Sind Vernunftehen glücklicher als Liebesheiraten ?


http://de.wikipedia.org/wiki/Vernunftehe

Zitat:
Die Vernunftehe ist eine Heirat aus rationalen Gründen. Eine solche Ehe basiert, sofern sie nicht arrangiert wurde, im Regelfall auf gegenseitiger (auch körperlicher) Zuneigung und Interesse der beiden Ehepartner, jedoch nicht auf Verliebtheit, wie sie bei der romantischen Liebesbeziehung auftritt.

Dem entsprechend stehen Lustgefühle und Sexualität nicht im Vordergrund dieser Beziehungsform.

Stattdessen wägen beide Partner sorgfältig ab, ob genug anderweitige Gemeinsamkeiten vorhanden sind, die eine sichere Basis für eine langlebige Beziehung bilden können.


Beide Partner gehen davon aus, dass die Gefühle füreinander im Laufe der Ehe wachsen, bis beide Liebe füreinander empfinden.


Es war im Mittelalter üblich, daß Fürsten und Könige ihre Töchter je nach Bedarf und Anspruch auf Ländereien und Nachwuchs verheirateten und es kam auch vor, daß manche Ehe glücklich wurde, aber es gab auch viele Tragödien, wenn sich die Liebe? nicht einstellte und wenn die Frauen und auch die Männer damit unglücklich wurden und ihnen das Wort 'Liebe' wenig bis gar nicht über die Lippen kam.

Man sprach über Alltägliches und Notwendiges - man erzog die Kinder und man war den Eltern gegenüber demütig und gehorsam.

Man versuchte, sich zu arrangieren.

Wie ist das, wenn die Liebe ausbleibt und der Akt - der eheliche - nur noch rein pragmatisch um der Nachkommen willen vollzogen wird - wenn die Chemie der Partner nicht stimmt und der Ekel voreinander auch die Worte fehlen lassen, das Gemeinsame nach außen nur gespielt wird und der Schein nach außen gehalten wird - um der Ehre willen - um der Familie willen - man sich vieleicht Geliebte hielt, damit man wenigstens etwas Liebe - Herzensliebe - verspüren konnte, die oft vermißt wird.

Ich versuche den Gedanken nachzuvollziehen - es ist Hochzeit und die Frau wird zu ihr völlig Fremden ins Bett gelegt - der Mann ebenos - ahnungslos - verständnislos - und sich vielleicht später Abstoßung breit macht - aber es ist die Familienehre, die gehalten werden muß - der Schein nach außen aufrechterhalten werden.

Fragt da jemand nach Liebe - kann man die Kinder lieben, die aus der Verbindung mit einem ungeliebten Partner entstehen ?

Fragt jemand danach, wie sich die Menschen fühlen ?

Ich versuche nur, mir da ein Bild zu machen.
http://www.nzz.ch/nachrichten/panor.....n_gut_genug_1.693575.html
google: vernunftehen

Sicherlich, jede aus Liebe geschlossene Ehe kann auch zerbrechen, man geht wieder, wenn sich die Beziehung abgekühlt hat, auseinander - manchmal im Guten - manchmal enttäuscht - aber immer mit einer besonderen Erfahrung, geliebt zu haben.

Was haltet Ihr von Vernunftehen ?

Was hat sie Euch gegeben, wenn ihr eine geführt habt oder noch führt.

Das würde mich sehr interessieren.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Vor allem sind Vernunftehen stabiler.
Sie sind ja nicht um eines besonderen Menschens Willen geschlossen worden, sondern um den Zweck, die diese Gemeinschaft mit sich bringt.
Das entlastet beide Partner insofern, dass sie sich für den Fortbestand der Ehe nicht ständig um die Harmonie bemühen müssen.
Und ja, die Erfüllung einer Pflicht kann durchaus auch erfüllend sein.
Eine stabile Beziehung schafft Zuversicht.

Unsere Gesellschaft leidet unter einem Selbstverwirklichungswahn.
Daher sind unsere Beziehungen auch so instabil.
Das mag zwar anfangs prickelnder sein, als in einer Zweckgemeinschaft, mit der Zeit aber verliert die Beziehung an Reiz und man sucht schon wieder den nächsten Kick.

Daher meine Meinung:
Ja Zweckgemeinschaften sind durchschnittlich glücklicher.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Vielleicht sind Zweckgemeinschaften glücklicher, weil man nicht so hohe Ansprüche an den Partner stellt. Man geht nicht automatisch davon aus, dass der Partner da ist, um mich glücklich zu machen und mir ständig seine Liebe zu beweisen.

In Ehen, in denen für die Menschen Gott das Allerwichtigste ist und der Partner zwar auch wichtig, aber nicht der Mittelpunkt des Universums, ich glaub, da geht man entspannter miteinander um und erwartet von vornherein gar nicht so viel. Weil man den Partner als das ansieht, was er wirklich ist, auch nur ein fehlerhafter Mensch.

Es muss aber schon Sympathie vorhanden sein, damit es gut funktionieren kann.
Verliebtsein vergeht - was bleibt?
Erst dann beginnt ein Wachstumsprozeß, den man Liebe nennen könnte.
Warum scheitern so viele Beziehungen?
Weil die Menschen sich in ihrer Verliebtheit großen Illusionen hingeben, die sich nicht erfüllen können.
LG ingwaz
Vernunftehe heißt, einen Menschen aus ganz pragmatischen Gründen zu heiraten.

Oftmals beobachtet man, daß Frauen, die sexuell keine Erfüllung erfahren, mit einem Partner, mit dem sie nur aus Vernunftgründen zusammen leben, nach einiger Zeit sehr überreizt sind. Vor allem gereizt und daß, wenn der Mann nicht pariert, sie fast zur Furie werden können, weil Menschen nun einmal nicht vernünftig praktisch sind, sondern voller Emotionen und wie viele Ehen gingen kaputt, wenn die Frau dann die Liebe erfahren hat, Org as mus erlebt und in dieser Erfüllung lieber etwas unglücklicher, aber mit sich zufriedener lebt.

Das alles ist nun mal Leben und wenn wir die Schicksale erleben, oft in Romanen ausgedrückt, sieht man doch, daß der Mensch nicht so einfach eingetaktet werden kann wie ein Möbelstück - das ist Leben drin - da pulsiert etwas - und wozu hat Gott die Liebe gegeben, wenn sie nicht gelebt werden darf und wie viele möchten Liebe auch wirklich erfahren - sich nicht verstecken müssen hinter der Vernunft.

Heißblütige Menschen werden tief unglücklich und später depressiv, wenn sie ihre Sexualität unterdrücken.

Was sind das für Vernunftehen, wo frau nur wartet, daß der Mann dann schnell mal fertig werden soll im Standard Akt, weil die Berührung ihr nicht angenehm ist - sie lieber diesen Sachen aus dem Weg geht, weil der Mann doch so vernünftig und lieb ist, aber ihm in bestimmten Dingen etwas fehlt - was dann der Frau auch fehlt.

Wenn der Akt auf einen bestimmten Tag festgelegt wird, weil ja alles so geordnet sein muß - so reguliert und deshalb so vernünftig.

Kann sein, die Frau hat Glück und Vernunft und sexuelle Erfüllung gehen Hand in Hand, aber was ist, wenn es nicht so ist ?

Der Standard-Mensch hat gefälligst nur nach Regeln zu leben und dann ist die Welt gut, aber ob sie dann noch die Liebe hat ?
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Hallo Ikarus,

im Eingangsposting gibt es eine Vermischung zwischen Zweck- und Zwangehe. Du hast die Definition der Vernunftehe gepostet, dann eine Zwangehe beschrieben. Welches Thema willst du behandeln oder beide?
Hallo Ikarus,

Zitat:
im Eingangsposting gibt es eine Vermischung zwischen Zweck- und Zwangehe. Du hast die Definition der Vernunftehe gepostet, dann eine Zwangehe beschrieben.


Genau, das ist mir auch aufgefallen.


Zitat:
Was sind das für Vernunftehen, wo frau nur wartet, daß der Mann dann schnell mal fertig werden soll im Standard Akt, weil die Berührung ihr nicht angenehm ist - sie lieber diesen Sachen aus dem Weg geht


Das beschreibt für mich eher die Folgen einer Zwangsehe. Und was die Vernunftehe betrifft: wer geht denn heutzutage so etwas noch ein?
Der von Martin beschriebene Selbstverwirklichungtrend hat doch schon seit den 68ern mehr und mehr Einzug in die Gesellschaft und die Partnerschaftsstrukturen genommen. Dass eine Paar keine sexuelle Erfüllung findet, sehe ich nicht als die vordergründige Gefahr, sondern eher, dass ein Paar gar keine richtige Freundschaft führt, weil die Beziehung sehr sexorientiert ist.
Die Lust spielt natürlich am Anfang einer romantischen Ehe auch eine große Rolle, aber eben nicht nur. Im Laufe der Jahre nimmt die spontane Lust dann ab, weil man sich kennt, sich nicht mehr idealisiert und der spannenden Fremdeffekt verloren geht. Aber wenn man dann nicht ausschließlich auf Lust gebaut hat und die Partnerschaft auf mehreren Säulen steht, findet ein romantisches Ehepaar auch Wege, die Erotik immer wieder neu und aufregend zu gestalten. Daher denke ich, dass wenn eine Ehe an unerfüllten sexuellen Wünschen scheitert, es nicht zwangsläufig eine Vernunftehe oder eine Zwangsehe gewesen sein muss, sondern ebenso eine Ehe, die nur auf körperlicher oder statusorientierter Anziehung beruhte.

Zitat:
Vernunftehe heißt, einen Menschen aus ganz pragmatischen Gründen zu heiraten.



Bitte nicht!


Zitat:
Das alles ist nun mal Leben und wenn wir die Schicksale erleben, oft in Romanen ausgedrückt, sieht man doch, daß der Mensch nicht so einfach eingetaktet werden kann wie ein Möbelstück - das ist Leben drin - da pulsiert etwas - und wozu hat Gott die Liebe gegeben, wenn sie nicht gelebt werden darf und wie viele möchten Liebe auch wirklich erfahren - sich nicht verstecken müssen hinter der Vernunft.


Nochmal: Wo denn gibt es das denn noch? In einer westlichen Gesellschaft doch eher nur in Ehen von Zuwanderern aus islamischen Ländern. Die Aufklärung war doch bei uns schon Wegbereiter für das romantische Liebesideal.
Aber Romane mag ich auch


Zitat:
Kann sein, die Frau hat Glück und Vernunft und sexuelle Erfüllung gehen Hand in Hand, aber was ist, wenn es nicht so ist ?


Scheidung!


Rosenblüte schrieb:
Zitat:
Vielleicht sind Zweckgemeinschaften glücklicher, weil man nicht so hohe Ansprüche an den Partner stellt. Man geht nicht automatisch davon aus, dass der Partner da ist, um mich glücklich zu machen und mir ständig seine Liebe zu beweisen.


Das hört sich auf anhieb logisch an, funktioniert aber meiner Meinung nach genauso wenig wie der Sozialismus. Der Mensch ist halt ein Gefühlswesen. Es gibt da einen Film, der Titel ist mir entfallen, dort spielt Barbara Streisand die Hauptrolle. Sie und ein Physiker gehen eine Vernunftehe ein, die ausschließlich auf den intellektuellen Interessen der beiden beruhen soll - kein Sex. Aber die Frau will natürlich doch und wird dann im Laufe des Films immer sexier und hübscher, was dem Mann gar nicht passt. Naja, irgendwann klappts wohl doch noch. Aber wie gesagt, ich denke, das ist genauso Film, wie Romeo und Julia Theater ist. Letztere beiden sind über die Hochzeitsnacht nicht hinaus gekommen und mussten ihre heißblütige Liebe nicht gegen den Alltag verteidigen.

Ikarus schrieb weiter:
Zitat:
Wie ist das, wenn die Liebe ausbleibt und der Akt - der eheliche - nur noch rein pragmatisch um der Nachkommen willen vollzogen wird - wenn die Chemie der Partner nicht stimmt und der Ekel voreinander auch die Worte fehlen lassen, das Gemeinsame nach außen nur gespielt wird und der Schein nach außen gehalten wird - um der Ehre willen - um der Familie willen - man sich vieleicht Geliebte hielt, damit man wenigstens etwas Liebe - Herzensliebe - verspüren konnte, die oft vermißt wird.

Ich versuche den Gedanken nachzuvollziehen - es ist Hochzeit und die Frau wird zu ihr völlig Fremden ins Bett gelegt - der Mann ebenos - ahnungslos - verständnislos - und sich vielleicht später Abstoßung breit macht - aber es ist die Familienehre, die gehalten werden muß - der Schein nach außen aufrechterhalten werden.


Ja, solche Gedanken mache ich mir schon auch, aber eben vor dem Hintergrund historischer Fakten, im Zusammenhang mit Romanen eben. Man stellt sich vor: Wie wäre es mir ergangen, nackt im Bett, mit einem fremden ungefühligen Mann, weit weg von zu Hause .... grausig.
Ich hätte mir dann wohl im Laufe der Jahre einen Liebhaber genommen ....

Zitat:
Fragt da jemand nach Liebe - kann man die Kinder lieben, die aus der Verbindung mit einem ungeliebten Partner entstehen ?


Ich weiß es nicht, aber ich denke schon.

Ingwaz schrieb:
Zitat:
Verliebtsein vergeht - was bleibt?
Erst dann beginnt ein Wachstumsprozeß, den man Liebe nennen könnte.
Warum scheitern so viele Beziehungen?
Weil die Menschen sich in ihrer Verliebtheit großen Illusionen hingeben, die sich nicht erfüllen können.


Auch das ist wahr. Man sollte vor einer Ehe eben gut überlegen, ob man mit diesem Menschen den Rest seines Lebens verbringen möchte, aber dabei eben unbedingt verliebt sein. Ob es dann Liebe wird, das hängt auch ein bißchen mit der Arbeit zusammen, die beide bereit sind zu tun, mit den Lebensumständen und dem Willen, wirklich ein ganzes Leben miteinander zu verbringen.

LG
Helle
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Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst

Hermann Kern
Fließt nicht alles ineinander ?

Ist eine Zwangsehe nicht auch eine Vernunftehe ?

Und sind Vernunftehen nicht auch Ehen, in denen das Pragmatische, das Erwartende, daß alles gut geht - vordergründig zu betrachten ?

Erwartet die Liebesheirat nicht auch ein ewig glückliches Leben und manchmal geht es gut und manchmal kommen die Unterschiede der Charaktere in späteren Jahren zum Tragen.

Bei der Vernunftehe weiß man, woran man ist - man wartet, daß die Liebe kommt und ein Teil wird dominieren - übrigens fällt mir ein, daß ich Ehen immer als glücklicher gesehen habe, wenn Frauen die Zügel in der Hand hatten und Männer sich eher fügten - als umgekehrt - in der Frau steckt eben auch manchmal ein "Mann".

http://www.aivanhov.de/theory/1_die_wahre_ehe.htm

Zitat:
Die wahre Ehe ist die Ehe des Geistes und der Materie.

"Bevor die Ehe unter den Menschen gefeiert wurde, gab es schon in der Natur, im Kosmos eine Ehe. Die wahre Ehe ist jene des Geistes und der Materie. Aus dieser Ehe wird alle Schöpfung geboren. Die Ehe ist also ein Prozess, der sich in jedem Atom abspielt und wenn man den Mann von der Frau trennt (bei der Kernspaltung), so vernichtet diese Trennung alles: Der wütende Mann zerstört die Materie. Vereinigt, würden der Mann und die Frau in Frieden leben und schöpferisch tätig sein. Gewaltsam getrennt, erzeugen sie Explosionen und Katastrophen.

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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
@all!

Ich halte nichts von Vernunftehen. Eine Ehe sollte einzig und allein aus wahrer Liebe geschlossen werden. Ist diese nicht vorhanden, so sollte nicht geheiratet werden, da diese Ehen zum scheitern verurteilt sind.

Wahre Liebe als Basis für die Ehe ist das Konglomerat, das ewig hält. Nichts und niemand kann eine solche Ehe zerstören, mögen die Schwierigkeiten, mit denen man konfrontiert wird, noch so gross sein.

Auch in sexueller Hinsicht sind Ehen, die auf wahrer Liebe basieren, die Erfüllung, weil die beiden Partner immer auf derselben Wellenlänge schwingen, weil sie von ein- und demselben Herzen sind.

Alles Liebe

Erich
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Ich handle in wahrer Liebe und in wahrer Freundschaft
Erich:
Zitat:
Ich halte nichts von Vernunftehen. Eine Ehe sollte einzig und allein aus wahrer Liebe geschlossen werden. Ist diese nicht vorhanden, so sollte nicht geheiratet werden, da diese Ehen zum scheitern verurteilt sind.


Erich, lebst Du auch in dieser großen Welt mit all ihren Problemen, Sorgen und Freuden ?

Kennst Du die Sitten und Gebräuche aller Herren Länder ?

Als mir meine kath. Bekannte sagte, daß laut Kirche eigentlich nur Sex gemacht werden sollte, wenn Kinderwunsch besteht, habe ich geschluckt , aber sie meinte lächelnd: wir halten uns doch sowieso nicht dran - der Mensch will ja schließlich auch Spaß haben und wenn Lust dabei ist, warum nicht, immerhin ist der Inder doch eigentlich mit seinem Kamasutra der Liebe näher als manche verordnete, bigotte und frömmelnde der Religionen - weil im Tantra die Paare sich über den Org a nis mus mit Gott verbinden - sie vergessen die Welt und sich und sind nur mit Gott vereint.

Ob das bei Vernunft oder Zwangsehen möglich ist - wage ich zu bezweifeln.


Wenn viel Liebe und Liebeswunsch dabei ist, fragt sich der Mensch doch immer wieder: darf`s nicht ein bißchen mehr sein.

LG
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2