Selbstverliebt oder Selbstliebe?


Eranos hat folgendes geschrieben:

Aber es geht nicht darum, dass SIE einsehen mögen... Wir können einen anderen Menschen nicht verändern, Soraja, und es steht uns auch nicht zu, denn wir wissen nicht, was für Erfahrungen das Gegenüber in diesem Leben programmiert hat.

Genau. Genau das einzusehen war die einzige Aufgabe, die ich hatte, denn ich hab immer 100% gegeben. Und ich habe immer gleich gewusst, dass ich nicht 100% bekomme.
Und ich habe lange dran gehangen vor lauter Liebe und habe gedacht, wenn ich denen nur lange genug Liebe erkläre und Bewusstsein und wie man projiziert und wie man damit aufhört und wie wichtig Gott bei der Sache ist und um was es überhaupt geht- dann, ja, dann werde ich diese Liebe bekommen.
Und genau das war nicht so.
Und jetzt habe ich aber sehr sehr viel investiert und es ist nur nichts als Schmerz dabei heraus gekommen und jetzt muss ich das "nur" noch verschmerzen, aber jetzt weiß ich eines genau: wenn die Liebe nicht sofort da ist, dann auch nicht später, egal, wieviel man investiert, erklärt, diskutiert und vergibt.

Zitat:
Soraja. Stell dir vor, dass diese ganze Welt ein Traum ist - dein Traum! Und dass diese Figuren um dich herum nur Puppen sind, die auf deine Gedanken automatisch reagieren.
D.h., wenn du deine Gedanken konsequent änderst werden die Puppen anders reagieren, oder? Logo!
Schau, in Wahrheit ist diese Welt nur ein Traum, eine Illusionswelt, die wir betreten haben, damit wir lernen, mit bestimmten Situationen, die wir uns vorprogrammiert haben, fertig zu werden, sie zu bemeistern. Wir sollen - und wir wollen im Grunde genommen - alle Meister unser selber werden - das ist unser Kommen auf den Lernplaneten Lady Gaia!

Traum oder nicht, für mich ist das Leben real und der Schmerz real und die Liebe real und ich weiß, was ich falsch gemacht habe, hat ja auch lange genug gedauert.
Ich dachte, man könne sich Liebe erarbeiten.

Das hat aber auch nicht wenig damit zu tun, dass ich Liebe noch nie erlebt habe. Nicht so einfach, an was zu glauben, das man gar nicht kennt.

Ich weiß auf jeden Fall immer besser, was ich nicht will.



Zitat:
So heisst die Frage immer: welches ist meine optimale Lösung?
Was habe ich mir gedacht, als ich diese Situation vorprogrammiert habe?
Schau, dann wird unser Leben interessant, oder? Nur Mut, es ist wirklich so.


Ich kann nicht sagen, im Rückblick, dass irgendeine Situation mir nicht entsprochen hätte oder falsch war. Nein, sie waren immer genau das, was ich noch nicht konnte. Und durch den Schmerz wurde klar, was ich falsch mache.

Ich gehe nicht weg. Ich lasse mich schlecht behandeln und zwar immer wieder. Warum?

Weil das loslassen eben schwer ist, denn ich habe wirklich geliebt und ich sehe auch bei allen anderen, dass das für jeden schwer ist.

Und ich sehe auch nicht wenige, die einen Kompromiss akzeptieren, weil das Weg-gehen eben schwer ist.

Und die Angst auszuhalten, dass vielleicht doch nie mehr jemand kommt?


Zitat:
Natürlich hast du das Allerbeste verdient, und glaube mir: am Ende wartet immer diese wunderbare Lösung.


Na wunderbar. Ich warte schon eine Weile....
Zitat:
Du müsstest unangreifbar sein - seelisch, nicht physisch. Stark, aber nicht hart, und in dir selbst ruhend. Das ausstrahlen, was Du Bist:
Ich Bin
Ich Bin Friede
Ich ruhe in mir


Ich weiß. Ist nicht so einfach mit einem gebrochenen Herzen...


Zitat:
Weglaufen ist nur eine Notlösung, keine wirkliche.


Das war nicht weggelaufen, sondern viel zu lange geblieben, aber das verstehen vielleicht nur misshandelte Menschen....
Zitat:
Bitte, gib dir die Chance, ganz bewusst. Eine genutzte Chance in so einem Fall bedeutet immer Wachstum


Mach ich. Ich steh immer wieder auf und ich glaub immer mehr an die Liebe, je tiefer ich gefallen bin- das ist so bei mir.
Ich brauche eine lichtvolle Zukunft, keine Gruft.

Liebe Grüße
Man soll von anderen Menschen nichts erwarten. Bedingungslose Liebe bedeutet einfach zu lieben, für diese Menschen zu sorgen, gut zu ihnen zu sein.

Das ist natürlich sehr schwer zu leben, wenn man keine Liebe zurückbekommt. Denn wir alle sehnen uns nach Liebe, Anerkennung,...
Aber das zu tun und nicht wegzulaufen, beweist Größe und sich daran weiterzuentwickeln bringt uns selbst sehr viel.

Versuche es mal so zu sehen, dass ein Partner im Leben nie das Wichtigste für dich zu sein braucht. Er ist nur ein fehlerhafter Mensch und kann dir nie so viel an Liebe geben, wie du brauchst. Wenn du Gott an die erste Stelle stellst und Gottes Liebe spürst, dann braucht der Mensch an deiner Seite nicht mehr perfekt sein und du brauchst nicht traurig sein und leiden, weil du von diesem Mann Liebe erwartest, die er so nicht geben kann.
Selbstverliebte

sind nur von sich selbst überzeugt, schliessen alle andere
(Meinungen und Menschen) aus-,


drehen sich nur um sich und das eigene
ICH -mein/e eigen/es (n u r ihr Glaube und Meinung
ist wahr und richtig )
allein ER so ist, und niemand anders!

und die sich Selbst Liebende ,lieben und achten sich
so wie sie andere (Meinungen und Glauben
auch achten und lieben


Sie sehen andere als gleich wert-ig berechtigt,
gut und schön und diese können und kennen ,
"sowohl als auch", leben und lieben beides.

ICH und WIR, Gemeinschafts und Allein
und pendeln zwischen dem einem zu dem andern, hin und her,
je nach dem..das Not-wenig, Gesund richtig und ergänzend
ist.

Aber was soll man sonnst von einer Gesellschaft und Individuum
erwarten, die nur auf eigene Vorteile und das eigene Wohlbefinden
bedacht- die niemanden anders, achten, schätzen , anerkennen und lieben,

diese arme verlassene Seelen, die schon seit Ihrer Zeugung und Geburt her, bis zu dem Tod, von niemanden beachtet und geliebt wurden,
die nur sich selbst kennen und die eigene
Selbstverleibtheit fast kultisch verehren-in dem sie nur für sich selbst und egenes Wohbefinden arbeiten, leben und auch so
einsam und allein sterben.!
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Man soll von anderen Menschen nichts erwarten. Bedingungslose Liebe bedeutet einfach zu lieben, für diese Menschen zu sorgen, gut zu ihnen zu sein.

Das ist natürlich sehr schwer zu leben, wenn man keine Liebe zurückbekommt. Denn wir alle sehnen uns nach Liebe, Anerkennung,...
Aber das zu tun und nicht wegzulaufen, beweist Größe und sich daran weiterzuentwickeln bringt uns selbst sehr viel.

Versuche es mal so zu sehen, dass ein Partner im Leben nie das Wichtigste für dich zu sein braucht. Er ist nur ein fehlerhafter Mensch und kann dir nie so viel an Liebe geben, wie du brauchst. Wenn du Gott an die erste Stelle stellst und Gottes Liebe spürst, dann braucht der Mensch an deiner Seite nicht mehr perfekt sein und du brauchst nicht traurig sein und leiden, weil du von diesem Mann Liebe erwartest, die er so nicht geben kann.


Das sehe ich ganz anders, ganz ganz anders.

Wenn Gott an erster Stelle steht, so werde ich mich deshalb darum bemühen, selber so zu lieben wie Gott, nämlich vollständig.

Wenn ich diese Vollständigkeit leben kann, so wird sie mir durch einen Partner gespiegelt und ganz klar: das ist das Ziel.

Jeder will das erleben, nur viele erkennen nicht die Ursache in ihrem fehlerhaften Verhalten- das ist die Schwierigkeit dabei.

Wenn Gott also tatsächlich der Erste ist, so wird der Partner auch vollkommen sein- da das eine das andere zeigt und darstellt.

Denn die Liebe, die wir zurück bekommen , ist immer die, die wir fähig sind, Gott zu geben.
Color Code Endorsed
@ Soraja

Das steht erstmal so,..

...ich kann aber Rosenblütes Argument unterschreiben in sofern, dass eine gesunde Portion Selbstliebe eine gute Voraussetzung ist für eine Beziehung.
Wenn mann nur die Liebe für den ander hat, ist mann von die Liebe die zurückkommt abhängig oder wird von das wegbleiben davon über'm Haufen geschmissen.

Selbstliebe und Gottempfinden sind eng an einander verbunden. Manche sehen die zwei sogar als eins. Es ist deshalb nicht verwunderlich dass einer der sein Gottempfinden verliert, auch wenig Selbstliebe empfindet und andersum. Mann kann das lösen damit mann wie bekloppt nach Gott sucht, aber mann findet Ihm erst, wenn mann auch die Liebe für sichselbst wiedergefunden hat. Mann könnte auch die Liebe für sichselbst suchen in der Uberzeugung dass mann damit auch näher an Gott kommt, aber die Überzeugung muss mann dann erst mal haben. Ein Hint: Hass ist keine Gotteseigenschaft... und Selbsthass erst recht nicht.

Abhaken ist übrigens genau so wenig säligmachend als durchhalten, aber mann kann von beiden lernen.

...sagte er, streckte sein Faust ins endlose blau und SUuuufff....weg war er.

(Ein Teil Selbsverliebtheid, ein Teil Selbstironi, abfüllen mit Freizeit und Kopfkino und garnieren mit eine Rand Bescheuertheit. Fähnchen drauf, Strohhalm drin, fertig... zum Wohl!)


_________________
Bleib Glücklich und Gesund, und deine Seele treu.
Parrot hat folgendes geschrieben:
@ Soraja

Das steht erstmal so,..

...ich kann aber Rosenblütes Argument unterschreiben in sofern, dass eine gesunde Portion Selbstliebe eine gute Voraussetzung ist für eine Beziehung.


Oh, das habe ich damit gesagt. Gott lieben ist sich selbst lieben.
Liebe ist nicht teilbar.
Wenn sie vollkommen ist für Gott, so ist sie vollkommen für sich und für andere.
Sie ist immer allem gegenüber so, wie sie gegenüber Gott ist.

Sie spiegelt sich in allem.
Zitat:
Wenn mann nur die Liebe für den ander hat, ist mann von die Liebe die zurückkommt abhängig oder wird von das wegbleiben davon über'm Haufen geschmissen.

Ja, genau.

Zitat:
Selbstliebe und Gottempfinden sind eng an einander verbunden. Manche sehen die zwei sogar als eins.


Ich auch, es ist eins.

Zitat:
Es ist deshalb nicht verwunderlich dass einer der sein Gottempfinden verliert, auch wenig Selbstliebe empfindet und andersum.

Das große Problem, leider.

Zitat:
Mann kann das lösen damit mann wie bekloppt nach Gott sucht, aber mann findet Ihm erst, wenn mann auch die Liebe für sichselbst wiedergefunden hat.


Ja.

Zitat:
Mann könnte auch die Liebe für sichselbst suchen in der Uberzeugung dass mann damit auch näher an Gott kommt, aber die Überzeugung muss mann dann erst mal haben. Ein Hint: Hass ist keine Gotteseigenschaft... und Selbsthass erst recht nicht.

So ist das...
Zitat:
Abhaken ist übrigens genau so wenig säligmachend als durchhalten, aber mann kann von beiden lernen.

Abhaken in Liebe ist der Trick.

Danke Du. Muss erst mal weg, PN später...danke für das gesunde Frühstück.....
soraja hat folgendes geschrieben:
aber jetzt weiß ich eines genau: wenn die Liebe nicht sofort da ist, dann auch nicht später, egal, wieviel man investiert, erklärt, diskutiert und vergibt.
Zuerst ist immer die Verliebtheit da, Soraja, die richtige, tiefe Liebe kommt erst nach der Krise, also nachdem das Verliebtsein abgeklungen ist - und somit nach ziemlich langer Zeit erst...
Zitat:
Traum oder nicht, für mich ist das Leben real und der Schmerz real und die Liebe real und ich weiß, was ich falsch gemacht habe, hat ja auch lange genug gedauert.
Ich dachte, man könne sich Liebe erarbeiten.
Natürlich kannst du dir die Liebe "erarbeiten" - ok, 'n etwas komisches Wort dafür... - aber nur die deine, nicht die deines Gegenübers! Erwartungshaltung bringt uns nicht weiter, sie ist ein ziemlicher Hemmschuh...
Zitat:
Das hat aber auch nicht wenig damit zu tun, dass ich Liebe noch nie erlebt habe. Nicht so einfach, an was zu glauben, das man gar nicht kennt.
Ich kann das nicht glauben. Hast du noch nie etwas gesehen oder in den Händen gehalten (z.B. ein kleines anschmiegsames Kätzchen), für das du ein Strahlen deines Herzens gespürt hast, das einfach geflossen ist, ohne Frage oder Erwartung? Das du auch nicht als einen Verlust empfunden hast, eher als eine wertvolle Erfahrung...?
Das ist wahre Liebe - sie fordert nichts zurück, sie ist für sich abgerundet, und es ist eine eigene Bereicherung, sie an jemand zu vergeben...
Zitat:
Ich weiß auf jeden Fall immer besser, was ich nicht will.
Das ist ja was, aber es bringt dich nicht viel weiter.
Weisst du, warum? Es ist nach hinten gerichtet...
Sieh doch, was du willst, und lass das andere weg, gib ihm keine Energie mehr, denn das Universum bringt dir all das, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst...
Zitat:
Ich gehe nicht weg. Ich lasse mich schlecht behandeln und zwar immer wieder. Warum?
Weil das loslassen eben schwer ist, denn ich habe wirklich geliebt...
Wir lassen etwas Unangenehmes nur dann zu, wenn etwas an der Situation unsere Hoffnung nährt oder uns etwas bringt.
Du schreibst ja selber: "Und ich sehe auch nicht wenige, die einen Kompromiss akzeptieren, weil das Weg-gehen eben schwer ist.
Und die Angst auszuhalten, dass vielleicht doch nie mehr jemand kommt?"
Alleinsein scheint schlimmer zu sein als im faulen Kompromiss zu leben, wenn man mit sich selber nicht viel anfangen kann... Wenn man sich als Anhängsel sieht, als geduldet und wenig wertvoll, in einem ziemlich sinnlosen Leben, wo man den Partner als Sinn deklariert...
Ist es so?
Zitat:
Zitat:
Natürlich hast du das Allerbeste verdient, und glaube mir: am Ende wartet immer diese wunderbare Lösung.
Na wunderbar. Ich warte schon eine Weile....
Bitte nicht missverstehen: die Lösung wartet!
D.h. Du bist in Bewegung, my dear...
Zitat:
Zitat:
Du müsstest unangreifbar sein - seelisch, nicht physisch. Stark, aber nicht hart, und in dir selbst ruhend. Das ausstrahlen, was Du Bist:
Ich Bin
Ich Bin Friede
Ich ruhe in mir
Ich weiß. Ist nicht so einfach mit einem gebrochenen Herzen...
Verkneif dir mal solche Negativgedanken, was ziehst du da (wieder) an...?
"Ist nicht einfach" bedeutet für das Universum: sie will etwas, was nicht einfach ist... - willst du es wirklich?
Beschliesse, dein Herz heilen zu lassen, - die Erwartungshaltung, dass ein Anderer, Stärkerer, Liebevollerer kommt... ist ziemlich eine Wolke. Schau, ein Mann will normalerweise eine Frau, die weiss, was sie will, nicht herumjammert und auf den Prinzen wartet - es sei denn, er hat'n Helfersyndrom...
Aber willst du denn so einen?
Zitat:
Ich steh immer wieder auf und ich glaub immer mehr an die Liebe, je tiefer ich gefallen bin- das ist so bei mir.
Ich brauche eine lichtvolle Zukunft, keine Gruft.
Hol sie dir, meine Liebe, das Universum wartet auf deine Wunschkarte... wie der Dschinn bei Aladin, der sagt: "Was wünscht mein Herr?"
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Eranos hat folgendes geschrieben:
Zuerst ist immer die Verliebtheit da, Soraja, die richtige, tiefe Liebe kommt erst nach der Krise, also nachdem das Verliebtsein abgeklungen ist - und somit nach ziemlich langer Zeit erst...

Na ja, da hat jeder andere Erfahrungen. Meine waren meistens so, dass ich verliebt war und mein Gegenüber mich nicht wollte. Nicht gerade der Hit.

Oder mein Gegenüber war 1000km weg oder mein Gegenüber war der Lehrer meiner Tochter oder mein Gegenüber war Alkoholiker oder mein Gegenüber hatte vier Kinder und hat vor lauter Stress überhaupt nichts mehr gefühlt...

Und niemand braucht mir erzählen, dass ich mich in die falschen verliebt hätte.
Man sucht sich nicht aus, in wen man sich verliebt und das, was man dann bekommt, muss man dann irgendwie "integrieren", oder nicht?


Zitat:
Natürlich kannst du dir die Liebe "erarbeiten" - ok, 'n etwas komisches Wort dafür... - aber nur die deine, nicht die deines Gegenübers!


Na ja, wenn man verliebt ist und bekommt nur Ignoranz und Ablehnung, dann tut es eben tierisch weh, das würde jedem so gehen.

Und ja, es geht ja nur darum, loszulassen. Aber wer nicht weiß, wie schwer das ist, dem brauch ich ja auch nichts erklären zu wollen. Das hat bei mir eben Jahre gedauert immer. Wenn Liebe, dann eben volle Kanne- das habe ich mir doch nicht ausgesucht.

Zitat:
Erwartungshaltung bringt uns nicht weiter, sie ist ein ziemlicher Hemmschuh...

Na ja, das dauert zwei Sekunden, das zu sagen und 40 Jahre, es zu leben und wer sagt, dass es bei ihm anders ist, der ist eben in meinen Schuhen nicht gegangen.

Zitat:
Ich kann das nicht glauben. Hast du noch nie etwas gesehen oder in den Händen gehalten (z.B. ein kleines anschmiegsames Kätzchen), für das du ein Strahlen deines Herzens gespürt hast, das einfach geflossen ist, ohne Frage oder Erwartung?

Ja, also Mann. Ich habe Liebe in Massen erlebt von Gott, natürlich...sonst wäre ich wohl schon lange tot- aber ich meinte hier speziell die erotische Liebe.
Ich kenne da nur Ablehnung und habe die Beziehungen trotzdem gelebt und das ganze Leben habe ich nicht verstanden, warum ich schlecht behandelt werde, und habe immer gemeint, das läge an mir.
Ich bin nicht auf die Idee gekommen, dass es einfach Menschen gibt, die weniger lieben und einen einfach fertig machen.
Ich habe es immer auf mich bezogen und nie das Verhalten der anderen infrage gestellt.
Aber beides ist wichtig.
Es gibt genügend Menschen, die behandeln andere nicht gut und das hat dann nicht mit dem Gegenüber zu tun, sondern mit ihnen selber.

Und dass es Traumata gibt, die ein ganzes Leben brauchen, um geheilt zu werden und wie extrem weh das tun kann, das glaubt man ja vorher nicht, was auch besser ist so.

Zitat:
Das ist wahre Liebe - sie fordert nichts zurück, sie ist für sich abgerundet, und es ist eine eigene Bereicherung, sie an jemand zu vergeben...


...falls da jemand ist....
Zitat:
Sieh doch, was du willst, und lass das andere weg, gib ihm keine Energie mehr, denn das Universum bringt dir all das, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst...


Weiß ich doch. Aber es war eben hart, immer gedemütigt zu werden und immer nur die Wahl zwischen fies behandelt oder totaler Einsamkeit zu haben.

Zitat:
Wir lassen etwas Unangenehmes nur dann zu, wenn etwas an der Situation unsere Hoffnung nährt oder uns etwas bringt.
Du schreibst ja selber: "Und ich sehe auch nicht wenige, die einen Kompromiss akzeptieren, weil das Weg-gehen eben schwer ist.
Und die Angst auszuhalten, dass vielleicht doch nie mehr jemand kommt?"
Alleinsein scheint schlimmer zu sein als im faulen Kompromiss zu leben, wenn man mit sich selber nicht viel anfangen kann... Wenn man sich als Anhängsel sieht, als geduldet und wenig wertvoll, in einem ziemlich sinnlosen Leben, wo man den Partner als Sinn deklariert...
Ist es so?


Nein, es ist schlimmer.

Die Traumata, die unbewusst sind, bleiben unbewusst, solange man sich immer wieder so behandeln lässt, wie damals, als das Trauma verursacht wurde.
Wenn man beginnt, sich ernsthaft abzugrenzen und allein bleibt, dann kommt das verdrängte Trauma hoch und damit ist man dann ganz allein.
Das sind unvorstellbare seelische Schmerzen und das dauert sehr sehr lange.
Seelische Krankheiten brauchen furchtbar viel Zeit.

Und dass das so funktioniert, musste ich ja auch erst mal rausfinden.

Da erscheint einem eine schlechte Beziehung als das kleinere Übel.

Ich wurde nur immer so krank, dass ich mich zwischen sterben und das Trauma hoch kommen lassen entscheiden musste und bis jetzt habe ich mich für hochkommen und leiden entschieden (und ja, natürlich auch für die allmähliche und langsam schleichende, mühsame Verbesserung auf allen Ebenen, die danach kommt), statt für in der Beziehung bleiben und sterben.

Aber es ist die Hölle eben. Und man muss es freiwillig tun.


Zitat:
Verkneif dir mal solche Negativgedanken, was ziehst du da (wieder) an...?

Wenn ein Herz gebrochen ist, dann ist es gebrochen, das ist eine Tatsache und kein negativer Gedanke. Ignorieren macht größeren Schaden als aussprechen.
soraja hat folgendes geschrieben:
Ich kenne da nur Ablehnung und habe die Beziehungen trotzdem gelebt und das ganze Leben habe ich nicht verstanden, warum ich schlecht behandelt werde, und habe immer gemeint, das läge an mir.
Ich bin nicht auf die Idee gekommen, dass es einfach Menschen gibt, die weniger lieben und einen einfach fertig machen.
Ich habe es immer auf mich bezogen und nie das Verhalten der anderen infrage gestellt. Aber beides ist wichtig.
Ich weiss das kann hart und ziemlich lieblos klingen, aber das Gesetz des Himmels sagt: alles ist auf dich zugeschnitten. Ganz besonders die Dinge, die stark weh tun...
Alles will dir etwas sagen, dich bewegen, deinen Gesichtspunkt zu ändern. Du kommst daran nicht vorbei, wenn es dir besser gehen soll.
"Verändere dich selbst und du veränderst die Welt".
Was hast du dir vorgenommen, hier als Erfahrung zu machen?
Was wolltest du lernen?
Bitte versuch, weg zu kommen von den Anderen, sie sind wie gesagt im Prinzip nur Schablonen... auf dem Lernplaneten Erde...
Die Frage ist also: wie muss die Frage lauten, damit die Selbstbetrachtung Erfolg hat?
Zitat:
Wir lassen etwas Unangenehmes nur dann zu, wenn etwas an der Situation unsere Hoffnung nährt oder uns etwas bringt.
Alleinsein scheint schlimmer zu sein als im faulen Kompromiss zu leben, wenn man mit sich selber nicht viel anfangen kann... Wenn man sich als Anhängsel sieht, als geduldet und wenig wertvoll, in einem ziemlich sinnlosen Leben, wo man den Partner als Sinn deklariert... Ist es so?

Nein, es ist schlimmer.
Die Traumata, die unbewusst sind, bleiben unbewusst, solange man sich immer wieder so behandeln lässt, wie damals, als das Trauma verursacht wurde.
Wenn man beginnt, sich ernsthaft abzugrenzen und allein bleibt, dann kommt das verdrängte Trauma hoch und damit ist man dann ganz allein.
Es gibt eine Methode, diese Negativenergien aus den Traumata abfliessen zu lassen - aber dafür braucht es zwei, und du wohnst zu weit weg...
_________________
Ich Bin was ich wähle zu sein