Gebete zur Heilung


Rosenrot hat folgendes geschrieben:
Liebe Ikarus,

mit dem Gebet der Ergebenheit
Zitat:
Ergebung in Gottes Willen

Vater im Himmel, ich bitte dich weder um Gesundheit noch um Krankheit, weder um Leben noch um Tod, sondern darum, dass du über meine Gesundheit und meine Krankheit und meinen Tod verfügst zu deiner Ehre und zu meinem Heil. Du allein weißt, was mir dienlich ist. Du allein bist der Herr, tue, was du willst. Gib mir, nimm mir, aber mache meinen Willen dem deinen gleich.

hab ich allerdings schon ein Problem
Das ist mir zu enteignend - ein zu sehr - aufgeben.


Es gibt kein "zu sehr aufgeben", es gibt nur immer ein "zu wenig aufgeben".
Genau das bedeutet es, Gott wirklich zu vertrauen, genau das.
Nur das Ego möchte das nicht, denn es stirbt dabei.

Das Gebet ist wunderbar und wahrhaftig ehrlich.

Ikarus: im Sterben und in der Krankheit werden wir sehr geprüft.
Wir sind dabei allein mit unserer Angst.
Jeder wird auf diese Art geprüft werden und für jeden ist es gleich schwer.

Wenn du deiner Freundin wirklich helfen willst, so sei einfach da und versuche, in der Haltung, die dieses Gebet ausdrückt, zu verharren- so ist es perfekt und richtig.

Dein stilles und mitfühlendes Dasein kann lebensrettend wirken.
Mehr kannst du für einen Menschen nicht mehr tun als das.
Ich wünsche dir Sicherheit und Kraft dabei.
Zitat:
Sicher kommt es auf den Gesundheitszustand eines "Kranken" an, wenn es sich schon in einem Endstadium befindet dann ist es gut und richtig es als so eines zu akzeptieren.


Es ist für alle Menschen richtiger, sich ganz aufzugeben und in Gottes Hände fallen zu lassen.

Zitat:
Aber grundsätzlich meine ich schon daß Selbstaufgabe nicht heilend wirkt. Ich hoffe Du verstehst wie ich das meine.


Es ist bloß leider falsch und bezeugt nur deine fehlende Hingabe an Gott.
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Ich weiß, liebe Rosenrot, was Du meinst. Das ist auch so etwas wie ein Druck - jeder Mensch wünscht sich Heilung und du auch für den Menschen, den du magst - aber entscheidet nicht letztlich doch Gott und wissen wir, warum ?

Mein Kopf ist heute auch wie verdreht und habe oft nachgedacht über Leben und Sterben und wie wir damit umgehen.

Kein Mensch wünscht einem anderen etwas Ungutes - aber im Menschen selbst muß viel Kraft sein, und er muß es wollen.

Man weiß auch nie, wie sich der Kranke selbst damit auseinander setzt - er hofft, und man hofft mit - aber entscheidet Gott nicht oft anders und man weiß nicht warum ?

Gedanken, die mir heute so kommen.

Liebe Grüße
ich bin heute etwas durcheinander.


Es geht darum, von Gott kein bestimmtes Ergebnis zu erwarten, sondern nur, in Liebe zu Gott zu verbleiben- egal, was für Ergebnisse dann im Leben erscheinen.

Die Liebe zu Gott muss von den Lebensverhältnissen unabhängig werden, sonst ist unsere Liebe zu Gott nur an Bedingungen geknüpft und wir lieben dann Gott nur, wenn Er uns etwas Gutes schenkt.

Aber im Annehmen von allem liegt die wahrhaftige Liebe.

Sie ist dann bedingungslos- so wie Gott liebt und das sollen wir lernen.
Liebe Ikarus,
Gebete und Vertrauen helfen dabei darauf zu bauen dass das was geschieht richtig ist. Auch wenn wir es nicht wollen und nicht verstehen.
Heilung kann auf verschiedenen Ebenen entstehen und muss nicht zwangsläufig bedeuten dass der Körper wieder heil und gesund wird. Sogar das Sterben kann ein Heilungsprozess sein.
Zumindest hab ich das so bei einer Freundin erlebt die letztes Jahr gestorben ist.
Kraft Licht und Frieden für dich und deine Freundin.
Möge der höchste Plan Allah´s sich erfüllen.
Zahira
Rosenrot hat folgendes geschrieben:
Liebe Ikarus,

mit dem Gebet der Ergebenheit
Zitat:
Ergebung in Gottes Willen

Vater im Himmel, ich bitte dich weder um Gesundheit noch um Krankheit, weder um Leben noch um Tod, sondern darum, dass du über meine Gesundheit und meine Krankheit und meinen Tod verfügst zu deiner Ehre und zu meinem Heil. Du allein weißt, was mir dienlich ist. Du allein bist der Herr, tue, was du willst. Gib mir, nimm mir, aber mache meinen Willen dem deinen gleich.

hab ich allerdings schon ein Problem
Das ist mir zu enteignend - ein zu sehr - aufgeben.
Sicher kommt es auf den Gesundheitszustand eines "Kranken" an, wenn es sich schon in einem Endstadium befindet dann ist es gut und richtig es als so eines zu akzeptieren.
Aber grundsätzlich meine ich schon daß Selbstaufgabe nicht heilend wirkt. Ich hoffe Du verstehst wie ich das meine.

Liebe Grüße und auch Dir alles Liebe
Rose


Liebe Rose, ich habe heute mit ihr gesprochen. Sie liegt jetzt und sie sprach von Metastasen. Weiter möchte ich das nicht ausführen.

Wir kennen uns so ca 13 Jahre, haben uns in einer Mailingliste kennen gelernt und ähnliche Probleme familiär, die wir oft privat ausdiskutiert haben, manchmal mit Mißverständnissen, oft aber immer beratend. Jede konnte der anderen viel geben - wir haben uns gegenseitig befruchtet - mit Ratschlägen befruchtend gewirkt.

Wir haben es nicht geschafft, uns mal persönlich kennen zu lernen, aber vielleicht hat uns auch die Ferne näher gebracht.

Sie sagt, sie glaubt an Jesus und sie ist auf vieles gefaßt. Mir kamen ganz einfach die Tränen - weil es so schnell ging.

Vor einigen Wochen rief ich sie an und sie sagte: "Sei mir nicht böse, aber ich kann heute nicht sprechen. "

Und ich sagte: "Es ist gut."

Aber diese ganzen Wochen gingen mir die Gedanken immer wieder in ihre Richtung, es hielt mich fest und ließ mich nicht los - es war wie eine Welle - der Sorge.

Gestern rief sie an - ihre Stimme kam mir so klein und unwirklich vor. Und sie sagte es mir.

Und es war wie Herzschlagstillstand.

Und es erfaßte mich und ich dachte: nein, das kann nicht sein.

Sie trug es wohl schon lange in sich.

Weißt Du, wir reden immer davon, wie schön das Jenseits sei und doch, wenn man mit Gläubigen spricht - das Ego läßt nicht los - und manchmal sehe ich da auch, daß Theorie immer bereit liegt, aber in die Praxis so schwer umzusetzen ist.

Wenn das Wetter sich nicht verändert und so bleibt, dann werden wir eine kleine Radtour um den See machen - damit der Kopf frei wird.

Mein Herz kommt mir heute vor wie ein Klumpen in der Brust.

Und weißt Du, jeder Mensch geht mit Gott anders um - und manchmal helfen Schriften, klar zu sehen - doch die Gedanken gehen immer weiter - und Gott kommt immer durch eine andere Tür - bei jedem Menschen.

Ich würde nie jemandem absprechen, daß er an nicht Gott glaubt, weil er mit Zweifeln lebt - das Menschen mit Gott immer anders umgehen, als man selbst, sind die Wege zu ihm - auch Zweifel darf der Mensch haben - denn wir sind Gedanken Gottes - warum soll er nicht wissen, wie wir sind.

Ich wünsche Euch alles Gute.
ikarus
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Liebe Ikarus,

ja, man weiß nie was in einem Menschen wirklich vorgeht.
So mancher hat schon seit einiger Zeit abgeschlossen - aufgegeben.

Ich habe das auch bei meiner Schwägerin miterlebt. Damals als es ihr schlecht ging noch nicht (da war ich selbst noch nicht so weit), aber jetzt so im nachhinein glaube ich daß sie einen jahrelangen Tod gestorben ist. Wenn ein Tumor festgestellt wird ist es nicht so einfach auf "Gesundung" zu programmieren.
Aber eigentlich geht es schon vorher los - nicht gelebte Wünsche, Träume. Unterdrückung, keine Kraft sich dagegen wehren zu können. Ständige Beleidigungen, die mitunter sehr subtil sein können, all das kränkt - und macht irgendwann ganz krank.

Aber wahrscheinlich muß das auch alles so sein ...


Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Zitat:
Jesus in Gethsemane

39 Und er ging nach seiner Gewohnheit hinaus an den Ölberg. Es folgten ihm aber auch die Jünger.
40 Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt!

41 Und er riss sich von ihnen los, etwa einen Steinwurf weit, und kniete nieder, betete
42 und sprach:

Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.

44 Und er rang mit dem Tode und betete heftiger. Und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.

45 Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend vor Traurigkeit
46 und sprach zu ihnen: Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt!

Lukasevangelium, Kapitel 22


Diese Darstellung zeigt den Prozess des Vertrauens, der über das Gebet führt und wächst bis zur völligen Hingabe.

Der eigene Wunsch, der Kelch (des Leidens) möge von einem genommen werden, wird aufgegeben und die Bereitschaft entsteht, alles was kommt anzunehmen.

Durch diese Hingabe werden einem die Augen geöffnet für die "himmlische"geistige Wirklichkeit, von wo die Stärkung erfolgt (Engel).

In der letzten Phase des Gebetes, stirbt das kleine menschliche Ich (Eigenwille), und der völlig im Vertrauen gestärkte und mit Gott verbundene Mensch kann sein Schicksal annehmen.

Und was sollen und können die Freunde tun? - Sie sollen nicht schlafen sondern beten.
Und was können sie beten? - Zum Beispiel das "Vater unser" und besonders daraus: "Dein Wille geschehe".


Liebe Ikarus,

sicher sind Dir die biblischen Worte nicht unbekannt.
Doch es scheint mir nach eigener Erfahrung ein anderes Hören darauf,
wenn frau selbst in einer ähnlichen Situation steckt,
wie Jesus oder wie seine Jünger.

Vielleicht kannst Du damit was anfangen.

Alles Liebe

Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
"Im Namen Gottes, des Heilers, des Genügenden, des Helfers! Preis sei Dir, o Gott! O mein Gott, mein Geliebter! Bei Deinem Namen, durch den Dein Erbarmen allem Erschaffenen voranging, und bei der sonnengleichen Schönheit Deines Verborgenen Namens, die vom Horizont Deines Erscheinens herniederstrahlt, Deine Gnade für alle auf Erden und im Himmel zu vollenden, gieße über diesen Kranken aus den Wolken Deiner Barmherzigkeit, was ihn von jeglicher Krankheit, Schwäche und Trübsal läutert, und tauche ihn ein in Deiner Heilung Meer - o Du, in Dessen Griff das Reich des Schicksals und die Macht zum Vollzug liegt.

Wahrlich, Du tust, was Du willst, und wahrlich, Du bist der Vergebende, der Mitleidvolle." Baha'u'llah

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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
falscher thread...

Edit:

ok Ikarus, ich editiere mit einem Gebet:

Liebes Leben, ich danke Dir von ganzem Herzen und aus tiefster Seele, dass ich am Leben bin. Das mein Herz schlägt, dass ich atme und das ich all dies erfahren darf. Es ist so wunderbar.

Danke, dass Du mir beistehst.

Ich liebe Dich.

Danke!
solaris, Du könntest editieren mit einem Gebet - wäre nett.

Liebe Mara-Devi, als mein Vater Krebs bekam, hofften wir alle auf Genesung, vor allem er selbst, denn er wollte noch soviel erleben.

Er hat gekämpft, sehr verzweifelt und hatte auf die Hoffnungsversprechen der Ärzte sehr viel gegeben - daß sein Körper voller Metastasen war, haben wir nicht gewußt und erfuhren es erst, als wir die Röntgenbilder sahen.

Am Ende ahnte er es, daß es nicht mehr ging - und er saß still und in sich gekehrt mit mir auf der Bank - war sehr schwach und dachte über so vieles in seinem Leben nach.

Im Herzen wissen wir doch alle, wie der Zustand unserer Lieben ist und daß es so wenige Wunder gibt, daß der Weg ins Licht zu Gott für uns alle der gleiche Weg ist - aber auf verschiedenen Pfaden.

Wir senden Trost und Heilung, aber wir berühren das Thema Tod nicht - von dem so viel geschrieben steht und wie schön es im Jenseits sein soll - nur leider möchte keiner hin - also doch ein Zeichen, daß wir so richtig gar nicht daran glauben.

Anstatt den Krannken auf diese Welt vorzubereiten und ihn nicht in Angst zu versetzen, sagen wir, er wird geheilt, aber innen wissen wir, daß es manchmal gar nicht sein kann - da ist die Diagnose zu eindeutig.

Warum empfinden wir den Tod als schlimm und warum ist er zum Tabu-Thema in der Gesellschaft geworden ?

Warum können wir nicht ganz natürlich mit Leben und Tod umgehen ?

Warum machen wir uns etwas vor ?

Meine Gedanken am heutigen Tag.

liebe Grüße an Euch
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Liebe Ikarus es ist der Materialismus .

Keiner interessiert sich für das Geistige .

Man kann es nicht anfassen , sehen , riechen , also gibt es ES nicht .

Aus , Schluss , Basta .

Man kann es nur erreichen , Durch Glauben , Gebet , u. Meditation .

Aber auch durch Leid und Erfahrung .


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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

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Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
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Hans-Peter Dürr

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