Wie viel Mensch verträgt unser Planet?


http://www.3sat.de/page/?source=/na.....lschaft/157834/index.html

Zitat:
Wie viel Mensch verträgt unser Planet?
Sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde
Bis 2045 werden schätzungsweise neun Milliarden Menschen den Erdball
bevölkern. Megastädte wie Mumbai wachsen rasant.
Viele Menschen zieht es in die großen Städte


Hatte Jean Ziegler nicht auch einmal gesagt, daß die Erde auch 12 Milliarden Menschen verträgt ?

2045 bin ich nicht mehr - das weiß ich auf alle Fälle 100%ig , aber wieviel Leben bleibt, um Leben zu ernähren oder Leben leben zu lassen ?

http://www.3sat.de/page/?source=/na.....lschaft/151480/index.html

Wird sich die Menschheit dann auf Ernährungsbasis von Mehlwürfern ernähren und wieviel Wasser wird es dann noch geben ?

Ab wann sind die Ressourcen erschöpft ?

Larven, Grillen, geröstete Termiten oder ein Palmrüsselkäfer-Barbecue: All das könnte auf der Speisekarte der Welt von morgen stehen.

Naja, weil dann wahrscheinlich die anfallende Gülle das Grundwasser und die Felder zerstört haben wird.

Wir schaffen uns die Zukunft selbst, oder nicht ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Wer weiß, ob die Menschheit tatsächlich so rasant ansteigt?

Ich glaube eher, dass das nicht der Fall sein wird. Es werden vielleicht wieder neue Krankheiten, Seuchen auftreten, die viele Menschen dahinraffen werden und die Naturkatastrophen nehmen ständig zu.

Auf pflanzlicher Basis könnten viel mehr Menschen gut ernährt werden, als durch das Fleisch essen.
Gestern hatte der Sender 3sat.de ein Thementag:
http://www.3sat.de/programm/?viewlo.....;dayID=ClnDaN25&cx=57

Ich konnte nicht alles sehen, nur immer mal so zwischendurch, aber man kann bei mehr Zeit sich die Videos auch auf youtube ansehen, es ist interessant, wie wir die Erde weiter untersuchen, aber Forschungen dienen auch dazu, die Erde weiter auszunutzen - das wird Folgen haben, die wir auch tragen werden, in den nächsten Leben. Von Nicihts kommt nichts. Aber der Forscherdrang des Menschen kommt über den Geist und der kommt von Gott. Fazit ? Wir tun nur, was uns gegeben wurde, oder ?

http://www.welt.de/wissenschaft/art.....-verkraftet-die-Erde.html

http://www.youtube.com/results?sear.....=expedition+erde&aq=0

schönen Gruß
ikarus
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Hallo,
warum wird so oft ( in Debatten ) jedes Eintreten für ein Stop des Bevölkerungswachstum oder gar leichtes sinken ( auf 4 MRD innert 100 Jahren z.B. ) immer gleich mit Auchwitz in Verbindugn gebracht.

Ohne Zeugung nicht geboren zu werden ist doch was anderes als Tötung vor oder nach der Geburt.

Gruß
Hallo Weinberg,

es stellt sich nur die Frage, wem man das Recht auf Fortpflanzung verweigern will und darf! Den Europäern, Indern, Chinesen...? Ich denke ja, das NIEMAND das Recht dazu hat zu bestimmen, ob oder wie viele Kinder man bekommt.
Was würde bei Verstoß geschehen? Inhaftierung wegen illegaler Geburt, oder die Zahlung einer empfindlichen Geldstrafe!
Also wie gesagt, ich halte es für menschenunwürdig eine Geburtenkontrolle, wenn man sich nicht aus freien Stücken für oder gegen eine Geburt entscheiden kann (wie es im Übrigen ja schon ist), einzuführen!
Die Welt verträgt so viele Menschen, wie es braucht, um die energetische Unordnung, die Aktionen des Universums, in Ordnung zu wandeln. Je mehr Menschen leben, desto mehr Unordnung liegt der Realität zugrunde.

Gruß Silberling
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Vier Begriffe reichen aus, um das ganze Universum darzulegen:

Aktive Unordnung
Reaktive Unordnung
Reaktive Ordung
Aktive Ordnung

http://www.gold-dna.de
Hallo,
Ergänzung meienrseits dazu:

1. Solange in "deiner" Region, Land, Umgebung die Bevölkerungszahl abnimmt, solange mag jeder keine sowenige oder soviele Kinde rhaben wie er mag und mit seinen mentalen Kräften angemessen erziehen und Betreuen kann. ( Von Geld oder Körperkraft schreibe ich absichtlich nicht ).

2. Neben Verbot, Genehmigung und Zwang gibt es ja noch die finanziellen Werkzeuge wie keine Wohnungsförderung oder Studiengebührenfreiheit bei vielen Kindern in einer Familie. Für EINES gibt es Bafög, für ZWEI nicht...., Beispiel
Aber da bleibt die Frage der Gerechtigkeit und, Gott sei Dank, unsere Verfassung, nach der alle Menschen prinzipiell gleich behandelt werden müssen.

Angenommen man würde in einem Land leben, in dem die Bevölkerungszahl zunimmt- auch dann hat man nicht das Recht diesen Menschen zu verbieten Kinder zu kriegen.
Freiwillig auf Kinder zu verzichten funktioniert in den meisten der "überbevölkerten" Länder auch nicht, denn die Familien haben deshalb so viele Kinder, weil sie lebensnotwendig sind und zum Teil auch heute noch die Altersvorsorge für die Eltern sind.
Zudem sehe ich hier eine sehr große Gefahr, dass die "Drittweltländer" mal wieder gesagt bekommen, was sie zu tun und zu lassen haben, weil es gut für die Welt ist. Solange es uns nicht betrifft, neigen wir schnell dazu, solche Maßnahmen führt gut zu heißen. Aber sobald wir auch involviert werden, nehmen wir nicht mehr so einfach an!
Außerdem sollte man auch realistisch und selbstkritisch reflektieren, wer oder was an der Zerstörung der Erde die meiste Verantwortung trägt.
Allzuoft zerstören wir rücksichtslos und stellen dann die unverschämte Erwartung an andere, dass sie jetzt die Konsequenzen zu tragen haben und nicht wir!
Als Antithese, ein Gleichniss:

Da sind 2 ähnliche Inseln mit je 4 auskömmlichen Landwirtschaftsstellen dicht beieinander.

Auf der einen Insel haben die Leute je 2 Kinder, manche ziehen weg, Schwiegerkinder heiraten ein, die Hofstellen gehen in die nächste Generation mit gleicher Fläche, gleiche Personenzahl, es lebt sich angenehm inkl. auch Fleisch auf dem Tisch und Verkauf von Produkten für Luxus wie etwas Reisen, Photoausrüstung, Musikinstrumente, Bücher usw..

Auf der anderen Insel haben die Leute je 6 Kinder und es gibt Erbteilung, nach 40 Jahren ist nur noch Hungerexistens möglich, an Luxus und Fleschkonsum nicht zu denken.

Ist es "gerecht" wenn die Hungernden der zweiten Insel Ansprüche auf Teilhabe an dem Wohlstand der ersten Insel stellen?

Die Frage unseres westlichen aktuellen Superwohlstandes mit Plünderung von Erz und Öl aus der ganzen Welt ist eine ANDERE Gerechtigkeitsfrage und ebenso berechtigt
Ich glaube, dass das Gleichnis hinkt, weil beide Inseln unabhängig und ohne Interaktion voneinander existieren. So sieht die Welt aber nicht aus. Vieles von dem, womit wir und heute beschäftigen müssen sind Auswirkungen von rücksichtsloser Industrialisierung und Imperialismus.
Zum anderen hinkt er auch deshalb, weil die gesellschaftliche Entwicklung, nur noch wenige Kinder zu bekommen, eben direkt mit dem Imperialismus und der Industrialisierung zusammenhängt. Erst durch die Schaffung von Wohlstand, nicht zuletzt basierend auf Ausbeutung und und umweltschädlicher Entwicklungen, wurde es möglich, auf eine hohe Anzahl von Kindern zu verzichten.
Ich glaube einfach, dass wir hier im "Westen" nicht besser, klüger, humaner, überlegter sind als alle anderen.
Jeder Mensch hat das gleiche Recht zu leben.