Sendbrief an die Christen - von Bahá'u'lláh 1817-1892


Hitman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Mirza Ghulam Ahmad,


ganz easy...vergleicht Anspruch, Leben und Offenbarung von Bahaullah und Mirza Ghulam Ahmad, dann hat jeder für sich doch seine Antwort

Greets



Salam Klingt mir so ALLS OB du meinst das die Ansprüche,Leben und Offenbarungen des Bahaullah besser wehren als das leben vom
Imam der Zeit(as) ...
_________________
"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )
Ayaad hat folgendes geschrieben:
Hitman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Mirza Ghulam Ahmad,


ganz easy...vergleicht Anspruch, Leben und Offenbarung von Bahaullah und Mirza Ghulam Ahmad, dann hat jeder für sich doch seine Antwort

Greets



Salam Klingt mir so ALLS OB du meinst das die Ansprüche,Leben und Offenbarungen des Bahaullah besser wehren als das leben vom
Imam der Zeit(as) ...


So wird er das auch meinen. Die Für ihn ist MGA auch nicht der Imam.
Tobias hat folgendes geschrieben:
Ayaad hat folgendes geschrieben:
Hitman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Mirza Ghulam Ahmad,


ganz easy...vergleicht Anspruch, Leben und Offenbarung von Bahaullah und Mirza Ghulam Ahmad, dann hat jeder für sich doch seine Antwort

Greets



Salam Klingt mir so ALLS OB du meinst das die Ansprüche,Leben und Offenbarungen des Bahaullah besser wehren als das leben vom
Imam der Zeit(as) ...


So wird er das auch meinen. Die Für ihn ist MGA auch nicht der Imam.


Salam

Ja Klar ist mir schon bewusst ist ja auch nicht das Problem =)

ps: lass diese Abkürzung von den Namen des Verheißen Messias(as) BITTE
_________________
"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )
Ayaad hat folgendes geschrieben:
Hitman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Mirza Ghulam Ahmad,


ganz easy...vergleicht Anspruch, Leben und Offenbarung von Bahaullah und Mirza Ghulam Ahmad, dann hat jeder für sich doch seine Antwort

Greets



Salam Klingt mir so ALLS OB du meinst das die Ansprüche,Leben und Offenbarungen des Bahaullah besser wehren als das leben vom
Imam der Zeit(as) ...


Lieber Ayaad,

natürlich denkt er das, sonst wäre er kein Bahai. Und würdest du nicht das Gleiche von Mirza Ghulam Ahmad denken, dann wärst du kein Ahmadi-Muslim.

Ich kann dich aber verstehen, ich finde Hitmans Ton auch nicht angebracht, man hört schon heraus, was er damit meint.

Mach dir nichts draus, wir sind Menschen, und keine Engel. Die meisten Bahai haben einen sehr vorbildhaften und freundlichen Ton, das weißt du denke ich auch.

Vlt. hat Hitman das auch nicht so gemeint, in der geschriebenen Sprache kann man Vieles falsch verstehen.

Aber ich bin auch dafür, dass man Baha Ullah und Mirza Ghulam Ahmad durchaus vergleichen soll, dabei sehe auch ich es so, dass man nicht mit Vorurteilen an die Sache gehen soll, denn beide waren herausragende Persönlichkeiten, denn das erkannte auch Tolstoi, als er von den Lehren Baha Ullah´s hörte und die Philosophie der Lehren des Islams von Mirza Ghulam Ahmad wahrnahm.


Zur Schreibweise:

Es wäre wirklich respektvoll, wenn man alle Personen, die für andere wichtig sind, auch respektvoll ausschreibt.

Es ist nicht okay, wenn man Baha Ullah so schreibt: Bahullah (habe ich wirklich mal gesehen), und auch MGA ist geschmackslos, wusste erst gar nicht, wer damit gemeint war.
Man kann wenigstens Ahmad schreiben.

Natürlich habe ich einen anderen Blickwinkel als ihr, da für mich keiner der Imam dieser Zeit ist. (jedenfalls noch nicht)

D.h aber nicht, dass ich von den beiden nicht beeindruckt bin, ich las schon einiges von beiden Persönlichkeiten, bevor ich zum Islam kam.

Solange man respektvoll bleibt, braucht keiner beleidigt sein ob jemand Jesus (as), Muhammad (as), Baha ullah oder Mirza Ghulam Ahmad ablehnt.


Alles Liebe und Gute,

Salam Alaikum.
_________________
Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
Long Road hat folgendes geschrieben:
@ Burkl und soraja

Interessantes Thema

Burkl hat folgendes geschrieben:

Im Christentum richtet sich die Hoffnung auf die "heile Welt" auf das Jenseits hin - auf die Wiederkunft Christi. "Unser Herr, komm!"


Ist das so?

Heißt es nicht "Dein Reich komme" und nicht "Wir mögen in dein Reich kommen" im Vater Unser?

Ich verstehe das eher so, dass wir den Himmel auf die Erde bringen und nicht uns in den Himmel.

Alles Liebe


Das ist nur ein scheinbarer Gegensatz, lieber Long Road.

Gottes Reich ist ja schon auf die Erde gekommen - der Beginn ist Jesus Christus, der zum "Eckstein" für das Reich Gottes geworden ist, obwohl die Menschen ihn verworfen haben.

Mit jeder Eucharistiefeier, die ja das Opfer Christi wiederholt, wird sein Reich weiter auf diese Erde herabkommen.

Und je mehr wir "offen" und durscheinend für das Reich Gottes werden, desto mehr sind wir selbst auf dem Weg dazu Himmelsbewohner zu werden.

Beides sind kommunizierende Gefäße: Auf der einen - universalen - Seite des Heilsgeschehens die Kirche, die mit jeder Eucharistiefeier das Reich Gottes auf die Erde ein Stück weiter "heruntertransfomiert" und austeilt, vermehrt. Das ist ja auch der Grund, warum die Kirche in der Welt neben der enormen Begeisterung und Treue Vieler auch auf so viel Widerstand und Verachtung stößt - sie "beschleunigt" sozusagen den Untergang dieser Welt. Und alle die an dieser Welt und ihren Gesetzen hängen und in ihr das Paradies finden wollen, müssen sozusagen wesensgemäß die Kirche hassen. Sie beschleunigt ja das Vergehen dieser Wirklichkeit essentiell, ist also zwangsläufig gegen die gefallene Welt ausgerichtet, weil eben das Ziel das Kommen der neuen ist. Das ist das, was das symbolische "Schwert" ausmacht, das Jesus gebracht hat. Er spaltet die Welt in zwei Teile: "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich, wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut". (Mt 12,30)

Und die andere Seite des Heilsgeschehens - die des Individuums - jeder einzelne Gläubige, der durch den Empfang der Sakramente und die guten Werke die er tut selbst auf dem Weg zum Himmel ist und möglichst viele Menschen dorthin mitnehmen will, auch das ist genauso essentiell, es ist ja die "Antwort" des einzelnen, das individuelle Heilsgeschehen, das eingewurzelt im universalen Heil der Kirche stattfindet.

Christsein bedeutet im Kern also eigentlich in und mit seinem Leben "vorwegzunehmen", was mit der Ankunft Jesu Christi auf dieser Welt - und vor allem seiner Auferstehung - ohnedies schon sicher ist, das Kommen des Reiches Gottes. Also so zu leben, als wäre der Himmel schon Wirklichkeit - und je mehr das geschieht, desto mehr wird er bereits jetzt erfahrbar und wirklich. Das ist auf das Wirken des Heiligen Geistes zurückzuführen, durch den Gott-Vater uns in und durch seinen Sohn versprochen hat: "Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt!" (Mt 28,20).

"Der Weg zum Himmel ist Himmel."

Theresa von Avila
@Sulayman und Ayaad:

Es ist interessant, dass ihr aus meinem Beitrag einen "Ton" herausinterpretiert

Ich habe es durchaus respektvoll gemeint und den Namen Mirza Ghulam Ahmad auch angemessen ausgeschrieben. Ich denke nur, dass jeder beide Persönlichkeiten vergleichen sollte, um für sich zu wissen, wer denn wirklich ein Offenbarer ist und wer nicht. Und Sulayman hat absolut recht, dass eine "vorurteilsfreie" Suche unbedingt notwendig ist, sonst macht man sich selbst nur was vor...

Um eine kurze Grundlage zu verschaffen (so wie ich es persönlich verstanden habe):

Bahá'u'lláh hat den Anspruch eine neue Offenbarungsreligion zu gründen, dessen Kommen in allen Religionen verheißen wurde. Also ist Er Seinem Anspruch nach eine Manifestation Gottes, dessen Lehren die Menschheit befähigen werden, den größten Frieden zu errichten.

Mirza Ghulam Ahmad versteht seine Mission als innerislamische Reformbewegung. Er sieht sich zwar als die Wiederkehr Christi, aber sieht dennoch Mohammad als "besten" Propheten und stuft dementsprechend Jesus und Mohammad unterschiedlich ein. Das ist z.B. ein Widerspruch zu den Lehren Bahá'u'lláhs, das keinen Unterschied zwischen den Gottesoffenbarer macht, da jeder von Gott mit einer bestimmten Mission versehen wurde.

Hab ich das einigermaßen richtig dargelegt?
Burkl hat folgendes geschrieben:

Mit jeder Eucharistiefeier, die ja das Opfer Christi wiederholt, wird sein Reich weiter auf diese Erde herabkommen.

Du bringst mich echt oft zum Lachen, burkl. Du bist so tief und so reif einerseites und manchmal kommen da Sätze, die kann ich kaum glauben...aber na gut.

Es ist immerhin das echte Leben und das ist schön.

Wenn ich da ganz provokativ antworten darf: ich erlebe, dass das Reich Gottes durch jeden in Liebe erlebten Orgasmus auf die Erde kommt und andere gibt es für mich schon lange nicht mehr....
Zitat:
Und je mehr wir "offen" und durscheinend für das Reich Gottes werden, desto mehr sind wir selbst auf dem Weg dazu Himmelsbewohner zu werden.

Ja.

Zitat:
"Der Weg zum Himmel ist Himmel."


soraja hat folgendes geschrieben:

Wenn ich da ganz provokativ antworten darf: ich erlebe, dass das Reich Gottes durch jeden in Liebe erlebten Orgasmus auf die Erde kommt und andere gibt es für mich schon lange nicht mehr....


Das ist aber nicht alles, was es zu erleben gibt, liebe Soraja.

Natürlich ist die sexuelle Vereinigung, das völlige körperliche Einssein mit einem anderen Menschen, ein Geschenk Gottes, ein "Vorgeschmack" auf den Himmel. Aber dabei stehenbleiben, das könnte aus meiner Sicht spirituellen Stillstand bedeuten. Es ist nur ein Spektrum der Erfüllung - keinesfalls schon alles. Die Seele schreit nach mehr.

Das Allergrößte spielt sich nicht in der Vereinigung zweier Menschen, sondern in der Vereinigung göttlicher Materie mit irdischer Materie ab - als Katholiken glauben wir, dass das in der Eucharistie stattfindet. Gott geht ein in ein Stückchen Materie - die Hostie - ein und will mit uns eins werden. Was kann es größeres Geben als die absolute Vereinigung mit Gott, das Verinnerlichen seiner Substanz, seines Wesens? Nichts.

LG Burkl
Burkl hat folgendes geschrieben:
soraja hat folgendes geschrieben:

Wenn ich da ganz provokativ antworten darf: ich erlebe, dass das Reich Gottes durch jeden in Liebe erlebten Orgasmus auf die Erde kommt und andere gibt es für mich schon lange nicht mehr....


Das ist aber nicht alles, was es zu erleben gibt, liebe Soraja.

Natürlich ist die sexuelle Vereinigung, das völlige körperliche Einssein mit einem anderen Menschen, ein Geschenk Gottes, ein "Vorgeschmack" auf den Himmel. Aber dabei stehenbleiben, das könnte aus meiner Sicht spirituellen Stillstand bedeuten. Es ist nur ein Spektrum der Erfüllung - keinesfalls schon alles. Die Seele schreit nach mehr.

Das Allergrößte spielt sich nicht in der Vereinigung zweier Menschen, sondern in der Vereinigung göttlicher Materie mit irdischer Materie ab - als Katholiken glauben wir, dass das in der Eucharistie stattfindet. Gott geht ein in ein Stückchen Materie - die Hostie - ein und will mit uns eins werden. Was kann es größeres Geben als die absolute Vereinigung mit Gott, das Verinnerlichen seiner Substanz, seines Wesens? Nichts.

LG Burkl


Nein, es kann nichts größeres geben- aber für mich völlig unbegreiflich, wie man das in einer katholischen Messe erleben kann.
Ich empfinde die Ausstrahlung einer katholischen Messe abstoßend.
Deshalb musste ich lachen.

Aber ich glaube dir, dass es für dich so ist- und ich freue mich auch darüber.
Hauptsache, jeder findet seinen Zugang zu Gott, egal wo und wie.
Wenn es niemandem schadet.
soraja hat folgendes geschrieben:
Nein, es kann nichts größeres geben- aber für mich völlig unbegreiflich, wie man das in einer katholischen Messe erleben kann.
Ich empfinde die Ausstrahlung einer katholischen Messe abstoßend.
Deshalb musste ich lachen.


Das müsstest dich auch dafür öffnen können - wenn man dem Ganzen fernsteht und nicht daran glaubt, dann kann es durchaus befremdlich wirken. Es sagt einem dann nichts. Auch Jesus hat dieses Unverständnis und diesen "abstoßenden" Effekt bei vielen Menschen bewirkt. Gerade auch im Zusammenhang mit der Eucharistie, sind sehr viele "ausgestiegen" und haben sich mit Kopfschütteln und Grausen abgewendet!

"Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.
Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.
Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.
Viele seiner Jünger, die ihm zuhörten, sagten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören?" (Joh 6,56-60)