Wie mit Atheisten umgehen?


hallo,

da ich religös bin und scheinbar die meisten atheisten sind

möchte ich genauer wissen wie man atheisten einschätzen sollte
es ist sehr schwer für mich nachzuvollziehen wie ein wertesystem aussehen soll bei einer person welche keine religion einnimmt
ich stelle mir das dann ungefär so vor wie ein "raubtier", dies soll kein beitrag gegen atheisten sein weil ja auch 99% meiner freunde atheisten sind.

ich frage mich ob atheisten nicht irgendwas im schilde führen..... ich hoffe ihr könnt nachvollziehen was ich meine
Lieber user,

erst mal herzlich willkommen hier im Forum

Also nachdem Atheisten selten als solche in irgendeiner Form organisiert sind, glaube ich kaum, dass sie irgendetwas "im Schilde führen" sollten.

Die einzigen organisierten Atheisten, die ich persönlich kenne, sind die Humanisten, und die bemühen sich um ein sehr hohes Maß an Ethik, Nächstenliebe und eben "Humanismus".
Auch wenn ich deren Ansichten kaum vertreten kann, bzw. die Herleitung ihrer Ansichten, komme ich mit ihnen sehr gut aus und könnte mit ihren Zielen durchaus leben. (Außer vielleicht mit dem, dass der Mensch ein Leben auch ohne Gott führen kann / soll).

Ich kenne auch kaum Atheisten, die ein "tierisches" Leben führen würden. Ja, viele, die ihr Leben nicht nach Gott ausrichten, sehen kein so großes Problem darin, ihre Triebe möglichst umgehend und im Übermaß zu befriedigen, welche auch immer das dann gerade sein mögen, und das kann durchaus auch zu gröberen Problemen führen (ein kleines Beispiel: Eine relativ zerrissene Familie in meinem Freundeskreis, allein erziehende Mutter, die beiden Töchter sind jeweils von zwei unterschiedlichen Vätern, der Sohn, der gerade unterwegs ist, stammt von einem dritten Vater, von dem die Mutter sich auch wieder getrennt hat. Sie wird das Kind mit einem geplanten Kaiserschnitt zur Welt bringen, damit sie bei der gelegenheit auch gleich noch was anderes durchschnippeln lassen kann, damit das nicht nochmal passiert. Als religiöser Mensch würde ich das Problem anders angehen, aber ich denke, dass unser doch relativ atheistisch gestaltetes Umfeld diesen Weg als durchaus normal, üblich und sinnvoll betrachtet).

Nun zu der Frage, wie du mit Atheisten umgehen sollst: Wie genau ist die Frage denn zu verstehen?
Wie bist du bisher mit ihnen umgegangen?
Gibt es irgendeinen Grund zur Annahme, dass wir sie mit Samthandschuhen anfassen oder mit Vorsicht genießen sollten?

Ich bin doch etwas von der Fragestellung irritiert, muss ich gestehen

Alles Liebe,
Riki
Riki hat folgendes geschrieben:
Lieber user,

erst mal herzlich willkommen hier im Forum

Also nachdem Atheisten selten als solche in irgendeiner Form organisiert sind, glaube ich kaum, dass sie irgendetwas "im Schilde führen" sollten.

Die einzigen organisierten Atheisten, die ich persönlich kenne, sind die Humanisten, und die bemühen sich um ein sehr hohes Maß an Ethik, Nächstenliebe und eben "Humanismus".
Auch wenn ich deren Ansichten kaum vertreten kann, bzw. die Herleitung ihrer Ansichten, komme ich mit ihnen sehr gut aus und könnte mit ihren Zielen durchaus leben. (Außer vielleicht mit dem, dass der Mensch ein Leben auch ohne Gott führen kann / soll).

Ich kenne auch kaum Atheisten, die ein "tierisches" Leben führen würden. Ja, viele, die ihr Leben nicht nach Gott ausrichten, sehen kein so großes Problem darin, ihre Triebe möglichst umgehend und im Übermaß zu befriedigen, welche auch immer das dann gerade sein mögen, und das kann durchaus auch zu gröberen Problemen führen (ein kleines Beispiel: Eine relativ zerrissene Familie in meinem Freundeskreis, allein erziehende Mutter, die beiden Töchter sind jeweils von zwei unterschiedlichen Vätern, der Sohn, der gerade unterwegs ist, stammt von einem dritten Vater, von dem die Mutter sich auch wieder getrennt hat. Sie wird das Kind mit einem geplanten Kaiserschnitt zur Welt bringen, damit sie bei der gelegenheit auch gleich noch was anderes durchschnippeln lassen kann, damit das nicht nochmal passiert. Als religiöser Mensch würde ich das Problem anders angehen, aber ich denke, dass unser doch relativ atheistisch gestaltetes Umfeld diesen Weg als durchaus normal, üblich und sinnvoll betrachtet).

Nun zu der Frage, wie du mit Atheisten umgehen sollst: Wie genau ist die Frage denn zu verstehen?
Wie bist du bisher mit ihnen umgegangen?
Gibt es irgendeinen Grund zur Annahme, dass wir sie mit Samthandschuhen anfassen oder mit Vorsicht genießen sollten?

Ich bin doch etwas von der Fragestellung irritiert, muss ich gestehen

Alles Liebe,
Riki



danke für die lange antwort. also ich denke es ist logisch das man ohne glauben an sünde(schlechtes handeln, und mögliche konsequenzen) eher schlecht handet..

und natürlich habe ich tendenzen wahrgenommen und stellungnahmen von leuten welche keine religion haben. die scheinbar hinterlistig sind und alles erleben wollen solange sie niemand davon abhält... hat letzdens auch nochmal ein priester so aufgeschrieben gehabt...

es könnte ja sein das die atheisten es nicht zugeben, was ja auch nur negativ für sie wäre
und noch zusätzlich:

wenn man denn dann wohl eher endgültig sagen würde atheisten würden hinterlistig handeln, dann sollte man die augen offen halten.

99% meiner freunde sind atheisten. ich treffe kaum gläubige
Hallo User, willkommen im Forum!

Ich bin selbst gläubig und meine Erfahrung mit einer großen Anzahl von Atheisten hat gezeigt, dass es sich um sehr aufgeklärte und kluge Menschen handelt, die vor allem ein Problem mit Religion haben - was ich voll und ganz verstehen kann.

Wenn man sich die heutige Form der Religionen anschaut, da wundert es nicht, dass sich so viele Menschen von Religion abkehren, siehe Skandale in der Kirche, siehe islamischer Terrorismus, siehe Religionskriege.. die Liste ist unendlich lang und jeden Tag wenden sich immer Menschen ab von Religion... und von "Gott".

Gleichzeitig sagen auch viele von den Atheisten (eigentlich sind sie eher Agnostiker), dass sie nicht ausschließen wollen, dass es etwas Höheres gibt, eine höhere Kraft oder so.

Und ich glaube hier muss man ansetzen. Das, was die Menschen heute aus den meisten Religionen gemacht haben, ist nicht mehr Religion! Religion besteht nicht aus irgendwelchen Riten, Gebräuchen oder Traditionen, sondern Religion ist eine transformierende Kraft mit der Möglichkeit Menschen zu verändern.

Ich glaube man sollte gegenüber Atheisten sehr aufgeschlossen sein. Die Meisten, die ich kenne, haben einen Grund und die Ursache für diesen Grund liegt bei menschgemachten Dogmen, und ich kann das nachvollziehen.
LG, Deas
_________________
"Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben." Shoghi Effendi
Atheisten sind auch Gottes Kinder ,

sie wissen es nur nicht .

Den Gott den sie sich vorstellen , würde ich auch ablehnen .
_________________
Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Also die meisten Menschen, die ich kenne, bemühen sich darum ethisch zu handeln und ihre Nächsten nicht im Übermaß zu beeinträchtigen.

Vielleicht kennst du einfach die falschen Leute?

Ja, es gibt sie, die Spaßgesellschaft, die Komasäufer, die, die anstatt die Pille oder ein Kondom benutzen, lieber regelmäßig zur Abtreibung laufen.
Es gibt auch die, die rauben, morden, betrügen, vergewaltigen, ...

Aber im Vergleich zu denen, die darum bemüht sind, einfach ihr einfaches Leben zu leben, oder sogar darum bemüht ein gutes Leben im Dienst an anderen zu leben, sind doch, meiner Meinung nach, klar in der Mehrheit. Auch wenn man es selten so sieht, weil das eben "Otto-Normal-Verbraucher" ist, der sich in seinen vier Wänden, im Garten, im Park, auf dem Spielplatz, im Büro, ... aufhält und nicht ständig an die Öffentlichkeit geht um damit aufzufallen, wie gut er sich benimmt (Und in den Medien kommt das leider auch nicht so sensationell rüber wie ein Trupp Komasäufer der sich am nächsten Tag im Krankenhaus wiederfand...).

Ich bin der Meinung, man sollte sich nicht so sehr von seiner Umwelt beeinflussen lassen, sondern sich darum bemühen das Gute im Menschen zu suchen (und zu finden), schließlich erwarte ich das ja auch von meiner Umwelt - also dass sie mich nicht als zickige Diva abtun, sondern das in mir sehen, was ich mich bemühe zu sein, nämlich ich selbst

Alles Liebe,
Riki
@ edgar, das erinnert mich an eine Aussage meiner Mutter gegenüber meinem Mann: "Na der Gott an den du nicht glaubst, an den glaub ich auch nicht."
Ich finde, dass Atheisten, die selbstlos handeln mehr Respekt verdienen, als Gläubige, die selbstlos handeln.
Und ich kenne Atheisten, die selbstlos handeln.

Wenn ein Gläubiger etwas Gutes tut, dann oft, um in den Himmel zu kommen. Es ist Egoismus.

Wenn ein Gläubiger Böses unterlässt, dann oft, um nicht dafür in die Hölle zu kommen. Es ist Egoismus.

Durch Egoismus ist Gott aber nicht erreichbar.
Sicherlich, die Tat mag gut sein, aber ist es auch das Motiv?

Nun schau Dir Atheisten an, die ein ethisches Leben leben.
Sind das denn wirklich "Raubtiere"?
Oder sind die Menschen, die Angst vor einer Gottesstrafe im Jenseits haben nicht letztlich die gezähmten Raubtiere und die Peitsche, die das Raubtier in Schach hält. ist die Höllendrohung.
Das leckere Stück Fleisch, dass ihm nach dem gelungenen Kunststück vorgeworfen wird (u.a. auch dafür, dass es den Dompteur nicht auffraß) ist die Himmelsverheißung.

Wie denkst Du darüber?
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Sind auch Geschpöfe des Einen Gottes Allah und die wienig Atheisten die ich kenn sind recht Lieb =) natürlich finde ich es schade das sie denn Glauebn an Allah verweiger aber wie der Heilige Quran sagt :
„Es soll kein Zwang sein im Glauben. Gewiss, Wahrheit ist nunmehr deutlich unterscheidbar von Irrtum...“ (2:257)

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