Verrückte Frauen mit Büchern auf dem Kopf


Ich hatte vor Kurzem einen Traum und der war sowas von undurchsichtig, weil ich ihn einfach nicht verstehe, da ich so einen Traum noch niemals hatte. War aber auch irgendwie lustig. ALso, ich war in einem Gebäude, im Flur. Das Gebäude sah von innen aus wie ein Hotel, alle Wände waren aber weiß. Ich stand vor einer Tür die nicht wichtig war. Immer wieder liefen hübsche Frauen an mir vorbei mit einem leeren Blick und jede einzelne Frau hatte ein Buch auf dem Kopf. Unten an meinen Füssen rannte immer wieder ein Hund vorbei, der immer wenn er vorbei kam, versuchte mich zu beissen, aber dann sofort weiter lief. Es war eher so das er mich im Vorbeilaufen beissen wollte. Ich versuchte dann mit Hilfe eines großen, schweren Buchs, denn Hund immer unten rum wegzuschlagen. Während ich damit beschäftigt war den Hund zu schlagen (der aber immer weiter lief) kamen diese Frauen vorbei, jeweils mit einem Buch auf dem Kopf!

Irgendwann wurde es hektisch, zu hektisch und ich wurde wach ... was hat das denn zu bedeuten?
Hm, wenn ich eine Deutung wagen darf: ein Haus steht immer für den Träumer selbst, sein "Gedanken- und Wesens-Gebäude". Warum ist das Gebäude so weiß/steril? Ist es aus Deiner Sicht "leer" und müßte mit irgendwas gefüllt werden, oder wurde es vor erst kurzem "ausgeleert und gereinigt"? Oder überwiegt der "Hotel-Eindruck", den Du hattest, als Ort vorübergehenden Wohnens und der Begegnung mit Unbekannten (fremden Frauen)? Hast Du das Empfinden, die Frauen nehmen Dich nicht wahr, weil sie von Bücher (-wissen) zu sehr belastet sind? Aber Du selbst hast auch ein Buch, das Du als Waffe benutzt gegen den Hund, der Dich offenbar von den Frauen ablenken will? Nur Du selbst kannst entschlüsseln, was der Hund (wahrscheinlich ein Hindernis, eine Blockade, eine unbewußte Hemmung, vielleicht auch eine Warnung?) oder Dein Buch (Waffe gegen die Hemmung und/oder zugleich Versuch der Annäherung an die Bücher-Frauen?) zu bedeuten haben.

Träume sind wie Bilderrätsel. Nur der Träumer selbst kann jedes Bild korrekt entschlüsseln, weil nur er selbst die Bedeutung dieses Bildes für sich selbst kennt, und manche Träume sind auch vieldeutig lesbar.
Madslam,

vertrau in Sachen Traumdeutung NIEMANDEM außer dir selbst. Weder Büchern, noch Listen, noch anderen Menschen.

Ich habe vor längerer Zeit mal auf meinen Blog eine ganz einfache, sehr alte, traditionelle Methode beschrieben, wie man seine eigenen Träume deuten kann:

http://indogermanisch.wordpress.com.....umdeutung-leicht-gemacht/

Viel Spaß dabei!

Carl
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Zitat:
Und zuletzt nochmal die Warnung: LASST NIEMANDEN EURE TRÄUME INTERPRETIEREN! Träume sind Zeichen eurer persönlichen Innenwelt, und die könnt nur ihr kennen.


Das sehe ich im Grunde genauso. Allerdings muss man schon auch sehen, dass es Menschen gibt, die keinen so guten Zugang zu sich selber haben.
Ich kann verstehen, wenn Leute ihre Träume - erst recht wenn sie erschreckend sind - hier einstellen, um sich Rat zu holen. Es geht ja meistens darum, zu erfahren, dass der "böse" Traum keine Vorahnung ist.
Auf der anderen Seite gibt es natürlich keine Alternative zu der eigenen Deutung. Von daher ist deine Anleitung ein guter Weg dahin. Nur: Komm' damit mal Leuten, die von einer anderen Welt nichts wissen wollen, die eine rein diesseitige, rationale Deutung wünschen.
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Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst

Hermann Kern
Zitat:

"Nur: Komm' damit mal Leuten, die von einer anderen Welt nichts wissen wollen, die eine rein diesseitige, rationale Deutung wünschen.


Die von mir beschriebene Methode funktioniert auch komplett ohne esoterische Erklärung.

Träume sind nichts anderes als Kopfbilder. Wer lernt, seine Bilder zu deuten, versteht seine Träume. Und sogar in der klinischen (therapeutischen) Hypnose macht man das "Befragen" der Bilder ("Was bedeutest du"?) ähnlich.
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Es sieht so aus als ob du im Moment mit mehreren Ideen/Theorien liebäugelst, die dir aber im Endeffekt nicht wirklich viel geben können, weil vom Inhalt her eben irgendwie sinn-ent-leert. (hübsche Frauen mit Buch auf dem Kopf und leerem Blick.) Ferner sieht es so aus dass eben diese Lehren/Ideen/Theorien ebenfalls einer schon existierenden Idee/Sinn (bildlich durch das Buch dargestellt) entsprungen sind von den Trägern selbst aber nicht verstanden wurden, weshalb sie eben auch mit leerem Blick durch die Gegend laufen.

Der Hund in deinem Traum dagegen will deine Aufmerksamkeit erlangen.
Man kann sagen: Er steht hier für deine Innere Stimme und deine eigene Sicht.

H= die Sicht, die Sichtweise, aber auch ein Fenster (das ja auch den Blick frei gibt auf etwas zu sehendes)

u= das verbindende, verbindliche,

n=Existenz

D= Tür, Öffnung...

Im englischen Hund=Dog

DOG/GOD

D=Tür,Öffnung
O=Quelle,Augenblick
G=Geist, das Geistige, (aber auch das Kamel das durch das Nadelöhr geht)

So wie auch dieses Wort eine Spiegelung ist, spiegeln auch oftmals die Träume Dinge und Themen wieder die uns bewusst oder unbewusst beschäftigen.

Ich hoffe dass diese Deutung dir etwas weiterhilft bei deinen eigenen Überlegungen.
Carl Reed Zitat

"vertrau in Sachen Traumdeutung NIEMANDEM...
(*nur mir! )

Ich habe vor längerer Zeit mal auf meinen Blog eine ganz einfache, sehr alte, traditionelle Methode beschrieben" ?

*von mir ..dazu geschreiben!
akasha hat folgendes geschrieben:
Carl Reed Zitat

"vertrau in Sachen Traumdeutung NIEMANDEM...
(*nur mir! )

Ich habe vor längerer Zeit mal auf meinen Blog eine ganz einfache, sehr alte, traditionelle Methode beschrieben" ?

*von mir ..dazu geschreiben!


Gebe ich irgendeine DEUTUNG vor?
Auch nur eine einzige?
Also, was soll das?
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Nein mein lieber Carl

aber du sprichst von niemanden Vertrauen...und es tönt so
als nur DU die einzig "richtige" Adresse, zum lernen wärst,.

und das ist von mir aus gesehen,
unfair, kein Aufsteller, keine gute
Lebensenergie und keine positive "Manipulation".

Zur stärkung der Einheit des Lebens eignet sich das nicht..
und (Selbst-) vertrauen
kann man auch ohne Auschlisslichkeit fördern...

Natürlich ist das Unsinn wenn gewisse Menschen meinen sie sollen und sie können andern genau erklären was sich in ihrem eigenen Innern abspielt.
akasha hat folgendes geschrieben:

aber du sprichst von niemanden Vertrauen...und es tönt so
als nur DU die einzig "richtige" Adresse, zum lernen wärst,.


Das ist nun aber deine ganz persönliche Interpretation...
alles, was ich schrieb, ist das hier:

Zitat:

vertrau in Sachen Traumdeutung NIEMANDEM außer dir selbst. Weder Büchern, noch Listen, noch anderen Menschen.


Vertraue niemandem außer dir selbst, wenn es um Traumdeutung geht... wie du da darauf kommst, daß ich mich als Exklusivadresse rausstelle, verstehe ich nicht. Aber egal!

Zitat:

und das ist von mir aus gesehen,
unfair, kein Aufsteller, keine gute
Lebensenergie und keine positive "Manipulation".


Ich sage, was ich sage. Wenn du meine Worte als niederdrückend interpretierst, dann ist das, tatsächlich, einfach so -- aber ich sehe niemanden, der das ändern könnte. Oder schuld dran ist.

Zitat:

Zur stärkung der Einheit des Lebens eignet sich das nicht..


DAS ist deine Meinung. Bei mir sieht das anders aus.

Zitat:

und (Selbst-) vertrauen
kann man auch ohne Auschlisslichkeit fördern...


Hör mal!
Ich habe einfach konkrete Anweisungen in meinem Blog stehen, ohne esoterisches Geschnörkel. Vielleicht stößt das manchem hier auf, der sich gerne in blumige, esoterische Worte hüllt. Aber so spielt das Leben.


Zitat:

Natürlich ist das Unsinn wenn gewisse Menschen meinen sie sollen und sie können andern genau erklären was sich in ihrem eigenen Innern abspielt.


Und genau das habe ich gesagt und eine Methode beschrieben, die superleicht ist, praxisbewährt und effizient. Und nun darf ich mir anhören, daß ich trotzdem "die Einheit des Lebens nicht stärke"?

Da muß ich lachen.
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