Literatur - Drehpunkt arabische Welt und Koran


http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-10/cheheltan-roman

Gerade auf der online-Zeitungsschau entdeckt.

Zitat:
Schriftsteller A. H. Cheheltan Als der Westhass in den Iran kam

In seinem Roman "Amerikaner töten in Teheran" untersucht der Schriftsteller Amir Hasan Cheheltan die Feindschaft zwischen den USA und Iran. Ein authentisches, spannendes Buch.


Auszug:
Zitat:
Das Buch beginnt mit einem Vorfall aus dem Jahr 1924, als in Teheran das Gerücht entstand: Ein Anhänger der Bahá'i-Religion habe versucht, in einem Vorort der Stadt einen Brunnen zu vergiften, sei aber kurz vor der Tat erblindet. Die Schiiten halten die Bahá'i, die nach ihrem im 19. Jahrhundert lebenden Gründer Bahá'u'lláh benannt sind, für Ungläubige, und interpretierten das Gerücht als Wunder. Tausende begannen, an den Ort des vermeintlichen Ereignisses zu pilgern und zu beten. Der gerade erst im Iran eingetroffene damalige amerikanische Vizekonsul Major Robert Imbrie versucht, für die Zeitschrift National Geographic Fotos von diesem Ereignis zu machen. Nachdem er jedoch seine Kamera aufgebaut hat, wird er mit dem Argument, es befänden sich auch Frauen unter den Pilgern, dazu aufgefordert, das Fotografieren einzustellen.


Bei der Fülle an Buchangeboten richtet sich der Focus immer auf das Spannende.

Zitat:
Doch er ignoriert die Warnungen. Als jemand behauptet, er und seine Begleiter seien Bahá'i und hätten versucht, den Brunnen zu vergiften, kommt es zu einer Hetzjagd. Imbrie wird getötet. Bis heute ist nicht klar, ob es sich um ein Komplott gehandelt hat, das die religiös aufgeheizte Stimmung dazu nutzte, mit Imbries Ermordung die Amerikaner aus dem Iran zu vertreiben, oder nur um einen Zufall und die Ignoranz des Majors.


Es gibt jetzt sehr viele Bücher aus der orientalischen Welt, die uns den Alltag und auch die Probleme dieser Kultur aufzeigen.

Zitat:
Der marokkanische Schriftsteller Tahar ben Jelloun hat in seiner Eröffnungsrede zum diesjährigen Internationalen Literaturfestival in Berlin gesagt, es sei obszön angesichts der Revolutionen in der arabischen Welt Bücher zu schreiben, die um die eigene Befindlichkeit kreisen. Amir Hassan Cheheltan zeigt, dass in einem Land wie Iran, in dem der Alltag unmittelbar von Politik und Gewalt geprägt wird, natürlich auch die eigene Befindlichkeit mit Politik und Gewalt verknüpft ist.

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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
http://www.welt.de/kultur/history/a.....e-und-des-Abendlands.html

Zitat:
Der Koran als Buch der Antike und des Abendlands

Am Anfang steht Moses: Die Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth hat den weltweit ersten historisch-kritischen Kommentar zum Koran in Angriff genommen.


Anklänge an Abraham, Jesus, Maria

Zitat:
Viel spannender und auch viel brisanter sind Neuwirths inhaltliche Anmerkungen. Sie gehen der Frage nach, woher die Gedanken des Korans stammen. Der Koran enthält zahlreiche Anspielungen auf jüdische und christliche Geschichten, Abraham, Isaak, Jesus, Maria, sie alle kommen auch im Koran vor, es gibt zahlreiche theologische Parallelen. Außerdem lassen sich Anklänge an altarabische Poesie nachweisen. Neuwirth und andere erforschen schon länger, wie sich Mohammed und die muslimische Urgemeinde diese Stoffe angeeignet und sie weiterentwickelt haben


Das wird wohl in der Zukunft ein Merkmal sein, daß sich Autoren den Inhalten der Heiligen Bücher noch mehr nähern und was bisher noch nicht unter die Lupe genommen wurde, wird es jetzt - das wird wohl ein unaufhörlicher Prozeß werden und was sich letztlich heraus schält, wird der Kern bleiben und der wird wohl für alle Religionen ähnlich sein.

Zitat:
Aber es hilft ja nichts – Allah hat es nun einmal gefallen, Mohammed viele Lehren und Anekdoten zu offenbaren, die sich auch in der Tora, in den Evangelien und anderen antiken Schriften finden. Die historisch-kritische Philologie muss diese Spuren verfolgen. Neuwirth tut es. Sie zeigt zum Beispiel anhand der Sure 82 „Die Spaltung“, wie eng die frühen Korantexte über das drohende Weltgericht mit den synoptischen Evangelien verwandt sind.

Die Sure 73 setzt wie selbstverständlich voraus, dass Mohammeds Zuhörer die Geschichte von Moses und seinem Auszug aus Ägypten kennen: Allah stellt seinen Propheten, ohne Moses ausdrücklich zu nennen, als dessen Nachfolger hin: „Wir sandten zu euch einen Boten (= Mohammed), als Zeuge über euch, wie wir zu Pharao einen Boten sandten. Da widersetzte sich Pharao dem Boten, und wir ergriffen ihn mit gewaltigem Zugriff.“

Der Koran als fortlaufende Verkündigung

http://www.zeit.de/studium/hochschu.....motion-islamische-studien
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
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Ich hab schon nen Buch.
yogi hat folgendes geschrieben:
Ich hab schon nen Buch.


Der Trend geht zum Zweitbuch.
He he, Ihr Witzbolde, die Witzseite ist weiter unten. Hab jetzt trotzdem ordentlich gelacht.

Ikarus wird es uns verzeihen.

Allen einen schönen Tag!
Liebe Grüße Linde
Liebe Linde, wenn nicht ab und an ein Späßchen zwischendurch wäre, würde einem der 'Stoff' vor lauter Trockenheit zu den Ohren heraussprühen.

Laßt uns froh und heiter sein - und manche Dinge nicht zu "bierernst" nehmen.

Vielleicht lachen wir viel zuwenig, was zu heruntergezogenen Mundwinkeln führen kann.

lg, ikarusium
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Na dann lasst uns mal dafür sorgen, dass uns da nichts all zu Trockenes aus den Ohren raus kommt.

Alles Liebe und noch einen heiteren, frohen Tag
wünscht Linde

Bei uns scheint die Sonne und ich geh jetzt noch etwas in den Wald. Auch das macht heiter und froh.
Tschüssle