Mit dem Tod auf Du und Du - Fremdenlegionäre


http://www.welt.de/politik/ausland/.....es-Fremdenlegionaers.html

Zitat:
Ich wollte ferne Länder sehen, andere Kulturen kennen lernen, der Gefahr ins Auge sehen, frieren, hungern – ich wollte alles intensiv erleben, die Fremdenlegion war für mich die sprichwörtliche Brücke, um in die Fremde zu gelangen, um an meine Grenzen gehen zu können.“


Er sagt, was viele bewegt, denen der Alltag langweilig ist und die sich selbst erfahren wollen.

Zitat:
„Aber: In unserem Metier – ob als Legionär oder als Söldner bei den Kroaten – wissen wir, dass der Tod uns immer begleitet! Wenn ein Kamerad fällt, nimmt man das zur Kenntnis. Fatalität gehört zu diesem Job.“


Und jetzt komme ich mal zu der Frage, wie sich das vereint mit den Anforderungen der Religionen, nur artig und lieb zu sein und Gott zu gehorchen und in diesem Leben, wie edgar gne schreibt:
http://www.geistigenahrung.org/ftopic69838-190.html
Gott hat uns die Erkenntnis-und Liebesfähigkeit,und den freien Willen eingeprägt.
Wenn wir diese drei Fähigkeiten entwickeln,haben wir die Chance in den kommenden geistigen Welten,uns zurecht zu finden.


Dieser Mann hat das Gefühl, er müsse sich selbst erfahren. Dabei wird ihm die Forderung des Tötens gestellt, des Kämpfens.

Hat er nun seine Liebesfähigkeit erreicht oder muß er nun büßen, wie es manche Religonen sagen, in der geistigen Welt und kann sich nur dort entwickeln oder braucht er zur Entwicklung nicht doch die erdige Welt oder gibt es Kriegsschauplätze in der anderen Welt, so wie in dieser ?

Was sagen Schriften, was sagen Hellseher, was sagen Gläubige allgemein ?

Und woher kommt der Drang, sich erfahren zu müssen ? Er wird kaum in religiöse Schriften geschaut haben, weil sie ihm nichts bedeuten, er hat also nur sich selbst erfahren und den Wunsch in die Praxis umgesetzt, einfach Soldat zu sein und dem Tod täglich in die Augen zu schauen.

Zitat:
"Ich habe mich selbst gefunden“

„Für mich war die Legion ein Weg, um meinen Horizont zu erweitern“, resümiert Gaston. Im Gegensatz zur Frage nach dem Warum gibt es für den durchtrainierten Kämpfer keine Gräber dunkler Seelen. Die Antwort liegt auf der Hand: „Ich habe mich selbst gefunden“, sagt er lächelnd, „ich weiß nun die Kleinigkeiten des Alltags besser zu schätzen.


edgar gne:
Zitat:
Das Kind wird Gnade und Liebe emfangen und sich enorm entwickeln zu einen höheren Wesen .
Und der Verbrecher bleibt auf seiner Stufe stehen und leidet darunter höllich.


Ich sehe an diesem Fall die Widersprüche der Forderungen, ein segensreiches Leben zu führen, damit man in den Himmel kommt, alle anderen mögen der Hölle geweiht sein.

Der Mensch muß sich erfahren, immer wieder und so sammelt er Erfahrungen, im Hier und Jetzt und da sehe ich die Seele als den Träger, die sich ihre in der wirklichen Welt erarbeiten muß.

Zitat:
Die Sucht nach Gefahr lässt den zweifachen Vater nicht los. Gewissermaßen ist er auch heute noch im Geschäft: Als Sicherheitsoffizier einer weltweit tätigen französischen Firma – natürlich wieder mittendrin in Krisengebieten wie dem Jemen, Haiti oder dem Gazastreifen.


Woher kommt der Drang im Menschen, sich selbst zu erfahren ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Im Forum, so hat man das Gefühl, versucht sich jeder zu positionieren, wie heilig er werden möchte und wie er den Weg der Liebe geht, aber in diesem Bericht sehe ich die Wirklichkeit und denke daran, wie viele Jugendliche ihre Mutproben wollen und höchst gefährliche Situationen eingehen, bei denen sie oft umkommen.

Da stellt sich mir die Frage: warum sie das brauchen und warum sie mit ihrem jungen Leben nicht anderes anfangen wollen ?

Warum sie solche Todessehnsucht in sich tragen.

Woher kommt die 'Sehnsucht nach dem Tod' ?

Wer soll das beantworten, wenn jemand Anderes diese Sehnsucht nicht in sich verspürt ?

"Du kannst den Anderen erst verstehen, wenn du eine Weile in seinen Schuhen läufst." Spruch
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:

Warum sie solche Todessehnsucht in sich tragen.

Woher kommt die 'Sehnsucht nach dem Tod' ?

Wer soll das beantworten, wenn jemand Anderes diese Sehnsucht nicht in sich verspürt ?

"Du kannst den Anderen erst verstehen, wenn du eine Weile in seinen Schuhen läufst." Spruch


Die Sehnsucht nach dem Tod und die Sehnsucht nach Gott sind ein und dasselbe.

Um zu Gott zu gelangen, muss man den Tod überwinden- also muss man ihn erst mal erlangen.

Wer wirklich zu Gott will, will auch wirklich zum Tod. Bzw. zur Todeserfahrung.

Eine reife Seele weiß, dass sie sich dem Tod stellen muss, wenn sie Gott erlangen will. Wenn auch unbewusst.
Das mag stimmen, dass sich eine reife Seele dem Tod stellen muss. Zumindest kam ich dem Tod in meinen Psychosen, wo ich in allen religiöse Erfahrungen machte, nicht umhin.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!