Abtreibung, Notlage


Helle hat folgendes geschrieben:
Hallo soraja,

ich verstehe Burkls Ausführungen nicht als Selbsterhöhung oder Erniedrigung von anderen.
Ich kann seine Meinung teilen. Alles was er sagen wollte ist: Wenn zwei Menschen miteinander ins Bett steigen, dann sollten sie sich vorher im Klaren drüber sein, dass das eine Schwangerschaft nach sich ziehen kann.



Na klar, aber was geht ihn das an, was andere Leute tun?

Noch dazu in diesem vorwurfsvollen Ton.

Es wäre etwas anderes, er würde von sich erzählen. Bei ihm ist es so und so gewesen. Er macht die Dinge so und so und nicht anders, weil das für ihn so richtig ist. Fertig, mehr nicht.
Das wäre menschlich.

Aber drüber zu stehen und anderen zu sagen, was falsch und richtig ist, das ist nun mal männliche Autorität, die unterdrücken und herrschen will.

Ist halt so normal für uns, dass es uns kaum noch auffällt.

Zitat:
Dass es im Einzelfall berechtigte Gründe für eine Abtreibung geben kann, sehe ich als gegeben an und würde das auch nicht verurteilen. Alles worum es geht ist doch, die Pille nicht durch die Abtreibung zu ersetzen, sondern vorher einfach ein bißchen vernünftig zu planen.


Ich kann mir nicht vorstellen, ganz ehrlich, dass es irgendeine Frau gibt, die ohne jedes Problem eine Abtreibung vornehmen lässt.
Mir ist jedenfalls noch nie dieses Thema begegnet im Zusammenhang mit Frauen, die nicht alle die größten Schwierigkeiten damit hätten.

Und eine Abtreibung kostet Geld. Mir ist ein Mädel bekannt, das mit 16 abgetrieben hat und richtig Probleme hatte, an das Geld zu kommen.

Das Mädel war ganz und gar fertig.

Also zeig mir jemand einen Menschen, der lieber abtreibt als die Pille nimmt.

Aber es verträgt eben nicht jede die Pille und alle anderen Verhütungsmethoden sind auch nicht hunderprozentig, das weiß ich ganz sicher...
Zitat:
Gestern hat in Deutschland eine Frau ihr Baby aus dem Fenster geschmissen. In diesem Fall wäre es besser gewesen, sie hätte einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen.
Man fragt sich doch ehrlich, warum Leute die keine Kinder wollen, nicht die Pille nehmen oder sich sterillisieren lassen. Ist doch alles möglich.


Das sind absolut seltene Extremfälle und nicht die gesellschaftliche Normalität.
Du weißt nicht, was passiert ist, dass die Frau so extrem reagiert hat.
Es muss gar nicht mit dem Kind zusammenhängen, auch andere Katastrophen können zu so was führen.

Wir sollten nicht so viel über Leute reden, die wir gar nicht persönlich befragen können.

Es könnte sein, dass sie massiv bedroht worden ist und aus einer extremen Todesangst reagiert hat- das wissen wir nicht.

Niemand tut so was und fühlt sich gut dabei- die Frau ist für Jahrzehnte fertig mit dem Leben- das kann einem doch nur leid tun.
So ein Mensch braucht Hilfe.
soraja hat folgendes geschrieben:
Also zeig mir jemand einen Menschen, der lieber abtreibt als die Pille nimmt.


Ich habe eine Frau kennengelernt, bei der das so war. Sie hat in einer Lebenspartnerschaft bereits vier Abtreibungen hinter sich ohne jeden erkennbaren Gewissensbiss. Und dabei auch zwei lebend geborene Kinder. Sollte es wieder einmal passieren zur Unzeit hat sie gemeint, würde sie jederzeit wieder abtreiben. Ich stelle mir gerade das Gefühl dieser beiden Kinder vor, wenn sie einmal alt genug sind, um das zu verstehen - Fragen werden auftauchen: Warum hatte gerade ich das Glück leben zu dürfen? Würde mich nicht wundern, wenn die Eltern-Kind-Beziehung einmal dadurch schwer belastet oder sogar zerbrechen wird...

Und diese Frau ist sicherlich nicht die einzige, die kein Problem damit hat. Ich sage nicht, dass es alle sind - es gibt sogar sehr viele Frauen, die nach einer Abtreibung psychisch zerbrechen. Aber es gibt durchaus das Phänomen, dass Abtreibung, z.B. mit Mifegyne als legitimes Mittel gesehen wird zu "verhüten".
soraja schrieb:
Zitat:
Ich kann mir nicht vorstellen, ganz ehrlich, dass es irgendeine Frau gibt, die ohne jedes Problem eine Abtreibung vornehmen lässt.

Jutta (ehemals von) Ditfurth sagte vor Jahren einmal, dass sie fände, dass fünf Abtreibungen im Rahmen eines lustvollen Sexuallebens nicht zu viele seien. Möglich, dass sie nur provoziere wollte damals, aber wenn man sie sich heute so anhört, dann ist sie politsch schon irgendwo stehen geblieben.
_________________
Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst

Hermann Kern
Helle hat folgendes geschrieben:
Hallo soraja,
Wenn zwei Menschen miteinander ins Bett steigen, dann sollten sie sich vorher im Klaren drüber sein, dass das eine Schwangerschaft nach sich ziehen kann. Daher sollten sie das nur tun, wenn sie dann auch bereit sind und in der Lage sind (emotional, finanziell), eine Familie zu gründen, selbst wenn das nicht die vordergründige Absicht der sexuellen Begegnung ist.
Ich finde das Vernünftig. .........
LG
Helle


Hallo,
gut formulierter richtiger Standpunkt, volle Zustimmung. Ich ergänze sogar derat daß oft es Männer sind die NICHT von Verhütung reden, nicht danach fragen weil sie emotionell und sachlich wissen, die Frau gefällt mir als Mutter meines Kindes, wenn es passiert ist es mir recht.

Gruß
Burkl hat folgendes geschrieben:
soraja hat folgendes geschrieben:
Also zeig mir jemand einen Menschen, der lieber abtreibt als die Pille nimmt.


Ich habe eine Frau kennengelernt, bei der das so war. Sie hat in einer Lebenspartnerschaft bereits vier Abtreibungen hinter sich ohne jeden erkennbaren Gewissensbiss. Und dabei auch zwei lebend geborene Kinder. Sollte es wieder einmal passieren zur Unzeit hat sie gemeint, würde sie jederzeit wieder abtreiben. Ich stelle mir gerade das Gefühl dieser beiden Kinder vor, wenn sie einmal alt genug sind, um das zu verstehen - Fragen werden auftauchen: Warum hatte gerade ich das Glück leben zu dürfen? Würde mich nicht wundern, wenn die Eltern-Kind-Beziehung einmal dadurch schwer belastet oder sogar zerbrechen wird...

Und diese Frau ist sicherlich nicht die einzige, die kein Problem damit hat. Ich sage nicht, dass es alle sind - es gibt sogar sehr viele Frauen, die nach einer Abtreibung psychisch zerbrechen. Aber es gibt durchaus das Phänomen, dass Abtreibung, z.B. mit Mifegyne als legitimes Mittel gesehen wird zu "verhüten".


Ich kann dazu nichts sagen, weil mir so jemand noch nie begegnet ist und vorstellen kann ich es mir gar nicht- aber du erzählst es ja schließlich.
Ich verstehe nicht, dass sie sich vor dem Eingriff selbst nicht furchtbar graut, mal von allem anderen abgesehen. Und die Schmerzen danach.

Also, da kann ich nur sagen: es gibt irgendwie nichts, das es nicht gibt.

Aber ehrlich- ich denke, bei einer solchen Person werden deine Reden auch wenig helfen.
Das ist dann so unbegreiflich wie so manches, was man als Mensch heute zu sehen bekommt.
Aber das kann man nicht gesetzlich regeln.

Ich kann natürlich nichts über den Durchschnitt der Haltung von Frauen sagen, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das eine gängige Haltung ist.

Gut, mir graut auch bei vielem, was ich hier so mitbekomme.
Mädchen, die mit 12 noch Jungfrau sind, gelten als altmodisch und nicht wenige schauen, dass sie auf Partys mit viel Alkohol das schnell hinter sich bringen-
ich denke, man muss einfach die Entwicklung betrachten und erkennen, dass wir uns in einer Endphase der Dekadenz befinden- nichtsdestotrotz hilft es nicht, darüber zu schimpfen.

Besser ist es, ein Gegengewicht zu schaffen in Ausstrahlung, innerer Haltung und Lebenshaltung.
Jeder ist in Wahrheit nur für sich verantwortlich und mit seinem Leben kann er Vorbild sein für ein paar enge Menschen um ihn herum- viel mehr können wir nicht tun.

Einfach weil es nicht hilft, darüber zu schimpfen.

Mir geht es so, dass ich in vielen Fällen auf eine Art verstumme, einfach aus Fassungslosigkeit.
Man muss sehr darauf achten, dass man in diesen Sog nicht mitgezogen wird und muss gegensteuern.
Ich will damit sagen: und wenn alle die Brücke runter springen, so sind wir dennoch nicht gezwungen, mitzuspringen.

Allerdings braucht es immer mehr Aufmerksamkeit, das fällt mir auch auf- weil das krank sein immer normaler wird, jeden Tag ein bisschen.

Wir sollten achtsam sein und es kann auch sein, dass wir noch mehr geprüft werden, ob wir zu unserem Glauben stehen oder im allgemeinen Verfall mitmachen.

Meine Kinder zum Beispiel regen sich furchtbar darüber auf, dass ich bestimmte Kleidungsstücke nicht erlaube oder Piercings oder Tattoos oder Filme oder Spiele.
Das dürfen alle und niemand sei so spießig wie ich- dabei galt ich immer als der Hippie....
Also das ist mir egal, wer das alles darf. Ich will keine T-Shirts mit Totenköpfen in meiner Wohnung, ganz einfach.

Weil ich glaube, dass ein Totenkopf ein Symbol ist- meine Kinder lachen mich nur aus.
Ist mir gleich.

Es ist anstrengend, dagegen anzukämpfen und das sind ja nur die Äußerlichkeiten- die innere Anstrengung gegen den Sog empfinde ich als sehr schweren Kampf zuweilen.

Es ist gut und sinnvoll, wenn Menschen sich darin stärken, in der Gegenkraft, in der Menschlichkeit, in den Werten, in der Kommunikation und auch darüber reden und sich unterstützen- statt schimpfen- weil das die positive Kraft verstärkt.

Ich hoffe, das Forum kann eine solche Gegenkraft sein wie eine Insel im Krebsgeschwür...

Ich hab heute lange darüber nachgedacht, ob es richtig ist, Kritik zu üben an anderen Menschen.
Einerseits könnten sie zum nachdenken angeregt werden, andererseits eröffnet es einen Streit.

Ich weiß es nicht , ganz ehrlich.
Hallo Helle,

man darf die Abtreibungsdiskussion nicht von den Extrem-Standpunkten betrachten.

Es wird Frauen geben, denen es nichts ausmacht, ein Kind abzutreiben.
Und es wird Frauen geben, die psychisch an einer Abtreibung zerbrechen.
Den ersteren wird auch ein totales Abtreibungsverbot kein Hindernis sein, abzutreiben.
Bei den letzteren kann man nur versuchen, die Folgen einer Fehlentscheidung abzumildern.
Die Kernfrage ist doch, ab wann die befruchtete Eizelle als Mensch zu betrachten ist. Im Augenblick geht die Tendenz wohl dahin, das dies mit der Vernetzung von Nervenzellen und Reizweiterleitung der Fall sei.
Allen totalen Ablehnern der Abtreibung kann man als Gegenargument entgegenhalten, dass die Natur auch nicht gerade zimperlich mit ihren werdenden Menschen umgeht. Ein ziemlich hoher %satz (ich hab die echten Zahlen leider nicht mehr im Kopf) an befruchteten Eiern wird von den Frauen unbemerkt mit einer vielleicht etwas verzögerten oder verfrühten oder verstärkten Regelblutung ausgeschieden.

Pjotr Kala
_________________
Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Hallo soraja,

Zitat:
Meine Kinder zum Beispiel regen sich furchtbar darüber auf, dass ich bestimmte Kleidungsstücke nicht erlaube oder Piercings oder Tattoos oder Filme oder Spiele.
Das dürfen alle und niemand sei so spießig wie ich- dabei galt ich immer als der Hippie....
Also das ist mir egal, wer das alles darf. Ich will keine T-Shirts mit Totenköpfen in meiner Wohnung, ganz einfach.



Herzlichen Glückwunsch zur Spießigkeit. Ein bißchen Spießigkeit muss sein ....

Hallo Piotr Kala,

Zitat:
Die Kernfrage ist doch, ab wann die befruchtete Eizelle als Mensch zu betrachten ist.

Das ist in der Tat der spingende Punkt und auch hier wird es, wie in so vielen anderen Fragen, die das Wesen des Lebens betreffen, nie eine hunderprozentig sichere Antwort geben.
Vom mystischen/religiösen/esoterischen Standpunkt aus könnte man sagen: Mit Verschmelzung von Ei- und Samenzelle zieht die Seele ein.
Vom biologischen Standpunkt aus könnte man sagen: Leben definiert sich über Stoffwechsel, Zellteilung, Kommunikation.
Wenn man aber davon ausgeht, dass das was unsterblich ist, das Bewusstsein ist, dann beginnt dieses (menschliche) Leben erst mit der minimalsten funktionierenden Fähigkeit des Gehirns, Bewusstsein zu empfangen. Und das hinsichtlich der Theorie, dass das Gehirn Emfpänger eines im Grunde geistigen Wesens ist, das für seine Entwicklung, einen Körper mit genau den Wahnehmungsmöglichkeiten benötigt, die ein menschlicher Körper bietet. In diesem Fall könnte sich der Geist einfach einen anderen Körper suchen, der nicht abgetrieben wurde.
Geht man aber davon aus, dass ewiges Bewusstsein auf evolutionärer Ebene entsteht, dann hat man mit der Abtreibung eines Embryos tatsächlich verhindert, dass ein solches unsterbliches Bewusstsein entstehen kann, da dieser Theorie nach, der Weg zur metaphysischen Existenz über den Weg der Entwicklung von Materie hin zu Geist geht.

LG
Helle
_________________
Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst

Hermann Kern
Helle hat folgendes geschrieben:
soraja schrieb:
Zitat:
Ich kann mir nicht vorstellen, ganz ehrlich, dass es irgendeine Frau gibt, die ohne jedes Problem eine Abtreibung vornehmen lässt.

Jutta (ehemals von) Ditfurth sagte vor Jahren einmal, dass sie fände, dass fünf Abtreibungen im Rahmen eines lustvollen Sexuallebens nicht zu viele seien. Möglich, dass sie nur provoziere wollte damals, aber wenn man sie sich heute so anhört, dann ist sie politsch schon irgendwo stehen geblieben.

Ich begreife das nicht. Nach einer Abtreibung fühlt man sich wie ausgerissen, das allein verhindert schon jede Lust. Als wäre das ein unantastbarer Bereich, völlig verwundet und kaputt.
Ich versteh das nicht.
Aber ich versteh so vieles nicht.
[quote="Burkl"]
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:


Es gibt immer auch die inviduelle Ebene von Schuld.



Von welcher Schuld sprichst du da?
_________________
Wahrheit ist da wo weder Subjekt noch Objekt existieren. Damit liegt die Wahrheit Jenseits dieser Welt. Solange da noch etwas ist das sich mit einem Subjekt oder einem Objekt identifiziert ist die Wahrheit schon als Relativ zu sehen und damit nicht Wirklichkeit.
http://elisabeth171056.beepworld.de/
Helle hat folgendes geschrieben:


Zitat:
Die Kernfrage ist doch, ab wann die befruchtete Eizelle als Mensch zu betrachten ist.

Das ist in der Tat der spingende Punkt und auch hier wird es, wie in so vielen anderen Fragen, die das Wesen des Lebens betreffen, nie eine hunderprozentig sichere Antwort geben.
Vom mystischen/religiösen/esoterischen Standpunkt aus könnte man sagen: Mit Verschmelzung von Ei- und Samenzelle zieht die Seele ein.

Genau so ist es. Sobald Ei und Samenzelle verschmolzen sind zieht die Seele ein, da sie selbst sich ihren Körper baut und bestimmt wie sie aussehen wird angepasst an das Aussehen der Eltern. Dazu benutzt sie die Informationen der Eltern die in Samenzelle und Ei vorhanden sind, welche ja auch Seelenanteile von den Eltern beinhaltet.
Helle hat folgendes geschrieben:

Vom biologischen Standpunkt aus könnte man sagen: Leben definiert sich über Stoffwechsel, Zellteilung, Kommunikation.
Wenn man aber davon ausgeht, dass das was unsterblich ist, das Bewusstsein ist, dann beginnt dieses (menschliche) Leben erst mit der minimalsten funktionierenden Fähigkeit des Gehirns, Bewusstsein zu empfangen. Und das hinsichtlich der Theorie, dass das Gehirn Emfpänger eines im Grunde geistigen Wesens ist, das für seine Entwicklung, einen Körper mit genau den Wahnehmungsmöglichkeiten benötigt, die ein menschlicher Körper bietet.


Bewusstsein existiert unabhängig vom Gehirn und vom Körper. Erst das Bewusstsein ermöglicht dem Körper in deiser Welt zu Leben und ist das was dem Körper Leben einhaucht. Ohne Bewusstsein/ Seele kann kein Körper sich entwickeln und in dieser Welt existieren. Man sieht es an den Menschen die im Wachkoma liegen.Da hatte sich das Bewusstseinn schon zum grossen teil gelöst und konnte nicht mehr zurück. Diese Menschen wachen deswegen nicht auf da ein teil auf der Erde im Körper ist und der andere sich schon wieder vergeistigt hatte. genauso ist es bei Menschen die an Alzheimer oder ähnlichen Alterserscheinungen leiden. Doch heute werden diese Menschen so lange wie möglich hier auf der Erde behalten ob sie wollen oder nicht und müssen sich dann noch oft solange mit diesem gespaltenen Bewusstsein auf der Erde ausharren da man ihnen nicht gönnt diese Erde zu verlassen um wiedergeboren zu werden in die Wirklichkeit. So einfach ist es dann wieder nicht für die Seele sich eine neue Familie zu suchen denn es geht ja auch um bestimmte Voraussetzungen und Erfahrungen die sie haben möchte. da die wenigesten Menschen um ihre wahre Identität wissen kann ihne da allerdings in dem Sinne widerrum kein Vorwurf gemacht werden. Sich der Verantwortung jedoch zu entziehen in dem ein Kind abgetrieben wird jedoch nicht. Doch auch das würde ich niemals verurteilen denn sie wissen es ja nicht besser und von daher ja auch nicht was sie tun.

Helle hat folgendes geschrieben:

Geht man aber davon aus, dass ewiges Bewusstsein auf evolutionärer Ebene entsteht, dann hat man mit der Abtreibung eines Embryos tatsächlich verhindert, dass ein solches unsterbliches Bewusstsein entstehen kann, da dieser Theorie nach, der Weg zur metaphysischen Existenz über den Weg der Entwicklung von Materie hin zu Geist geht.

LG
Helle


Es ist zwar etwas anders, jedoch kann es so beschrieben und gedeutet werden.

Alles Liebe
_________________
Wahrheit ist da wo weder Subjekt noch Objekt existieren. Damit liegt die Wahrheit Jenseits dieser Welt. Solange da noch etwas ist das sich mit einem Subjekt oder einem Objekt identifiziert ist die Wahrheit schon als Relativ zu sehen und damit nicht Wirklichkeit.
http://elisabeth171056.beepworld.de/