Wie viel Mensch verträgt unser Planet?


Ganz erhrlich, ich kann mit der Frage des Themas nichts anfangen. Schon während meiner Jugend war das so, denn diese Frage wurde auch schon damals in den 70er Jahren gestellt. Damals soll die Anzahl noch kleiner als fünf Milliarden gewesen sein, wenn ich mich recht erinnere.

Ich wusste nicht, weshalb mich das Thema nie interessierte. Ich kann das heute aber klarer umreißen. Es ist einfach eine äußerst spekulative Rechnerei, die die vielen Bedingungen und Umstände des Lebens überhaupt nicht berücksichtigen kann.

Es besteht in unserer Kultur eine Art Rechenzwang, alles genau berechnen zu müssen, um auf diese Weise vorhersagbare Aussagen zu bekommen. Diese Vorhersagbarkeit kann in manchen Bereichen recht zutreffend sein, wie es beispielsweise bei der Vermehrung von Bakterien unter sterilen Laborbedingungen der Fall ist. Nun ist aber das Leben auf der Erde in seiner enormen Vielfältigkeit nicht vergleichbar mit einseitigen Laborbedingungen.

Schon das Wetter ist nur für ein paar Tage vorhersagbar. Selbst innerhalb dieser Zeit, kann es manchmal plötzlich regnen, obwohl Sonnenschein angesagt war.
Eine Rechnerei, die versucht, die Menge der menschlichen Population mit Ressourcen zu vergleichen, ist daher so sehr spekulativ, dass ich sie nicht ernst nehmen kann.
Zitat:
Es besteht in unserer Kultur eine Art Rechenzwang, alles genau berechnen zu müssen, um auf diese Weise vorhersagbare Aussagen zu
bekommen. [...]


Sind Vorhersagen und Berechnungen das gleiche? Ist man sich in etwa einig über die Grundlagen von Berechnungen, lässt es sich dann nicht recht genau Rechnen? Mir fallen dazu diese Fragen ein. Gibt sicher noch ne Menge andere dazu.

Wieviel Landmasse benötige ich für Beispielsweise ein Dutzend (nennen wir sie mal "Einheit") Menschen?

Gehen wir davon aus das 70% der Einheiten Fleisch verzehren möchten (wären noch einige Unterthemen hierbei zu behandeln)

Wieviel Landmasse wird derzeit bewirtschaftet?

Wieviel Landmasse davon wird mit Energiepfanzen bewirtschaftet?

Wieviel Landmasse könnte bewirtschaftet werden, wird es aber nicht.

Wieviel Landmasse lässt sich nach Fruchtbarmachung (Bewässerung und ne Menge neue Methoden dazu) bewirtschaften?

Wie sieht es aus mit neuartigem? Insektenzucht, Algenzucht &&&

Wie lassen sich die Meere nutzen (Natürlich nicht das Leerfischen )

Wie lassen sich nachhaltig interessenkonflikte lösen?


Zitat:
Es ist einfach eine äußerst spekulative Rechnerei, die die vielen Bedingungen und Umstände des Lebens überhaupt nicht berücksichtigen kann.


Welche Umstände sind das?

Zitat:
Eine Rechnerei, die versucht, die Menge der menschlichen Population mit Ressourcen zu vergleichen, ist daher so sehr spekulativ, dass ich sie nicht ernst nehmen kann.


Meist Du nun Rechnen oder vergleichen?
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Merkur, sag wo bist Du? Ich warte immer noch auf Dein Reply
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Merkur hat folgendes geschrieben:
(...)Ich wusste nicht, weshalb mich das Thema nie interessierte. Ich kann das heute aber klarer umreißen. Es ist einfach eine äußerst spekulative Rechnerei, die die vielen Bedingungen und Umstände des Lebens überhaupt nicht berücksichtigen kann.(...)

Sehe ich im Grundsatz auch so.

Mit der Fragestellung an sich hakt es bei mir bereits:
"Wieviel Mensch verträgt die Erde" lehnt sich an ein Weltbild, das ich so nicht teile. Wenn nach meiner Ansicht der Mensch mitnichten die Krone einer Schöpfung ist sondern schlicht ein Teil der Fauna, dann kann ich auch fragen, wieviel Elefanten die Welt verträgt.
Möglicherweise hat die Frage nach der Ausbreitung der Flora genauso eine Berechtigung und den Stellenwert, wie die Ausgangsfrage dieses Themas.

Die Natur wird das regeln. Nach meiner Ansicht sind wir mitten drin und damit vollkommen Bestandteil dieser Natur.
Betrachte ich diesen absolut genialen Beitrag, dann wird schnell klar, wie wichtig wir uns nehmen. Wir sind klein und unbedeutend und doch wunderbar einzigartig.

Schon ereilt mich der nächste Gedanke:
Was geht da eigentlich ab?
Milchstraße, Cluster, verflucht riesige Wolken. Das Licht braucht mehr als ein Jahr, diese Wolken zu durchqueren ... Wolken, die breiter sind als der Abstand von uns bis zum nächsten Stern.

Unglaubliche Dimensionen sind das. Und nun zu den Wolken selbst:
Das ist Materie. Rohstoffe ohne Ende. Neutronensterne backen Gold, unsere Sonne schafft es nur bis zum Sauerstoff (wenn ich nicht irre). Staubflocken treiben umher und bilden irgendwann das, was unter "Ground Zero" als Granitfels bekannt ist.

Was ist Natur? Was ist Leben?

Physik und Chemie ist das für mich. Die Physik erschuf die chemischen Elemente. Und die chemischen Elemente vereinten sich und schafften es, sich zu kopieren ... und es entstand die Zelle ohne Zellkern.

Leben hier zu viele Menschen, wird sich das schon regeln. Entweder mit einer Epidemie oder durch uns selbst.
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"Das ganze Leben bestand doch schon aus Warten. Warten aufs Leben, warten aufs Sterben.
Wozu war der Mensch auf der Welt? Zum Sterben. Und was hieß das? Rumhängen und warten. "
Charles Bukowski
Die Frage sollte eher lauten: "Wieviel Mensch verträgt der Mensch?"

Denn Zuviele sind wir nicht, und trotzdem sterben viele an Hunger oder in Kriegen.

Schaffen wir es, dass alle satt werden und Kriege zum Fremdwort werden oder müssen noch mehr sterben ohne wirklich gelebt zu haben?

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Zitat:
Denn Zuviele sind wir nicht, und trotzdem sterben viele an Hunger oder in Kriegen.


Ja Zuviele? Das machen sie sich gegenseitig weis damit sie sich vor dem Hintergrund der elenden Zustände in der Welt nicht rühren müssen.

Das muss sich bald ändern. Und wird es auch.
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Obstbaum hat folgendes geschrieben:
en?

Gehen wir davon aus das 70% der Einheiten Fleisch verzehren möchten (wären noch einige Unterthemen hierbei zu behandeln)

Wieviel Landmasse wird derzeit bewirtschaftet?

Wieviel Landmasse davon wird mit Energiepfanzen bewirtschaftet?


Meist Du nun Rechnen oder vergleichen?


Hallo. es ist wie die Rechenergebnisse aussehen, Finnland, auch um Helsinki, Norwegens "Ballungsgebiet Trondheim", die Steeirmark oder Oberpfalz, Frankreich in der Auvergne ist meiner Meinung nach menschengerechter als Manila, Shanghai, MexikoCity, Paris, Berlin oder Kairo um Beispiele zu nenen.

Selbst Städte mit Technologie, ich nenne in Deutschland Lohr am Main, Furtwangen, Jülich, Unistädte wie Tübingen und Freiburg, das Pendat in der Schweiz Freibourg ebenfalls, dort auch Winterthur, Chur ioder St. Gallen.

Damit ergibt sich für mich die Antwort auf die Frage mit wieviel Menschen wollen wir eine Welt unseren Enkeln übergeben.

Ich trauere keinem ungezeugten Mensch nach!

Gruß

Moralisch, das "Recht" soviele Kinder haben zuwollen wie es persönliche Gedankenlosigkeit oder Selbstverwirklichung einbringt hat Grenzen am auskömmlichen Lebensrecht unserer Enkel.

Stichwort für eine Suchmaschine "georgia guidstones"!
Zitat:
Moralisch, das "Recht" soviele Kinder haben zuwollen wie es persönliche Gedankenlosigkeit oder Selbstverwirklichung einbringt hat Grenzen am auskömmlichen Lebensrecht unserer Enkel.


Warum?
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Weinberg hat folgendes geschrieben:
(...)
Hallo. es ist wie die Rechenergebnisse aussehen, Finnland, auch um Helsinki, Norwegens "Ballungsgebiet Trondheim", die Steeirmark oder Oberpfalz, Frankreich in der Auvergne ist meiner Meinung nach menschengerechter als Manila, Shanghai, MexikoCity, Paris, Berlin oder Kairo um Beispiele zu nenen.
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Damit ergibt sich für mich die Antwort auf die Frage mit wieviel Menschen wollen wir eine Welt unseren Enkeln übergeben.
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Moralisch, das "Recht" soviele Kinder haben zuwollen wie es persönliche Gedankenlosigkeit oder Selbstverwirklichung einbringt hat Grenzen am auskömmlichen Lebensrecht unserer Enkel.
(...)
Hallo Weinberg,
Ich sehe hier keine Unterscheidung zu den Voraussetzungen der verschiedenen Kulturen.
Dabei geht es denn nicht um ein moralisches Recht sondern um Fortpflanzung und Überleben. Es würde nicht reichen, schlicht mehr als ein Kind zu verbieten.
Alternative Wissensvermittlung? Klingt nett - doch wo ist der Wohlstand, die medizinische Versorgung und die Schulbildung?

LG
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"Das ganze Leben bestand doch schon aus Warten. Warten aufs Leben, warten aufs Sterben.
Wozu war der Mensch auf der Welt? Zum Sterben. Und was hieß das? Rumhängen und warten. "
Charles Bukowski
Was, wenn die zunehmende Isolierung der Menschheit als Ganzes von der Natur gewollt und genutzt wird ? Was, wenn Natur alles Bewusstsein ist, welches nicht als Mensch verkörpertes Bewusstsein angesehen wird und das Naturbewusstsein somit dem Menschbewusstsein einen Spielraum einräumt, in dem Menschen Möglichkeiten nutzen und vorantreiben, welche der Natur nicht zur Verfügung stehen ? WOFÜR ? Um einen Lernprozess voranzutreiben von dem ALLES Bewusstsein, Natur wie Mensch, profitiert und zusammenfindet. Ein Vorgang, der perfekt im YinYang-Symbol ausgedrückt wird … die Aufrechterhaltung der Harmonie zwischen Konkurrenz und Kooperation, zwischen Unordnung und Ordnung … auf dem Weg zur Goldenen Philharmonie im Einklang.

http://www.gold-dna.de/phi.html

Gruß Silberling
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Vier Begriffe reichen aus, um das ganze Universum darzulegen:

Aktive Unordnung
Reaktive Unordnung
Reaktive Ordung
Aktive Ordnung

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