Nirvana oder Himmelreich


Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Im Kontext des lustfeindlichen Hinduismus und der Karmalehre des Buddhismus war die Entscheidung, keine Nahrung mehr zu sich zu nehmen wahrscheinlich sogar logisch. Die Frau wählte den für sich sichersten Weg, aus dem Kreislauf vonTod und Reinkarnation auszuscheiden. Der Leidensdruck war offenbar immens. Es stimmt bedenklich, dass sie in ihrer Religion keinen Trost gefunden hat. Man mag über Christen, die auch im größten Leid noch auf Gott vertrauen, den Kopf schütteln, doch sie haben wenigstens Hoffnung.

Hoffnungen braucht nur, wem die Gewissheit verloren ging.
Überall dort wo eine ewige Hölle gepredigt wird, da ist Hoffnung erforderlich.
Das gibt es weder im Hinduismus noch im Buddhismus.
Die Karmalehre gibt es übrigens in beiden Lehren.
Ich sehe auch keinen Grund, Hinduismus als "lustfeindlich" zu bezeichnen.
Im Gegenteil, die Hindutempel sind oft voll von kopulierenden Gottheiten und das Kamasutra kommt doch auch von dort.
Kannst Du mir bitte schreiben, wie Du das meinst?
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Ich habe jüngst von einer Familie gehört, deren Tochter sich bewusst zu Tode gehungert hat. Als Buddhistin war es ihr Bestreben, ohne Umwege ins Nirwana zu gelangen. Derartige Extreme hätte ich unter Buddhisten kaum erwartet.


Das ist eine schreckliche Geschichte. Leider hat ein völlig falsches Verständnis des Buddhismus zu dieser Tragödie geführt. Buddha hatte schon recht als er gesagt hat, dass der Hauptgrund für Leid ein falsches Verständnis der Realität ist. Das ist ein sehr trauriges Beispiel hierfür.

Zu den Extremen:

Buddha Shakyamuni lehrte den "mittleren" Weg, da er erkannte dass weder übertriebene Askese (dieses Beispiel) noch das Festhalten an "irdischen" Genüssen zu einem Ende des Leids führt. Nach langer Askese wäre er selbst fast verhungert und erkannte dabei, dass die Askese das Leid nur vermehrt und nicht verringert. Fortan hielt er seine Mönche an täglich zu essen und auf ihren Körper zu schauen. Der Spruch "Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper" ist ein durchaus buddhistisches Prinzip.

Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Im Kontext des lustfeindlichen Hinduismus und der Karmalehre des Buddhismus war die Entscheidung, keine Nahrung mehr zu sich zu nehmen wahrscheinlich sogar logisch.


Nein, es war ein fataler Irrtum und widersprach der Lehre Buddhas.

Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Die Frau wählte den für sich sichersten Weg, aus dem Kreislauf vonTod und Reinkarnation auszuscheiden.


Nein war es nicht. Karma, wie es Buddha gelehrt hat, basiert auf der Absicht bzw. Motivation von Taten, Worten und Gedanken. Wenn ich nichts mehr esse, weil ich nicht mehr leben WILL, erzeugt das Karma und eine nächste Existenz. Es war also ein schlechter Versuch aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt auszutreten, der genau das Gegenteil bewirkt hat.
Heraclitus hat folgendes geschrieben:

Der Leidensdruck war offenbar immens. Es stimmt bedenklich, dass sie in ihrer Religion keinen Trost gefunden hat.


Das ist sehr schade. Wie Ji'un Ken bereits sagte lässt sich Nirvana nicht beschreiben. Per Definition ist Nirvana aber das Ende allen Leids. Mehr Trost brauche ich nicht. Hauptziel des Buddhismus ist die "Erlösung", das ist nicht viel anders als im Christentum.

Zitat:
Gleich wie das Weltmeer von einem einzigen Geschmack durchdrungen ist, dem Geschmack des Salzes, ebenso auch ist diese Lehre von einem einzigen Geschmack durchdrungen, dem Geschmack der Erlösung.
(AN Nikaya VIII-19)


Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Das Eingehen ins All/Nirvana ist die Belohnung für Verzicht auf ganz normale menschliche Bedürfnisse bzw. Instinkte.


Das hat nichts mit Nirvana oder Buddhismus zu tun. Buddha hat die menschlichen Bedürfnisse und Instinkte nicht abgelehnt. Im Buddhismus steht es dir im Prinzip frei alles zu tun, solange du niemanden dabei schadest. Natürlich gibt es Regeln im klösterlicherlichen Leben, aber es wird ja niemand gezwungen Mönch zu werden.

Alles Liebe
Ji'un Ken hat folgendes geschrieben:
Liebe Violentia

http://de.wikipedia.org/wiki/Nirwana
Nirvana kann man nicht beschreiben.

Liebe Grüße
Ji'un Ken


Lieber Ji'un Ken,

danke für den Link.

Dort steht:
Zitat:
Das Leben ist nach buddhistischer Ansicht mit einer Münze vergleichbar: Die eine Seite ist das Samsara (weltliche, relative Sicht), die andere ist Nirwana (überweltliche, absolute). Beide Seiten sind untrennbar miteinander verbunden.
Nirwana ist kein Ort.

Es ist kein Himmel und keine greifbare Seligkeit in einem Jenseits.
Nirwana ist ein Abschluss, kein Neubeginn in einer anderen Sphäre.

Es ist ein Wechsel in einen Zustand, in dem alle Vorstellungen und Wunschgebilde gleichsam überwunden und gestillt sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nirwana


Für mich als Christin ist der Himmel ebenfalls "kein Ort und keine greifbare Seligkeit in einem Jenseits."

Jesus hat vom "Reich Gottes" gesprochen:
nach der Elberfelder Übersetzung:
Zitat:
..das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte;
auch wird man nicht sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. (Lk.17,20 u. 21).

und dieselbe Stelle nach der Lutherübersetzung von 1912:
Zitat:
...man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es!
Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch.


Im apogryphen Thomasevangelium heißt es im Logion 113:
Zitat:
Sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.


Lieber Gruß

Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Ji'un Ken schrieb:
Zitat:
Die Vorstellungen der Frau waren ihre persönliche Sache. Ich kann hier nur spekulieren, da ich die Geschichte durch dich nur vom Hörensagen kenne. Sie beruhten offensichtlich auf falschem Verständnis. Das hat nichts mit Buddhismus zu tun.
Wenn jemand behauptet, Gott hat ihm befohlen alle Radfahrer zu töten, liegt das nicht unbedingt an der theistischen Religion.


Ich kenne die Geschichte auch nur durch Verwandte der betreffenden Person. Du wirst aber in allen Religionen extreme Formen der Interpetration finden. Dies ist den Texten samt deren Interpretationsspielraum geschuldet. Nicht umsonst findest du in allen Religionen verschiedene Strömungen.
Ich kenne genug Buddhisten, die an die Reinkarnation ihrer Persönlichkeit glauben. Ich kenne auch ein Paar, das das Eingehen in das Nirvana anstrebt und deshalb keine Kinder in die Welt setzt. Kinder zeugen verursache nämlich neues Leid.
Damit kein Missverständnis aufkommt, ich habe den Beitrag auf BR 3 angehört. Ich referiere hier lediglich Einstellungen, die nicht meine sind.
[/quote]Warum sollte ich Trost finden wollen?
Zitat:

Warum hast du dich einer Religion verschrieben?

Du schriebst:
Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Das Eingehen ins All/Nirvana ist die Belohnung für Verzicht auf ganz normale menschliche Bedürfnisse bzw. Instinkte.

Ein wunderbares Beispiel für völlige Unkenntnis. Aber das macht nichts. Man kann nicht alles wissen. Schwierig wird es nur, wenn man trotzdem zu allem eine Meinung hat und zu Wissen glaubt.
[quote]
Die Interpretation des Nirvanas differiert bei vielen Anhängern der östlichen Religionen. Hier Unwissenheit zu unterstellen, ist arrogant.
Eine Meinung kann ich mir allemal erlauben. Wir können gerne einen Diskurs über das Nirvana führen, aber nicht, wenn du gleich zu Beginn anderen ihre Meinungsfreiheit absprichst.
Du schriebst:
Zitat:
Die Vorstellung, nicht mehr wiedergeboren zu werden gibt es im Frühbuddhismus. Im Zen, als einer Mahayanarichtung, ist das nicht so wichtig. Hier zählt eher das sogenannte Bodhisattva-Ideal. Da geht es eher darum, das man so lange wiedergeboren werden möchte, wie es leidende Wesen gibt, die der Hilfe bedürfen.
Für den Theravadabuddhisten eine undenkbare Vorstellung.

Hier stellst du ja selber klar, wie unterschiedlich Buddhismus gelehrt, verstanden und gelebt wird. Warum sollte deine Verständnis des Buddhismus und des Nirvana über dem der anderen stehen?

Zitat:
Möchtest du Trost finden? Was bedeutet das Wort für dich?


Ich habe keine Lust, das mit dir zu diskutieren.


Long Road schrieb:

Zitat:
Karma, wie es Buddha gelehrt hat, basiert auf der Absicht bzw. Motivation von Taten, Worten und Gedanken. Wenn ich nichts mehr esse, weil ich nicht mehr leben WILL, erzeugt das Karma und eine nächste Existenz. Es war also ein schlechter Versuch aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt auszutreten, der genau das Gegenteil bewirkt hat.

So wie ich den Buddhismus verstehe, sehe ich das genauso.

Martin H. schrieb:
Zitat:
Überall dort wo eine ewige Hölle gepredigt wird, da ist Hoffnung erforderlich.
Das gibt es weder im Hinduismus noch im Buddhismus.
Die Karmalehre gibt es übrigens in beiden Lehren.
Ich sehe auch keinen Grund, Hinduismus als "lustfeindlich" zu bezeichnen.
Im Gegenteil, die Hindutempel sind oft voll von kopulierenden Gottheiten und das Kamasutra kommt doch auch von dort.
Kannst Du mir bitte schreiben, wie Du das meinst?


Man kann darüber streiten, ob nicht auch die Karmalehre untröstlich stimmen kann.
Mit Lustfeindlichkeit meine ich nicht primär den Bereich der Sexualität, sondern Begierden schlechthin. Gute Speisen, Reichtum, etc. Die Upanischaden aber auch die Gita weisen immer wieder darauf hin, dass letztendlich diesen Gelüsten Widerstand geleistet werden muss, um dem Kreislauf (Karma) der Reinkarnationen zu durchbrechen. Ich habe diese Bücher vor langer Zeit gelesen, frage mich deshalb bitte nicht nach genauen Textstellen. Die Mühe mag ich mir zur Zeit nicht machen.

Gruß
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„Der Seele Grenzen kannst du nicht ausfinden, und ob du jegliche Straße abschrittest; so tiefen Grund hat sie.“ (Heraklit)
Lieber Heraclitus

Vielen Dank für deine Beiträge. Was du da ansprichst sind alles berechtigte Probleme und Fallen die beim "Buddhismus" lauern. Solche tragische Fälle wie dieses Mädchen sollten Anlass sein um auf mögliche Fehler hinzuweisen und darüber zu reden um andere davor zu bewahren. Denn sowas ist leider kein Einzelfall.

Zitat:
Du wirst aber in allen Religionen extreme Formen der Interpetration finden.


Definitiv. Wir sind alle nur Menschen und neigen zu Fehlern. Hätten wir keine Fehler bräuchten wir auch keine Religionen.

Zitat:
Dies ist den Texten samt deren Interpretationsspielraum geschuldet. Nicht umsonst findest du in allen Religionen verschiedene Strömungen.


Beim Buddhismus wird das insofern noch heikler, da die verschiedenen Traditionen ja nicht ihre eigenen Interpretationen eines Textes (wie beim Christentum) verwenden, sonder gleich komplett andere Texte.

Zitat:
Ich kenne auch ein Paar, das das Eingehen in das Nirvana anstrebt und deshalb keine Kinder in die Welt setzt. Kinder zeugen verursache nämlich neues Leid.


Die gehen wahrscheinlich auch zum Lachen in den Keller. Aus Mahayana-Sicht würden sie nicht nur ein Kind, sondern einen zukünftigen Buddha zeugen. Frag sie mal ob sie nicht doch einem zukünftigen Buddha den Eintritt in diese Welt schenken wollen.

Alles Liebe
Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Ich kenne die Geschichte auch nur durch Verwandte der betreffenden Person. Du wirst aber in allen Religionen extreme Formen der Interpetration finden. Dies ist den Texten samt deren Interpretationsspielraum geschuldet.


Diese Tat ist in diesem Fall eher nicht einer fehlerhaften Interpretation geschuldet, den mittleren Weg zwischen Askese und Völlerei zu wählen, ist einer der zentralen Lehrinhalte des Buddhismus. Aus europäischer Sicht grenzt es aber eher immer noch an Askese.

Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Ich kenne genug Buddhisten, die an die Reinkarnation ihrer Persönlichkeit glauben.


Der Persönlichkeitsglaube ist schwer abzulegen, das stimmt.

Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Ich kenne auch ein Paar, das das Eingehen in das Nirvana anstrebt und deshalb keine Kinder in die Welt setzt. Kinder zeugen verursache nämlich neues Leid.


Ist meiner Meinung nach ja auch so. Ich halte den Kinderwunsch für einen sehr egoistischen.

Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Man kann darüber streiten, ob nicht auch die Karmalehre untröstlich stimmen kann.


Sicher, einzusehen, dass einen nicht das unpersönliche Schicksal getroffen hat, sondern dass man selber Verantwortung übernehmen muss, kann einen frei machen, weil man erkennt, dass man selber sein Leben kontrolliert, aber zudem auch aus gleichem Grunde bedrücken.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
yogi hat folgendes geschrieben:


Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Man kann darüber streiten, ob nicht auch die Karmalehre untröstlich stimmen kann.


Sicher, einzusehen, dass einen nicht das unpersönliche Schicksal getroffen hat, sondern dass man selber Verantwortung übernehmen muss, kann einen frei machen, weil man erkennt, dass man selber sein Leben kontrolliert, aber zudem auch aus gleichem Grunde bedrücken.

Man "selber kontrolliert sein Leben", meinst Du.
Nach der Karmalehre wirkt vieles unbewusst aus vorausgegangenen Leben in dieses herein.
Welche Kontrolle hat man da im Nachhinein?
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Zitat:
Ist meiner Meinung nach ja auch so. Ich halte den Kinderwunsch für einen sehr egoistischen.

Der Mensch wächst mit und an den Kindern. Manche Seele erhält ihre Reife über den Beruf, die Berufung oder auch im Zusammenleben in Gemeinschaften mit größeren Aufgaben.

Im Zusammensein mit Kindern lernt der Mensch sehr viel dazu und nicht umsonst heißt es, daß die Seelen der Kinder, die mit uns zusammen kommen werden, im Himmelreich der Seelen warten.

Nichts ist umsonst. Nichts ist ohne Sinn. Zufall gibt es nicht.

Bei der Überlegung und dem Nachdenken, warum und wieso, weshalb und warum gerade wir, muß bei einer Überlegung nach dem tieferen Sinn unsere Lebens bezüglich Schicksals etwas tiefer geschürft werden.

Laxe, lapidare Aussagen helfen nicht und niemandem.

Zitat:
Ich kenne genug Buddhisten, die an die Reinkarnation ihrer Persönlichkeit glauben. Ich kenne auch ein Paar, das das Eingehen in das Nirvana anstrebt und deshalb keine Kinder in die Welt setzt. Kinder zeugen verursache nämlich neues Leid.


Hat es dazu eine Begründung gegeben ?

Ohne Nachkommen würde das Leben auf der Erde aussterben. Welcher Sinn stünde dahinter ?

http://www.budd-ges.de/images/stori.....hre/Dhammaduta_2-2011.pdf
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:
Nach der Karmalehre wirkt vieles unbewusst aus vorausgegangenen Leben in dieses herein.
Welche Kontrolle hat man da im Nachhinein?


Wer, wenn nicht Du, hat sein Karma selber in der Hand?

Zitat:
Der Mensch wächst mit und an den Kindern.


Die Aussage ist so allgemein., dass sich richtig klingen muss, obwohl sie nicht immer stimmt. Manche Menschen trotten durchs Leben und nehmen wie ein Ochse nur an Gewicht zu, aber nicht an Geist. Statt Mensch, kann man in den Satz auch alles andere einsetzen.

Zitat:
Nichts ist umsonst. Nichts ist ohne Sinn. Zufall gibt es nicht.


Wenn Du meinst.

Zitat:
Ohne Nachkommen würde das Leben auf der Erde aussterben. Welcher Sinn stünde dahinter ?


Der vordergründigste wäre wohl: Existenz ist leidvoll. Keine Existenz, kein Leid.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
Na ja
so was kommt raus, wenn man glaubt
das der Glaube und Gemeinschaft
zu dem man sich bekennt,
als einzig richtige, von allen andern getrennte,
nicht dazu gehörige, und aus einer andern Quelle
und Ursprung, als alles andere kommt.

All diese gegeneinander
kämpfende Gemeinschaften, Religionen, Menschen
die sich so getrennt, besser, überlegener fühlen,
erhabener alls alle andere denken und glauben,

könnten nie und können so nichts zum Frieden und Einheit
des Lebens beitragen, weil Ihnen die Kraft und Macht,
einer Allumfassend zulassenden Liebe fehlt,

so wie sie, in Ihren "eigenen" Schriften täglich lesen
und predigen, aber leider nicht nachvollziehen
können.