Gibt es neue Ergebnisse über ein Leben nach dem Tod?


@ Pjotr

Tu das. Vielleicht wirst du ja noch ein waschechter Pastafari!
An wissenschaftlicher Erforschung oder deren Erörterung bzgl. des Todes habe ich wenig bis kein Interesse. Ich empfinde Versuche etwas wissenschaftlich, also logisch, zu erklären, das derart über jede Form menschlicher Logik hinausgeht als sinnfrei und im besten Falle lachhaft.

Namaste
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Guten Morgen Caput_Tiro,

natürlich kann man keine wissenschaftlichen Aussagen über den Tod machen.
Mann kann aber den Ablauf des Sterbens heute schon ziemlich genau erfassen.

Was ich persönlich aber beim Sterben erlebe, bleibt eine einzigartige Geschichte. Sie kann auch nie Gegenstand wissenschaftlicher Debatten sein.


Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Sei mir gegrüßt Pjotr!

Zitat:
Mann kann aber den Ablauf des Sterbens heute schon ziemlich genau erfassen.


Man glaubt man könne es, man weiß quasi gar nichts. Sobald man z.B. voraussetzt das es einen Schöpfergeist in Persona gibt und von jenem alles ausgeht muß man zugestehen das die Wissenschaft und somit jede Technik der Erforschung von NTE's und deren Ergebnisse von jener schöpferischen Existenz beeinflusst bzw. gänzlich bestimmt werden können. Nimmt man nun aber an, so wie ich es glaube, dass der einzig wahre Schöpfer der einzige Geist bzw. dessen Kollektiv ist, so ist da immer noch der brownsche sowie der heisenbergsche Effekt und deren Wirkung auf das Ergebnis zu bedenken. Wie man es also dreht und wendet, man weiß es nicht.

Namaste
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(Machiavelli)
@ Caput Tiro, @ Pjotr Kala

Zitat:
An wissenschaftlicher Erforschung oder deren Erörterung bzgl. des Todes habe ich wenig bis kein Interesse. Ich empfinde Versuche etwas wissenschaftlich, also logisch, zu erklären, das derart über jede Form menschlicher Logik hinausgeht als sinnfrei und im besten Falle lachhaft.



Es ist für mich nicht lachhaft, aber eben unmöglich. Habe neulich einen guten Vergleich für die "wissenschaftliche Untersuchung" von Phänomenen des Geistes gehört: Es sei das Selbe, wie wenn man versuchte, die Raumtemperatur mit dem Metermaß zu bestimmen.

Irgendwer im Forum brachte vor kurzem auch den Begriff von der "Schnittstelle von Gehirn und Geist" ins Spiel. Das fand ich gut. Ich denke es ist eben diese Schnittstelle, die dafür sorgt, dass spirituelle Wahrnehmungen für eine Aktivität im Gehirn sorgen, ohne dass der Wirklichkeit des körperlosen Bewusstseins damit die Existenz abgesprochen werden könnte. Genau das aber machen Wissenschaftler, da die Gehirntätigkeit für sie ein Beweis für die Nichtexistenz ewigen Bewusstseins ist. Nur weil man Hirnfunktionen erklären kann, den Sitz der verschiedenen Wahrnehmugszentren bestimmen kann, wird die Annahme eines körperunabhängigen Geistes für unlogisch erklärt. Natürlich sind die Wahrnehmungen außerhalb des Körpers oft "nicht der Wirklichkeit" entsprechend. Will heißen: Der Krankenwagen im Nahtodeserlebnis hat ein Fenster, welches er eigentlich nicht besitzt. Trotzdem sieht der dem Tode nahe durch dieses Fenster, wo er entlang fährt und kann das später für sich als wahr nachvollziehen.

Eine Abhandlung zu Hegels Philosophie über die Wirklichkeit ( für mich also Wahrheit), enthält folgende Passage:

Zitat:
Wie ist es möglich, dass sich die Wirklichkeit in einem Widerspruch befindet?
Mit anderen Worten: wie können Begriffe unlogisch sein und zugleich notwendig bestehen?
Für Hegel ist das kein Problem, denn die Wirklichkeit ist unlogisch, d.h. Opfer des Widerspruchs. (...)
(Taylor, Ch., Hegel, Frankfurt/Main, 1978/83, p. 303)


Auch wenn es Hegel hier um etwas anderes ging, kann ich diesen Gedanken aus genau einem Grund verstehen: Mein eigenes Außerkörpererlebnis. Es war unlogisch und aufgrund Hegels Satz genau deswegen wirklich, also wahr.

LG
Helle
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Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst

Hermann Kern
Hallo Caput,

gg, hier muss ich mal energisch widersprechen! Der Sterbevorgang ist heute zum grössten Teil medizinisch und biologisch geklärt. Selbst die psychologischen Verhaltensweisen laufen in ähnlichen Schematas ab. Das haben nun Nahtodforscher und Sterbekliniken häufig dokumentiert.

Was nie geklärt werden kann, ist das, was der Sterbende beim letzten Atemzug empfindet. Da ist wahrscheinlich eine unmöglich zu überschreitende Grenze.

Wer an einen Schöpfergott glaubt, setzt damit schon eine Prämisse, die ebenfalls wahrscheinlich nie bewiesen werden kann.


Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Harald Lesch hat letztens in einer Sendung erklärt, daß wir aufpassen müssen, jede Gefühlsregung und jegliche Emotion der Menschen über chemische und Erklärungen neuronaler Art abzuwickeln.

Er möchte seine Liebe zu seiner Frau nicht wissenschaftlich erklärt haben.

Eines ist gewiß, daß Geisteswissenschaften nicht unrecht haben, wir wollen alles sezieren, bis ins Kleinste, aber Gott sei Dank können wir die geistige Welt noch nicht erklären - wäre schlimm, in diesem inneren Zustand, in dem die Menschheit ist, diese, so wichtige Welt hinter den "Kulissen" manipulieren und ausnutzen zu können wie wir es mit der Umwelt und Tierwelt zur Zeit praktizieren, in oft übelster Form.

Es macht schon alles seinen Sinn, nicht umsonst lautet ein Sprichwort: Alles zu seiner Zeit.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Lieber Pjotr,

Wie so oft verstehst Du meine Statements nicht. Ich versuch es mal mit einem praktischeren Beispiel:

Wenn ich eine Untersuchung mache und finde dabei heraus das Objekt A-D nach Schema F den Tod bzw. das sterben durchläuft, so generiere ich eine Erwartungshaltung für Objekt E-Z und diese Haltung hat, wenn man mal annimmt das alles von der Wahrnehmung und damit vom Geist abhängt, so hat dies enormen Einfluss auf alle Ergebnisse.

Setze ich nun aber voraus das es einen Gott gibt, also jenes erwähnte schöpferische Eigenwesen, dann muß ich folgerichtig annehmen das alles von "ihm" geschaffen wird. Ergo erschafft "er" unsere Erwartungen, unsere Methoden der Untersuchung und natürlich das von "ihm gewünschte uns passend erscheinende Ergebnis.

So oder so kannst du also nicht wissen was passiert wenn du etwas einmal in 100000.. Fällen nicht untersuchst und dokumentierst, da es schon dadurch verändert wird das du es beobachtest.

Es existiert kein Wissen nach klassischer Definition. <-- Bringt es auf den Punkt. Es gibt nur Vermutungen die bis zu einem gewissen Grad sicher oder wahrscheinlich sind, aber dieser Betrag wird niemals auch nur annähernd 100% sein, da es dann klassisch interpretiert "Wissen" wäre.

LG Tiro
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(Lord Buddha)

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(Machiavelli)
Hallo Caput,

gg, vorläufig gebe ich mich geschlagen.

Aber ich halte diese Disskussion auch nicht für zielführend. Im Prinzip ist das die gleiche Debatte, die man auch so führen kann:
Sind wir nun Geschöpfe Gottes, oder Erbsen in einer Erbsensuppe oder Geschöpfe der "Matrix"? Mit den heutigen Methoden ist dies nicht zu klären.

Mir persönlich reichen aber die zur Zeit gefundenen wissenschaftlichen Erklärungen vollkommen aus, um daraus ein einigermassen stimmiges Weltbild zu schaffen (mit den entsprechenden Fragezeichen).

Ein anderes Beispiel:
Wir Menschen können nur zusammen leben, weil wir uns zu ca 95% (Zahl ist willkürlich!) gleichartig verhalten und gleiche Regeln einhalten. Nur ein kleiner Rest ist rein nicht kalkulierbares individuelles Verhalten.
Ich werde nicht 95% über Bord schmeissen, weil eine kleine Unsicherheit bleibt, die nicht erklärbar ist. Damit hätten wir heute keine Menschheit (und keine Wissenschaft).

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Lieber Pjotr Kala!

Ja der Grossteil der Menschen fliesst im selben Strom. Verhält sich einer einmal nicht liniengetreu so wird er zum Aussenseiter. Ich zum Beispiel engagiere mich für einen Himmel auf Erden. denn dieser wäre möglich, wenn alle Menschen in ihre Herzen einkehren. Momentan werde ich nur belächelt. aber vielleicht wird der Himmel auf Erden bald Realität, wenn nur genug andere Personen diesen Traum träumen. Und ich hoffe, es werden immer mehr.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!