hierfür schäme ich mich ein Mensch zu sein


http://www.peta.de/wiesenhof

es reichen schon die ersten 30 sekunden...
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wenn der Klügere nachgibt, haben die dummen das sagen:
Schreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Allgemeinen erheiterung.
@Gourlay

Du nimmst Anteil am Schicksal von gequälten Tieren und versuchst etwas daran zu ändern. Das zeichnet dich als einfühlsamen Menschen aus, und bringt sicherlich keine Scham über dich persönlich - im Gegenteil es zeichnet dich wirklich aus.

Allerdings gibt es leider immer wieder auch Menschen, die unter dem Arbeitstitel "Tierschutz" Selbstverwirklichung und Aggression gegen Mitmenschen betreiben. Das gilt aber nicht nur speziell für diesen Bereich, sondern jeder "gute Zweck" kann dazu benützt werden, leider auch oft die Religion. Diese Menschen sollten sich dann schämen, tun es aber zumeist nicht.
Erzieht eure Kinder von den frühesten Tagen an, unendlich zart und liebevoll zu Tieren zu sein.

Wie wichtig dieses Zitat aus den Bahá'i-Schriften ist, wird mir von Mal zu Mal klarer.
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Liebe Gourlay, wie Burkl schon sagte, Du brauchst Dich nicht dafür zu schämen, ganz im Gegenteil.

Wichtig ist einzig, dass wir solche Sachen nicht durch Einkauf der "Ware" nur weil es eben billig ist unterstützen. Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass da ein Tier dahintersteckt, das ebenso fühlt wie Du und ich und dass wir in Wort und vor allem in der Tat ein Beispiel dafür sind, Tiere liebevoll zu behandeln.

Liebe Grüße Linde
@Gourlay

danke, auch wenn ich es nicht ganz anschauen konnte. Mir dreht sich der Magen um.

Ich bin auf dem Land mit Haustieren die zwar zum essen, aber relativ artgerecht gehalten wurden aufgewachsen, aber...

..eit ich neben Schweinezüchtern wohnte hab ich aufgehört Schwein zu essen. Jetzt wohn ich seit nem Jahr in einem Dorf mit Putenfarmen. Ich ess auch keine Pute mehr.

Alles Andere tierische hatte ich zwischendrin schon aufgegeben.

Was bringt Menschen dazu so zu handeln?
Ich versteh es nicht...
Übrigens, der letzte Satz Deiner Signatur trägt tatsächlich zur Erheiterung bei, liebe Gourlay.

Und zu dem ersten >wenn der Klügere nachgibt< fällt mir ein, dass Erik Blumental gesagt hatte

>Der Klügere versteht und hilft<

Er hat übrigens supertolle Bücher geschrieben, die uns in der Bewältigung unseres Alltags sehr unterstützen. Hab sie früher verschlungen.

Liebe Grüße Linde
Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Anteilnahme. Diese Video hat mich tief bewegt, so sehr geweint habe ich nicht mehr seit dem Tot meiner Katze. Ich verstehe nicht wie ein Mensch ignorieren kann das er von lebewesen umgeben ist und auch wenn Hass keine lösung ist so wünsche solchen menschen das ihnen genau das gleiche wiederfährt.
Mit 17 habe ich es schon mal 1 jahr geschafft das Fleisch zu beukotieren, doch durchgehalten habe ich nicht. Im sinne des Budhismus oder auch einfach weil das normal sein sollte... versuche ich kein Tier unnötig zu töten. Selbst eine Ameise kann nichts dafür wenn sie meinen Weg kreuzt warum also sollte man sie zertreten. Ich bringe meine Kollegen zum lächeln wenn ich jeden Schmetterling und jede Hummel auf arbeit einfange und vor die Tür setze, doch jedes Leben ist wertvoll.

Mich plakt mehr und mehr das schlechte gewissen über die Tiere und Menschen die ich retten köntne,w enn ich mehr spenden oder sogar in ein dritte-welt-land reisen und helfen würde...

Wer kennt es nicht ich fühle mich machtlos und mein verhalten zu wenig nütze, wenn nur jeden mensch jeden tag eine sache aufheben und richtig entsorgen würde... dann wären das jeden tag 6,5 milliarden...
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wenn der Klügere nachgibt, haben die dummen das sagen:
Schreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Allgemeinen erheiterung.
Es ist die Gier nach immer mehr Geld zu verdienen .
Lieblos gegen Mensch , Tier , Natur und Umwelt .
Wen der Mensch nicht einsieht dass das ein geistiges Problem ist
und die Grundstrukturen geändert werden müssen ,
versinkt er in den Morast des Materiellen .
Der Mensch ist hier auf Erden schon ein Geisteswesen .
Ohne Tugenden ist er niedriger als ein Tier .


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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
O nein, jetzt hatte ich hier schon einen halben Roman geschrieben und auf unerklärliche Weise ist er weg.
Mittlerweile kam Deine Antwort lieber Edgar, dann will ich halt mal gleich bei dir anknüpfen.

Ja, genau das ist der Punkt. Es sind die Tugenden die der Mensch braucht, ohne diese Tugenden (gute Eigenschaften, wie Liebe Geduld, Fürsorge für andere, auch Tiere, die die Menschen in sich tragen) kann sich nichts auf der Welt ändern.

Es gibt ganz viele Organisationen, die sich zum Wohle von Mensch und Tier einsetzen, aber wenn sich der Mensch nicht gewandelt hat, seinen guten Charakter nicht ausgebildet oder nur zum Teil, dann kann man alles auch missbrauchen (wie Burkl auch schon meinte)

Damit will ich nicht sagen, dass man solche Organisationen nicht unterstützen soll, nein im Gegenteil.

Aber das aller-aller-allerwichtigste wäre doch, dass die Menschen sich verändern. Wenn ein Mensch einen edlen Charakter hat, wird er sich weigern so mit Tieren umzugehen.

Und all das Gute hat der Mensch in sich. Er muss es nur hervorbringen.

Ich bin sooooooo glücklich, dass ich mitarbeiten darf, dass all das Gute
im Menschen gefördert wird, durch ein Konzept, das den Menschen aufzeigt, dass sie wertvoll sind.

Auf der ganzen Welt, (nicht nur an einzelnen Orten) ob Afrika oder Amerika, in zivilisierten Städten oder auf dem einfachen Lande, bei den Indianern oder den Eskimos, ob bei hochgebildeten Menschen oder den einfachsten unter ihnen, überall arbeiten die Bahá'i zusammen um mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen an der Wandlung des Menschen
zu arbeiten. Dass er seine Tugenden wie Mitgefühl, Güte, Liebe Geduld, Vertrauenswürdigkeit, Ehrlichkeit usw.ans Licht bringt.

Erst dann kann sich etwas verändern.
Um an diesen Kursen teilzunehmen braucht man nicht Mitglied der Bahá'i-Gemeinde sein. Sie sind für jeden offen und sie kosten nichts.

O o, jetzt sollte ich aber ins Bett, um 6 schellt der Wecker.
Erstmal gute Nacht
und liebe Grüße
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Danke, Gourlay, für den Link. Ja, es ist grausam anzuschauen, aber man muss die Menschen damit konfrontieren, weil sie sich so wohl wenig Gedanken darüber machen und die Ernährungstraditionen blindlings weiter übernehmen. Es muss so sein, weil es ja noch so viele Fleischesser gibt.

Es gibt noch ein Video namens "Earthlings" - wer es gesehen hat, rührt wahrscheinlich kein Fleisch mehr an. http://www.youtube.com/watch?v=MQNw8szfsAM

Ich fühle mich auch total ohnmächtig, wenn ich sehe wie Tiere gequält werden; es ist ein Gefühl des ohnmächtigen Entsetzens.

Total froh bin ich darüber, dass mein Glaube auch dazu aufruft, die Tiere zu schützen.

Abdu'l Baha sagt:

Kurz, nicht nur ihren Mitmenschen müssen die Geliebten Gottes voll Erbarmen und Mitleid begegnen; sie müssen vielmehr jedem Lebewesen höchste Güte bezeigen, hegen doch in allen körperlichen Vorgängen, wo immer der Tiergeist betroffen ist, Mensch und Tier dieselben Gefühle. Der Mensch hat diese Wahrheit allerdings nicht begriffen. Er wähnt, daß sich körperliche Empfindungen auf menschliche Wesen beschränken. Deshalb ist er zu den Tieren ungerecht und grausam.

Und doch: Welcher Unterschied besteht denn wirklich, wenn es um körperliche Empfindungen geht? Die Gefühle sind dieselben, ob man einem Menschen oder einem Tier Schmerz zufügt. Da gibt es keinerlei Unterschied. Tatsächlich ist es schlimmer, einem Tier zu schaden; denn der Mensch hat Sprache, er kann sich beklagen, kann schreien und jammern. Wenn ihm Unrecht geschieht, kann er sich an die Behörden wenden, und sie werden ihn vor seinem Angreifer schützen. Aber das unglückliche Tier ist stumm. Es kann weder seinen Schmerz ausdrücken noch seinen Fall vor die Behörden bringen. Wenn ein Mensch einem Tiere tausend Übel zufügt, kann es ihn weder mit Worten abwehren noch vor Gericht ziehen. Deshalb ist es besonders wichtig, daß ihr den Tieren die größte Rücksicht erweist und zu ihnen eher noch gütiger seid als zu euren Mitmenschen.


Erzieht eure Kinder von den frühesten Tagen an, unendlich zart und liebevoll zu Tieren zu sein. Ist ein Tier krank, laßt die Kinder es zu heilen versuchen; ist es hungrig, laßt sie es füttern; ist es durstig, laßt sie es tränken; ist es schwach, laßt sie dafür sorgen, daß es ausruht.

Abdu'l Baha / Briefe und Botschaften[

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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten