Meine Meinung zu Nahtoderfahrungen


In der Sterbensphase werden bekanntlich endogene Drogen wie Endomorphine, DMT und Cannabinoide ausgeschüttet. Diese werden oft herangezogen, um Nahtoderfahrungen zu erklären. Dies würde jedoch vorraussetzen, dass unser Gehirn selbst wenn es klinisch tot ist genug Leistung erbringen kann, derartige Bilder zu generieren (dazu ist eine gewaltige Leistung erforderlich). Das macht es für mich wahrscheinlich, dass Nahtderfahrungen real sind. Das manche klinisch toten Patienten sich nicht an derartige Erfahrungen erinnern können, ließe sich dadurch erklären, dass die eingangs erwähnten körpereigenen Drogen einen Blackout auslösen.
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Tat tvam asi
Aham brahmāsmi
Ayamātmā brahma
Lieber Pazifist

Ist das eine Meinung, oder kann man diese Aussage auch medizinisch oder sonstwie belegen?

Nur weil ein Hirn "klinisch tot" ist, heißt das nicht, dass es auch wirklich tot ist, es kann durchaus noch Funktionen haben, die eben mit unseren Geräten nicht messbar sind. Und ob diese NTEs "gewaltige" Hirnleistungen erfordern zweifle ich an.

Alles Liebe
Also ich kann es zwar nicht beurteilen, aber ich glaube durchaus, dass Nahtoderfahrungen real sind.

Ich hatte zum Beispiel mal ein Erlebnis, das zwar kein Nahtoderlebnis war, aber ich musste mit acht Jahren punktiert werden, also hatte eine Rückenmarksentnahme wegen einer Meningitis, und dieser "nette" Arzt, der das angeblich mit voller Routine schon tausendmal gemacht hatte, hat es doch tatsächlich geschafft mir eine Nadel in mein zentrales Nervensystem zu jagen. (Sprich, er hat, anstatt unterhalb der Nervenenden in der Wirbelsäule das Rückenmark zu entnehmen, mitten rein gepiekt).

Dieser Schmerz war so unerträglich, dass es mich, man mag es glauben oder nicht, aus meinem Körper raus "geschleudert" hat, (anders kann ich es nicht beschreiben), und ich von oben, knapp unterhalb der Decke muss das gewesen sein, beobachten konnte, wie mein kleiner Körper sich vor Schmerzen auf dem Tisch krümmt, so sehr verkrampft, dass er kaum noch Luft bekommt, und gar nicht begreift, was da mit ihm geschieht.
Es war so schnell vorbei, wie es gekommen ist, aber ich habe das Bild noch heute, 22 Jahre Später, im Kopf als wäre es gestern gewesen.

Ich will gar nicht wissen, wie verzweifelt meine Mutter in dem Moment gewesen sein muss, die nur tatenlos zusehen konnte...

Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass es auch andere Erlebnisse dieser und ähnlicher Art gibt, schließlich wandert unser Geist auch in Träumen mal hierhin mal dorthin (habe in Träumen schon Orte besucht, an denen ich noch nie war - und die ich auch von Bildern nicht kennen konnte - und war dann später tatsächlich dort). Warum also auch nicht während man beinahe stirbt oder unter Schmerzen leidet oder im Koma liegt?

Wie auch immer, interessantes Thema schneidest du da an, Pazifist

Alles Liebe,
Riki
Meine Güte - Riki! Wie furchtbar muss das für Euch gewesen sein!

Gerade wegen dieser Art von Erlebnis, das bei den NDE auch vorkommt, glaube ich, dass es eine reale Erfahrung ist. Wie sonst könnte der klinisch Tote nachher alles wissen, was sich im Raum abspielte? Wie könnten Blindgeborene plötzlich sehen usw.?

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Long Road hat folgendes geschrieben:
Lieber Pazifist

Ist das eine Meinung, oder kann man diese Aussage auch medizinisch oder sonstwie belegen?

Nur weil ein Hirn "klinisch tot" ist, heißt das nicht, dass es auch wirklich tot ist, es kann durchaus noch Funktionen haben, die eben mit unseren Geräten nicht messbar sind. Und ob diese NTEs "gewaltige" Hirnleistungen erfordern zweifle ich an.

Alles Liebe

Das ist nur meine subjektive Meinung. Dass NTEs gewaltige Hirnleistungen erfordern würden, wenn sie drogeninduziert wären, meine ich deshalb, weil das Gehirn die Bilder ja nicht nur wahrnehmen müsste, was alleine schon viel Leistung erfordert, sondern sie auch generieren müsste.
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Tat tvam asi
Aham brahmāsmi
Ayamātmā brahma
Hallo allerseits,

irgendwo habe ich gelesen (war es vielleicht sogar hier auf dem Forum?), dass Wissenschaftler jetzt untersuchen wollen, ob es sich bei solchen Erfahrungen ("sich selbst von oben sehen") nur um ein psychologisches Phänomen handelt, oder ob die Betreffenden tatsächlich den Raum von oben sehen können.

Zu diesem Zweck sollen viele Krankenhauszimmer mit Schriftzeichen versehen werden, die so angebracht werden, dass man sie im Stehen oder Liegen nicht entziffern kann, von oben, also "an der Decke schwebend", jedoch schon.

Bisher weiß ich nichts von den Ergebnissen, oder wann mit solchen zu rechnen wäre.

Und ich weiß auch nicht, ob diese Untersuchung vielleicht am Kern der Sache vorbeigeht.

Liebe Grüße,
Bernhard
Was sich da abhebt, sind Astralkörper und Ätherkörper. Was diese Körper sehen, das kann man nicht mit menschlich realer Vernunft erfahren. Ich nehme an, daß der Blickpunkt auf das Wichtige schaut, sich konzentriert, und nicht auf Nebensächlichkeiten.

http://www.goldenes-zeitalter.info/.....sen_fuer_Anfaenger_A4.pdf Seite 6 - google: was hebt sich bei nahtoderfahrungen ab - der ätherkörper oder der astralkörper

Ohne die Erklärungen dieser Seelenkörper kann man so manches nicht erklären.

Aber ich vermute, um bis dahin zu kommen, daß die Wissenschaft sie anerkennt, bzw. für sie meßbar sein wird, werden wir darüber noch oft diskutieren, weil wir damit unsere Schwierigkeiten haben, Dinge, die nicht seh-und faßbar sind, zu ignorieren bzw. abzulehnen. Aber ich glaube, sie sind Grundvoraussetzungen für ein Verständnis der Grenzwissenschaften.

Bin aber überzeugt, daß diese Themen noch häufig im Focus allgemeinen Interesses stehen werden, je mehr Menschen NTE haben.

Vor ca. 100 Jahren, als die Medizin noch nicht soweit war, starben die Menschen und konnten uns nichts berichten, heute hat die Medizin die Menschen, die kurz hinüber gingen, zurück geholt und sie behielten es in ihrem Gedächtnis.

Deshalb wird die Zukunft den nächsten Generationen noch mehr Erfahrungen bringen.

Und das ist wichtig für ein ganzheitliches Verständnis.

Meine ich.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Hallo Ikarus,

gg, es wird dich nicht wundern, dass ich da gänzlich anderer Meinung bin als du. Meiner Meinung nach wird sich herausstellen, dass Nahtod-Erfahrungen Leistungen eines in Versorgungs-Engpässen kommenden Gehirns bzw. eventuell ein Abschaltprogramm des Gehirns sind.
Aber auch das ist nicht sicher, da nur ein geringer %satz der Wiederbelebten überhaupt von Nahtoderfahrungen berichten kann und davon bezieht sich nur ein ganz kleiner Teil auf Erlebnisse im Operations-Raum. Diese sind in der Regel nicht überprüfbar, da die die betreffenden Personen meist bei Bewusstsein den Raum erlebt haben und erst dann die Anästhesie gemacht worden ist (ganz zu schweigen von möglichen Versagen einer vollkommenen Anästhesie).
Wichtig ist hierbei ebenso, dass bei Nahtoderfahrungen esoterisch oder religiös prädestinierte Personen überduchschnittlich vertreten sind, sodass nicht auszuschliessen ist, dass hier das Gehirn eventuell eine "selbsterfüllende Prophezeiung" leistet.
Wissenschaftlich einwandfreie Untersuchungen laufen (soweit ich weiss) noch und werden auch wohl wegen der relativen Seltenheit solcher Erlebnisse noch etliche Zeit brauchen.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr_Kala:
Zitat:
gg, es wird dich nicht wundern, dass ich da gänzlich anderer Meinung bin als du.

Es wäre ja schlimm, wenn wir alle einer Meinung wären, das wäre fast langweilig.

Es ist alles zu aktzeptieren und das sollte auf der Welt auch so bleiben, nicht daß wir alle gemeinsam das Selbe denken, das würde jeden Fortschritt zunichte machen.

Finde ich.

Es bleibt mir also vorbehalten, ganz Realist zu sein, aber überzeugt, daß es eben noch mehr gibt als den vor sich hinwelkenden Körper, der nach Jahrzehnten verbraucht ist, und damit wäre Schluß - das wäre wenig sinnvoll und dann wäre zu hinterfragen: wozu, weshalb - nur für sich selbst dagewesen und unterm Strich nur "Mist" gebaut - so einfach sehe ich die Welt nicht, aber es ist nun mal eine Menge Glaubenssache.

Sagen aber auch Wissenschaftler.

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011.....issenschaftler-Pro-Contra
Zitat:
Der nicht religiöse Naturwissenschaftler versucht, alles, was ist, auf physikalische Größen und Prozesse zu reduzieren. Für den gläubigen Forscher besteht der Sinn im Wirken des Schöpfers, der die Welt im Innersten zusammenhält. Beide Einstellungen sind Glaubenssache, sind möglich, sind naturwissenschaftlich weder zu beweisen noch zu widerlegen, beeinflussen auch keineswegs die Methodik und die Ergebnisse der Forschung. Sicher wissen können wir nur das, was uns die Naturwissenschaft sagt, aber sie schweigt zu vielen Fragen, die uns tief berühren. Ob ein Forscher diese Fragen als glücklicher Atheist oder als tief Glaubender beantwortet, bleibt seine persönliche Entscheidung.


grüßli
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Bernh hat folgendes geschrieben:

Zu diesem Zweck sollen viele Krankenhauszimmer mit Schriftzeichen versehen werden, die so angebracht werden, dass man sie im Stehen oder Liegen nicht entziffern kann, von oben, also "an der Decke schwebend", jedoch schon.
Bisher weiß ich nichts von den Ergebnissen, oder wann mit solchen zu rechnen wäre.
Und ich weiß auch nicht, ob diese Untersuchung vielleicht am Kern der Sache vorbeigeht.


Lieber Bernhard,

solche Untersuchungen sind meiner Meinung nach nicht möglich, weil man bei einer Nahtoderfahrung nicht willentlich seinen Körper verlässt.

Und künstlich herbeigeführte Nahtodsituationen ... das wären Holocaust-Methoden, worauf hoffentlich nie wieder jemand zurückgreift...

Außerdem bezweifle ich, dass in diesem Zustand jemand seine Wahrnehmung auf irgendwelche Schriftzeichen richten würde.

Man betrachtet den eigenen Körper distanziert und losgelöst und sieht alles irgendwie gleichzeitig und von oben.

Bei mir war es eine Kolik und ich war allein. Der "Austritt-Schmerz" ist mir noch gut in Erinnerung und die seltsame Perspektive und schließlich diese schmerzfreie Leichtigkeit ... vielleicht hat dies eine spätere suizidale Phase begünstigt.

Ikarus hat folgendes geschrieben:
Vor ca. 100 Jahren, als die Medizin noch nicht soweit war, starben die Menschen und konnten uns nichts berichten, heute hat die Medizin die Menschen, die kurz hinüber gingen, zurück geholt und sie behielten es in ihrem Gedächtnis.


Liebe Ikarus,

früher gab es auch schon Nahtoderfahrungen. Auf jeden Fall waren es zahlenmäßig weniger, und man/frau ging sicher ganz anders damit um.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Wichtig ist hierbei ebenso, dass bei Nahtoderfahrungen esoterisch oder religiös prädestinierte Personen überduchschnittlich vertreten sind, sodass nicht auszuschliessen ist, dass hier das Gehirn eventuell eine "selbsterfüllende Prophezeiung" leistet.

Das kann bei Kindern ja wohl kaum der Fall sein.
Weiß jemand, ob es darüber Untersuchungen gibt, bzw. ob von Kindern Berichte gesammelt wurden?


LG

Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.