Meth - die weiße Gefahr - weltweiter Handel


@ Prinz

Danke für die Klarstellung. Mir schien die Behauptung, Dealer würden Fremden Drogen in den Drink mischen auch absurd zu sein. Das ist völlig realitätsfern und macht für den Dealer überhaupt keinen Sinn.
Tut mir leid Prinz, aber ich kenne die Kreise zu gut. Ich war einer der Dealer. Habe mir so meinen Lebensunterhalt und meine Ausbildung finanziert, da ich durch das Sozialraster der Bundesrepublik gefallen bin.

In meinem umfeld wurde z.B. Cannabis mit Heroin versetzt. So 'ballerte' nur 'das Zeug' von den Entsprechenden Vertreibern 'richtig gut'. Und die Kunden wechselten immer konstanter zu den entsprechenden Händlern. Weil sie erst wollten, dann mussten. So haben 'die Aramääer' (nicht die Volkszugehörigkeit, eher die Umgangssprachliche zuordnug dieses Kriminellen Kreises) 'den Russen' (ebenso) den Rang abgelaufen. Dann wurden die Köpfe der Russen erschossen an der Autobahnraststätte aufgefunden, und fertig war die Übernahme.

Wie ich sagte, es macht sinn, nur musst du es 'richtig' machen, unter anderem darauf hinweisen 'was' passiert. Dies läuft so, dass ein Freund in der Clique der 'Reinmischende' ist und dann 'aus Spass' später aufklärt. Deine Wortwahl lässt mich an 2 Sachen denken: 1. Ordnungshüter oder 2. Dealer mit Interesse, das es so weiter klappt und niemand aufgeklärt wird. Beides ist mir scheissegal, 1. verjährung, 2. 'never Negotiate'.

Danke. Ich weiss, was ich getan habe und wie. Der Vorgang nennt sich 'schwebende Investitionsmasse' in der Wirtschaft. Man muss erst investieren, um dann Gewinn zu machen. Einen Markt schaffen, wo keiner ist.
John Doe hat folgendes geschrieben:
Tut mir leid Prinz, aber ich kenne die Kreise zu gut. Ich war einer der Dealer. Habe mir so meinen Lebensunterhalt und meine Ausbildung finanziert, da ich durch das Sozialraster der Bundesrepublik gefallen bin.

In meinem umfeld wurde z.B. Cannabis mit Heroin versetzt. So 'ballerte' nur 'das Zeug' von den Entsprechenden Vertreibern 'richtig gut'. Und die Kunden wechselten immer konstanter zu den entsprechenden Händlern. Weil sie erst wollten, dann mussten. So haben 'die Aramääer' (nicht die Volkszugehörigkeit, eher die Umgangssprachliche zuordnug dieses Kriminellen Kreises) 'den Russen' (ebenso) den Rang abgelaufen. Dann wurden die Köpfe der Russen erschossen an der Autobahnraststätte aufgefunden, und fertig war die Übernahme.

Wie ich sagte, es macht sinn, nur musst du es 'richtig' machen, unter anderem darauf hinweisen 'was' passiert. Dies läuft so, dass ein Freund in der Clique der 'Reinmischende' ist und dann 'aus Spass' später aufklärt. Deine Wortwahl lässt mich an 2 Sachen denken: 1. Ordnungshüter oder 2. Dealer mit Interesse, das es so weiter klappt und niemand aufgeklärt wird. Beides ist mir scheissegal, 1. verjährung, 2. 'never Negotiate'.

Danke. Ich weiss, was ich getan habe und wie. Der Vorgang nennt sich 'schwebende Investitionsmasse' in der Wirtschaft. Man muss erst investieren, um dann Gewinn zu machen. Einen Markt schaffen, wo keiner ist.


Wow.

Schwebende Investitionsmasse. Was ein Wort!

So was mache ich eigentlich auch. Ich versuche, trotz diesem ganzen Materie- Riesenstress- ich will ja gar nicht anfangen, alles aufzuzählen- ständig immer möglichst mich an Gott zu erinnern und innerlich bei der Frage zu bleiben, an der ich gerade ackere.

Das sind immer verschiedene Themen.

Drogen gehören auch dazu, wobei ich hauptsächlich der Co- Abhängige war, also ich war süchtig nach drogensüchtigen Männern, also die Co-Abhängige, meine ich natürlich.

Das Hauptthema aber, an dem ich rumnage, ist die Frage nach dem Verständnis des Bösen.

In mir ist irgendwas so zerbrochen, dass es manchmal den Anschein hat, dass ich tatsächlich die Hoffnung verliere und immer wenn ich an diesen Punkt gelange, dann hilft mir mein Verstand, der zum Glück von Natur aus diszipliniert ist.
In den Momenten also, in denen ich abzusinken drohe, da setzt mein Verstand ein.

Und sagt: wenn ich das Böse verstehen könnte, dann könnte der Schmerz heilen.
Ich versuche, das Böse zu verstehen. Wirklich. Weil ich sonst wirklich die Hoffnung verliere.

Und ich war mit den Hunden Gassi in der schönsten Natur und habe angestrengt nachgedacht, über das Böse und warum es so dumm ist und so weh tut.

Und habe versucht, mich an Situationen zu erinnern, in denen ich böse war und wie ich mich da gefühlt habe.

Aber wann war ich in einer Situation konkret böse?

*grübel*

Fällt mir eine Nacht ein, in der ich Gott sehr wütend angeschrien habe. Ich habe geschluchzt und geheult und Gott wirklich lautstark angeschrien.

Ich war extrem zornig.

Ich hatte etwas erwartet und es war anders eingetreten und zwar schwer zu meinem Nachteil, wie ich meinte.

Ich habe also Gott angebrüllt. Und weil ich deutlich spürte, dass Gott nicht weg geht, war ich nach stundenlangem anschreien dann beleidigt.

In dem Zustand habe ich dann so zwei Tage verbracht und es war unerträglich.

Na ja. Was soll ich sagen? Die Auswirkung dieses Zorns kam knapp ein Jahr später und hat bitterböse weh getan und ich wußte sofort, dass ich nun meinen eigenen Zorn zu spüren bekomme.

Es hat bitterböse weh getan.

Warum also ist das Böse so kalt und so dumm?

Weil es ablehnt, selbst Liebe zu erzeugen.

Es will die Liebe vom anderen nehmen, klauen ohne die Arbeit dafür zu tun, die für Liebe eben zu tun ist.

Das Böse ist zu faul, zu wenig geduldig und vor allem zu wenig demütig und zu ängstlich, um zu wissen, dass man Liebe erst dann erhalten kann, wenn man etwas dafür getan hat, nämlich Liebe.

Liebe ist eine Anstrengung. Das Böse will diese Anstrengung nicht tun und stielt Liebe.
Mit Schuldgefühlen.

Am am Ende einer Zeit zerstört sich das Böse aber immer wieder selber und übrig bleibt dann nur das, was einer erhält, weil er etwas dafür getan hat, nämlich Liebe gegeben und nicht zu faul und nicht zu feige gewesen ist.

Oder?
Richtig. Meine Schuldgefühle frassen mich immer mehr auf, was ich mit Konsum zu überdecken suchte. So frass mein Gewissen mich immer mehr auf, bis nichts mehr über war als eine mit Selbstzweifel, Zorn und Schuld beladene Hülle voller Drogen. Ich denke, dass wenige den Sinn und die zugehörigkeit deines Threads erkennen, die nicht selber 'auf finsteren Pfaden' gewandelt sind. Die alledings werden sich schmerzlich wiedererkennen. Doch gerade dieser Schmerz ist es, der mich lehrte. Und dass meinte Carl übrigens mit dem 'aus bösem kann gutes entstehen'. Ich habe gelernt, zudem ist aus dem negativen (Schmerz) etwas positives zu gewinnen (Erfahrung). Das sit das prinzip des Karma, was du dort beschrieben hast soraja. Ich sagte ja, du weisst was Dualismus/Karma ist, ohne es zu bemerken^^
John Doe hat folgendes geschrieben:
Richtig. Meine Schuldgefühle frassen mich immer mehr auf, was ich mit Konsum zu überdecken suchte. So frass mein Gewissen mich immer mehr auf, bis nichts mehr über war als eine mit Selbstzweifel, Zorn und Schuld beladene Hülle voller Drogen. Ich denke, dass wenige den Sinn und die zugehörigkeit deines Threads erkennen, die nicht selber 'auf finsteren Pfaden' gewandelt sind. Die alledings werden sich schmerzlich wiedererkennen. Doch gerade dieser Schmerz ist es, der mich lehrte. Und dass meinte Carl übrigens mit dem 'aus bösem kann gutes entstehen'. Ich habe gelernt, zudem ist aus dem negativen (Schmerz) etwas positives zu gewinnen (Erfahrung). Das sit das prinzip des Karma, was du dort beschrieben hast soraja. Ich sagte ja, du weisst was Dualismus/Karma ist, ohne es zu bemerken^^