Ehekurs auf Bibel-TV


Liebe Ikarus,

Guten Morgen erstmal!

Ob Form oder nicht ist für mich nicht von entscheidender Bedeutung. Ich kann nur an eine Viel Schöpfertheorie glauben und die besagt nun mal, wie auch im Buddhismus, das jeder mit seinem eigenen Geist ein Schöpfer ist. An eine einzige Schöpferquelle in Form einer Allmacht kann ich nicht glauben, ob ich sie mir nun als Frau, als Mann oder als kleines grünes Dreieck vorstelle.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
@Pjotr Kala
Ich habe hier wirklich Gott, unabhängig von Seiner Schöpfung gemeint - und es macht sich für mich daran fest, wie ER an mir handelt.
Für mich ist Gott ein liebevoller Vater und ein guter Freund - aber ER ist natürlich mehr als das - nur, das sind die Aspekte, wie ich IHN erfahre.
ER will auch, daß wir IHN nachahmen und ähnlich werden, damit diese Welt menschlicher wird.
Aber natürlich kann ein Geschöpf nicht zu Gott werden, so wie ein Wassertropfen nie selbst eine Quelle wird.
Seine Liebe hört dort noch nicht auf, wo wir schon an unsere Grenzen kommen.
Aber über all das kann man ein Leben lang theoretisieren - oder einen Schritt tun, und Gott selbst bitten, sich einem zu offenbaren - oder IHM einfach sagen, daß man alle Vorurteile über IHN fallen lassen will und Freundschaft mit IHM schließen will..... einfach vom Herzen her mit IHM sprechen.
Medidation habe ich auch mal gemacht - ist aber leider nur ein Kreisen im eigenen Süppchen.

@Caput_Tiro - Deine letzte Bemerkung bringt ja schon zum Ausdruck, was Du mit "Macht" etc. verbindest.... - kurz gesagt, ich meine, daß wir ohnehin von Gottes Allmacht getragen sind, ohne daß wir es wissen. Und damit meinen ich z.B. auch, daß der Mensch ohne Liebe gar nicht existieren kann.
Wenn wir sagen, daß wir ohne Gott leben wollen, dann drücken wir etwas aus, was eigentlich gar nicht möglich ist - aber ER zwingt uns nicht im Geringsten IHN irgendwie anzuerkennen.
Hallo,

hmm,
was ich jetzt schreibe paßt eigentlich in jeden Thread rein, irgendwie.
Wenn hier Einige schreiben daß sie nicht suchen - wovon ich allerdings überzeugt bin:
wir sind immer nur am suchen.
Tagein - Tagaus. Nur WAS - das wissen wir nicht.
Dieses unbekannte, manchmal so intensive "Sehnen" daß uns "treibt" muß ja zu irgendwas/wem gehören. Zu GOTT?
Und da es nicht sein kann daß unser Leben einfach keinen Sinn hat (ich bin davon überzeugt daß es einen Sinn hat - welchen auch immer ) brauchen wir einen Halt.
Der Eine Mehr und der Andere ...
ich habe die letzten Tage viele unterschiedliche Menschen getroffen und hatte ein sehr tiefgreifendes Erlebnis
und mir ist sehr klar und deutlich bewußt geworden:
wir suchen suchen suchen ...

wenn man einen Platz in einer Religion gefunden hat - hat man vielleicht ein bißchen Ruhe gefunden, aber so eine überzeugende "Überzeugung" ist nicht Jedermanns Sache ...


Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*