hierfür schäme ich mich ein Mensch zu sein


Guten Morgen @ all,

auch ohne mir eure Links anzuschauen weiß ich ganz genau was zu sehen ist. Leider. Ich persönlich habe mich schon sehr viel mit diesem Thema beschäftigt. War lange Zeit auch in einem eigenen Tierschutzverein und habe schon als ganz kleine versucht die Menschen zum umdenken zu bewegen. Doch oft stößt man da einfach auf sehr sture Leute, die sich solche Videos auch noch ohne mit der Wimper zu zucken anschauen können. Mich macht dies wütend und traurig zu gleich. Mir wird kotz übel und ich könnte schreien vor Wut. Was jedoch beides nicht hilt.

Es ist ja nicht nur, dass diese Tiere, die wir essen gequält, missbraucht werden, Nein, auch 'unsere' Haustiere werden das immer und immer wieder. Hunde werden geschlagen, Katzen werden Zigaretten auf der Haut ausgedrückt, der Sch*wanz abgeschnitten, Pferde werden missbraucht und und und...Diese Liste könnte man leider unendlich fortführen...

Ich frage mich immer wieder, wie ein Mensch so weit sinken kann. Warum lassen die Ihre Aggressionen, Ihre Wut, die missstände die herrschen und die Sie haben an Tieren, an Dingen aus, die sich nicht wehren können? Das ist so unfair.
Was soll so ein kleines Tier schon machen wenn es misshandelt wird? Es kann sich nicht wehren. Mir tut das so unendlich im Herzen, in meiner Seele weh und auch ich fühle mich einfach nur machtlos.

Ich muss jetzt hier leider zum Ende kommen. Könnte noch einiges mehr schreiben, doch ich muss los. Habe einen wichtigen Termin.

Bis später.

Alles Liebe

Claudi
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Ich habe für jedes Problem eine Lösung, doch leider passen die Lösungen nie zu meinen Problemen.
-unbekannt-
Namaste

Guten Morgen liebe Mitwesen,

Zu meiner Meinung im Umgang mit Tieren muß ich hier nicht mehr viel sagen, meine "radikale" Einstellung ist den meisten von Euch bekannt.

Der Film Earthlings ist wirklich sehr gut, aber offenbar reichen solche Filme nicht um die Menschen oderr wenigstens die Mehrheit der Menschen, zu einer geistigen Neuordnung zu bewegen. Das ist sehr schade aber nicht zu ändern, jedenfalls nicht mit Gewalt. Der pazifistische Kampf, hin zu einer Welt gleichberechtigter Lebewesen ist ein harter und wahrscheinlich noch sehr lang dauernder und er kann vielleicht nicht gewonnen werden. Warum wir ihn denoch führen? "Es geht ums tun, nicht ums siegen!" Wer bei den Verbrechen von Wiesenhof und Co zusieht und nichts unternimmt macht sich mitschuldig und ist nicht viel besser als diejenigen unter unseren Vorfahren die nicht mal fragten "Wo sind unsere jüdischen Nachbarn abgeblieben?"

Zitat:
Was soll so ein kleines Tier schon machen wenn es misshandelt wird? Es kann sich nicht wehren.


Ein kleines Tier kann wenig tun, liebe Claudi, das ist leider nur allzu wahr. Aber das Karma und die Natur können etwas tun und haben es in den letzten Jahrzehnten auch getan, Schweinegrippe, BSE, Vogelgrippe und Co kommen nicht von ungefähr. Diese Krankheiten waren nicht "von der Natur geplant", es sind Auswüchse die aus dem Raubbau an der Natur und der Massentierhaltung hervorgegangen sind. Leider sind viele Menschen und besonders viele mächtige Menschen uneinsichtig und stellen sich bewußt oder unbewußt blind.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Versuchen wir, Erklärungen für die Grausamkeit und Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber dem Elend - ob Tier oder Menschenelend zu finden ?

http://www.brennglas.com/der_folter....._bruellen_der_rinder.html
Zitat:

Österreichische Tierschützer haben nun Anzeige gegen alle Schlachthäuser gestellt - wegen Tierquälerei. Doch die Gräueltaten am Fließband seien auch ein ethisches Problem für alle: Jeder einzelne Fleischesser sei indirekt für die Tierquälerein mitverantwortlich: »Wer Fleisch konsumiert, gibt damit Gewalt gegen Tiere in Auftrag!«, meint Dr. Friedrich Landa, Tierschutz-Dachverbandspräsident in Österreich. »Je weniger Fleisch konsumiert wird, desto weniger Lebewesen müssen in Massentierhaltung gemästet werden.«


Es ist ein 3 stelliges Milliardengeschäft und außerdem: diejenigen, die es sich anschauen müßten, wollen davon nichts wissen und diejenigen, deren Herz bricht, leiden darunter seelisch und körperlich.

Ich mußte einer lieben Bekannten, die von Peta die Flyer sammelte, jeden Pfennig spendete, sagen, daß sie selbst damit kaputt geht, wenn sie nicht Abstand gewinnt.

google: das brüllen der rinder beim geschlachtetwerden

google: um eines kleinen bissen fleisches willen

http://brennpunkt-tier.de/tierrecht.....-bissen-fleisches-willen/

Zitat:
So etwas träumt man in bösen Träumen, aus denen man schweissgebadet aufschreckt.


Unser Herz ist noch kalt, nicht weich, meistens verwechseln wir Kitsch mit Herzfühlen, aber gleichzeitig schieben wir vieles weg, was uns nicht angenehm ist - unser innere Gewissen hat noch eine Kapsel um sich herum.

Zitat:
Unwillkürlich erwartet man Ungeheuer, aber es ist der nette Opa von nebenan, der flapsige junge Mann von der Strasse, der gepflegte Herr aus der Bank. Ich werde freundlich begrüsst. Der Direktor zeigt mir rasch noch die heute leere Rinderschlachthalle – "Rinder sind dienstags dran!" –, übergibt mich dann einer Dame und enteilt; er hat zu tun. "Die Tötungshalle können Sie sich ja selbst mal in aller Ruhe ansehen." Drei Wochen werden vergehen, ehe ich mich dazu überwinde.


Wir haben gedacht, daß die Zeit vorbei ist, als die Römer die Gladiatiorenspiele mit den Tieren veranstalteten, aber wir sind noch viel gemeiner geworden.

Ein Kollege erzählte mir, daß sein Neffe (5) einen Wellensittich geschenkt bekam, den er innerhalb des Tages mit einem Kochlöffel bearbeitete, am Abend war das Tier tot. Dabei grinste er genüßlich. Was muß das für eine Familie sein ?

Solange Tötung normal wird/ist, Entschuldigung aller Art findet, sei es religiös oder aus anderen Gründen, brauchen wir darüber übrhaupt nicht zu sprechen.

Feste wie Weihnachten, Tausende Gänse abgewürgt werden, zu Ostern kleine Ferkel en masse vewendet werden, die anderen Feste auf internationalem Parkett braucht man gar nicht erst zu erwähnen, weiß ja Jeder, also wir haben immer einen Grund als Mensch, warum wir töten/killen wollen.

Machen wir uns nichts vor - wir sind hart, wenn es darum geht, Gründe zum Töten zu finden - aber wir wissen auch, daß, wenn die Menschen in den Krieg ziehen, sie auch nicht gerade zimperlich sind.

Um sich zuzuschütten, weil das innere Gewissen rüttelt, brauchen wir Drogen und Alkohol, um uns etwas vorzumachen, daß es uns nicht berührt.

Mir hat eine Tierschützerin gesagt, die 25 Jahre aktiv im Tierschutz war, daß sie das Gefühl hat, es wird eher schlimmer als besser und sie muß jetzt anfangen, sich selbst zu schützen. Sonst geht sie kaputt.

Ich denke, in uns arbeitet noch immer das Niedere Selbst, eine tierische Seite in uns, die in Verbindung mit dem Intellekt sogar noch grausamer ist als jedes Tier es überhaupt kann. Der Neandertaler in uns ist noch sehr lebendig.

Ich würde jeden Menschen, der gern Fleisch ißt, zwei Wochen in die Schlachthäuser zum Arbeiten schicken.

Entweder, er spürt in sich was oder er ist vollkommen erkaltet.

Es würde aber so manchen Menschen anregen, über sich selbstnachzudenken.

Abgesehen davon gibt es, was ich vorher nie wußte, sexuellen Mißbrauch an Tieren - was ich nie für möglich gehalten habe.

Und daß es verhaltensgestörte Tiere gibt, nimmt auch zu.

Wir haben noch immer ein Ungleichgewicht zwischen den beiden Waagen von Menschen, die helfen und Menschen, die töten,mißbrauchen - wir müssen noch viel wacher werden - ob sexueller Kindesmißbrauch oder Tierquälerei, wir müssen mehr hinschauen - bis es uns reicht und wir wirklich zur Tat schreiten.

Aber ehe man die Masse in Bewegung setzt, das dauert und dauert und dauert - wir sehen es doch täglich in der Wirklichkeit.

KaliYuga und Karma fällt mir da ein - die einzige Gerechtigkeit, die es gibt - wir erfahren, was wir tun, in den nächsten Leben wird es der Schmerz sein, der uns zwingt, etwas zu tun - dagegen zu sein, wenn man sieht, wie es Menschen und Tieren ergeht - das erst bringt den Menschen zur Tat.

Nicht gleich heute, im Gegenteil, man hat das Gefühl, daß die Welt zur Zeit noch ziemlich wund ist - sich noch mehr Wunden zufügt, und das in allen Bereichen.

Anders geht es nicht und der Mensch wandelt sich so schnell nicht - das braucht Zeit.

Und manchmal sind es auch ganz liebe, nette Menschen, die nur mit dem Schulterzucken antworten.

Sie reden dir ein, daß du das alles nicht anschauen solltest, weil: das ist normal. Das wäre das Leben.

Warum gibt es Tiere, fragt man sich dann ? Was hat Gott damit sagen wollen ?

Daß wir Verantwortung lernen ? Daß wir mit der Massentierhaltung auch unser eigenes Leben gefährden - siehe Gülle - verseuchtes Grundwasser - Massentransporte - google: tiertransporte über länder hinweg

http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktu.....19cbf-51ca-26-855991.html
http://www.helpless-animals.de/webde_webbaukasten/page5.php

Warum transportiert man Schlachttiere über weite Entfernungen?

Zitat:
Viele Tiere sind völlig entkräftet und brechen vor Erschöpfung zusammen. Weil es keine Möglichkeit gibt, auf der Transportfläche zwischen den dicht an dicht stehenden Tieren zu den verletzt und entkräftet am Boden Liegenden vorzudringen, ist es praktisch unmöglich, sich um diese leidenden Tiere zu kümmern. Viele Transportbegleiter verfügen auch nicht über ausreichende Kenntnisse um helfen zu können. Die Tortur dauert viele lange Tage gar Wochen, denn es gibt keine zeitliche Begrenzung, nur um schließlich am Schlachthof zu enden.


Ich habe immer noch Schwierigkeiten mit meinen Verwandten, zu erklären, warum ich kein Fleisch esse - sie verstehen es einfach nicht - sie blicken mich unverständlich an und ich habe keine Lust auf ständiges Erklären - sie sehen sie an und sagen etwas und sie schauen mich an und in ihren Augen erkenne ich, daß sie es nicht verstehen. Ich sehe ihre Freude am Essen der Mahlzeit und ihr verständnisloses Kopfschütteln.

Und es ist schwierig, man muß warten, bis man an den Herd kann, um sich eine andere Mahlzeit zu bereiten.

Solange es nicht viele sind, die mitmachen, werden wir aneinander vorbei reden.

Meine persönlichen Erfahrungen. Und meine Einsicht, daß sich der Mensch so schnell nicht wandelt - nach 17 Jahren als Vegetarier.

Ich wünsche mir für die Tiere ein ganz normales Tierleben, aber je mehr wir verstädten, je mehr wir technisisierter und steriler in der Ordnung werden, umso weniger Herz haben wir. Grüne Rasen sehen schön aus, aber es sind Rasen für Menschen, denen Schmetterlinge ein Dorn in den Augen ist.

Wir sind ganz einfach aus dem Gleichgewicht geraten. Und ich frage mich, wo wir hindriften ? Eine Welt im science ficton - ohne Fauna und Flora - kahl und nackt die Welt - einbetoniert - und fernab des Lebens, wie wir Leben verstehen ?

Vielleicht gibt es doch Hoffnung.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Danke Ikarus, jetzt hast Du mir gleich den frühen Tag versaut

Man weiß das doch alles und muß es als empfindsamer und nachdenkender Mensch ohnehin schon mit sich herumschleppen. Da mußt Du es nicht noch einmal in allen Einzelheiten vor einem ausbreiten, oder?

Deine qualitativ wie quantitativ hochwertige Recherche, die ich ansonsten hier schätze, hat mir nun den Appetit aufs Mittagessen verdorben...

Aber die Hoffnung die darf ganz einfach keiner aufgeben, denn schon dadurch würden wir uns mitschuldig machen.

Lieben Gruß, Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Tut mir leid, lieber Tiro, aber wir haben im Forum seit Jahren Threads zum Thema "Tierleid", aber hat sich was geändert ?

Glaub mir, die Menschen machen sich da nix draus. Es ist halt für sie so und erst, wenn wir alles erfahren, hat man die Möglichkeit, etwas zu verändern.

Manchmal bin auch ich müde, darüber zu reden, denn ich sehe ja mein Umfeld - kenne alle Meinungen darüber und sehe in die Welt....



Ich suche auch das kleine Blümchen Hoffnung - aber wir alle, Menschen wie Tiere - stehen in enger Verbindung - ihr Elend zeigt uns, wo auch unser Elend sitzt.

Nichts für ungut.

lieben Gruß für einen schönen Freitag - Großputz - Wochenend

ikarus als Teil der Welt
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http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
hallo Freunde,
zuerst liebe Minou leider kann ich deinen link nicht öffnen, ich würde es aber gern sehen, hast du noch einen anderne link für mich?

Zitat:
"müssten wir alle unsere Tier schlachten , würde die Zahl der Pflanzenfresser ins unermäßliche steigen...


Ich selbst bin auf dem Land aufgewachsen und bin damit vertraut, tier zu schlachten, ordnungsgemäß zu schlachten.
Fleischverzehr gehört zum Leben dazu, der mensch ist als allesfresser konzipiert...
Auch Tiere töten...aber Tiere quälen nicht! Nicht zum spaß oder um ihre wut auszulassen.
Trozdem fühlt man sich hilflos, was kann man schon tun?
Eiern aus freilandhaltung kaufen , fleisch beukutieren...und trotzdem ist die masse noch blind...

wie köntne man die welt in bewegung bringen?
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wenn der Klügere nachgibt, haben die dummen das sagen:
Schreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Allgemeinen erheiterung.
Zitat:
wie köntne man die welt in bewegung bringen?


Liebe Gourlay,

Ich befürchte man kann die Welt nicht im Ganzen bewegen, das hgeht nur Stück für Stück. Ungefähr so wie ein Dominospiel, nur mit Menschen statt Steinen. Ein jeder muß sich irgendwann einmal fragen, entweder wegen der vielen Aktionen in der Öffentlichkeit oder aus gesundheitlichen Gründen, "ernähre ich mich (noch) richtig?" und erst dann kann ein Erkenntnisprozess in Gang gesetzt werden an dessen Ende dann hoffentlich eine verantwortungsbewußtere Umgangsform mit dem restlichen Kosmos steht.

Wenn irgendetwas die Menschheit als Ganzes zur Abkehr vom bestialischen Umgang mit der Tier und Pflanzenwelt bewegen kann, dann eine gewaltige Katastrophe, z.B. ein Supervirus. Erst unter Bedrohung wachen viele Menschen auf und erkennen die Folgen ihres handelns.

LG Tiro
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(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Hallo Zusammen,

das traurige an dem ganzen Tierleid ist - es wird nicht besser,
nein - es wird immer schlimmer!

Weil Lebensmittel prinzipiell nichts mehr wert sind. Lebensmittel sind zu einem Wegwerfprodukt geworden.

LG
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Liebe Gourlay,

am besten gehst Du auf You Tube http://www.youtube.com/?gl=DE&hl=de und gibst dort "Earthlings" ein.
Hoffentlich führt Dich mein Link hin. Ansonsten in Google "You Tube" eingeben.

Liebe Grüße,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
liebe minou, dein tipp hat funktioniert, doch nach 20 minuten sehe ich mich nicht mehr in der lage den Film zu ende zu schauen...