Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche

Treffen wir unsere verstorbenen Tiere im Jenseits?












Zitat:

Denn das Geschick der Menschenkinder ist gleich dem Geschick des Tieres; ein Geschick haben sie beide. Wie dieses stirbt, so sterben auch jene, und einen Odem haben sie alle. Der Mensch hat vor dem Tier keinen Vorzug. (Prediger 3.19)
Zitat:

Rev. Hart: "Es ist eigentlich beschämend. Das in der Bibel verwendete hebräische Wort, kommt aus der Wurzel 'radah' und wird als 'yirdu' abgeleitet. Es ist eine Bezeichnung für den Begriff 'Verwalteramt' oder 'Obhut'. Mit anderen Worten, die Bibel bittet uns, unsere einfacher ausgestatteten Brüder und Schwestern zu beschützen - nicht sie zu töten und zu essen. ... Ich möchte auch hervorheben, dass der Bibelvers, der uns die Herrschaft über die Tiere schenkt, in Genesis 1.26 erscheint. Nur drei Verse weiter, in Genesis 1.29, wird eine vegetarische Ernährung gefordert."
Rosen: "Auch gleich im nächsten Vers - 1.30 - stellt Gott klar, dass Tiere eine Seele haben. ... Gott sagt, in allen Geschöpfen, seien sie an Land, im Wasser oder im Himmel, weile eine lebendige Seele. Er benutzt das Wort 'nephesh' für 'Seele' oder 'Odem' und 'chayah' für 'lebendig'. Die gleichen zwei Wörter werden benutzt, um die Seele im menschlichen Körper zu beschreiben. Somit wohnt - zumindest laut der Bibel - Tieren und Menschen die gleiche Art von Seele inne." (Hart/Rosen, East-West Dialogues, 1989, S.31)
Hallo Minou!

Ja, das ist eine gute Frage die Du da stellst.
Auch Abdul Baha hat zu diesem Thema oft Stellung genommen:

Zitat:
Welch ein Unterschied besteht zwischen der menschlichen Welt und der Welt des Tieres, zwischen der Erhöhung des Menschen und der Erniedrigung des Tieres, der Vollkommenheit des Menschen und der Unwissenheit des Tieres, der Erleuchtung des Menschen und dem Unverständnis des Tieres und zwischen der Herrlichkeit des Menschen und der Niedrigkeit des Tieres!


Ja, was unterscheidet die Seele des Menschen vom Tier?

Abdul Baha sagte:

Zitat:
Ein zehnjähriges Araberkind kann zwei- oder dreihundert Kamele in der Wüste beaufsichtigen und sie mit seiner Stimme vorwärts oder rückwärts führen. Ein mächtiger Elefant wird von einem schwachen Hindu so gelenkt, daß er ihm in völligem Gehorsam dient. Alle Dinge werden von der Hand des Menschen beherrscht; er kann der Natur Widerstand leisten, während alle anderen Geschöpfe ihre Gefangenen sind; keines kann sich von den Naturgesetzen frei machen. Der Mensch allein kann der Natur widerstehen. Die Schwerkraft zieht alle Körper zur Erdmitte hin; der Mensch entfernt sich durch mechanische Mittel von ihr und segelt in der Luft. Die Natur verbietet dem Menschen, das Meer zu durchkreuzen, aber er baut sich Schiffe und fährt und reist mitten durch die Ozeane, und so weiter; dies ist ein endloses Thema. Zum Beispiel fährt der Mensch mit Hilfe von Motoren über Berge und durch Wüsten, und er sammelt alle Nachrichten aus Ost und West an einem Punkt. All dies widerspricht der Natur. Das Meer in seiner gewaltigen Größe kann nicht um ein Atom von den Naturgesetzen abweichen; die Sonne in all ihrer Pracht kann nicht um eine Nadelspitze von den Gesetzen abgehen und kann niemals die Seinsweisen, die Stufe, die Eigenschaften, das Leben und die Natur des Menschen verstehen.
Welches ist denn die Kraft in diesem kleinen menschlichen Körper, die dies alles umfaßt? Was ist diese beherrschende Kraft, mit der sich der Mensch alle Dinge unterwirft?
(Abdu'l-Baha, BEANTWORTETE FRAGEN)


Zitat:
Noch einen weiteren Punkt gibt es: Moderne Gelehrte sagen: "Wir haben noch nie den Geist im Menschen gesehen, und trotz unseres Eindringens in die Geheimnisse des menschlichen Körpers nehmen wir keine geistige Kraft wahr. Wie können wir uns eine Kraft vorstellen, die durch die Sinne nicht wahrnehmbar ist?" Die Theologen antworten: "Auch der Geist des Tieres ist nicht wahrnehmbar und kann durch die körperlichen Kräfte nicht bemerkt werden. Wodurch beweist man die Existenz des Geistes des Tieres? Es herrscht kein Zweifel, daß man aus seinen Wirkungen den Schluß zieht, daß das Tier eine Kraft hat, die der Pflanze fehlt, und dies ist die Kraft der Sinne, das heißt Gesicht, Gehör und noch andere Kräfte; aus diesen folgert man, daß es einen Geist des Tieres gibt. Ebenso schließen wir aus den Beweisen und Zeichen, die wir erwähnt haben, daß es einen Menschengeist gibt. Da das Tier Kennzeichen aufweist, die der Pflanze fehlen, sagt man, diese Kraft der Sinnesempfindung sei eine Eigentümlichkeit des Geistes des Tieres. Auch im Menschen sieht man Zeichen, Kräfte und Vollkommenheiten, die im Tier nicht existieren; deshalb folgert man, daß in ihm eine Kraft ist, die dem Tier fehlt."

Wenn wir alles leugnen wollten, was durch die Sinne nicht wahrnehmbar ist, müßten wir Wirklichkeiten leugnen, die unstreitig bestehen. Zum Beispiel ist der Äther durch die Sinne nicht wahrnehmbar, obwohl er zweifellos existiert. Die Schwerkraft ist durch die Sinne nicht erkennbar, und doch ist sie sicherlich vorhanden. Wie beweist sich uns ihr Dasein? Durch ihre Wirkungen. So ist dieses Licht Schwingung des Äthers, und aus diesen Schwingungen schließen wir auf sein Vorhandensein.
(Abdu'l-Baha, BEANTWORTETE FRAGEN)


Also, meine persönliche Meinung ist, daß Tiere natürlich auf der Leiter der geistigen Entwicklungsstufen einige Sprossen unter dem Menschen stehen. Ich denke auch, daß der Geist vom Mineral zur Pflanze zum Tier zum Menschen, zu..... voranschreitet.
Das würde bedeuten daß der Geist des Tieres solange materiell d.H. Erdgebunden ist, bis es die menschliche Stufe erreicht hat Natürlich gibt es auch innerhalb des Tierreichs Abstufungen denn du kannst sicher nicht eine Gelse und einen Hund auf eine Ebene stellen.

Nun zu deiner Frage ob der Mensch ein Tier schlachten darf:
Der Mensch hat sich die Natur und das Tierreich untertan gemacht (so hat es Gott laut Bibel vorgesehen) Natürlich entspricht Massentierhaltung und Tierquälerei sicher nicht dem göttlichem Plan.

Die Indianer haben z.B. immer nachdem sie ein Tier erlegt hatten, in einem Gebet dem Tier dafür gedankt, daß es sich zum Wohle des Menschen geopfert hat. Diese Überlieferung gefällt mir zum Beispiel recht gut, da es Respekt vor der gesamten Schöpfung ausdrückt.

Liebe Grüße
Mukunda
Liebe Mukunda!

Also: mit sich die Erde untertan machen ist gewiss nicht gemeint,
dass man die Mitgeschöpfe, die Tiere töten und essen soll (siehe auch
10 Gebote!). Wenn Du ein bisschen weiterliest im AT, wirst Du er-
kennen, dass dort die vegetarische Nahrung empfohlen wird.
Es gibt auch eine Stelle, wo das Töten eines Rindes mit dem Erschlagen
eines Mannes gleichgesetzt wird.

Punkto erdgebundener Geist der Tiere, bis sie zum Menschenreich auf-
steigen: wo bitte ist der Geist inzwischen? Besser gesagt, wo ist seine
Seele, da das Tier ja zweifelsohne Gefühle und damit auch eine Seele
hat! Wird diese Seele dann in einem Menschenkörper wiedergeboren?
Das kann ja wohl nicht sein! Wie könnte sonst die Reinkarnationslehre
abgelehnt werden?
[quote]
Kurz, nicht nur ihren Mitmenschen müssen die Geliebten Gottes voll
Erbarmen und Mitleid begegnen; sie müssen vielmehr jedem Lebewesen
höchste Güte bezeigen, hegen doch in allen körperlichen Vorgängen, wo
immer der Tiergeist betroffen ist, Mensch und Tier dieselben Gefühle. Der
Mensch hat diese Wahrheit allerdings nicht begriffen. Er wähnt, dass sich
körperliche Empfindungen auf menschliche Wesen beschränken. Deshalb
ist er zu den Tieren ungerecht und grausam.
Und doch: Welcher Unterschied besteht denn wirklich, wenn es um
körperliche Empfindungen geht? Die Gefühle sind dieselben, ob man
einem Menschen oder einem Tier Schmerz zufügt. Da gibt es keinerlei
Unterschied. Tatsächlich ist es schlimmer, einem Tier zu schaden; denn
der Mensch hat Sprache, er kann sich beklagen, kann schreien und
jammern. Wenn ihm Unrecht geschieht, kann er sich an die Behörden
wenden, und sie werden ihn vor seinem Angreifer schützen. Aber das
unglückliche Tier ist stumm. Es kann weder seinen Schmerz ausdrücken
noch seinen Fall vor die Behörden bringen. Wenn ein Mensch einem Tiere
tausend Übel zufügt, kann es ihn weder mit Worten abwehren noch vor
Gericht ziehen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass ihr den Tieren
die größte Rücksicht erweist und zu ihnen eher noch gütiger seid als zu
euren Mitmenschen.
Abdu'l Baha, Briefe und Botschaften
Zitat:



Was den Verzehr von Tierfleisch und die Enthaltsamkeit davon angeht,...
so ist er (der Mensch) nicht darauf angewiesen noch gezwungen, Fleisch
zu essen. Auch ohne Fleisch zu essen, kann er im Besitz größter Kraft
und Energie sein...
Wahrlich, Tiere zu töten und ihr Fleisch zu essen, steht im Widerspruch
zu Mitleid und Migefühl.
Abdu'l Baha, aus einem aus dem Persischen übersetztenSendschreiben
Zitat:


Das schrieb Abdu'l Baha zu einer Zeit, als die Tiere noch nicht so
grausam gefoltert wurden, wie heute!

Womit allerdings noch immer nicht geklärt ist, ob wir unsere verstorbenen
Tiere im Jenseits wiedertreffen werden...
Ich verstehe auch diese Entwicklung vom Mineral - zum Pflanzereich usw.
noch nicht. Ist das materiell gemeint oder geistig? Wenn mein Hund
stirbt, was geschieht dann mit seiner Seele? Wie kann das Tier sich
zum Menschenreich erheben?

Liebe Grüße, Minou
Liebe Mukunda!

Also: mit sich die Erde untertan machen ist gewiss nicht gemeint,
dass man die Mitgeschöpfe, die Tiere töten und essen soll (siehe auch
10 Gebote!). Wenn Du ein bisschen weiterliest im AT, wirst Du er-
kennen, dass dort die vegetarische Nahrung empfohlen wird.
Es gibt auch eine Stelle, wo das Töten eines Rindes mit dem Erschlagen
eines Mannes gleichgesetzt wird.

Punkto erdgebundener Geist der Tiere, bis sie zum Menschenreich auf-
steigen: wo bitte ist der Geist inzwischen? Besser gesagt, wo ist seine
Seele, da das Tier ja zweifelsohne Gefühle und damit auch eine Seele
hat! Wird diese Seele dann in einem Menschenkörper wiedergeboren?
Das kann ja wohl nicht sein! Wie könnte sonst die Reinkarnationslehre
abgelehnt werden?

[quote]
Kurz, nicht nur ihren Mitmenschen müssen die Geliebten Gottes voll
Erbarmen und Mitleid begegnen; sie müssen vielmehr jedem Lebewesen
höchste Güte bezeigen, hegen doch in allen körperlichen Vorgängen, wo
immer der Tiergeist betroffen ist, Mensch und Tier dieselben Gefühle. Der
Mensch hat diese Wahrheit allerdings nicht begriffen. Er wähnt, dass sich
körperliche Empfindungen auf menschliche Wesen beschränken. Deshalb
ist er zu den Tieren ungerecht und grausam.
Und doch: Welcher Unterschied besteht denn wirklich, wenn es um
körperliche Empfindungen geht? Die Gefühle sind dieselben, ob man
einem Menschen oder einem Tier Schmerz zufügt. Da gibt es keinerlei
Unterschied. Tatsächlich ist es schlimmer, einem Tier zu schaden; denn
der Mensch hat Sprache, er kann sich beklagen, kann schreien und
jammern. Wenn ihm Unrecht geschieht, kann er sich an die Behörden
wenden, und sie werden ihn vor seinem Angreifer schützen. Aber das
unglückliche Tier ist stumm. Es kann weder seinen Schmerz ausdrücken
noch seinen Fall vor die Behörden bringen. Wenn ein Mensch einem Tiere
tausend Übel zufügt, kann es ihn weder mit Worten abwehren noch vor
Gericht ziehen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass ihr den Tieren
die größte Rücksicht erweist und zu ihnen eher noch gütiger seid als zu
euren Mitmenschen.
Abdu'l Baha, Briefe und Botschaften
Zitat:



Was den Verzehr von Tierfleisch und die Enthaltsamkeit davon angeht,...
so ist er (der Mensch) nicht darauf angewiesen noch gezwungen, Fleisch
zu essen. Auch ohne Fleisch zu essen, kann er im Besitz größter Kraft
und Energie sein...
Wahrlich, Tiere zu töten und ihr Fleisch zu essen, steht im Widerspruch
zu Mitleid und Mitgefühl.
Abdu'l Baha, aus einem aus dem Persischen übersetzten Sendschreiben
Zitat:


Das schrieb Abdu'l Baha zu einer Zeit, als die Tiere noch nicht so
grausam gefoltert wurden, wie heute!

Womit allerdings noch immer nicht geklärt ist, ob wir unsere verstorbenen
Tiere im Jenseits wiedertreffen werden...
Ich verstehe auch diese Entwicklung vom Mineral - zum Pflanzereich usw.
noch nicht. Ist das materiell gemeint oder geistig? Wenn mein Hund
stirbt, was geschieht dann mit seiner Seele? Wie kann das Tier sich
zum Menschenreich erheben?

Liebe Grüße, Minou
Zitat:


P.S.: Tut mir Leid, ich weiß nicht, warum das mit den Zitaten diesmal nicht
geklappt hat
Forum -> Träume und Traumdeutung

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11  Weiter
Ähnliche Themen
Jenseits von Afrika
Was ist von der Extrasendung: Jenseits (?) zu halten?
Unreine Tiere
Seele, Denken, Intelligenz, Bewußtsein und Gefühle der Tiere
treffen mit meiner mama
Bitte! (für unsere Erde)
Angst davor ihn zu treffen! HILFE!
Was sind unsere Kinder ?
Sind unsere Muslime Arrogant der nur Kleinkariert?
Das Leben nach der Wandlung - Jenseits