlasst, die Ahmadiyya-Bewegung genauer zu betrachten und mit ihren Vertretern zu reden. Auch Hadayatullah Hübsch, der Pressesprecher der Gemeinschaft, war bereit, sich mit uns zu treffen. Jörg Pegelow verdanke ich manche Anregungen und Hinweise zu diesem Aufsatz.



Zitat:

Die frühe Ehe wird empfohlen, um „Sünde“ zu vermeiden, außereheliche Sexualität ist verboten


Was mich stört an die Aussage es wird der eindruck vermittelt das diese nur für Frauen pflicht ist und darüber hinaus finde ich kein Kritikpunkt bei dies Aussage



Zitat:

Ehelosigkeit wird nicht akzeptiert, weil sie nach dem Verständnis der Ahmadiyya gegen die Schöpfungsordnung verstößt.


Natürlich wird sie Akzeptiert immerhin herrscht im Islam Glaubens-und Gewissensfreiheit jeder einzelne Ahamdi muss das für sich selbst regel natürlich ist es besser wenn man verheiratet ist aber letzt endlich ist das eine persönliche Angelegenheit . SO kenne ich ein Ahmadi Bruder der jetzt schon fast 30 Jahren ist und immer noch un verheirat ist







Zitat:
Die Bewegung kämpft gegen die „Entschleierung“ der Frau, denn der Schleier gilt als Bekenntnis zur Familie, zur Keuschheit, zum Glauben. „Um fremde Männer nicht anzuziehen, soll sie (sc. die Frau) indes ihre irdischen Vorzüge und Reize bedeckt halten, sie gehört ja zum schönen Geschlecht, und Allah lehrt, daß sie ihre Würde wahren soll und als Muslima (d.h. übersetzt: die Gottergebene) erkenntlich sein soll, indem sie sich schicklich kleidet.“



aus dem Text finde ich kein Kritikpunkt natürlich stellt der Autor das in einem negativer licht da aber ich finde persönlich kein reizen an halbnackten Mädels mir sind da eine Mädchen mit etwas Schamgefühl lieber aber auch dazu sagt die Jaamat das es die Entscheidung der einzelnen Person ist ob sie ein Kopftuch tragt oder nicht








Zitat:
Darüber hinaus wurde mir gegenüber wörtlich geäußert, dass „Männer wie Hunde seien, wenn man ihnen ein Stück rohes Fleisch hinhält, dann werden sie hungrig, darum müssen sich Frauen verhüllen“. Mein Einwand, welches Männerbild denn dahinter stecke, blieb unbeantwortet







Zitat:
Gemischter Sport oder Schwimmunterricht ist von der Pubertät an verboten


Was ich nicht verstehen weshalb einige so drauf bestrebt sind das Jungs und Mädels gemeinsam Schwimmen haben sollten ?
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"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )
Meine Frage: Wodurch unterscheidet sich denn nun die Ahmadiyya-Bewegung vom eigentlichen Islam ?


http://www.ahmadiyya.de/ahmadiyya/g.....icht-ahmadi-muslimen.html
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"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )