Salzburg: Diözese empfing Oberhaupt des Shingon-Buddhismus


Hohen Besuch aus Japan empfingen am Donnerstag Weihbischof Andreas Laun und Generalvikar Hansjörg Hofer im Erzbischöflichen Palais Salzburg. Hashimoto Shojin Daisojo ist der oberste Abt des Narita-San Shinshoji Tempels in der Stadt Narita nahe Tokio und damit das geistliche Oberhaupt des Shingon-Buddhismus in Japan. Mehr als 20 Millionen Gläubige gehören dieser Religionsgemeinschaft an.

Hofer und Laun informierten die japanischen Gäste über Salzburg und die Erzdiözese. "Wir sind eine lebendige Kirche hier, die aber auch mit Problemen zu kämpfen hat", sagte Hofer. Zum Beispiel nannte er in diesem Zusammenhang den Priestermangel sowie die Tatsache, dass Gott für viele Menschen heutzutage nur eine geringe bzw. gar keine Rolle mehr spiele. "Dennoch sind wir eine lebendige Kirche hier, die aber noch lebendiger werden könnte", fügte der Generalvikar hinzu.

Abt Hashimoto Shojin Daisojo informierte, dass sich auch seine Religionsgemeinschaft mit solchen Problemen auseinanderzusetzen habe. Alle Teilnehmer des Treffens heute in Salzburg waren sich einig, dass der interreligiöse Dialog sehr wichtig sei und weiterhin gefördert werden müsse.

http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/41304.html

Was ist eigentlich typisch oder besonders am "Shingon-Buddhismus" - weiß jemand was oder hat Erfahrungen? Könnte man das mit wenigen Worten markant schildern, worum es dort in dieser Religion geht?
Namaste Burkl,

Es verwundert mich nicht das Shingon- Shu einen interrelifiösen Dialog mit der katholischen Kirche führt, sie sind einander in vielem ähnlich. Ich begrüsse generel jeden Dialog solang er nicht die Absicht der Assimilation oder Missionierung verfolgt, was hier wohl kaum zu befürchten steht.

Deine Fragen würde ich dir gern beantworten, jedoch steht es mir nicht zu mich über den Geheimbuddhismus auszulassen, dies verbieten mir die Silas.

Wie kommt es das Du dich dafür interessierst?

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Caput Tiro hat folgendes geschrieben:
Wie kommt es das Du dich dafür interessierst?


Mich interessiert Japan - ein faszinierendes Land, von dem ich so wenig verstehe.

Soviel ich recherchieren konnte dürfte dieser Art von Buddhismus ja tatsächlich eine hochkomplexe "Geheimwissenschaft" sein - ich hätte mich gefreut, wenn mir jemand sozusagen die "Essenz" des Ganzen mit wenigen Worten schildern hätte können...

LG Burkl
http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/.....nd_der_Shingon_Buddhismus
Tobias hat folgendes geschrieben:
http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Geschichte:Kukai#K.C5.8Db.C5.8D_Daishi_K.C5.ABkai_und_der_Shingon_Buddhismus


Danke!

LG Burkl
Zitat:
Mich interessiert Japan - ein faszinierendes Land, von dem ich so wenig verstehe.


Die Japaner sind uns Menschen sehr ähnlich.
Thunder hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Mich interessiert Japan - ein faszinierendes Land, von dem ich so wenig verstehe.


Die Japaner sind uns Menschen sehr ähnlich.


Die Mentalität hat schon irgendwie etwas ganz Anderes. Ein Bekannter von mir war viel dort, aber als Europäer wirst du dort nie ansatzweise "einer der ihren"; er nennt Japan ein "Freak-Land".

"Mit Staunen und Zittern" von Amélie Nothomb

http://www.amazon.de/Mit-Staunen-Zi.....qid=1314991329&sr=8-1

Vielleicht sollte ich mir einmal dieses Buch zulegen, um tiefere Einblicke in die japanische Seele zu gewinnen. Es ist von einer Frau geschrieben, die in beiden Kulturen heimisch ist.

Die Autorin wird am 13. August 1966 in Kobe geboren und verbringt ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan.

Alles Liebe,
Burkl
Burkl hat folgendes geschrieben:
Thunder hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Mich interessiert Japan - ein faszinierendes Land, von dem ich so wenig verstehe.


Die Japaner sind uns Menschen sehr ähnlich.


Die Mentalität hat schon irgendwie etwas ganz Anderes. Ein Bekannter von mir war viel dort, aber als Europäer wirst du dort nie ansatzweise "einer der ihren"; er nennt Japan ein "Freak-Land".

"Mit Staunen und Zittern" von Amélie Nothomb

http://www.amazon.de/Mit-Staunen-Zi.....qid=1314991329&sr=8-1

Vielleicht sollte ich mir einmal dieses Buch zu legen, um tiefere Einblicke in die japanische Seele zu gewinnen. Es ist von einer Frau geschrieben, die in beiden Kulturen heimisch ist.

Die Autorin wird am 13. August 1966 in Kobe geboren und verbringt ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan.

Alles Liebe,
Burkl


Das dürfte daran liegen, dass es in Japan keinerlei Integrationspolitik gibt. Japan hat auch fast eine Politik der völligen Nichtimmigration. Das kann man sich sicher schönreden, hat aber auch einiges mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Da passt die Nichtverarbeitung des Zweiten Weltkrieges recht gut dazu.

Ich will jetzt weder das Land noch die Kultur als solche diskreditieren, aber das sind nicht unbedingt Elemente die mir positiv auffallen.