Was kann Gott und was kann er nicht ?


Lieber Natha,
Zitat:
Zumal der eigentliche Buddhismus, so wie sie ursprünglich gelehrt wurde
schon seit längerem nicht mehr existiert . Weder bei den heutigen Mönchen
noch von den Laienanhängern ( zuviele Rituale, zuwenig Praxis ).

Nur bei 'einem echten ( praktizierenden ) Laien' wie bei Dir Es ist schon erstaunlich,
mit welcher - äh - Autorität Du ein paar hundert Millionen Buddhisten in einem Nebensatz
ihr Buddhist-sein absprichst und es ganz selbstverständlich für Dich in Anspruch nimmst.
Woher weißt Du das; wie viele davon hast Du persönlich kennengelernt, dass Du das
beurteilen kannst Und Du sagst von Dir
Zitat:
Hintertragen ( schlecht machen von anderen Menschen ), sowas wird man bei mir
auch vergeblich suchen...
Liebe Freunde
Wie ihr vielleicht wisst sehen Die Bahai Abdul-Baha, den Sohn des Religionsgründers als ihr perfektes Vorbild an. Wer sein Leben genauer studiert, der wird auch leicht nachvollziehen können, warum das so ist. Er war auch verheiratet und hatte Kinder. Also ist er für mich ein Vorbild, dem tatsächlich alle Menschen folgen könnten. Aus dieser Sicht ist es mir nicht nachvollziehbar, dass der Mönchsstand zu größerer Reinheit oder tatsächlich höherem Nutzen für die Menschheit in Zukunft sein soll. Ich bezog meine Ansicht auf die Ausführungen von Nathan, der schreibt

Wenn ein Mensch durch die fortschreitende Praxis Geistig und Moralisch sehr weit ist, wird er sowieso zum Mönch ordinieren wollen, damit die Vorraussetzung als Mensch 100 % rein zu leben gegeben ist. Es ist nur der natürlich nächste Schritt im Bezug auf die innere Reinigung.

und

Durch seine Vorbildfunktion an einfachheit ( Zufriedenheit mit Gewand und Almosenschale ), durch seine Entsagungsfähigkeit, ( weil dieser auf alles Materielle verzichtet ), durch die Reinheit hinsichtlich der Tugenden ( die mehr sind als die eines Laienanhängers ) und Wissen aufgrund geistiger Abgeklärtheit durch die täglichen Meditation als Hauptaufgabe, sind sie Vorbilder für alle buddhistischen Laienanhänger und hierdurch von großem Nutzen.

Ich meine eben, dass der ganze Mensch dringend gefordert ist, in jedem Beruf und möglichst in funktionierenden Familien. Wenn alle den angeblich „natürlichen nächsten Schritt in Bezug auf die innere Reinigung“ machten, dann würden wir tatsächlich aussterben. So bin ich wirklich der Ansicht, dass das Mönchtum seine Vorbildwirkung eher in der Vergangenheit hatte. So wie der Priesterstand.

Alles Liebe
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"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"
Bahà'u'llàh
PS
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass "Zufriedenheit mit Gewand und Almosenschale" ein hilfreiches Vorbild für unser aller Zukunft ist. Es ist aus Bahai-Sicht die Arbeit, die im Geiste des Dienens angeboten wird, die mit Gottesdienst gleichzusetzen ist. Sie ist es ja auch, die die Almosenschale füllt.

Liebe Grüße
_________________
"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"
Bahà'u'llàh
Lieber Robinson,

die Idee des Mönchtums beruht darauf, dass der Religiose sich ausschließlich dem
religiösen Leben widmen kann, ja dass die Energie, die Andere in eine Beziehung
investieren, für diesen Zweck frei wird - und dieser Zweck ist auch direkt oder
indirekt die Förderung und Hilfestellung Anderer, denen diese 'Einspitzigkeit' aus
irgendeinem Grund nicht möglich ist. Das kann so funktionieren, und es hat auch
immer wieder funktioniert - nur sobald man ein System daraus macht, gibt's auch
Missbräuche. Im China der T'ang-Dynastie hatten z.B. buddhistische Klöster so viel

Grundbesitz und Reichtum angesammelt, und es gab so viele Bewerber für das
(arbeitsfreie) Mönchtum, dass der Fortbestand des Staates gefährdet schien.
Zitat:
Im Jahre 712 bestieg Hsüan-tsung den Thron nach dem Fall der Kaiserin Wu, einer leidenschaftlichen Buddhistin. Seine 44jährige Herrschaft sollte die längste der ganzen T'ang-Dynastie werden. Er machte die buddhistische Politik seiner Vorgängerin rückgängig und brachte Taoismus und Konfuzianismus wieder in ihre ursprünglichen einflußreichen Positionen. Obwohl er die Buddhisten nicht aktiv verfolgte, bestimmten ihn politische Überlegungen, die ungeheure soziale und wirtschaftliche Macht des buddhistischen Klerus zu beschneiden. 30.000 Mönche wurden 'zwangslaisiert', und der Neubau von Tempeln wurde verboten.

Nur die sonst wenig angesehene Ch'an-Sekte blieb davon ausgenommen,
weil sie auf Spenden und Almosen weitgehend verzichtete und die Mönche
selbst für ihren Unterhalt hart arbeiteten. Ihre heutige Form (die unter dem
japanischen Namen 'Zen-Schule' bekannter ist) bestimmt, dass ein nicht im
Kloster lebender Mönch (und das sind im Westen fast alle) einen Arbeitsplatz
haben und davon leben muss, und sehr viele davon sind verheiratet...

Ich denke es ist müßig, wenn wir hier und heute sehen und bestimmen wollen,
welches Lebensmodell in Zukunft und für alle vorbildlich sein wird. Der Buddha
hat vor 2.500 Jahren das Mönchtum stark favorisiert, Baha'u'llah vor 150 Jahren
Mönchtum und Priestertum kategorisch abgelehnt - ich fühle mich nicht bemüßigt
zu entscheiden, wer jetzt und für alle Zukunft recht hat - es ist Glaubenssache...
Seid gegrüßt ihr Lieben!

Also Entschuldigung, aber es ist doch lächerlich!

Gott ist! Sind wir uns darüber einig?
Alles was geschieht sind Ereignisse! Sind wir uns einig?
Was du gut findest, kann ich schlecht finden! Sind wir uns einig?
Was das Universum schuf ist omnipotent! Sind wir uns einig?

Wer diesen 4 Thesen zustimmt, erklärt, dass ein omnipotenter Gott, ein Universum schuf, in dem Ereignisse stattfinden, welche mit begrenzter irdischer Sicht unterschiedlich (gut oder böse) interpretiert werden können. Die Ereignisse sind für sich neutralwertig.

Wer omnipotent ist, kann selbstverständlich alles beeinflussen und ist somit für alles im geschaffenen Universum verantwortlich!

Banal:
Der Lehrplan wird von den Lehrern bzw. der Schule gemacht, nicht von den Schülern. Allein an den Schülern ist es, ihre Lehren daraus zu ziehen!

Damit ist alles gesagt und alles erklärt.

Bis irgendwann
WieDu


_________________
Liebe deinen Nächsten, wie (auch) dich selbst!
So wie du, ist auch er von Gott.
Och du jutes Jottchen! Noch eener, der alle anderen Meinungen für lächerlich hält
und alles sagen und erklären kann...
Vielleicht sollte man für die ein Extra-board einrichten?
THINK PINK!

Juter WU, hascht es nicht leicht!

WieDU


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Liebe deinen Nächsten, wie (auch) dich selbst!
So wie du, ist auch er von Gott.
Hallo WieDu,

Nicht nur Wu hat es nicht leicht mit dir.
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JCIV: Jüdisch-Christlich-Islamischer Verein
Shalom für Juden, Pax für Christen, Selam für Moslems, Peace für Bahá'ís und Frieden auf Erden!
Hallo Ihr Lieben,

robinson schrieb :
Zitat:
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass "Zufriedenheit mit Gewand und Almosenschale" ein hilfreiches Vorbild für unser aller Zukunft ist.


Zufriedenheit mit Gewand und Almosenschale = Bescheidenheit und Genügsamkeit. Ich denke das diese beiden Aspekte sehr wohl für alle Menschen als Positiv zu sehen sind.
Gerade Bescheidenheit täte in der heutigen Zeit ( die sehr stark von Gier geprägt ist ) sehr gut.
Ihr solltet lernen die Meinungen anderer zu akzeptieren ( bedeutet nicht sie anzunehmen ), auch wenn sie nicht der euren entsprechen. Und wenn es auf eine arrogante und besserwisserishe Art kommt........... was solls?. Vielleicht war ich ein wenig zu direkt, doch ist dies kein Grund solche Wellen zu schlagen. Ich rege mich ja auch nicht über eure teilweise doch ziemlich gehässigen Anspielungen auf.
Ursprünglich hatte ich vor auf all eure Vorwürfe einzugehen, doch nun da ich sehe, das ihr noch nicht in der Lage seid ( gelernt habt ) liebevoll mit einem Egoisten und Besserwisser umzugehen, werde ich mich wieder aus diesem Forum verabschieden.
Ich wünsche euch alles Liebe und ( vor allem ) viel mehr Geduld auf eurem weiteren Weg.
Mit lieben Gedanken hearts
Natha
_________________
"Es ist gut wenn uns die Zeit, die vergeht,
nicht als etwas erscheint was uns verrinnt,
sondern als etwas daß uns vollendet "
Lieber Natha,
Zitat:
Zufriedenheit mit Gewand und Almosenschale = Bescheidenheit und Genügsamkeit. Ich denke das diese beiden Aspekte sehr wohl für alle Menschen als Positiv zu sehen sind.

Zweifellos - nur das Dasein als wandernde zölibatäre Bettelmönche ist ebenso zweifellos nicht für Alle positiv.

Zitat:
Gerade Bescheidenheit täte in der heutigen Zeit ( die sehr stark von Gier geprägt ist ) sehr gut.
Ihr solltet lernen...
...eure teilweise doch ziemlich gehässigen Anspielungen...
...da ich sehe, das ihr noch nicht in der Lage seid ( gelernt habt ) liebevoll mit einem Egoisten und Besserwisser umzugehen, werde ich mich wieder aus diesem Forum verabschieden.
Ich wünsche euch alles Liebe und ( vor allem ) viel mehr Geduld auf eurem weiteren Weg.

Ganz dasselbe wünsche ich Dir auch - mit den Worten aus dem Gleichnis von der Säge:
Zitat:
Freundlich und Mitfühlend, Liebevollen Gemütes, ohne heimlichen Groll.

Sarva mangalam

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