Die gegenwärtige Lage des Buddhismus in der Welt


http://www.berzinarchives.com/web/d.....t_sit_buddhism_world.html

Das die Welt auch am Buddhismus nicht vorbei geht, zeigt diese Seite.

Auch in dieser Religion bleibt nichts mehr, wie es war.

Zitat:
- Gegenwärtig steht der Buddhismus in einigen Ländern in Blüte, während er in anderen Ländern Schwierigkeiten gegenübersteht.

- Eine große japanische buddhistische Sekte verfolgt ein ausgedehntes Programm, um auf der ganzen Welt Friedenspagoden zu bauen.

- In einigen Fällen hilft die chinesische Regierung bei der Finanzierung des Wiederaufbaus. Als Ergebnis sind viele buddhistische Tempel nun als Museen oder Touristenattraktionen geöffnet, wobei die Mönche und Nonnen am Ticketschalter sitzen oder Tempeldiener sind.

- Während die Dalai Lamas seit der Zeit des Fünften, sowohl die spirituellen als die weltlichen Herrscher Tibets gewesen sind, haben die Panchen Lamas nie eine politische Position gehabt.

- Der schlimmsten Situation für tibetische Buddhisten unter der Kontrolle der Volksrepublik China sieht man sich allerdings in der Inneren Mongolei gegenüber.

- Es besteht auch unter Asiaten anderer buddhistischer Traditionen ein großes Interesse am tibetischen Buddhismus. Zahlreiche tibetische Meister aus der indischen Exilgemeinschaft werden eingeladen, um in Südostasien, Taiwan, Hongkong, Japan und Korea zu unterrichten. Die Menschen finden die klaren Erklärungen der Lehren Buddhas, die sich in der tibetischen Tradition finden, eine nützliche Ergänzung, um ihre eigenen Traditionen zu verstehen. Die Menschen sind auch von den elaborierten tibetischen Ritualen für Wohlstand und Gesundheit angezogen.


Daß Religion sich reformieren, heißt auch, daß der alte Kern erst einmal erschüttert wird, ehe sich etwas Neues bilden kann. Hieße aber nicht immer, sich einer bereits bestehenden anschließen zu müssen. Vielleicht kommt eine Zeit, in der sich gänzlich Neues aus alten Formen entwickelt. Angepaßt an die neue Zeit bzw. dem Zeitgeist, der sich doch immer wieder verändert.

Da gibt es noch gar keine Visionen diesbezüglich, weil die Tragweite der nächsten 10 000 Jahre noch gar nicht richtig erfaßt werden kann, ob die Welt technisierter wird und welche Möglichkeiten der menschlichen Entwicklung darin liegen könnten.

So können wir auch nachfragen:

google: wie reformfähig sind religionen ?
google: religion reformieren
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Interessantes Thema

"Der Buddhismus" war schon immer sehr flexibel, meiner Meinung nach.

Die vielen verschiedenen Richtungen und Traditionen sind für mich Indiz, dass es keinen alten Kern zu erschüttern gibt. Vielleicht innerhalb einer Tradition, aber das passierte laufend in der Geschichte. Jeder neue Lama, jeder neue Patriarch etc. hat gewisse Änderungen mit sich gebracht. Und Änderungen spielen sich eher auf der Ebene der Rituale, Bräuche etc. ab.

Der Grundkern des Buddhismus, die Lehre Buddha Sakyamunis, wird von der Veränderung jedoch nicht betroffen sein, denn dann ist es kein Buddhismus mehr.

Alles Liebe
Long Road hat folgendes geschrieben:
Interessantes Thema

"Der Buddhismus" war schon immer sehr flexibel, meiner Meinung nach.

Die vielen verschiedenen Richtungen und Traditionen sind für mich Indiz, dass es keinen alten Kern zu erschüttern gibt. Vielleicht innerhalb einer Tradition, aber das passierte laufend in der Geschichte. Jeder neue Lama, jeder neue Patriarch etc. hat gewisse Änderungen mit sich gebracht. Und Änderungen spielen sich eher auf der Ebene der Rituale, Bräuche etc. ab.

Der Grundkern des Buddhismus, die Lehre Buddha Sakyamunis, wird von der Veränderung jedoch nicht betroffen sein, denn dann ist es kein Buddhismus mehr.

Alles Liebe


Sehe ich auch so wie Long Road.
Ich kann hier nicht sehen, dass die Kernlehre irgendwie verändert wurde.

Natürlich wurde aber auch schon der Buddhismus missbraucht.

Salam:)
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Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ