Was mir Buddha bzw. der Buddhismus bedeutet (sh. Pali-Kanon)


Lieber luschn,

luschn hat folgendes geschrieben:
Das größte Problem mit Gott habe ich diesbezüglich, warum Gott sich immer nur den allerwenigsten offenbaren sollte, warum man sich für ihn freimachen muss etc. Wenn er wirklich allmächtig ist, wäre es doch kein Problem einfach mit uns zu kommunizieren. Mit jedem. Allein deswegen kann es für mich keinen Gott oder Götter geben.

Das Problem kann ich durchaus nachvollziehen, und ich hatte auch lange Zeit verschiedene Probleme mit einer Vostellung von Gott... Bzw. mit einem Glauben an Ihn, was aber eher an dem christlich geprägten Umfeld lag, in dem ich aufgewachsen bin, weniger an meinen persönlichen Vorstellungen.
Aber darauf wollte ich jetzt eigentlich gar nicht hinaus *g*

Eigentlich wollte ich nur schreiben: Gott verlangt das nicht für Sich. Warum sollte Er? Gott braucht uns nicht. Er gibt uns lediglich den Tipp, dass dieses und jenes Verhalten für die Entwicklung unserer Seelen und für den Fortbestand der Menschheit nützlich und sinnvoll sind. Ob wir uns nun daran halten oder nicht hat keinen Einfluss auf Gott und bezieht sich auch nicht auf Ihn. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass es Ihn traurig macht, wie wir oftmals unsere Erde, unsere Leben und unsere Gesellschaft für weltliche Macht oder weltliches Wohlbefinden wegwerfen.

Mal abgesehen davon fällt mir gerade ein, dass darum gebeten wurde, den Thread wieder dem Gespräch über den Buddhismus zu überlassen und nicht über Gott zu sprechen - weil Er laut den Buddhisten ja nichts mit dem Buddhismus zu tun hat.

Falls jemand einen neuen Thread eröffnen möchte mit Gesprächen über Gott, dann kann ich auch gerne meinen Beitrag hier wieder raus löschen und dort rein kopieren.

Alles Liebe,
Riki
Tobias hat folgendes geschrieben:
Du meinst nur, dass Gott entweder eine diesseitige Götze sein müsse.


Nein, ich meinte das Dein Gottesbild die Wandelbarkeit Gottes umfasst, ansonsten wäre er ein metaphysischer Stein.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Genau genommen schöpft Er sie sogar in jeden Augenblick ihres Daseins.


Schöpfung erfordert Wandel.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
Thunder hat folgendes geschrieben:


@ Tobias

Zitat:
Sonst: Bei Argumenten bleiben und nicht auf Personen gehen. Siehe Forenregeln.


Darf man niemand persönlich mit "Du" ansprechen? Ist es weil ich geschrieben habe, "Du bist anscheinend ein Freund von Zirkelschlüssen."?
Das war ja nicht böse gemeint^^


Es hat nichts mit Personalpronomen zu tun, sondern damit statt ein Argument zu liefern auf die Person zu gehen.
yogi hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Du meinst nur, dass Gott entweder eine diesseitige Götze sein müsse.


Nein, ich meinte das Dein Gottesbild die Wandelbarkeit Gottes umfasst, ansonsten wäre er ein metaphysischer Stein.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Genau genommen schöpft Er sie sogar in jeden Augenblick ihres Daseins.


Schöpfung erfordert Wandel.


Schöpfung erfordert bei einem allmächtigen und perfekten Wesen eben keinen Wandel. Das philosophische Konzept der Emanation beschreibt das recht hinlänglich.

Du willst ein allmächtiges und perfektes Wesen irgendwelchen materiellen Gesetzen unterwerfen die Es selbst erschaffen hat. Das ist der Versuch Gott zur Götze zu machen.
Thunder hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wenn er wirklich allmächtig ist, wäre es doch kein Problem einfach mit uns zu kommunizieren. Mit jedem.


Es ist anscheinend doch ein Problem. Vielleicht ist er schüchtern. Man weiß es nicht^^


Er kommuniziert mit uns durch die Manifestationen Seines Willens.
Es ist wie es ist

egal wieviel tausend Argumente wir noch bringen ob es Gott gibt oder nicht.
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Zitat:
Mal abgesehen davon fällt mir gerade ein, dass darum gebeten wurde, den Thread wieder dem Gespräch über den Buddhismus zu überlassen und nicht über Gott zu sprechen - weil Er laut den Buddhisten ja nichts mit dem Buddhismus zu tun hat.


Hier kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich empfinde es als extrem enervierend das selbst Moderatoren mittlerweile aktiv dazu beitragen Diskussionen ad absurdum zu führen. Noch etwas störender finde ich die Tatsache das jede Debatte die in dieser Art aus dem Rahmen läuft stets von den "üblichen Verdächtigen" zum Thema "Gott" gelenkt wird. Man könnte zu der Überzeugung gelangen das gewisse Forenregeln nicht für gewisse Personen gelten oder eben durch die Erwähnung von "Ihm" außer Kraft gesetzt werden können.

Zum Thema:

Lieber Sulayman,

Wenn Du den Theravada Buddhismus näher kennenlernen möchtest so kann ich dir diese Seite nur wärmstens empfehlen, hier findest Du viele Informationen und Auszüge aus diversen Schriften mit größtenteils deutscher bzw. englischer Übersetzung:

http://www.theravadanetz.de/framese.....de/theravada_buecher.html

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Zitat:
Mal abgesehen davon fällt mir gerade ein, dass darum gebeten wurde, den Thread wieder dem Gespräch über den Buddhismus zu überlassen und nicht über Gott zu sprechen - weil Er laut den Buddhisten ja nichts mit dem Buddhismus zu tun hat.


schrieb Riki

Wollte darauf hinweisen, dass es bereits eine Seite gibt

Meine Gedanken zu Gebet, Glaube und Gott

Liebe Grüße Linde

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Lieber Sulayman,

na, bekommst du gerade eine ungefähre Ahnung, was es bedeuten könnte, wenn im Buddhismus gesagt wird, "Leben ist dukkha, leidbehaftet?"

Liebe Grüße
Ji'un Ken
Für mich ist der Buddhismus die Verarbeitung des Geistigen .

Und die Bewältigung des Alltags .


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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
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