Große Angst vor dem Tod



Habt ihr Angst vor dem Tod?
Ja
25%
 25%  [ 4 ]
Nein
75%
 75%  [ 12 ]
Stimmen insgesamt : 16

Hallo Aspire,
mein Beitrag mag etwas "gefühllos" erscheinen, aber ich arbeite beruflich mit jungen Menschen in deinem Alter. Ich kann dir versichern, dass deine Todesangst pubertär bedingt ist. Der Tod steht wie ein Ursinnbild für den Abschluss eines Lebensabschnittes. Da du nun zu einem jungen erwachsenen Menschen wirst, ergeben sich ganz einfach so viele neue Bedingungen in deinem Leben, dass die unbewusste Angst, man verlöre seine Sicherheit im Kindsein, oftmals in einer Art von Todesangst mündet. Das erleben sehr viele junge Menschen. Unglücklicherweise werden seitens vieler Menschen im Lebensumfeld, Gruselstories von Himmel und Hölle erzählt. Das ist alles andere als hilfreich. Ich mache dir nichts vor. Du musst dadurch. Es ist derzeit Teil deines Lebens. Es lässt dich aber reifen. Ganz herzliche Grüße dir.
hi

auch ich habe ziemliche angst vor dem tod.
Nun meine angst ist auch leider durch bewusstseinserweiternde rauchmittel leider schlimmer geworden. aber selbst wenn ich sie nicht nehme hab ich die angst. der gedanke nicht mehr zu sein ist schrecklich....

habe mir aber lektüren geholt und versuche damit meine angst zu bekämpfen
Hallo liebe/r Falo, vielleicht magst Du Dir meine Gedanken zu diesem Thema weiter oben nochmal anschaun.

Ich glaube, dass es absolut keinen Grund gibt Angst vor dem Tod zu haben. Wichtig wäre meiner Meinung nach allerdings, dass ich mein Leben so lebe, dass ich am Ende meines Lebens nicht nur beruhigt gehen kann, sondern mich auch schon jetzt auf etwas Neues, Großes, das danach kommt, freuen kann.

Ich glaube, dass wir auf dieser Welt sind um unsere Seele weiterzuentwickeln. Ich bin nicht Körper und habe eine Seele, nein ich bin Seele und habe (für einige Zeit) einen Körper. Diese Seele braucht das irdische Dasein um all die Dinge zu entwickeln, die sie nach dem Ablegen des Körpers dann in der geistigen Welt braucht. Genauso wie das Kind im Mutterleib all die Organe entwickeln muss die es dann hier auf dieser Welt braucht, müssen wir hier auf dieser Welt "die Organe" entwickeln, die wir danach in der geistigen Welt brauchen. Diese "Organe" sind dann positive Eigenschaften wie Liebe, Geduld, Mitgefühl, Ehrlichkeit etc. Um all das entwickeln zu können brauchen wir aber ein ziemlich
klares, ungetrübtes Bewusstsein und dabei können Drogen ein großes Hindernis sein.

>Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben.< (aus den Bahá'í-Schriften)

Wünsch Dir von Herzen alles Gute!

Liebe Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Ich glaube ich bin eine untrennbare Einheit aus Körper, Geist und Seele.

"Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein.
Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein!" (Mt 6,22 u. 23)

Die Seele "schafft sich" also einen Körper, um sich "ausdrücken" - manifestieren und interagieren - zu können. Gleichzeitig hat dieser Körper "Rückwirkungen" auf den Seelenzustand. Eine Trennung zwischen Körper und Seele ist nach dem biblischen Menschenbild nicht möglich - sie bedingen sich vielmehr gegenseitig.