Sundtag und Sonntag


jivatma hat folgendes geschrieben:
Christus = Gott, ein "Gott" der sich ans Kreuz nageln lässt....
was für eine abstruse Vorstellung.


Er ist nach christlicher Vorstellung nicht "ein Gott", sondern der Sohn des einen Gottes und als solcher ein ganzer Mensch und - da ihn in seiner Existenz nichts von Gott trennt - auch ganz Gott.

Und es ist nicht abstrus, dass Liebe soweit geht, dass sie sich ganz hingibt. Wahre Liebe ist ohnmächtig, verzichtet auf die Macht, im Falle Gottes sogar auf die Allmacht. Und das, was als Paradoxon erscheint ist: In ihrem Verzicht auf die Macht, liegt die eigentliche Macht der Liebe.

Dazu würde ich gerne Hanna Barbara Gerl-Falkovitz zitieren:

"Amare amare est, Lieben ist bitter. Gott liebt uns mit Bitterkeit, so Bernhard von Clairvaux, für die der Schmerz der jungen Frau im Hohelied zeugt.

Es gibt ein modisches Raisonnement, wie Gott sich habe erlauben können, seinen Sohn für alle "schlachten" zu lassen und sein Blutopfer einzufordern als Abzahlung an die Gerechtigkeit.Bei einem solchen Vorwurf handelt es sich um ein grandioses Missverständnis.

Nirgends geht es um kleinkrämerische Gerechtigkeit, es geht um die Preisgabe Gottes selbst: Bitter wie sonst nichts ist das Hergeben des Sohnes. Und dieses Hergeben bis ins Maßlose und Missverständliche führt zur Verwechslung der Liebe mit Prostitution - eben dasselbe geschieht Gott in solcher Anklage, er hätte doch einen Sohn nicht ausliefern dürfen. Damit ist Gott in die äußerste Verwechslung seiner Liebe eingetreten. Weil er eine Liebe gelebt hat, unter deren unverstandenen Vorzeichen die Menschheit mit ihm zu rechten beginnt, ob es eigentlich soviel "Verschwendung" gebraucht hätte.

Als Abraham seinen Sohn opfern wollte, hielt ein Engel den Arm des Geprüften auf. Auf Golgotha geschah keine Schonung: "Diesmal hing kein Widder mehr im Strauch" - weder für den Vater noch für den Sohn. So dass der Vater das Letzte gab, ja, dass er sich verschwendete, gratis, aber auch frustra - umsonst und bis ins Missverständnis hinein umsonst. Dieses große Umsonst der Liebe Gottes, das sich an unserem Begreifen bricht, ist die Stelle, an der sich die agape ins Unausdenkliche öffnet.

"Deus caritas est" überschrieb Benedikt XVI. seine erste Enzyklika. Und was niemand vorhersah: Er hat beide Arten von Liebe ins Gespräch gebracht, die irdische und die himmlische Liebe. Überraschend fügt er Eros und Agape zusammen, denn die Liebe, die aus der Natur, von unten stammt und von sich aus irregehen kann, wird durch die Liebe von oben gehalten, geleitet, geheiligt: im Sakrament. Und die Liebe von oben, die göttliche Liebe selbst, ist "abgestiegen" in unsere nächtlichen Gassen, um uns zu holen.

Ja, rätselhafte Liebe."

jivatma hat folgendes geschrieben:
Wann werden die "Christen" endlich damit aufhören mit ihrer sektiererischen Präsentation von Jesus Christus, dass er der einzig wahre Gott ist?
Mit einer solchen Sichtweise trennen wir uns nur von Gott, wir graben einen tiefen Graben zwischen uns und dem Rest!


Der ist schon da - der tiefe Graben - Sünde kommt von der althochdeutschen Wortwurzel für Graben „sund" (auch das Wort „sich absondern" hängt damit zusammen). Es geht darum diese Graben zu überwinden - für Menschen ist das aus eigener Kraft nicht möglich, deshalb kam uns auch Gott zu Hilfe, um diesen Graben zwischen ihm und uns zuzuschütten.

LG Burkl
Long Road hat folgendes geschrieben:
@ Peter
Wieso sollte der Teufel nicht "Lucifer" heißen? Es ist als Name zu sehen. Personen oder Dinge müssen ja nicht ihrem Namen entsprechen. Es gibt auch Sonntage an denen nicht die Sonne scheint, deswegen kann man nicht sagen, dass sie nicht Sonntag heißen dürfen und dass der Name falsch ist.


Eigentlich darf man nach meinem Verständnis den Teufel (Chiffre für das Böse) niemals mit "Luzifer" gleichsetzen, denn das ist das Prinzip des Lichtbringens (Jesus Christus wird gemäß der Schrift in diesem Zusammenhang immer wieder betont).
Ich halte es für durchaus möglich, dass, falls die Legende um den gefallenen "Luzifer" was Wahres auf sich hätte, Jesus Christus das Beispiel des einst gefallenen und dann wieder bekehrten "Luzifer" darstellt, der sich einst von Gott abgewandt hat und zur Finsternis geworden ist, sich schließlich wieder Gott zuwendete und die volle Verantwortung für sein Tun und Handeln übernommen hat, ja, sogar bereitwillig den bitteren Kreuzeskelch auf sich genommen hat, der ihm angemessen war in Bezug auf seine Verantwortung, welche er für sich selbst sowie für die Welt hatte, welcher er sich letztlich stellte und sich nicht länger davor versteckt hat. Wäre dies tatsächlich so, dann könnte man durchaus unvermessen sagen: "Jesus Christus hat die Welt nun wieder zu erlösen, die er einst ins Verderben gestürzt hat. Es steht ihm zu". Doch inwieweit dieser Kontext so interpretiert werden könnte gemäß der Institution Kirche, kann ich in meiner Unwissenheit keinerlei Haftung übernehmen, denn was da wirklich hinter den kirchlichen Auslegungen der Bibel steckt, in welchem Ausmaß auch immer, weiß ich sowieso nicht. Tatsache ist: An jedem Unglücklichsein bin ich selbst schuld, ich kann nicht immer die Schuld auf Andere abschieben: Das heißt, der Teufel kann nicht auf eine Einzelperson, welche Sepp, Max oder Luzifer oder wie auch immer heißt, festgelegt werden, sondern der Teufel ist eine Chiffre für das Böse und eine Einzelperson, die das Böse tut, egal wer, kann in dieser Situation zum Teufel werden. Daher ist auch jemand, der Luzifer heißt und Böses tut, kein Berechtigungsgrund, dass dabei der Name Luzifer mit dem Begriff des Teufels gleichgesetzt wird.
_________________
Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Summa summarum will ich mit der ganzen Geschichte sagen, dass der "Teufel" nach meinem Verständnis ein Prinzip darstellt, dass in Jedem von uns aufkommen kann, wenn wir es zulassen, nicht als bestimmte fixe Einzelperson wie ein Max, Moritz oder Luzifer oder wie auch immer reduziert werden soll. Genauso verhält es sich prinzipiell mit dem Wort "Luzifer". Es soll meiner Definition gemäß als Auffassung eines Prinzips und nicht als Name für ein einzelnes Geschöpf (Erzengel oder wie auch immer) alleine gelten.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Genauso verhält es sich prinzipiell mit dem Wort "Luzifer". Es soll meiner Definition gemäß als Auffassung eines Prinzips und nicht als Name für ein einzelnes Geschöpf (Erzengel oder wie auch immer) alleine gelten.


Da würde ich mich anschließen.

Das Prinzip, dass es der frei geschaffenen Kreatur möglich ist ihre "Kreatürlichkeit", also ihr Geschaffensein, abzulehnen. Letztlich die Auflehnung dagegen, dass man selbst Geschöpf und nicht Schöpfer ist. Dieses Prinzip die Freiheit zur Auflehnung gegen das Gute zu gebrauchen ist älter als der Mensch.

LG Burkl
jivatma hat folgendes geschrieben:

Christus = Gott, ein "Gott" der sich ans Kreuz nageln lässt....
was für eine abstruse Vorstellung.


Das ist ein Symbol fuer das Sterben des Ego.
Ohne Sterben des Ego kein Erwachen in Gott.
Das Ego stirbt, wenn der Mensch sich Gott uebergibt und seinen eignen Willen aufgibt.
Hallo Burkl,

zuerst mal danke für die ausführlichen Erklärungen,

Zitat:
Zitat:
@jivatma
Christus = Gott, ein "Gott" der sich ans Kreuz nageln lässt....
was für eine abstruse Vorstellung.

@burkl
Er ist nach christlicher Vorstellung nicht "ein Gott", sondern der Sohn des einen Gottes und als solcher ein ganzer Mensch und - da ihn in seiner Existenz nichts von Gott trennt - auch ganz Gott.


sind wir nicht alle Kinder Gottes?
Ich möchte hier nochmals zum Ausdruck bringen das ich keinesfalls die Person Christi herabsetzen möchte. Ich bin überzeugt das er all die Wunder getan hat und auch "Auferstanden" ist (was auf Perfektion im mystischen Yoga hinweist).

Nach unserer (Hare-Krishna-Bewegung) Auffassung (Vaishnava-vedanta-Philosophie) sind wir einerseits wenn wir Vollkommenheit erreicht haben eins mit der Höchsten Persönlichkeit Gottes (Gottvater) und gleichzeitig aber auch eigenständige Persönlichkeiten. So wie eben auch bei Vater, Mutter und Kindern die in Harmonie miteinander sind. (eins im Willen und doch jeder für sich individuelle Person)

Insofern finde ich es bedenklich den Reinen Geweihten, in diesem Fall Jesus Christus als Gott zu bezeichnen. Es zerstört die Beziehung zwischen dem Sohn und dem Vater oder mit anderen Worten dem Diener und demjenigen (dem Herrn) der den Dienst entgegen nimmt.
Liebe ist immer ein Austausch zwischen zwei Personen durch Dienst.
So bin ich überzeugt das es nicht im Sinne Christi ist das wir ihn als Gott bezeichnen sollten.

Im Shrimad-Bhagavatam, wo es um den persönlichen liebevollen Austausch zwischen dem Höchsten Herrn und Seinen Geweihten geht, wird erklärt dass der Höchste Herr keinerlei Dienst von uns benötigt da er in seiner Allmacht alles selber bewirken kann. Das er jedoch in seiner grundlosen Barmherzigkeit den Dienst Seiner Geweihten annimmt um ihnen eine Freude zu machen.
Denn je grösser die Hingabe für den Höchsten Herrn ist desto grösser ist die transzedentale Glückseligkeit des Gottgeweihten.

Aus der selben Schrift geht weiter hervor das der Herr Seine Geweihten, insbesondere Seine reinen Geweihten (Mahabhagavatas) unter allen Umständen beschützt und Ihnen auch jegliches physische Leid von ihnen nimmt. Da es sich um einen transzendentalen Austausch zwischen dem Herrn und seinem Geweihten handelt, gibt es kein physisches Leid, auch wenn das aus unserer Sicht so aussehen mag.
Im transzendentalen liebevollen Austausch zwischen dem reinen Geweihten und dem Herrn gibt es "nur" Glückseligkeit. Dies gilt wie gesagt nur zwischen dem reinen Geweihten und dem Herrn und nicht für uns die wir noch Restkarma besitzen.

Aber nochmals zurück zum angesprochenen Thema (Christus=Gott).

Das gefährlichste an dieser Interpretation ist, dass die Nachfolger Christi glauben nicht wirklich hingegeben leben zu müssen um Befreiung zu erlangen, da ja "Gott" bereits alles für sie getan hat, wenn man nur an diesen "Gott" glaubt.
Es gibt somit keine weitere spirituelle Entwicklung der "christlichen" Gottgeweihten. (spiritueller Stillstand ist spiritueller Rückschritt)

Was Christi aus unserer Sicht zeigt ist, dass ALLES möglich ist, auch für uns solange wir wirklich ein Leben in tiefer Hingabe (Bhakti) führen.

Ich wiederhole nochmals das Christus sagte das seine Geweihten, seine Nachfolger, noch größere Wunder tun können als er.
Davon habe ich allerdings im Christentum noch nichts gesehen...

Laut dieser Aussage Christi müsste der Papst Tote zum Leben erwecken können, da er ja der Vertreter Christi auf Erden ist.
Stattdessen fährt er im gepanzerten Wagen durch die Welt, was weder auf ein wirkliches Gottvertrauen noch auf eine spezielle Macht hinweist (kein gereiftes Gottesbewusstsein).

Und trotzdem glaubst du an die Interpretation des "heiligen Stuhls" was die Stellung Christi und unser Verhältnis zu ihm anbelangt?

Gruss
_________________
"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer."
(Lucius Annaeus Seneca)
Hallo Soraya,
Zitat:
Zitat:

jivatma hat folgendes geschrieben:

Christus = Gott, ein "Gott" der sich ans Kreuz nageln lässt....
was für eine abstruse Vorstellung.

Das ist ein Symbol fuer das Sterben des Ego.
Ohne Sterben des Ego kein Erwachen in Gott.
Das Ego stirbt, wenn der Mensch sich Gott uebergibt und seinen eignen Willen aufgibt.


ja damit bin ich einverstanden !

Für jemanden der ein treuer Nachfolger Christi ist, ist Befreiung sicher.

Bevor aber das (falsche)Ego sterben kann, braucht es Führung. In diesem Fall Führung von Jesus Christus.
Geführt wird derjenige der die Worte Christi ernst nimmt. Christus lehrt; "du sollst nicht töten". Wenn wir dann aber Fleisch essen, wie können wir sagen das wir Nachfolger Christi sind? Wie können wir sagen das wir den Willen Gottes tun?
Man kann doch nicht sagen "ich übergebe mich Gott" und dann trotzdem alle möglichen Sünden begehen. Das Ergebnis einer solchen Handlungsweise wird sein, dass wir unnötig leiden müssen.

Zu sagen "ich glaube an Jesus Christus" bedeutet seine Lehre ernst zu nehmen und sich strikt daran zu halten kein Fleisch mehr zu essen (nicht zu töten).
Die "Philosophie" der heutigen Christen ist "Christus ist für meine Sünden gestorben und darum kann ich weiter Sündigen".
Aus diesem Grund sagen die Christen "wir haben eine gute Religion".

Aber Hand aufs Herz ist das eine wahre Religion?

Gruss
_________________
"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer."
(Lucius Annaeus Seneca)
jivatma hat folgendes geschrieben:
Ich wiederhole nochmals das Christus sagte das seine Geweihten, seine Nachfolger, noch größere Wunder tun können als er.
Davon habe ich allerdings im Christentum noch nichts gesehen...

Laut dieser Aussage Christi müsste der Papst Tote zum Leben erwecken können, da er ja der Vertreter Christi auf Erden ist.
Stattdessen fährt er im gepanzerten Wagen durch die Welt, was weder auf ein wirkliches Gottvertrauen noch auf eine spezielle Macht hinweist (kein gereiftes Gottesbewusstsein).


Christus ist nach christlicher Vorstellung die Verkörperung des "Vollbilds" des Menschen.

An Jesus Christus werden die Möglichkeiten des Menschen deutlich, der nicht entzweit mit Gott lebt - der sündlos ist. Gott kann einem derartigen Menschen viel mehr "Vollmachten" geben, als einem sündigen zum Bösen fähigen Menschen:

1) Jesus hat Macht über die Naturgewalten (Wind, Wasser etc.). Er "befiehlt" der Natur. Auf diese Art und Weise haben Naturkatastrophen keine Macht über ihn.

2) Jesus heilt Krankheiten und erweckt Tote zum Leben - am Ende aufersteht er selbst von den Toten. Das heißt weder Krankheit noch Tod haben Macht über ihn.

3) Jesus vermehrt Speisen und Getränke - der Hunger und der Durst haben keine Macht über ihn.

An Jesus Christus wird deutlich zu wieviel mehr der Mensch eigentlich bestimmt wäre, wieviel mehr er sein könnte - und dadurch sehen wir im Kontrast dazu an uns wie tief wir durch die Sünde, durch das "Nein zu Gott" und das "für sich alleine sein Wollen" gefallen sind. An Jesus wird das Paradies, das wir hätten wenn alle Menschen auf seiner Stufe wären, erahnbar (keine Hungersnöte, Naturkatastrophen, Krankheiten, Tod).

Jesus Christus ist das Angebot Gottes an alle Menschen dorthin zurückzukehren, in diesen "unversehrten paradiesischen Urzustand".

Es wird die Zeit kommen, wo die Prophezeiung zutrifft, dass die Jünger Jesu größere Wunder vollbringen werden, als er dies zu seinen Lebzeiten auf der Erde getan hat. Aber dort sind wir noch nocht nicht - die Rückkehr dorthin in diesen Zustand beginnt erst in diesem Leben. Vollendet wird es erst, wenn Gott den "neuen Himmel und die neue Erde" schaffen wird.

"Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist." (1 Joh 3,1 u. 2)

"Wisst ihr denn nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet wird, seid ihr dann nicht zuständig, einen Rechtsstreit über Kleinigkeiten zu schlichten?
Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden? Also erst recht über Alltägliches." (1 Kor 6,2 u. 3)
jivatma hat folgendes geschrieben:
Ich wiederhole nochmals das Christus sagte das seine Geweihten, seine Nachfolger, noch größere Wunder tun können als er.
Davon habe ich allerdings im Christentum noch nichts gesehen...


Hallo jivatma und Burkl
Bin mir da irgendwie nicht sicher.
Vermute da gehts um diesen Vers:
Joh 14,12 "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe."

Kann das nicht so gemeint sein, das
da weniger die Wunder gemeint sind? Die können ja kaum grösser sein als die von ihm und sollten glaub was anderes bezeugen. Wobei ja noch Heute Heilungen durch seinen Namen erfahrbar sind. Gemeint werden da denk ich mal die Werke der Verkündigung von der Auferstehung sein. Größere als er sie in dreieinhalb Jahren zu erledigen hatte. In der Apostelgeschichte lassen sie sich zum Teil lesen.

Alles Gute
jivatma hat folgendes geschrieben:


Aber Hand aufs Herz ist das eine wahre Religion?

Gruss


Ich kenne keine wahre Religion. Wahrheit ist etwas, dass über den Religionen und vorgeschriebenen Regeln steht.

Es ist die ganz persönliche Verbindung zu Gott. Das Handeln und Denken resultiert dann aus dem Jetzt, aus dieser Verbindung- nicht mehr aus dem Kopf.

Ich persönlich halte Fleisch essen nicht für eine Sünde, sondern für ein Dogma.
Ebenso das aus dem Kopf kommende Bestreben, keine Sexualität zu leben.
Gott ist Liebe und Sexualität ist Ausdruck von Liebe; die Frage, die sich stellt, wenn es darum geht, die niedere Natur zu überwinden, ist, mit wem man diese Sexualität lebt.
Ist es Liebe oder doch mehr die körperliche Gier?

Die niedere Natur zu überwinden, bedeutet nicht, das Menschsein und die körperlichen Bedürfnisse aufzugeben, sondern nicht aus dem Ego zu handeln, vielmehr aus der Verbindung mit Gott.

Da kann man dann im voraus gar nicht sagen, was man tun wird und was nicht, denn das Leben geschieht aus dem Jetzt, nicht aus einem Gesetz, das immer befolgt wird.

Warning: touch(): Utime failed: Operation not permitted in /www/htdocs/w0103691/includes/template.php on line 159