Hunger in Ostafrika


Sulayman, kommen wir wieder auf das ThreadThema zurück:

Hier ist der Link vom taz:
http://www.aktion-deutschland-hilft.....mp;utm_campaign=ostafrika

Die Konfrontation mit soviel Elend, das geht an die Substanz, vor allem, wenn man nicht helfen kann, außer durch Spenden.

http://www.abendblatt.de/politik/au.....ungen-der-Islamisten.html
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ellen hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Hilfe zur Selbsthilfe ist die einzige Lösung, sonst bleibt das Elend bestehen.


Seh ich auch so!

Wenn es ein Thema gibt in den letzten 30 Jahren,
bei dem ich mich frage ob es ein Standbild ist, eine geschaffene gut funktionierende Illusion dann ist es dieses Thema.
Seit weit über 30 Jahren dasselbe Bild, die Ländernamen, Gebietsnamen ändern manchmal, aber sonst hat sich trotz Weltweiter regelmässiger Spendenhilfe anscheinend nicht viel bewegt.

Und dann hat sich Gebietsweise doch etwas bewegt.
Wie man aus vielen positiven Nachrichten ja auch herauslesen kann. Und deshalb spenden wir weiter.

Spenden ist gut und schön, aber in den letzten Jahren frage ich mich doch verstärkt, wo gehen denn diese Gelder wirklich hin?


Lansam denke ich daß die Spenden eine sichere einahmequelle
für die Miliz ist,warum solte sich da was ändern ?
Wenn die Hilfsorganisationen Schmiergelder weiter
an sie bezahlen.
Die Nahrung ist das kleinste Problem in Somalia, eher das Chaos in der Politik.
Wenn ich die Strände von Somalia so anschaue, könnten die wie in einem Paradies auf erden leben , denke ich.

Vieleicht sollten wir wirklich unsere Spenden neu bedenken und warten
bis das Regim in Somalia um wirkliche Hilfe bittet, was Hand und Fuss hat.

Gruss Hipshot
Die Medien sind eine Macht und erreichen, daß die Menschen sich schuldig fühlen.

Das ist das Gefährliche daran, das dieses Getriebensein wichtige Faktoren außer Acht läßt, denn ich denke, da muß die gesamte Lage bedacht werden und auch von den Landsleuten, die Krieg führen, die ihre eigenen Landeskinder verhungern lassen, muß mal ans Gewissen appelliert werden. Kann aber sein, daß deren Gewissen sich erst entwickeln muß.

Wenn ich Länder sehe, wo die Regierungen dicke Bäuche vor sich hinschieben und die Landeskinder einen hohlen Magen, dann sagt mir das schon alles.

Der Unterdrücker(Kolonialist) hat nur gewechselt gegen oft noch grausamere Despoten in schwarz.

Hier müßte, meiner Meinung nach, grundsätzlich etwas in der Struktur geändert werden - Hilfe für Selbsthilfe - das ist eine Grundbedingung - in der jetzt herrschen politisch unbeständigen Lage in der Welt, wer soll die Hungernden immerzu versorgen, irgendwann erschöpfen sich die Mittel, zumal Transportwege bezahlt werden müssen - man stelle sich vor, es gäbe kein Öl, was würde dann aus den Hundernden werden ?

Keine Fahrzeuge, keine Hilfe - und vielleicht wüßten wir nicht mal davon - es kann schon so oft vorgekommen sein - vor zig Tausenden von Jahren.

Es ist ein Elend, das man dort sieht, aber es ist nicht erst seit gestern so, in diesem Zustand, das hat sich entwickelt - da müssen alle Fakten beachtet werden.

Trotzdem muß man alle Möglichkeiten zur Hilfe nutzen.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Wenn ich die Bilder im Fernsehen sehe - aus welchen Gründen auch immer dieses Elend dort herrscht,

aber nicht nur da - grundsätzlich - auf dem ganzen Planeten Erde

herrscht soviel Ungerechtigkeit

ich kann nicht anders - ich kann nicht nur an einen GOTT der Liebe glauben - ich kann es nicht!

Wenn wir davon ausgehen daß es ein Gut und Böse gibt

meiner Meinung nach überwiegt das Böse - sonst würde es nicht soviel Elend und Ungerechtigkeit auf diesem Planeten geben

Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Ach Rose, mögest du die Wahrheit finden und dich erleichtern können.
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Die EU - Länder, kaufen - billig - große Landflächen in Ostafrika auf, um Pflanzen zur Erzeugung von BIO-Dieses (für uns) anzubauen! Damit die Reichen noch reicher werden können. Das Volk in diesen Ländern (Kenia), geht auf die Straßen und rebelliert: „Gebt uns unser Land zurück“! Denn diese haben kein Land mehr, um Lebensmittel zur eigenen Ernährung anbauen zu können!
Dann soll das Volk der EU Geld spenden, um den armen Menschen dort zu helfen!
Also, die Politik und Marktwirtschaft raubt Afrika aus, und das Volk soll gefälligst spenden.

Mais und Milchprodukte, werden von der EU und aus Amerika billiger in Afrika verkauft, als diese im eigenen Land produziert werden können. So werden die Produzenten von Lebensmitteln zunächst in den Ruin getrieben, um dann das Land in Abhängigkeit zu bringen.

Heute werden nicht mehr ein paar Sklaven ausgenutzt, sondern gleich der ganze Kontinent!

Grüße,
Demetrius


Da kann ich dir sogar fast 100% zustimmen , wohl sehe ich da noch einige Konflikte mehr und alle etwas komplizierter
Europa hat Afrika leider kaum noch auf dem Schirm. Wer da gerade "Big business" macht sind die Chinesen. Mit Miliarden kaufen die Rohstoffquellen für die Zukunft. Europäer haben wenigstens ein bisschen versucht Menschenrechte durchzusetzen.
Um das Ziel von unseren Lebensmittelexporten die Abhängigkeit Afrikas als Ziel hat bezweifle ich, eher gute Lobbypolitik der Bauern. Der Effekt ist aber der gleiche.
Den Somalis wurde leider noch all ihr Fisch geklaut und dann das Meer mit Atommüll zugeschüttet.
Ich würde Poltik und Volk nicht trennen. Ich gebe lieber offen zu das ich Mitschuld daran bin, so gebe ich mir auch die Macht etwas zu ändern.

Leider bekommen wir immer mehr und mehr eine Hilfsindustrie. Ich glaube in Deutschland setzt sie etwa 2,5Mrd im Jahr um.



Leider sind Katastrophen auch in Afrika Hausgemacht. Wie etwa in Simbabwe. Da hat der Präsident alle Weißen enteignet und das Land an Günstlinge verteilt. Die haben schlecht gewirtschaftet und damit eine Hungersnot geschaffen - platt gesagt.
@ Rosenrot
Zitat:

meiner Meinung nach überwiegt das Böse - sonst würde es nicht soviel Elend und Ungerechtigkeit auf diesem Planeten geben


„Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.“

Edmund Burke
http://www.zeit.de/politik/ausland/.....t-somalia-nahrung/seite-2

Zitat:
Krisen entstehen dann, wenn Wanderungsmuster gestört werden und Reserveweiden und Wasserstellen nicht mehr zugänglich sind. Das passiert, wenn Regierungen die Wanderungen über extensiv genutzte Flächen, die für Dürreperioden gebraucht werden, nicht genehmigen – oder wenn Konflikte dies verhindern, am Horn von Afrika derzeit das Hauptproblem. Der Bürgerkrieg in Somalia hindert Hirten aus Kenia und Äthiopien daran, ihre für Dürrezeiten reservierten Weiden aufzusuchen. Auch durch den Konflikt in der Region Ogaden im Osten Äthiopiens ist der Zugang zu guten Weidegründen versperrt. Wanderungsbewegungen werden unterbunden, weil für Trockenzeiten reserviertes Weideland von Regierungen beansprucht wird, die es besiedeln, bewässern und Investoren zur Verfügung stellen.


http://www.zeit.de/gesellschaft/zei...../somalia-hungersnot-hilfe

Zitat:
Ostafrika Hilfe erreicht die Hungernden nur schleppend

Trotz der Hilfslieferungen nimmt die Hungerkatastrophe in Ostafrika immer größere Ausmaße an. Mehr als zwölf Millionen Menschen brauchen laut UN dringend Hilfe.


http://www.dradio.de/dlf/vorschau
Zitat:
Journal am Vormittag

Kontrovers
Hungersnot in Ost-Afrika -
Lassen wir Millionen Menschen
im Stich?
Studiogäste:
- Helga Daub, FDP, Obfrau im
Bundestagsauschuss für wirt-
schaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung
- Kerstin Müller, B'90/Grüne,
außenpolitische Sprecherin
der Bundestagsfraktion
- Dietmar Roller, Koordinator
Kindernothilfe Horn v. Afrika


Wenn sich Politiker streiten.

Wieviel spendet Deutschland ? Und wieviel hat Deutschland bereits für Somalia gespendet ?

http://www.tagesspiegel.de/politik/.....-somalia-auf/4449436.html

Zitat:
Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat die reichen arabischen Staaten aufgefordert, endlich Hilfe für die hungernden Menschen in Somalia zu leisten. Auch vier Millionen Kenianer hungern.


Jeder Bissen, den man in den Mund nimmt, erzeugt allmählich ein schlechtes Gewissen.

http://www.tagesschau.de/spendenkonten/spendensomalia100.html

http://www.mdr.de/mdr-info/index.html

http://www.unicef.de/presse/2011/hungersnot-in-teilen-somalias/

http://www.google.de/#hl=de&cp=.....&biw=1404&bih=751

http://m.faz.net/RubEC1ACFE1EE274C8.....er~Ssevenval~Scontent.xml

Es sind die Menschen, die leiden, aber alles hängt leider am Geld.

Im Grunde genommen müßte jeder Mensch in Europa und Asien und anderen Kontinenten jeden Monat 100 Euro/Dollar/Pfund spenden, um die Menschen in den nächsten Jahren retten zu können.

Und es gibt so viele Hindernisse auf dem Weg.

http://www.taz.de/Hungersnot-in-Somalia/!75471/
Zitat:
Kämpfe gefährden Hungerhilfe

Eine Offensive der Regierung und der afrikanischen Eingreiftruppe Amisom in der Hauptstadt Mogadischu hat zahlreiche Tote gefordert. Helfer äußern Kritik.

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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Spende für Somalia

http://www.islamicrelief.de/notfall.....rsnot-am-horn-von-afrika/

http://www.muslimehelfen.org/kampagne/nothilfe-am-horn-von-afrika

Wa Salam alaikum!
Zitat:
Das Problem ist nicht nur der Hunger, das Problem ist, daß Hilfsorganisationen gar nicht erst durchkommen zu den Hungernden.


Das liegt vor allem an der sog. "Shabab-Miliz".

Shabab steht mit dem Terrornetzwerk El Kaida in Verbindung und kontrolliert weite Teile Somalias. Trotz der verzweifelten Situation mit rund 2,8 Millionen Hungernden hat die Miliz einen Bann über nicht-islamische Hilfswerke verhängt. Sie wollen "das Land von Christen säubern".

http://www.kath.net/detail.php?id=32477