ich weiss nicht mehr weiter....HILFE


Hallo ich weiß nicht wo ich anfangen soll, das fällt mir irgendwie sehr schwer,weil ich nie gedacht hätte so zu fühlen/denken...
Also vorab: meine 1tochter 4j, ist mein absoluter Liebling, ich habe schon immer alles für sie getan und werde es auch immer tun.aber das Problem ist meine 2, sie ist jetzt 3jahre,das ist die absolute Katastrophe und ich glaube nicht das ich Postpartale Depressionen habe/(Immer noch?). Ich weiß nicht genau wann es angefangen hat,irgendwie wie alles gelöscht bei mir. es Hat ca. angefangen wo sie 8mon. war
ich bin bei einem Therapeuten er hat gesagt ich habe Depressionen, aber ich habe ihn noch nicht alles erzählt bzw das was ich hier schreibe. so jetzt kommt das eigentliche: ich liebe mein 2tes Kind einfach nicht,ich habe es oft versucht,aber es geht überhaupt nicht. sie macht mir nur Stress,sie denkt nur an essen und zwar immer,sie kann stundenlang alles in sich hineinstopfen , aber das meiste was mich aufregt ist wenn ich sie bei meine Eltern bringe oder Schwiegermutter das sie mit mir umgeht wie sie will,und schreit solange bis sie alles kriegt von denne,immer macht sie das und Jedes mal habe ich einen inneren druck weil ich nichts machen kann dagegen, gar nichts. keiner hört auf mich,und sie macht es bewusst weil sie es immer tut wenn andere da sind.das ist nicht alles,sie guckt mich und mein freund (Ihr Vater) IMMER böse an, wir haben ihr noch nie was gemacht. sie tut sich selber weh und sagt dann bei anderen das es mein freund war. Vor ein Jahr hat sie 2mal ihre eigene kaka gegessen,ach ich weiß nicht. das größte Problem ist das wenn mein freund arbeite ich nie Raus kann,mal einkaufen oder was mir wichtig ist,Arbeit zu finden,nein geht nicht weil keiner auf sie aufpassen will,die wissen nämlich alle wie sie ist,es ist schwer zu beschreiben alles was sie macht,sie ist ein sehr merkwürdiges Kind. wenn ich sie bei meine Eltern gelassen habe um zum Therapeut zu gehen oder wichtige Termine wahrzunehmen, musste ich mir wieder was von meinen Vater anhören lassen das es sehr schwer ist auf sie aufzupassen.
Deswegen mache ich jetzt gar nichts mehr,bin immer Zuhause(eigentlich seit 1jahr) wichtige Sachen kann ich nicht erledigen,ich erspare meinen mir und meinen Eltern das.
ich weiß nicht was ich tun soll, ich dachte schon oft an Selbstmord weil ich so kaputt bin,nichts mehr mache im Haushalt und ich weiß auch nicht wie man das Problem los wird..und da ist aber meine erste die ich wirklich über alles liebe aber sie leidet auch an ihr, immer schlägt sie sie,oder stiftet zb meinen Neffen an sie zu hauen oder was zu Schmeißen.
Meine 1te Tochter gibt mir Mut.
Mit meinen freund streiten wir uns auch fast jeden Tag wegen ihr, mein Schwager und meine Schwester tun es auch wegen ihr. so geht es nicht weiter,ICH kann nicht mehr.
Er ist denn ganzen Tag weg und ich bin mit alles alleine,weiß nicht wem ich diese Sachen erzählen soll.
Er nimmt es irgendwie nicht so ernst,weil er ja nicht leidet. ich hoffe irgendwer ist in so eine Situation oder war, damit ich wenigstens weiß was das ist.
Ich muss noch dazu sagen das ich ein sehr starker Mensch war, seitdem sie da ist bin ich richtig kaputt gegangen und nur noch ein Wrack. ihr dürft mich nicht falsch verstehen,aber ich kann einfach nicht mehr so leben,ich liebe dieses Kind einfach nicht,egal wie oft ich es versucht habe,sie hintergeht mich immer wieder.
Ihr würdet mir 100% erst glauben wenn ihr sie kennen würdet.
Sogar letztes Jahr hat sie beim Kindergarten,bei der Hospitation Sachen gemacht, wo sogar die Erzieher mir sagen was die denn macht und wieso sie so Sachen macht(wo alle doch so schön gespielt hatten) und die haben mich so blöd angeguckt.....ach ich weiß einfach nicht weiter,aber mit ihr geht es nicht weiter; ich weiß nur nicht wie ich das schaffen soll ,ich weiß nicht wo ich die hintun soll solange wenn ich irgendwo hingehen müsste, mitnehmen geht nicht wäre mir zu anstrengend mit beide.
Das ist jedes mal eine Herausforderung Rauszugehen.
Wenn mir was einfällt was ich vergessen haben könnte schreibe ich nochmal. ich bitte um eure Hilfe.....
Hallo anonym89,

es ist ein beweis von Stärke, nicht nur Hilfe anzunehmen, sondern sie auch aktiv zu suchen.
Ich kenne werde dich, noch deine Tochter, aber vielleicht würde es dir helfen, Erziehungshilfen für diese Tochter in Anspruch zu nehmen- zum Wohle dieses Kindes und des Restes der Familie.
Jemand der von außen draufsieht und nicht in irgendeiner Weise involviert ist, kann meist klarer sehen. Vielleicht wäre es ja auch Ratsam für dieses Kind psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Möglicherweise spiegelt sie auch nur das, was sie empfindet, nämlich nicht geliebt zu werden- ihr Verhalten ist dann Resultat dessen.

Wissen tue ich aber gar nichts!
Nur, wenn du Unterstützung suchst, so wird sich alles vielleicht bessern und du kannst dann vielleicht eines Tages Schritt für Schritt lernen, auch dieses Kind zu lieben.
Hallo
Also das sie es Wiedespiegelt kann ich schon mal ausschließen,weil: sie macht es schon seitdem sie 8monate alt ist und da habe ich diese Gefühle nicht gehabt zu ihr.
Ich habe oft versucht sie zu lieben, aber jedes mal wenn ich es tat und dann jemand kam,hat alles von vorne angefangen.....
Also kann sein das sie selber krank ist?

Lg
Möglicherweise, wie gesagt, ich weiß gar nichts!
Hast du denn sch mal Hilfe für die Erziehung dieses Kindes angenommen?

Ich glaube auch nicht, dass es so hilfreich ist, nach der Schuld zu fragen. Man sollte sich vielmehr darauf konzentrieren, was das Ziel des Handelns ist. Was möchte sie erreichen, was möchtest du erreichen?
Also sicherlich gibt es Ursachen für die geschilderten Probleme, würde ich jetzt vermuten.
Versuche doch mal Hilfe von außen zu bekommen.
Sieh mal, das Kind ist auf Hilfe angewiesen, wie jedes andere auch- es kann sein Tun noch nicht völlig absehen, ihm fehlt die Weitsicht. Alle Kinder brauchen Erziehung und Stabilität, die Sicherheit, dass sie trotz all ihrer Fehler angenommen und aufgefangen werden. Sie müssen sich fallen lassen können mit der absoluten Gewissheit, aufgefangen zu werden. Heißt aber nicht laissez faire, sondern Grenzen und Konsequenzen geben, die wie ein stabiles Fundament wirken.

Wenn du schreibst, dass du versuchst, ihrem Verhalten entgegenzuwirken, alle anderen das aber boykottieren, vielleicht wäre es dann ja ratsam, dich ihnen zu offenbaren und ihnen in einem liebevollen Gespräch zu verdeutlichen, dass du auf ihre Unterstützung angewiesen bist. Und wenn sie das nicht leisten können oder wollen und kontraproduktiv auf das Kind einwirken (ihm z.B. alles geben, damit es endlich Ruhe gibt), du dich, bis sich alles stabilisiert hat, von ihnen zurückziehen musst.
Wie gesagt, das sind alles nur Vermutungen und Ratschläge.

PS: Hattest du nicht geschrieben, dass du depressiv warst? Das kann auch schon damals auf das Kind eingewirkt haben, egal, ob du es zum damaligen noch liebtest.
ich will auf jeden Fall was ändern so kann ich nicht weiter leben,ehrlich..
Der Therapeut meinte seit ca. 1jahr habe ich Depressionen, woher das kommt müssen wir noch herausfinden (Hoffe ich doch)
Naja wir sagen oft zu den Schwiegermutter und meine Eltern was,aber ich glaube das ist (meinen Eltern zu stressig sie zu hören,weil sie echt schlimm ist wenn wir nicht dabei sind) mein Schwager hat es mir gesagt das er das öfters mitkriegt wie sie ist ,das sie sich auf den Boden schmeißt und so Sachen halt.
Und was seine Mutter betrifft weiß ich nicht wieso sie immer alles gibt.
Hilfe von außen, ich weiß nicht wo ich hingehen soll und Vorallem wie ich das machen soll:
habe vergessen es zu sagen:
wegen den anderen:
Ich habe mich völlig zurückgezogen nur damit meine eltern und somit auch ich nicht diesen stress ausgesetzt sind was sie verursacht... dadurch kann ich nichts machen keine termine oder wichtige sachen, weil keiner auf sie aufpassen will.
das ist auch kein leben nur zuhause und überhaupt nichts tun...
Ich würde vielleicht zum Jugendamt, oder Pro familia und da nach Unterstützung fragen- oder frage einfach mal deinen Therapeuten, was er dir in deiner Nähe empfehlen würde.

Aber was du da schilderst, klingt wie das ganz normale Verhalten eines Kleinkindes- nur das stellt sich nicht ein, wenn nicht an einem Strang gezogen wird. Bisher war ihr Verhalten für sie ja immer zielführend.
Sie verhält sich auf eine Weise und andere geben ihr, was sie will, weil sie nicht die Nerven besitzen, ihr Verhalten auszusitzen. Wenn sie aber trotz nervtötendem Geschrei und Toben etc. merkt, dass sie damit nicht erreicht, was sie will, dann wird sie bald andere Wege suchen.
Versuche, wann immer sie etwas positives macht, sei es auch noch so nichtig, sie zu loben und ihr zu sagen, wie toll sie sich Verhält, ohne zu erwähnen, dass sie normalerweise nicht so ist.

Das wird mit Sicherheit ein langwieriger Prozess, aber du kannst das schaffen.
Ein Diamant entfaltet erst dann seine volle Pracht, wenn er geschliffen wurde- sie muss sich an dir/euch reiben um zu lernen- das ist völlig normal.
Natürlich gibt es auch Kinder, die ganz "locker zu händeln" sind, aber eben auch ganz viele, die wie deine Tochter sind.
beim Jugendamt habe ich angst und was soll ich da sagen?
ich muss ja dort auch die Wahrheit sagen oder?
Ich habe heute endlich seit langem wieder einen Termin beim Therapeut,es wird zeit ihm alles zu erzählen,denke ich.
das mit dem geben wird niemals enden,sie werden nie auf uns hören, sie ist jetzt schon zu mollig für ihr alter,aber das sieht ja keiner....
Obwohl alle sagen Süßzeug ist ungesund,ich verstehe nichts mehr
Wenn du das so klar erkennst, das deine Verwandten nicht damit aufhören werden, dann musst du vielleicht für eine Zeit lang den Kontakt mit ihnen einstellen. Es ist wichtig, was dem Kind gut tut und auch dir! Wenn deine Tochter keine Grenzen erfährt, dann schadet ihr das letztlich und somit auch der ganzen Familie.

Ich kann deine Bedenken bezüglich des Jugendamtes nachvollziehen, man befürchtet , dass einem das Kind oder das Sorgerecht entzogen wird, nicht wahr?

Was mir noch einfällt ist die Sozialpädagogische Familienhilfe, die Familien bei Erziehungsaufgaben Hilfestellung leistet.
Sicher gibt es in deinem Wohnort ansässige Vereine, die bei Erziehungsfragen weiterhelfen können, oder wie wäre es mit einer "Selbsthilfegruppe", oder einem Erziehungsstammtisch?
Sind alles bloß Ideen, wenn du aber zum Therapeuten gehst, dann nutze doch die Gelegenheit und frage ihn direkt, ob er dir nicht wohnortnahe Organisationen zur Erziehungshilfe, abgesehen vom Jugendamt, nennen kann.

Hier ein interessanter Link, der dich vielleicht weiter bringt. Ist zwar nur eine Informationsseite, aber mit einem Forum rund um das Thema Erziehung: http://www.starke-eltern.de
ich habe mich leide schon von allen distanziert seit ca. 2monate,seitdem geht es mir jetzt richtig schlecht.
es tut mir auch sehr Leid für meine Eltern das ich nicht komme, aber wenn sie dieses Kind kennen würden dann versteht man auf einer Seite wieso z.b meine Mutter nach einer zeit nachlässt.
es ist nicht wie bei andere Kinder, sie wird regelrecht Agressiv und schreit Rum nur meiner mutter gegenüber,vertehe ich auch nicht so ganz,
wenn wir nicht anwesend sind,aber ich glaube auch meine Eltern sind zu alt schon als das sie das noch hören könnten.
Ja beim Jugendamt, ich weiß nicht ob ich das alleine dorthin schaffe und vorallem was sage ich denen dort?