Zu lieben ist (gar nicht) so schwer?


Hallo,

da dies gerade irgendwie mein Thema ist, habe ich kurz einen Teil übersetzt und stelle es einfach einmal kommentarlos hier rein.


Der grundlegende Trugschluss, den du in dir herumträgst
ist das du immer jemanden geliebt hast.
Das ist eines der signifikantesten Dinge aller Menschen.
Deine Liebe ist immer für jemanden.
Sie ist adressiert.
In dem Moment, indem du deine Liebe adressierst,
zerstörst du sie.
...

Liebe sollte sein wie Atmen.
Es sollte nur eine Qualität in dir sein.
Wo immer du bist, mit wem immer du bist
oder sogar wenn du alleine bist.
Liebe überflutet dich immerzu.
Es ist keine Frage, mit jemanden in Liebe zu sein.
Es ist eine Frage, Liebe zu sein.

...

Man sollte anders denken und fragen; liebe ich, oder nicht?
Die Frage nach dem Objekt der Liebe stellt sich nicht.

Mit deiner Frau, liebst du deine Frau.
Mit deinen Kindern, liebst du deine Kinder.
...
Mit dem Ozean, liebst du den Ozean.

DU BIST LIEBE

Liebe ist nicht abhängig von einem Objekt.

...

Leben ist nichts anderes als
eine Gelegenheit für die Liebe
zu erblühen.
Wenn du am Leben bist, ist diese Gelegenheit vorhanden.
Sogar noch beim letzten Atemzug.
Du kannst dein ganzes Leben verpasst haben;
nur der letzte Atemzug,
der letzte Moment auf der Erde,
wenn du Liebe sein kannst,
hast du nichts verpasst.
Weil ein einziger Moment der Liebe
gleichbedeutend mit der ganzen Ewigkeit der Liebe ist.


http://www.youtube.com/watch?v=dZqb-_Y7et0
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Om
Purnamadah Purnamidam
Purnat Purnamudachyate
Purnasya Purnamadaya
Purnameva Vashishyate
Om shanti, shanti, shanti
Danke lieber Solaris für die Übersetzung,

ich habe den Eindruck dass die Schwingung der Liebe zur Zeit sehr stark greifbar ist. Die Schwingung der Liebe die kein Objekt braucht, die einfach aus uns hervorsprudelt. Es ist so wunderbar ...


Ich grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.

Ich besitze im Überfluss, wessen alle Menschen bedürfen. Ich bin eine Quelle der Liebe und Anteilnahme.
Dies ist das Geheimnis eines erfolgreichen Lebens:
Es gibt keine größere Macht und Kraft als die Liebe. Muskeln können einen Schild spalten und sogar Leben vernichten, doch nur die unsichtbare Kraft der Liebe kann Herzen öffnen und die Seele nähren.

Solange ich die Kunst der Liebe nicht beherrsche, kann ich dem Zwecke meines Daseins nicht genügen. Liebe ist das wirkungsvollste Mittel für den Zugang zu Mitmenschen, dem sich niemand verschließen kann. Meinen Gedankengängen mögen sie widersprechen, mein Gesicht ablehnen, meine Ideen mögen Argwohn erregen, meine Liebe jedoch wird Herzen erweichen, so wie die Sonnenstrahlen das härteste Eis zum Schmelzen bringen.

Ich grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.

Wie verwirkliche ich sie? Ich werde alle Dinge mit Liebe betrachten und werde wiedergeboren sein. Ich liebe die Sonne, die mich erwärmt; ich liebe aber auch den Regen, der meinen Geist reinigt. Ich liebe das Licht, denn es zeigt mir den Weg; doch ich liebe auch die Finsternis, denn sie zeigt mir die Sterne.

Ich heiße das Glück willkommen, das mein Herz erweitert; ich will aber auch Traurigkeit ertragen und sie zu meinem Besten wenden. Ich will Belohnungen annehmen, denn sie stehen mir zu; aber auch Hindernisse werde ich begrüßen, denn sie fordern mich heraus.

Ich grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.

Und wen will ich lieben? Ich liebe meine Quelle, die mir das Leben verliehen hat. Mit tiefer Dankbarkeit anerkenne ich, wie herrlich ich erschaffen bin, in Anlage und Aufbau so vielfältig und wunderbar, dass die Vorstellungskraft es nicht erfassen kann.......

Aber wie werde ich auf die Handlungen der anderen antworten?
Mit Liebe.
Denn so wie die Liebe meine Waffe zur Öffnung der Menschenherzen, ist sie auch mein Schild, um die Pfeile des Hasses und die Speere des Zornes abzuwehren. Gegnerschaft und Entmutigung werden gegen meinen neuen Schild schlagen wie sanfter Regen. Mein Schild wird mich auf dem Marktplatz schützen und wenn ich allein bin. Er wird mich in den Augenblicken der Verzweiflung stützen und mich beruhigen, wenn ich mich hinreißen lasse. Ich werde mit seiner Hilfe stärker und geborgener, bis ich Ihn eines Tages zur Seite stellen und unbeschwert unter den Menschen einherschreiten kann. Dann werde ich in ein neues Leben eingehen.


http://solara.triphoenix.de/Essener.....2.EssenerSchriftrolle.htm


die Schriften der Essener sind so wunderbar...
Ich vergebe all denen, die mich nicht lieben und vielleicht nicht lieben können. Ich liebe sie trotzdem.

Heute entlasse ich meine Familie, meine Freunde und meinen Ehepartner aus der Tyrannei meines Hungers nach Liebe. Nicht länger werde ich ihnen durch Worte oder mein Verhalten zu verstehen geben: "Ich brauche Deine Liebe; ich bin verletzt und werde böse, wenn Du mich nicht liebst."

Von heute an liebe ich mich selbst.

ICH LIEBE MICH.

ICH BIN GELIEBT

ICH BIN GELIEBT UND ES IST WUNDERBAR.

WEIL ICH MICH LIEBE, BIN ICH FREI, DICH ZU LIEBEN.

ICH BIN GELIEBT UND ICH BIN DANKBAR.


http://solara.triphoenix.de/Essener.....3.EssenerSchriftrolle.htm


Liebe Licht und Segen
Zahira
Und manchmal... da liest man etwas und hat das wunderbare Gefühl, es wäre nur für einen selbst geschrieben, genau für diesen Augenblick.

Du hast mir ein sehr großes Geschenk gemacht.

DANKE!
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Om
Purnamadah Purnamidam
Purnat Purnamudachyate
Purnasya Purnamadaya
Purnameva Vashishyate
Om shanti, shanti, shanti
Eine sehr schöne Seite Zahira.

Danke für den Link.
Das Thema hatten wir irgendwie schon mal.

http://www.geistigenahrung.org/fpost298706.html#298706

http://www.geistigenahrung.org/ftopic63227.html

http://www.geistigenahrung.org/ftopic11251-5.html

Mein Gott, wie viele gekommen und wieder gegangen sind.

Man merkt es erst, wenn man zurück schaut.

Alles wiederholt sich.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:
Mein Gott, wie viele gekommen und wieder gegangen sind.


Ja und auch viele die ich schon so manchesmal vermisse zu lesen.

Aber es kommen auch immer mal wieder Neue dazu die mich in ihrem Ausdruck an so manchen erinnern der gegangen ist.
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Das Thema hatten wir irgendwie schon mal.


Mein Gott, wie viele gekommen und wieder gegangen sind.

Man merkt es erst, wenn man zurück schaut.

Alles wiederholt sich.


Das ist wie mit dem Meer. Es ist immer nur dasselbe Wasser und dennoch ist jede Welle neu....
Osho ist ja bekanntlich etwas radikal. Ich perönlich finde das ganz gut...

Liebe bedeutet nicht das, was man gemeinhin darunter versteht. Gewöhnliche Liebe ist nur eine Verkleidung, hinter der sich die wahre Liebe verbirgt. Wahre Liebe ist etwas völlig anderes. Gewöhnliche Liebe ist ein Fordern, wirkliche Liebe ist reines Geben. Sie kennt kein Fordern, nur die Freude des Gebens.

Gewöhnliche Liebe täuscht viel vor. Wahre Liebe täuscht überhaupt nichts vor - sie ist einfach. Gewöhnliche Liebe hat etwas an sich, dass einem beinahe schlecht werden könnte, etwas Klebriges, Triefendes, Sirupartiges - so ein Schatzi-Schmatzi-Schmus. ( ) Es macht dich krank. Wirkliche Liebe ist Nahrung; sie stärkt die Seele. Gewöhnliche Liebe ist bloß Futter für das Ego - nicht für das wirkliche Selbst, sondern für das unwirkliche Selbst. Das Unwirkliche nährt immer nur Unwirkliches, wohlgemerkt, und das Wirkliche nährt Wirkliches.

Werde zum Diener der wirklichen Liebe. Dies bedeutet, zu einem Diener der Liebe in ihrer höchsten und reinsten Form zu werden. Gib und teile alles, was du bist. Verschenke es, und habe Freude am Schenken. Tue es nicht, als wäre es eine Pflicht, denn sonst geht die ganze Freude verloren. Und habe nie das Gefühl, der andere sei dir zu irgendetwas verpflichtet - niemals, nicht einen Augenblick. Liebe erwartet niemals Dank. Im Gegenteil, wenn der andere deine Liebe annimmt, bist du es, der sich zu Dank verpflichtet fühlt. Liebe ist immer dankbar, dass sie angenommen wird.


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Purnamadah Purnamidam
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Lieber Solaris,

kannst du das leben?
wie weit kannst du das schon umsetzen?

Es klappt schon mit vielen Menschen,
aber vor allem in stark geprägten Familienstrukturen (meine Eltern, mein Sohn) fällt mir die Veränderung schwer und ich falle immer wieder in alte Formen zurück. Oder in der Arbeit in schwierigen Situationen mit Kollegen....Ok, ich merke es meistens sehr schnell, aber es ist nicht einfach.


Bin schon wieder weg.
Vorbereitung zum Festival der Natur 2012...oh wie ich mich freu )

Licht und Segen
Zahira
Hallo Zahira,

ich versuche mal deine Frage zu beantworten. Sorry, wenn ich dabei etwas ausschweife...

Also, ich will einmal behaupten, dass es mir zumindest immer besser gelingt dies zu leben. Es gibt Phasen, da ist es überhaupt kein Problem und die Liebe überflutet mich wirklich immerzu. Das zieht sich bei mir auch schon durch den Alltag, den Job usw. Überträgt sich auch auf andere. Werde da teilweise schon angesprochen, weil ich immer so gut drauf bin. Die Menschen kommen auch gerne zu mir, da ist immer viel Liebe.

Natürlich gibt es auch immer wieder Widersacher. Aber ich hege keinen Groll, da ist im Grunde nur Liebe und Mitgefühl.

[Da fällt mir ein, heute bin ich Bus gefahren, da war ein Busfahrer, der hat die ganze Fahrt über gelächelt, der war echt richtig glücklich! Man hat richtig gespürt, wie er jeden einzelnen seiner Fahrgäste und seinen Bus geliebt hat. Fand ich total super! Hat sonst glaub ich niemand gemerkt. ]

Zurück zum Thema. Ich würde aber lügen, wenn ich sagen würde, dass dies ein Dauerzustand ist. Manchmal gelingt es mir auch nicht so gut, oder man kann fast sagen, ich vergesse es, übersehe etwas. Manchmal fehlt einfach der übergeordnete, losgelöste Blick.

Man kann sagen das es, obwohl es wirklich meine Grundeinstellung ist und immer mehr in mein Wesen übergeht, tatsächlich auch noch mein Lernfeld ist. Ein gutes Beispiel:
Ich habe es kürzlich auch hier im Forum gemerkt. In dem Beitrag "Weil wir die Nähe zu Gott - suchen und finden" habe ich einmal etwas "auf den Tisch gehauen", weil ich mich nicht verstanden fühlte usw. Dann habe ich erst gemerkt, dass bei all meiner Liebe, doch auch noch eine gewisse Ablehnung da war. Genau diese Ablehnung ist und war aber natürlich überhaupt nicht gerechtfertigt und völlig unnötig! Wenn ich mich dann aber bewusst der Philosophie der Liebe zuwende, vielleicht etwas drüber meditiere, dann kommt recht schnell die Klarheit zurück und dann lebe, fühle und weiß ich es auch wirklich wieder. Manchmal braucht es auch einen kleinen Anstoß.

Ich denke, diese Schwankungen sind aber ganz natürlich. Ich sehe mich auch eher in einer Entwicklung zum höchsten Sein, als das ich denke (anmaße, einbilde) dieses zu leben. Aber ich genieße den Weg dorthin sehr. Ich habe es nicht eilig, keineswegs! Es ist so unbeschreiblich wunderbar am Leben zu sein. Was für ein Geschenk! Jeden Augenblick will ich leben. Irgendwann, so Gott will, wird es ein wirklich dauerhafter und noch höherer Zustand sein. Und nach meinen bisherigen Erfahrungen, geht die ganze Sache viel schneller, als ich gedacht hätte. Noch vor einem Jahr hätte ich gedacht, ich bräuchte mindestens 10 Jahre um so zu sein, wie ich jetzt bin, bzw. so viel zu lernen und erfahren zu dürfen. Ich bin so dankbar.

Und was ich habe, ist Furchtlosigkeit.

Ich glaube, es ist einfach wirklich so sehr wichtig, bewusst zu beobachten und sich immer mal wieder rauszuziehen. Also wenn man es merkt, ist es doch super! Das Beste, was dir passieren kann. Schwierig wird es erst, wenn man es nicht merkt. Aber wenn man es merkt, sollte man nicht denken, oh Mist, ich mache etwas falsch, das ist viel zu kompliziert usw. Sondern; OK! Ja, ist grade so... alles gut! Wir können sogar ein dankbares JA geben, weil es uns zeigt, dass mit unserer Liebe noch etwas nicht stimmt. Es ist ein super Indikator!

Wenn z.B. ein Gefühl wie Eifersucht in uns aufflammt, dann ist das wunderbar, weil wir dann damit in die reine Beobachtung gehen können und wenn es gut läuft, dann begreifen wir wirklich! Ich spreche über echte Klarheit und ein Erfülltsein von Liebe. Dann löst sich alles auf und was bleibt ist nur die Freude der Freiheit, das JA ich liebe!

Das ist ganz wunderbar!

Je mehr solcher Erfahrungen wir machen, umso mehr festigt sich dieser Zustand, umso weniger kann uns auch aus unserer Mitte bringen.

Dann die Achtsamkeit und aufpassen, dass man nicht zu selbstbewusst wird. Immer schauen.

Dann auch der echte Wille, wirklich ein Diener der Liebe sein zu wollen und den Wert für sich erkennen.

In Demut und Verehrung.

Nicht verzweifeln, sondern wirklich dankbar sein und akzeptieren, wie es ist.

Ich glaube, dann sind wir schon gut dabei.

Und dann sind wir auch nicht ohne Hilfe!

Alles Liebe

solaris
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Purnameva Vashishyate
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