Dieter Nuhr liest Suren aus dem Koran


dtrainer hat folgendes geschrieben:
Die derzeit grassierende Islamophobie ist leicht zu behandeln. Einfach Moslems kennen lernen.


Nähe zu Menschen einer diskriminierten Gruppe aufbauen hilft zwar in der Regel, aber nicht immer. Wer z.B. die richtigen Fundamentalisten kennen lernt wird kaum islamfreundlicher danach werden.
Zitat:
JA ? darf man Koran Wörtlich nehmen oder muss man ihn sogar
wörtlich nehmen, was nun?
das ist die Frage.

nun meine Erfahrung ist, dass die meisten Muslime den Koran gar nicht lesen, es erschreckt sie ab! Den Gelehrten passt das gerade zu Recht. sie schüren die Angst und meinen immer, liest niemals den Koran in eure Muttersprache es könnte passieren ihr versteht sie falsch und werdet zu Kafir. Man wird also nicht ermutigt den Koran in einer verständlichen Sprache zu lesen sondern eher entmutigt. Liest lieber die Bücher der gelehrten, denn sie haben den Koran studiert und in ihren Büchern aufgeschrieben was wichtig sei und was weniger wichtig nach Islam, so die Meinung der meisten Islam Gelehrten. (das öffnet aber Tor und Tür für Manipulationen vom Seiten der Gelehrten und auf einmal wird, was Allah will, das was die Gelehrten wollen.) ) und diese Bücher sind gemäßigter, darin sind meistens diese Kampfansage Suren gar nicht enthalten und somit wissen die wenigsten Moslems überhaupt darüber Bescheid.
und die nicht Moslems meinen
„Die doofen Moslems, sie wissen nicht mal was in ihrem heiligen Buch drin steht“ und damit haben sie leider völlig recht.
Die meisten Moslems sind Moslime nicht weil sie unbedingt vom Koran überzeugt sind, sie wissen nicht mal was alles da drin steht, nur weil die Eltern Moslime sind und die Nation auch zum größten Teil Moslime sind, und der Imam und die Freunde und die vertrauen Angehörige Eltern Verwandte. es ist ein Herdentrieb.
Natürlich gibt es auch Moslems, die mehr wollen als nur beten und fasten, sie lesen den Koran und ziehen ihre eigenen Schlüsse daraus und sind aggressiv, damit meine ich halt wie Elkaide, Hisbollah, Taliban, und deren Sympathisanten.
Normalerweise versteht die Mehrheit der Moslems unter Koran lesen, das arabische nachplappern des Buches mehr nicht. Würden die Kinder in Koranschulen den Koran statt in Arabisch in ihrer Muttersprache lesen, das sind Kinder, sie würden vor Schreck davon laufen und nie wieder den Koran in die Handnehmen bis sie vielleicht erwachsen sind und die schlimmen Drohungen in diesem Buch überhaupt ertragen können.
Außerdem wie der Name schon sagt, leben die meisten Moslems nicht nach Koran sondern nach der Sunna (Sunniten) dh. nach den Worten und Taten des Propheten Mohammed. Und da kann man, die Gescheiten Gelehrten, wenn sie die Massen, in eine bestimmte Richtung lenken wollen, auch Hatdite erfinden, das ist praktisch und halt sehr nützlich für die jenigen die solche Wege begehen.
Es gibt aber auch noch Wahhabiten, sie möchten den weg Allahs begehen, nur deren Fehler ist, so empfinde ich, sie legen den Koran sehr streng aus, legen mehr Wert auf Hände abhacken, steinigen, obwohl es im Koran auch nette Suren vorhanden sind, wo man mehr Gewicht und Bedeutung darauf legen kann. Es ist wirklich ein verwickeltes kompliziertes Ding, das mit dem Islam.
Es gibt eine Doku den ich zuletzt über Islam mir angesehen habe, eine interassante objektive einblick in den islam, wer will kann sich das ansehen. Teil 1 part1 http://www.youtube.com/watch?v=SHN-S_qfYgU
part 2 http://www.youtube.com/watch?v=XvrXZC_EsV0&feature=related
mfg, Schaum
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Die eigentliche Ursache der Unordnung in uns ist das Suchen nach einer Realität, die uns von einem anderen versprochen wurde.
Tobias hat folgendes geschrieben:
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Die derzeit grassierende Islamophobie ist leicht zu behandeln. Einfach Moslems kennen lernen.


Nähe zu Menschen einer diskriminierten Gruppe aufbauen hilft zwar in der Regel, aber nicht immer. Wer z.B. die richtigen Fundamentalisten kennen lernt wird kaum islamfreundlicher danach werden.


Wenn man mit Fundamentalisten Menschen meint, die den Islam missbrauchen, dann hast du Recht.

Ich fühle mich auch als "Fundamentalist", denn es ist mir wirklich wichtig auf welchen Fundamenten mein Glaube steht.

zu Dieter Nuhr: Sein Humor ist schon amüsant, fand diese Nummer aber nicht so berauschend. Denn diese Verse sind in einem bestimmten Kontext zu verstehen, vor allem die Verse aus der Sura al- Tauba, welche er vorliest.

Von dem her, halte ich das schon für gefährlich, in einer Gesellschaft, wo es auf den Islam nicht so gut zu sprechen ist.

Das kann schnell mal in falsche Hände kommen.

Es gibt aber Schlimmeres!

Alles Liebe!
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Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
Schaum hat folgendes geschrieben:
Zitat:
JA ? darf man Koran Wörtlich nehmen oder muss man ihn sogar
wörtlich nehmen, was nun?
das ist die Frage.

nun meine Erfahrung ist, dass die meisten Muslime den Koran gar nicht lesen, es erschreckt sie ab! Den Gelehrten passt das gerade zu Recht. sie schüren die Angst und meinen immer, liest niemals den Koran in eure Muttersprache es könnte passieren ihr versteht sie falsch und werdet zu Kafir. Man wird also nicht ermutigt den Koran in einer verständlichen Sprache zu lesen sondern eher entmutigt. Liest lieber die Bücher der gelehrten, denn sie haben den Koran studiert und in ihren Büchern aufgeschrieben was wichtig sei und was weniger wichtig nach Islam, so die Meinung der meisten Islam Gelehrten. (das öffnet aber Tor und Tür für Manipulationen vom Seiten der Gelehrten und auf einmal wird, was Allah will, das was die Gelehrten wollen.) ) und diese Bücher sind gemäßigter, darin sind meistens diese Kampfansage Suren gar nicht enthalten und somit wissen die wenigsten Moslems überhaupt darüber Bescheid.
und die nicht Moslems meinen
„Die doofen Moslems, sie wissen nicht mal was in ihrem heiligen Buch drin steht“ und damit haben sie leider völlig recht.
Die meisten Moslems sind Moslime nicht weil sie unbedingt vom Koran überzeugt sind, sie wissen nicht mal was alles da drin steht, nur weil die Eltern Moslime sind und die Nation auch zum größten Teil Moslime sind, und der Imam und die Freunde und die vertrauen Angehörige Eltern Verwandte. es ist ein Herdentrieb.
Natürlich gibt es auch Moslems, die mehr wollen als nur beten und fasten, sie lesen den Koran und ziehen ihre eigenen Schlüsse daraus und sind aggressiv, damit meine ich halt wie Elkaide, Hisbollah, Taliban, und deren Sympathisanten.
Normalerweise versteht die Mehrheit der Moslems unter Koran lesen, das arabische nachplappern des Buches mehr nicht. Würden die Kinder in Koranschulen den Koran statt in Arabisch in ihrer Muttersprache lesen, das sind Kinder, sie würden vor Schreck davon laufen und nie wieder den Koran in die Handnehmen bis sie vielleicht erwachsen sind und die schlimmen Drohungen in diesem Buch überhaupt ertragen können.
Außerdem wie der Name schon sagt, leben die meisten Moslems nicht nach Koran sondern nach der Sunna (Sunniten) dh. nach den Worten und Taten des Propheten Mohammed. Und da kann man, die Gescheiten Gelehrten, wenn sie die Massen, in eine bestimmte Richtung lenken wollen, auch Hatdite erfinden, das ist praktisch und halt sehr nützlich für die jenigen die solche Wege begehen.
Es gibt aber auch noch Wahhabiten, sie möchten den weg Allahs begehen, nur deren Fehler ist, so empfinde ich, sie legen den Koran sehr streng aus, legen mehr Wert auf Hände abhacken, steinigen, obwohl es im Koran auch nette Suren vorhanden sind, wo man mehr Gewicht und Bedeutung darauf legen kann. Es ist wirklich ein verwickeltes kompliziertes Ding, das mit dem Islam.
Es gibt eine Doku den ich zuletzt über Islam mir angesehen habe, eine interassante objektive einblick in den islam, wer will kann sich das ansehen. Teil 1 part1 http://www.youtube.com/watch?v=SHN-S_qfYgU
part 2 http://www.youtube.com/watch?v=XvrXZC_EsV0&feature=related
mfg, Schaum


Die Ahlu-Sunnah baut auf zwei Quellen: Quran & Sunnah.

Es gibt keine Muslime, die den Quran leugnen. Gibt es vlt. schon, aber nicht in dem Sinn von verwerfen.

Es gibt aber Sunnahleugner, wie z.B. die Quraniyya.

Wahabiten und Sunniten, keiner kann auch wirklich den Unterschied erklären.
Außer: Ja, die einen nehmen es ein bisschen strenger.

Manchmal sagt man auch Salafi, oder Salafist.

Muhammad ibn Abdul-Wahab war lediglich ein Reformer, kein Prophet, man kann ihn mögen oder nicht.

Das sind nur Begriffe, die verwendet werden um zu spalten, es gibt keine Muslime, die sich Wahabiten nennen.

Außerdem hat das was die saudische Regierung da unten treibt nicht viel mit "strengem" Islam zu tun, oder Wahabismus, sondern ganz einfach mit Machtgier und der Missbrauch einer Religion.

Soll mir doch mal jemand zeigen, wie ein "Wahabit" mit islamischen Quellen beweisen will, dass Frauen nicht Auto Fahren dürfen. Und wenn dann dürfen es Männer auch nicht. Alles gilt vice versa, bis es einen Beweis gibt, dass es nicht so ist.

Das ist aber alles ein anderes Thema, und hat wenig mit Dieter Nuhr zu tun.


Salam Alaikum
_________________
Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
Hallo Sulayman,

das Problem, das uns heute begegnet ist aber leider, dass der Islam als frauenfeindlich und rückständig interpretiert wird. Der historische Kontext wird nie berücksichtigt und vor allem wird kultureller Habitus mit Religion gleich gesetzt. Wenn man ein Feindbild haben will, dann kann man sich auch eins schaffen- wir brauchen nur ein Stück weit in unsere Landesgeschichte zurückblicken.
Das macht mich wirklich sehr traurig!
Hikmat hat folgendes geschrieben:
Hallo Sulayman,

das Problem, das uns heute begegnet ist aber leider, dass der Islam als frauenfeindlich und rückständig interpretiert wird. Der historische Kontext wird nie berücksichtigt und vor allem wird kultureller Habitus mit Religion gleich gesetzt. Wenn man ein Feindbild haben will, dann kann man sich auch eins schaffen- wir brauchen nur ein Stück weit in unsere Landesgeschichte zurückblicken.
Das macht mich wirklich sehr traurig!


Das stimmt zwar liebe Hikmat, aber ich denke Dieter Nuhr lag es mehr daran, die Leute zu unterhalten, was auch ich nicht für völlig harmlos halte.

Alles Liebe!

Salam Alaikum
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Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
Vielleicht ging und geht es ihm auch darum die Naivität und die Dummheit der Vorurteile die viele Bürger hierzulande gegenüber dem Islam haben zu spiegeln, also quasi ihnen ihre eigene Voreingenommenheit aufzuzeigen. Er liest ohne Sinn und Vernunft einiges aus dem Quran vor und reißt jede Stelle dabei aus ihrem Kontext und somit Zusammenhang heraus, damit ahmt er doch nur das Verhalten vieler Populisten auf der ganzen Welt nach. Selbiges gilt auch für seine Zitate zu anderen Religionen. Außerdem zeigt er durch seinen humorigen Umgang mit dem Thema Religion seine Meinung, nämlich das wir alle uns und unsere Anschauungen viel zu ernst nehmen.

Wie gesagt, bei tiefgründigeren Unterhaltern muß man mitdenken.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Sulayman hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Die derzeit grassierende Islamophobie ist leicht zu behandeln. Einfach Moslems kennen lernen.


Nähe zu Menschen einer diskriminierten Gruppe aufbauen hilft zwar in der Regel, aber nicht immer. Wer z.B. die richtigen Fundamentalisten kennen lernt wird kaum islamfreundlicher danach werden.


Wenn man mit Fundamentalisten Menschen meint, die den Islam missbrauchen, dann hast du Recht.

Ich fühle mich auch als "Fundamentalist", denn es ist mir wirklich wichtig auf welchen Fundamenten mein Glaube steht.

zu Dieter Nuhr: Sein Humor ist schon amüsant, fand diese Nummer aber nicht so berauschend. Denn diese Verse sind in einem bestimmten Kontext zu verstehen, vor allem die Verse aus der Sura al- Tauba, welche er vorliest.

Von dem her, halte ich das schon für gefährlich, in einer Gesellschaft, wo es auf den Islam nicht so gut zu sprechen ist.

Das kann schnell mal in falsche Hände kommen.

Es gibt aber Schlimmeres!

Alles Liebe!


Ich meinte es natürlich im rein negativen Wortsinn. Also engstirniger, gewaltbereiter Fanatiker.
Tobias hat folgendes geschrieben:
Sulayman hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Die derzeit grassierende Islamophobie ist leicht zu behandeln. Einfach Moslems kennen lernen.


Nähe zu Menschen einer diskriminierten Gruppe aufbauen hilft zwar in der Regel, aber nicht immer. Wer z.B. die richtigen Fundamentalisten kennen lernt wird kaum islamfreundlicher danach werden.


Wenn man mit Fundamentalisten Menschen meint, die den Islam missbrauchen, dann hast du Recht.

Ich fühle mich auch als "Fundamentalist", denn es ist mir wirklich wichtig auf welchen Fundamenten mein Glaube steht.

zu Dieter Nuhr: Sein Humor ist schon amüsant, fand diese Nummer aber nicht so berauschend. Denn diese Verse sind in einem bestimmten Kontext zu verstehen, vor allem die Verse aus der Sura al- Tauba, welche er vorliest.

Von dem her, halte ich das schon für gefährlich, in einer Gesellschaft, wo es auf den Islam nicht so gut zu sprechen ist.

Das kann schnell mal in falsche Hände kommen.

Es gibt aber Schlimmeres!

Alles Liebe!


Ich meinte es natürlich im rein negativen Wortsinn. Also engstirniger, gewaltbereiter Fanatiker.


Klar Tobias, ich weiß, dass du es so meintest!

Alles Liebe!
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Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
Hallo Sulayman und Tiro,

also mein Beitrag bezog sich gar nicht auf Dieter Nuhr, sondern auf den dominanten gesellschaftlichen Diskurs- das hätte ich wohl verdeutlichen sollen.