Der leuchtende Hundezahn


Hier ist eine kleine Geschichte aus Tibet:

Dort bekam ein Schüler von seinem strengen Meister den Auftrag, einen Zahn von einem heiligen Manne um jeden Preis in ein bestimmtes Kloster zu überbringen. Wie es so sein wollte, wurde er überfallen und der Zahn wurde ihm entwendet. Aus Angst vor den Konsequenzen verschwieg er das aber, nahm von einem toten Hund einen Zahn und brachte den ins Kloster. Dort wurde der als heilige Reliquie verehrt und begann nach einiger Zeit ein ganz wundersames Licht auszustrahlen, das man natürlich dem Einfluß des heiligen Mannes zuschrieb, dem der Zahn ihrer Meinung nach gehörte.
Und seither gibt es dort in Tibet so eine Art lehrreichen Sinnspruch dazu: Verehrung und Anbetung bringen sogar einen Hundezahn zum Leuchten und Wundertun.

Die Geschichte habe ich von einem Freund erzählt bekommen.

Wie erklärt ihr euch, warum Verehrung und Anbetung den Hundezahn zum Leuchten brachten?
Wie erklärt man wieso die Großmutter noch gelebt hat, als man sie aus dem Bauch des Wolfes geholt hat?

Geschichten sind Geschichten und selten Realität. Diese Geschichte ist sehr lehrreich, danke dafür. Wahr muss sie ja nicht sein damit man etwas daraus lernen kann.

Alles Liebe
Warum sollte die Geschichte nicht wahr sein?

Natürlich ist sie wahr!
Das gibt es nähmlich wirklich.
Also wenn es ein Zahn von einem japanischen Hund (aus der Gegend von Fukushima) ist, habe ich eine Erklärung für das Leuchten.

Sonst bin ich Skeptiker, aber die Geschichte gefällt mir wirklich.

Alles Liebe
Als diese Geschichte sich zutrug, damals war Fukushima noch nicht verstrahlt.
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Wie erklärt ihr euch, warum Verehrung und Anbetung den Hundezahn zum Leuchten brachten?
Wir sind Schöpfer, Rosenblüte!
Es ist etwas Ähnliches wie bei Wallfahrtsstätten: Jemand hat mal ein spirituelles Erlebnis, und Viele wollen daran teilnehmen, kommen an die Stätte und beginnen dort zu beten...
Was bedeutet das?
Es sind gleichgerichtete Energien, die sie manifestieren, sie erschaffen sozusagen immer machtvollere geistige Wesenheit(en), und das muss irgendwann Konsequenzen haben, so dass eine Person, die bereit dafür ist, diese Energien aufnimmt und dadurch gesund wird.
Das spornt natürlich Weitere an, hin zu gehen, und dort zu beten...
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Eranos, genau so ist es!

Danke für deine gute Erklärung!
Eranos hat folgendes geschrieben:
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Wie erklärt ihr euch, warum Verehrung und Anbetung den Hundezahn zum Leuchten brachten?
Wir sind Schöpfer, Rosenblüte!
Es ist etwas Ähnliches wie bei Wallfahrtsstätten: Jemand hat mal ein spirituelles Erlebnis, und Viele wollen daran teilnehmen, kommen an die Stätte und beginnen dort zu beten...
Was bedeutet das?
Es sind gleichgerichtete Energien, die sie manifestieren, sie erschaffen sozusagen immer machtvollere geistige Wesenheit(en), und das muss irgendwann Konsequenzen haben, so dass eine Person, die bereit dafür ist, diese Energien aufnimmt und dadurch gesund wird.
Das spornt natürlich Weitere an, hin zu gehen, und dort zu beten...


Wir sind Schöpfer! Wirklich? Falls ja, was bedeutet das?
Was schöpfern wir denn, ausser Werke unseres vergänglichen Verstandes?

So sehe ich es: Es gibt nur einen Schöpfer und wir Menschen sind die Geschöpfe!
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"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe."
"Wer sich nicht bewegt spürt seine Ketten nicht!"
Hadi hat folgendes geschrieben:
Eranos hat folgendes geschrieben:
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Wie erklärt ihr euch, warum Verehrung und Anbetung den Hundezahn zum Leuchten brachten?
Wir sind Schöpfer, Rosenblüte!
Es ist etwas Ähnliches wie bei Wallfahrtsstätten ...Es sind gleichgerichtete Energien, die sich manifestieren, ...
Wir sind Schöpfer! Wirklich? Falls ja, was bedeutet das?
Was schöpfern wir denn, ausser Werke unseres vergänglichen Verstandes?
So sehe ich es: Es gibt nur einen Schöpfer und wir Menschen sind die Geschöpfe!
Dieser Schöpfer hat uns nach Seinem Ebenbild erschaffen, nicht als Marionetten oder Schachfiguren. Ist nicht die Aufforderung in der Schöpfungsgeschichte: "Gehet hin und..."? Das bedeutet Tun, und es bedeutet Verantwortung für sein Tun, und es bedeutet Freiheit des Erschaffens.

Das sind Werke unseres Verstandes - aber warum sollte das was Böses sein? Es ist unser höchstes Gut, denken zu können. Es unterscheidet uns von allen anderen Lebensformen, die zwar auch denken können, aber noch keine so voll bewusste Lebensform sind.

Es sind Werke unserer Weisheit - aber Gott definiert sich auch in der Dreiheit: Liebe - Kraft - Weisheit. Die sind alle drei in uns - warum willst du dich als erbärmlichen nichtswürdigen Wurm vor Gott sehen?
Siehe deine Gottähnlichkeit - davon ist im AT zu lesen: von Söhnen und Töchtern Gottes. Nicht nur von Kindern.
Wie würdest du den Unterschied definieren?
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Die richtige Geschichte aus Tibet dazu (hier im Thread ist sie grob verfälscht wiedergegeben, sinnmässig aber korrekt) findest du in dem Buch:
Tibetische Weisheitsgeschichten von Surya Das.

Eigentlich geht es um eine Mutter-Sohn Beziehung und um vermeintliche Reliquien des historischen Buddha. In dieser Geschichte wird deutlich, dass Vertrauen in die Praxis und Hingabe viel wichtiger sind als die Gegenwart heiliger Gegenstände.

Diese Geschichten werden traditionell eher mündlich weitergegeben, da mit ihnen auch eine gehörige Portion Sichtweise weitervermittelt wird. Die im Buch beschriebene Story ist nach all meinem Wissen als Diamantwegsbuddhist authentisch.